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Beitragvon N_Adine » 01.02.2012, 10:53

@Mia 1965
Wie schon gesagt, ich verurteile niemanden, der sich mit einem Affärenpartner das holt, was er braucht. Ich finde es nur ehrlicher, wenn von Anfang an die Karten auf den Tisch gelegt werden – ich bin nur an einer Affäre interessiert, an mehr nicht – dann kann der andere von vornherein entscheiden, will ich das auch und kann damit leben, oder will ich mehr oder anderes.
Nichts gegen eine Affäre, wenn beim „Objekt der Begierde“ keine Familie/Frau/Partnerin im Hintergrund mehr oder weniger leidet – kann sehr belebend sein – ansonsten für mich nicht denkbar, da könnte die Versuchung noch so groß sein.
Zu Deinem Einwand: ..und wenn die Frau im Moment nicht darüber reden will/kann, er auf Besserung hofft und sie sonst ein prima Paar sind? Soll er die Ehe wegen vorübergehender Sexflaute hinschmeißen?
Ich denke mal, wenn sich beide Partner noch in Liebe verbunden fühlen, gegenseitiger Respekt noch nicht abhanden gekommen ist, sollte auch das kein unüberwindbares Problem darstellen.
Respekt ist für mich gleichbedeutend, dass mir die Wünsche meines Partners nicht egal sind. Wenn die Frau/der Mann schon nicht zum Sex im herkömmlichen Sinne bereit sind (warum auch immer), dann kann man sich doch auf einen Kompromiss einigen – es gibt so viele Möglichkeiten, einem Partner Befriedigung zu verschaffen, es muss nur auf beiden Seiten das Wollen zur Akzeptanz vorhanden sein. Mit Schweigen konnten noch nie Eheprobleme erfolgreich gelöst werden.

Auch ich habe Ehepaare in meinem Bekanntenkreis, wo es immer wieder mal „Nebengeräusche“ gibt – Sie, mehr als 10 Jahre jünger als er, will reichlich knallharten Sex – er, ist in erster Linie ein „Kuschelbär“; Sie betrügt ihn seit Jahren und ihre Vorgehensweise wird dabei immer rücksichtsloser; die mittlerweile erwachsenen Kinder der beiden haben sehr wohl die Affären ihrer Mutter mitbekommen, aber geschwiegen.
Er hat mir einmal von den „Ausflügen“ seiner Frau erzählt, ohne jedoch zu wissen, dass ich es bereits von ihr wusste und auf meine Frage „Wie kann man das verkraften und damit leben?“ – meinte er nur: „Schwer, aber ich versuche es, weil ich sie trotz allem liebe ….“.
Er hat seit Jahren körperliche Beschwerden und rennt von einem Arzt zum nächsten – es gibt kein Organ, das nicht schon gründlichst untersucht worden ist…. Auf die Idee, dass die Beschwerden eine psychische Ursache haben könnten, ist er jedoch noch nicht gekommen …

Auf der anderen Seite habe ich 3 Freundinnen, die teilweise über Jahre das Gspusi(Affäre) eines verheirateten Mannes waren – alle 3 wussten von vornherein, dass die Männer verheiratet waren, hegten jedoch trotzdem die Hoffnung auf „mehr“ und haben aus diesen Beziehungen einen ordentlichen Knacks davongetragen als sie dann irgendwann mal „abserviert“ wurden.

Es ist sicher richtig, dass Affären nicht von Gefühlen geprägt sind und eher einem prickelnden, „verbotenen“ Spiel – meist im Verborgenen - gleichkommen, und doch passiert es immer wieder, dass einer der beiden „Spielpartner“ Gefühle entwickelt, obwohl es nicht so ausgemacht und geplant war – statt sofort „abzuspringen“ harren die meisten aus, in der Hoffnung, dass es bei ihnen doch ganz anders ist ….
Ich habe nur eine Bekannte, die mit dem Dasein einer Geliebten - zumindest scheinbar - zufrieden ist; Ihre Worte: ich habe nur die schönen und angenehmen Zeiten von und mit ihm, den Alltag erlebt er mit seiner Frau, und die kocht und wäscht auch für ihn …. So kann man/frau es auch sehen …

Also: Leben und leben lassen – jeder möge nach seinen eigenen Vorstellungen glücklich werden !

Lg
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Beitragvon Fragola » 01.02.2012, 11:09

cherrycon hat geschrieben:Nun mal im Ernst.............. es gibt schon Lebenssituationen, die man ein wenig differenzierter betrachten muss.

