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Übergewicht abbauen

162 Beiträge

Beitragvon Gast » 29.05.2008, 9:35

Satt abnehmen mit der Energiedichte-Tabellemit (TMU)

Diese etwas andere Kalorien-Tabelle soll das Abnehmen erleichtern, indem das lästige Kalorienzählen entfällt. Ziel ist es, die Ernährung umzustellen und die überflüssige Energiezufuhr zu stoppen, so dass man langsam aber stetig Gewicht verliert. Bei jeder Mahlzeit isst man sich satt, und es darf auch gut schmecken. Selbst wenn es ab und zu kleine Sünden gibt - die sind durchaus erlaubt, wenn das Kalorien-Plus an anderer Stelle wieder eingespart wird. Denn bei der Ernährungstherapie des Else-Kröner-Fresenius-Zentrums an der Technischen Universität München geht es nicht darum, möglichst schnell möglichst viel abzunehmen. Sondern darum, dass man beim Abnehmen weiterhin satt wird und Spaß am Essen hat, schließlich bedeutet das besonders für Übergewichtige Lebensqualität. Dafür bietet die Energiedichte-Tabelle Alternativen zu kalorienreichen Speisen, die trotzdem schmackhaft sind und es erlauben, individuellen Gewohnheiten zu erhalten.


Wie wendet man die Tabelle an?

Zu allen Lebensmitteln ist die Menge an Kilokalorien angegeben, die in einem Gramm davon stecken, die sogenannte Energiedichte. Außerdem ist die Tabelle in drei Farben gegliedert, in denen die Lebensmittel nach Gruppen angeordnet sind: Grün für eine Energiedichte unter 1,5 kcal/g, Gelb für Werte von 1,5 bis 2,5 und Rot für alles über 2,5 kcal/g. Der Farbcode ersetzt das umständliche Kalorienzählen. So kann man einfach überprüfen, welche Lebensmittel aus dem gewohnten Speiseplan sehr energiedicht - also kalorienhaltig - sind. In derselben Gruppe lassen sich dann auch Alternativen suchen, die weniger Kalorien haben, aber in eine ähnliche Geschmacksrichtung gehen. Auf diese Art fällt es leicht, Kalorien zu reduzieren und zugleich genussvoll und ausreichend zu essen. Die Tabelle des EKF-Zentrums an der TU München führt alle gängigen Nahrungsmittel auf.

http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/
2008/0429/004_dickmacher.jsp

Die Energiedichte (ED) ist definiert als Kalorienmenge pro Gramm Lebensmittel. Je geringer die Energiedichte eines Lebensmittels ist, desto größer ist der Sättigungseffekt bei gleichzeitig geringer Kalorienaufnahme. In der Tabelle sind die verschiedenen Lebensmittel in Lebensmittelgruppen zusammengefasst und innerhalb jeder Lebensmittelgruppe nach ihrer Energiedichte geordnet.

Alle grün gekennzeichneten Lebensmittel sind dazu geeignet, auch in größerer Menge verzehrt zu werden.

Der gelbe Bereich enthält Lebensmittel, an denen man sich auch noch satt essen darf, vorausgesetzt, dass die für die Sättigung benötigte Essensmenge insgesamt nicht zu groß ist. Sonst sollte man ein gelb gekennzeichnetes Lebensmittel mit einem grün gekennzeichneten Lebensmittel kombinieren, um eine günstige Energiedichte zu erreichen.

Rot gekennzeichnete Lebensmittel haben einen hohen Energiegehalt und können immer nur in kleinen Mengen verzehrt werden.


So funktioniert die Umstellung

Wer abnehmen will, braucht während der ersten vier bis sechs Wochen nicht nur Speisen mit dem idealen Durchschnittswert von 1,5 kcal/g aus dem gelben Bereich zu wählen - Hauptsache, das Körpergewicht sinkt. Auch in der Kombination der einzelnen Mahlzeiten kann variiert werden, um die Kalorienmenge zu reduzieren. Kartoffeln als Beilage haben zum Beispiel im Vergleich zu Reis, Brot oder Nudeln die geringste Energiedichte. Also darf es auch mal ein fettes Kotelett statt eines mageren Schnitzels sein, wenn es dazu Salzkartoffeln gibt. So kann durch geschicktes Kombinieren die Balance zwischen Genuss und Verzicht, zwischen Essensmenge und Kalorienmenge gehalten werden.