Ein Freund............. 59 Jahre, 38 Jahre verheiratet, mit einer Frau, die seit über 10 Jahren arm dran ist... am Hackenporsche läuft.... und nach jeweils 3 Schritten pausieren muss. Er liebt sie....... und das glaube ich ihm..... wirklich, aaaaaber... er ist ja auch nur ein Mensch. Und das weiß sie auch. Er hat ... langfristige... Affären...... und.... da bin ich mir ganz sicher.... er täuscht nichts vor, er ist ehrlich.

Da ist die Frau, die mit einem Alkoholiker lebt und mit der er drei Jahre liiert ist. Aber dann stirbt dieser.. und... sie will jetzt mehr. Verständlich!

Nächste Station war die Frau mit dem schwerkranken Mann.... eigentlich paritätisch.... auch hier... kurz nach dessen Tod, der (verständliche) Wunsch nach mehr. Kann er nicht bringen, da emotional zu monogam.

Sein dritter und (bislang) letzter Versuch war die völlig unerfahrene (bis auf die eheliche Erfahrung) Frau, die sich frisch getrennt hatte und endlich geweckt wurde. Sie begleitete ihn über drei Jahre mit dem Argument einer aufgeweckten Frau: Warum nicht auf der Suche nach dem Richtigen auch Spaß mit dem... nicht so ganz... Richtigen haben? Bis sie dann den gefunden... und dieser sie geehelicht hatte. Interessant ist, dass sie den Kontakt nicht abbrechen lässt, kann man sich das Eine oder Andere bei denken.

Kurz und gut, ich würde mir nie erlauben, einen Menschen oder ein Paar von außen zu beurteilen, ohne wirklich ALLES zu wissen.


Das sind alles nachvollziehbare Lebenssituationen, die es im wirklichen Leben häufiger gibt, als allgemein angenommen. Daraus resultieren natürlich immer wieder die Fragen, kann man mehr als nur einen Menschen lieben, ist eine monogame Beziehung die allein selig machende Version oder gibt es Formen des Zusammenseins, die Außenstehenden zwar unmöglich erscheinen, aber auch den Willen beinhalten, den langjährigen Partner bei schwerer Krankheit nicht im Stich zu lassen und trotzdem für sich eine gewisse Lebensqualität zu schaffen.

Würde dieser Mann seine kranke Frau im Stich lassen, also eine klare Entscheidung treffen, wäre auch niemandem geholfen, schon gar nicht der kranken Frau! Würde er auf Affären verzichten, so wie es die allgemeiner Moral erwartet, wäre vielleicht das Zusammenleben geprägt von ständiger Unzufriedenheit oder Überforderung.

Antworten darauf lassen sich wohl erst finden, wenn man selbst in so einer Situation lebt! Jetzt zu sagen, "ich würde das so und so machen", "ich würde das nie machen" usw. sind vage Willenserklärungen, die m. E. an der Realität vorbei gehen.
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Beitragvon Lhynni » 01.02.2012, 11:23

Hier muss einiges auseinander gehalten werden..
Inzwischen geht es um Fremdgehen, Betrügen und Lügen.
Das alles finde ich für den Betrogenen entwürdigend.

Aber eine Affäre kann doch auch zwischen ungebundenen Menschen statt finden - und warum dann nicht. Wir sind doch erwachsen.
Warum muss man gleich eine "Beziehung" haben, nur weil man ab und zu miteinander ins Bett geht...
Wenn es beide wollen ist doch nichts dabei. Und wenn beide sich nicht binden wollen, aber ab und zu gerne Erotik erleben wollen - wo ist das Problem...

Voraussetzung dafür ist aber Ehrlichkeit - Lügen sind immer schlecht und kommen früher oder später ans Tageslicht.
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Beitragvon N_Adine » 01.02.2012, 11:35

Lhynni hat geschrieben:Hier muss einiges auseinander gehalten werden..
Inzwischen geht es um Fremdgehen, Betrügen und Lügen.
Das alles finde ich für den Betrogenen entwürdigend.

Aber eine Affäre kann doch auch zwischen ungebundenen Menschen statt finden - und warum dann nicht. Wir sind doch erwachsen.
Warum muss man gleich eine "Beziehung" haben, nur weil man ab und zu miteinander ins Bett geht...
Wenn es beide wollen ist doch nichts dabei. Und wenn beide sich nicht binden wollen, aber ab und zu gerne Erotik erleben wollen - wo ist das Problem...