Ein Beispiel macht das deutlich: Nehmen wir an, Sie lieben ein herzhaftes Frühstück. Bisher war die Scheibe Brot, die Sie verzehrt haben, etwa acht Millimeter, der Schinkenbelag etwa zwei Millimeter (mm) dick. Das sind etwa 35 Gramm Brot und 20 Gramm Schinken, zusammen 55 Gramm. Diese Kombination entspricht einer Energiedichte von 1,8 kcal/g.

Wenn Sie hier sparen wollen, brauchen Sie keinen Magerjoghurt zu löffeln - schneiden Sie nur die Brotscheibe etwas dünner, nämlich fünf Millimeter statt acht. Legen Sie aber ordentlich mehr Schinken drauf, fünf statt zwei Millimeter. Jetzt essen Sie sogar mehr als vorher, nämlich zusammen 72 Gramm statt 55 Gramm. Sie sind also früher satt, weil die Füllmenge im Magen größer ist - und sparen gleichzeitig Kalorien! Denn die Energiedichte von 5 Millimeter Brot und 5 Millimeter Schinken entspricht 1,5 kcal/g.

Die ganze Tabelle finden Sie im Buch "Satt essen und abnehmen" von Volker Schusdziarra zum Preis von 16,95 (ISBN-13: 978-3873600713).
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Gast
 

Beitragvon zweimalzwei » 29.05.2008, 9:58

Der Artikel ist zwar sehr aufschlußreich, aber "zählen" muss man trotzdem.
Das erinnert mich auch ein wenig an "wight-watchers", dort muss man mit Punkten umgehen.
Im Laufe meines Lebens habe ich alles schon ausprobiert, von Brigitte-Diät - über "Hurra die Punktdiät ist da". Alles hat geklappt, habe wunderbar abgenommen, aber dann..... Urlaub, Geburtstagsfeiern, Grillparty usw."
dann ging die Waage wieder nach oben.
Seit einem Jahr halte ich mein Gewicht, ich schaue weder auf Punkte noch auf gelbes-grünes-oder rotes Signal bei irgendeiner Diät, sondern ich trinke einfach viel Wasser (aus der Wasserleitung), da habe ich kein Hungergefühl und fühle mich wohl.
Auch "Frustessen" bzw. Naschen bis um umfallen kenne ich nicht mehr, wenn ich mal was Süßes will esse ich Obst..
Aber das muss jeder für sich entscheiden.
LG helga
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zweimalzwei
 

Beitragvon Windstoss » 29.05.2008, 16:04

Das liest sich in etwa wie Glyx (glykämischer Index).

Man sollte sich eines klar machen: Wenn man abnehmen und danach das Gewicht halten will, sollte man die Ernährung dauerhaft umstellen.

Mir gelingt es leider nur teilweise. Da ist immer die Ansage "dann sind auch kleine Sünden mal erlaubt" im Hinterkopf. Und zu manchen Zeiten brauch ich dann 10 x täglich kleine Sünden.........
:evil:
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Windstoss
 
Beiträge: 1606

Beitragvon Gast » 30.05.2008, 22:05

Hiermit nimmt meine Schwiegertochter erfolgreich ab. Unten stehenden Plan schickte sie mir heute zu :

1. 3 Mahlzeiten pro Tag.
2. 4-6 Std. Pause zwischen den Mahlzeiten. ( ideal sind 5 Std.)
3. In den Pausen nichts essen, was den Blutzuckerspiegel ansteigen läßt: kein Obst, keinen Joghurt. Rohes Gemüse ist erlaubt.
4. Morgens und Mittags an Kohlehydraten satt essen
5. Sport, um die Abnahme zu unterstützen.
6. Abends nur Eiweiß und keine Kohlehydrade essen!!!!
7. Sünden sind erlaubt, allerdings in Maßen.

20 gramm Fett sollte auch im Frühstück auf jeden Fall enthalten sein, sonst werden die Kohlehydrate auch nicht richtig aufgenommen.
60 gramm pro Tag braucht man an fett.
man sollte darauf achten, dass es so weitgehend wie möglich hochwertiges, ungesättigtes ist.

beim Frühstück könnte man Fett zu sich nehmen in Form von Nüssen, Samen. oder Sahne (über's müsli) oder Sojamilch/sojadrink... oder aber wenn man brot isst auch butter, oder z.b. olivenöl-margarine.
oder auch ein löffel olivenöl pur, :)

20 gramm fett sind enthalten z.B. in 25 gramm butter

ich esse ca. 80 gramm müsli, inkl nüssen und samen etc mit Sojamilch. manchmal noch nen apfel oder Banane dazu.

oder man isst 2 Brötchen mit etwas butter und honig oder marmelade oder aber einen deftigen pflanzlichen aufstrich. gibt es von verschiedenen herstellern.
dazu obst oder gemüse.

joghurt, milch, ei, wurst, käsequark, frischkäse etc. - alles nicht erlaubt.
weil das ew in kombination mit den kh eine zu hohe insulinreaktion hervorrufen würde für morgens.
wichtig sind die kh in der früh, weil sie den körper schön anheizen und er somit zur fettverbrennungsmaschine wird.


Das GRUNDPRINZIP von SiS ist, dass man NICHT HUNGERN muss.

Es erscheint Neulingen oder Leuten, die sich noch nie mit dem Thema befasst haben sehr befremdlich, dass man eine "Diät" macht, die so funktionieren soll, dass man sich morgens erstmal ne ordentliche Portion Müsli oder Brot reinhaut, außerdem 60 Gramm fett pro Tag erlaubts ind und man auf rund 1.800 Kalorien kommt.

Normale Diäten basieren ja auf: Hungern, verzichten, knurrendem Magen, Disziplin, Fettreduktion, keine Süßigkeiten mehr, unter 1000 Kalorien etc.
Folgen: Launenhaftigkeit, schlechte Stimmung, Heißhungerattacken, Fressanfälle, frieren

Außerdem ist es bei normalen Diäten so, dass der Körper sich dran gewöhnt, viel weniger Kalorien zu bekommen. Dafür fährt er seinen Grundumsatz runter. Er lernt, mit weniger Energie klar zu kommen.
Was passiert dann also, wenn man nicht mehr durchhält und wieder normal isst, oder sogar Fressanfälle hat... Man nimmt umso mehr wieder zu. Der Körper verbraucht weniger, bekommt aber die selben Kalorien wie vor der Diät. -> nach kurzer Zeit hat man mehr wieder drauf als davor.

Genau das ist SIS nicht! Wenn man mit SIS sehr schnell sehr viel Gewicht verliert ist das eigentlich ein Hinweis darauf, dass man wahrscheinlich ne kleine Sache falsch macht. Also zu sehr Kalorien reduziert und zu wenig isst(Anfangs ist schnelles Abnehmen normal, weil man entwässert, dann sollte es eigentlich langsamer gehen.). Klar ist eine schnelle Abnahme beflügelnd, aber man sollte immer dran denken: je schneller es runtergeht umso mehr kriegt man später wieder drauf.
Ich denke 500-1000 Gramm pro Woche sind im Bereich des möglichen bei richtigem SiS.

SiS basiert eben darauf, schon am Morgen den Tag einen Warmstart zu verpassen. Darm sollte man ausreichend Kohlehydrate zu sich nehmen. So werden die leeren Glycogen-Speicher aufgefüllt und der Körper fährt den Stoffwechsel auf Hochtouren auf. Heißt also: er verbrennt und verbraucht. Und was im Endeffekt - das FETT.

SiS soll bewirken, dass eben nicht der Grundumsatz runtergefahren wird, sondern so weit wie möglich hoch.

Es muss nicht gehungert werden, ABER: konform zu unserer biologischen Uhr und im Ablauf unseres Stoffwechsels gegessen werden. Morgens KH, abends nur EW. So verbrennt der Körper optimal und greift dann dazu auf Fettreserven zurück.