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That's it - stimme ich zu 100% zu
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Beitragvon NeuePiratin » 01.02.2012, 11:55

Lhynni hat geschrieben:Hier muss einiges auseinander gehalten werden..
Inzwischen geht es um Fremdgehen, Betrügen und Lügen.
Das alles finde ich für den Betrogenen entwürdigend.

Aber eine Affäre kann doch auch zwischen ungebundenen Menschen statt finden - und warum dann nicht. Wir sind doch erwachsen.
Warum muss man gleich eine "Beziehung" haben, nur weil man ab und zu miteinander ins Bett geht...
Wenn es beide wollen ist doch nichts dabei. Und wenn beide sich nicht binden wollen, aber ab und zu gerne Erotik erleben wollen - wo ist das Problem...

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Eine "echte" Affäre zwischen ungebundenen Menschen kann es m. E. nicht geben.
Ich nenne das lockere Beziehung.
Dem Begriff Affäre haftet in unserer Gesellschaft doch das Skandalöse, Verbotene an
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Beitragvon NeuePiratin » 01.02.2012, 11:57

N_Adine hat geschrieben:(Auszug)
Ich habe nur eine Bekannte, die mit dem Dasein einer Geliebten - zumindest scheinbar - zufrieden ist; Ihre Worte: ich habe nur die schönen und angenehmen Zeiten von und mit ihm, den Alltag erlebt er mit seiner Frau, und die kocht und wäscht auch für ihn …. So kann man/frau es auch sehen …

Also: Leben und leben lassen – jeder möge nach seinen eigenen Vorstellungen glücklich werden !

Lg
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Ja, Abenteuer statt Alltag
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Beitragvon Foxifix » 01.02.2012, 12:06

NeuePiratin hat geschrieben:
Lhynni hat geschrieben:Hier muss einiges auseinander gehalten werden..
Inzwischen geht es um Fremdgehen, Betrügen und Lügen.
Das alles finde ich für den Betrogenen entwürdigend.

Aber eine Affäre kann doch auch zwischen ungebundenen Menschen statt finden - und warum dann nicht. Wir sind doch erwachsen.
Warum muss man gleich eine "Beziehung" haben, nur weil man ab und zu miteinander ins Bett geht...
Wenn es beide wollen ist doch nichts dabei. Und wenn beide sich nicht binden wollen, aber ab und zu gerne Erotik erleben wollen - wo ist das Problem...

Voraussetzung dafür ist aber Ehrlichkeit - Lügen sind immer schlecht und kommen früher oder später ans Tageslicht.


Eine "echte" Affäre zwischen ungebundenen Menschen kann es m. E. nicht geben.
Ich nenne das lockere Beziehung.
Dem Begriff Affäre haftet in unserer Gesellschaft doch das Skandalöse, Verbotene an


NeuePiratin, so würde ich das auch sehen, wenn Beide wirklich ungebunden sind, dann ist das eher eine lockere Beziehung, durchaus nichts ungewöhnliches bei Singles - egal welchen Alters,
und weder "verboten" noch verwerflich sondern einzig und allein deren Privatsache.
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Beitragvon Mia1965 » 01.02.2012, 14:47

N_Adine hat geschrieben:@Mia 1965
Wie schon gesagt, ich verurteile niemanden, der sich mit einem Affärenpartner das holt, was er braucht. Ich finde es nur ehrlicher, wenn von Anfang an die Karten auf den Tisch gelegt werden – ich bin nur an einer Affäre interessiert, an mehr nicht – dann kann der andere von vornherein entscheiden, will ich das auch und kann damit leben, oder will ich mehr oder anderes.
das sehe ich auch so. Allerdings verstehe ich nicht ganz, warum jemand hier einen Affärenpartner sucht. Dafür gibt es Portale die darauf spezialisiert sind

Nichts gegen eine Affäre, wenn beim „Objekt der Begierde“ keine Familie/Frau/Partnerin im Hintergrund mehr oder weniger leidet – kann sehr belebend sein – ansonsten für mich nicht denkbar, da könnte die Versuchung noch so groß sein.
solange sie nichts davon weiß, leidet sie ja nicht...und ich kenne im Gegensatz zu Dir einige bei denen das so läuft, dass der Betrogene über Jahre nichts davon mitkriegt.