Warum NUR KH oder NUR EW: weil eine Mischung daraus den Blutzucker und damit das Insulin in die Höhe schnellen lässt.
Und was macht das viele Insulin mit dem vielen Blutzucker, der nicht sofort in die Zellen gepresst werden kann? Nämlich in den Fettzellen ablegen und dort einsperren. Insulin VERSPERRT Fettzellen für ein paar Stunden (darum auch diese 5-Stunden-Pause zwischen den Mahlzeiten)

Je moderater der Blutzuckeranstieg und damit die Unsulinantwort umso moderater auch das nach und nach in die Zellen bringen, wo es verbrannt werden kann.

Mittags ist unser Stoffwechsel allerdings besser gewappnet für Mischkost und die ganze Reaktion erfolgt nicht so heftig. Deswegen darf man MIttags auch Nudeln mit Hackfleisch essen.
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Beitragvon Smilla49 » 31.05.2008, 7:01

1000 Dank an Deine Schwiegertochter :D :D :D :D :D :D :!: :!: :!:
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Smilla49
 

Beitragvon marple » 19.06.2008, 18:38

Mensch.......des ist mir zu Kompliziert. :lol:
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marple
 
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Beitragvon Gast » 20.06.2008, 5:02

Du kannst natürlich auch Deine Kleidung 1 Nummer größer kaufen...
Zuletzt geändert von Gast am 20.06.2008, 22:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Gast » 20.06.2008, 8:35

@ marple
Oder mal meine Methode ausprobieren - ist ganz einfach.
Morgens nur Obst essen (keine Bananen u. Weintrauben), ab 12 Uhr normal,
aber etwas weniger Fett und Zucker.
Morgenkaffee - kein Problem.
Dazu ein wenig bewegen und abends nicht zu spät essen.
Die Methode ist von Alan Carr, der auch dieses erfolgreiche Nichtraucherbuch
geschrieben hat. Durch das Obst am Morgen stellt sich der Stoffwechsel
irgendwie um. Ich war schon öfter erfolgreich damit, aber beim ersten Mal
hat man den grössten Effekt.
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Beitragvon Gast » 20.06.2008, 8:45

Hallo Renate, diese Methode hört sich gut, und einfach an!

Wieviel kann man den so abnehmen dabei?
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Beitragvon Angel42 » 20.06.2008, 8:50

Bikkja hat geschrieben:Hallo Renate, diese Methode hört sich gut, und einfach an!

Wieviel kann man den so abnehmen dabei?



willst du etwa abnehmen? :roll:
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Angel42
 
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Beitragvon Gast » 20.06.2008, 8:53

Menno Angel,,,ich doch nicht,,,aber es interesiert mich.! :D :D
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Beitragvon Gast » 20.06.2008, 10:52

Hallo Bikkja,

jenachdem, was man so loswerden möchte.
Es ist ja keine Diät in dem Sinne, nur eine Ernährungsumstellung.

Ich hatte 8 kg zuviel und das hat super geklappt.
Mit einem BMI unter 25 war ich dann zufrieden.
Habe das Obstessen am Morgen aber beibehalten,
um nicht wieder zuzunehmen, und weil ich mich damit
einfach fitter fühle und besser drauf bin.
:wink:
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Beitragvon clausgu » 20.06.2008, 11:04

Wir rechnet man denn den BMI aus das wollte ich schon immer wissen
Bei uns im Dienst macht das das programm automatisch
LG
senara
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clausgu
 

Beitragvon kundgeba » 20.06.2008, 11:59

Hier die Berechnung
Theoretische Grundlagen zum BMI:

Der BMI berechnet sich aus dem Körpergewicht [kg] dividiert durch das Quadrat der Körpergröße [m2]. Die Formel lautet:
BMI = Körpergewicht : (Körpergröße in m)2. Die Einheit des BMI ist demnach kg/m2.

Dies bedeutet, eine Person mit einer Körpergröße von 160 cm und einem Körpergewicht von 60 kg hat einen BMI von 23,4
[60 : (1,6 m)2 = 23,4].
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Beitragvon Sally57 » 20.06.2008, 12:11

Wie berechnet man den BMI bei jemandem, über den man schneller oberdrüber ist, als außen rum :P 8)
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Sally57
 

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