Zu Deinem Einwand: [color=#0000FF]..und wenn die Frau im Moment nicht darüber reden will/kann, er auf Besserung hofft und sie sonst ein prima Paar sind? Soll er die Ehe wegen vorübergehender Sexflaute hinschmeißen? [/color]
Ich denke mal, wenn sich beide Partner noch in Liebe verbunden fühlen, gegenseitiger Respekt noch nicht abhanden gekommen ist, sollte auch das kein unüberwindbares Problem darstellen.
Respekt ist für mich gleichbedeutend, dass mir die Wünsche meines Partners nicht egal sind. Wenn die Frau/der Mann schon nicht zum Sex im herkömmlichen Sinne bereit sind (warum auch immer), dann kann man sich doch auf einen Kompromiss einigen – es gibt so viele Möglichkeiten, einem Partner Befriedigung zu verschaffen, es muss nur auf beiden Seiten das Wollen zur Akzeptanz vorhanden sein. Mit Schweigen konnten noch nie Eheprobleme erfolgreich gelöst werden.
theoretisch hast Du Recht, praktisch sieht es einfach oft anders aus.

Auch ich habe Ehepaare in meinem Bekanntenkreis, wo es immer wieder mal „Nebengeräusche“ gibt – Sie, mehr als 10 Jahre jünger als er, will reichlich knallharten Sex – er, ist in erster Linie ein „Kuschelbär“; Sie betrügt ihn seit Jahren und ihre Vorgehensweise wird dabei immer rücksichtsloser; die mittlerweile erwachsenen Kinder der beiden haben sehr wohl die Affären ihrer Mutter mitbekommen, aber geschwiegen. das finde ich ihm gegenüber nicht in Ordnung.
Er hat mir einmal von den „Ausflügen“ seiner Frau erzählt, ohne jedoch zu wissen, dass ich es bereits von ihr wusste und auf meine Frage „Wie kann man das verkraften und damit leben?“ – meinte er nur: „Schwer, aber ich versuche es, weil ich sie trotz allem liebe ….“. ich kann ihn gut verstehen. Hier wäre sicher eine Vereinbarung über eine offene Beziehung ein Weg..wobei ja nur sie das in Anspruch nehmen würde...das wäre mal ein Thema für einen neuen Thread: Warum kommen Paare mit so unterschiedlichen Sexvorstellungen zusammen? Ich denke manchmal entwickelt sich das auch im Laufe der Jahre...
Er hat seit Jahren körperliche Beschwerden und rennt von einem Arzt zum nächsten – es gibt kein Organ, das nicht schon gründlichst untersucht worden ist…. Auf die Idee, dass die Beschwerden eine psychische Ursache haben könnten, ist er jedoch noch nicht gekommen …

Auf der anderen Seite habe ich 3 Freundinnen, die teilweise über Jahre das Gspusi(Affäre) eines verheirateten Mannes waren – alle 3 wussten von vornherein, dass die Männer verheiratet waren, hegten jedoch trotzdem die Hoffnung auf „mehr“ und haben aus diesen Beziehungen einen ordentlichen Knacks davongetragen als sie dann irgendwann mal „abserviert“ wurden.ich werde nie verstehen warum jemand der eine Affäre sucht sich einen Single aussucht. Ebenso verstehe ich in diesem Fall die Frauen nicht. Wir sind doch Erwachsene, da weiß man doch, dass man es realistisch betrachten sollte.

Es ist sicher richtig, dass Affären nicht von Gefühlen geprägt sind und eher einem prickelnden, „verbotenen“ Spiel – meist im Verborgenen - gleichkommen, und doch passiert es immer wieder, dass einer der beiden „Spielpartner“ Gefühle entwickelt, obwohl es nicht so ausgemacht und geplant war – statt sofort „abzuspringen“ harren die meisten aus, in der Hoffnung, dass es bei ihnen doch ganz anders ist ….
ja, das kann passieren, das ist dann in dieser Situation schwer zu handhaben

Ich habe nur eine Bekannte, die mit dem Dasein einer Geliebten - zumindest scheinbar - zufrieden ist; Ihre Worte: ich habe nur die schönen und angenehmen Zeiten von und mit ihm, den Alltag erlebt er mit seiner Frau, und die kocht und wäscht auch für ihn …. So kann man/frau es auch sehen …
so jemanden kenne ich auch .

Also: Leben und leben lassen – jeder möge nach seinen eigenen Vorstellungen glücklich werden ! so ist es

Lg
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Beitragvon FagusW » 01.02.2012, 17:50

NeuePiratin hat geschrieben:Viele Mitglieder hier suchen “nur” Affären. (Das steht ja eindeutig im jeweiligen Profil)

Was mich nicht überrascht hat: Es suchen mehr Männer als Frauen!

Was bewegt Euch dazu?
Die Last mit der "verbrauchten" Lust ? - Fehlende Zärtlichkeit?– Alltagstrott und Langeweile?– Fehlendes Prickeln? – Alt und fett geworden? - Tote Hose / toter Rock ? …

Was geschieht, wenn das Abenteuer Affäre zum Alltag wird?

Natürlich gibt es andere Foren für diese Art der Partnersuche oder die gute, alte Anzeige in einer Tageszeitung - aber um die geht es hier nicht.

Hier kann ich ja noch richtig was lernen :shock:
Da zu einer "richtigen" Affäre je ein Männlein und ein Weiblein gehören, hätte ich das Verhältnis mal auf 50 : 50 geschätzt. Aber vielleicht suchen Frauen ja nicht, sondern lassen sich finden? Was im Widerspruch zum angeblichen Frauen-Überschuss steht ... oder sie verbinden eh schon das Angenehme mit dem Nützlichen?
oder sind Männer ungeduldiger und machen sich aktiver auf die Suche? Oder sind einfach nur blonder oder ehrlicher, während Frauen mit ihren "wahren" (?) Absichten erst nach und nach herausrücken?

Pragmatische Lösung: einen Menschen (egal ob Mann/Frau), der/die eine Affäre sucht, einfach fragen, was ihn/sie dazu bewegt. :roll:
Und wenn dann ein repräsentativer Überblick zusammengekommen ist: die Topfavoriten in's Forum stellen -
mein Tipp lautet "Alt und fett geworden". Während ich bei "fehlendem Prickeln" immer noch die gute alte Ahoi-Brause vorziehe. Geht schnell und kost fast nix.

Wenn das Abenteuer Affäre zum Alltag wird: der Abenteurertyp wird's genießen. Dann hat er was er braucht und am besten kann. Ansonsten entscheiden die Nerven und das Temperament.

Auf Affären sollte man sich jedenfalls nur mit Partnern aus dem näheren Umfeld einlassen. Ob die Schmerzgrenze bei 50 oder 500km liegt, muss jede(r) selbst entscheiden.
Andererseits sollten die Beziehungen sich möglichst wenig über den Weg laufen. Nicht nur wegen der Vermeidung peinlicher Situationen. Drei Beziehungen im selben Raum anwesend -egal ob sie voneinander wissen oder nicht- stellen eine Nervenbelastung allererster Güte dar. In der Regel siegt das vegetative Nervensystem; man weiß aber nie vorher, ob man selber die Person ist, die die Bauchkrämpfe kriegt.

Wir alle werden nicht jünger. Man sollte auf jeden Fall wissen, was und wieviel man sich zumuten kann oder mag. Katholen rate ich zu einem Beichtvater ihres Vertrauens.
8)
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Beitragvon Arive05 » 01.02.2012, 19:13

FagusW hat geschrieben:

Pragmatische Lösung: einen Menschen (egal ob Mann/Frau), der/die eine Affäre sucht, einfach fragen,.....


das ist der springende punkt!! und dann sollte man glauben, was einem aufgetischt wird :mrgreen:

neeeneeee mein lieber, so nicht!

pragmatisch sollte man die sache angehn und sämtliche anerzogenen floskeln neu überdenken.

da eine affäre eine unverbindliche sache ist, muss mann wie frau das als solche sehen, und keinesfalls auf liebe machen. da läuft gleich was schief, und die person, die sich eventuelle liebesgeschwülstiges vorgaukelt ist selber schuld, wenn sie am ende sich selbst bedauern muss.
dazu gehören ebenfalls sämtlich vorsichtsmaßnahmen, angefangen von verhütungsmitteln etc.
erst dann kann eine affäre ein abenteuer werden, sonst könnte das ein albtraum werden.
nein, sagen ist öfters als man denkt, überaus hilfreich - auch in der affärenzeit.
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Beitragvon rheinnixe » 01.02.2012, 19:33

Schrecklich, wie hier einzelne Beiträge seziert und beurgrunzt werden! :roll: :(
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Beitragvon einatmenausatmen » 01.02.2012, 19:47

Mein lieber Fagus
Richtig kalt ist es heute.... :shock: :shock: :shock:
was heute zu tun ist : einatmen -ausatmen -

Moderatorin der Regionalgruppe Regensburg
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Beitragvon Unikum » 01.02.2012, 22:06

Lhynni hat geschrieben:

Aber eine Affäre kann doch auch zwischen ungebundenen Menschen statt finden - und warum dann nicht. Wir sind doch erwachsen.
Warum muss man gleich eine "Beziehung" haben, nur weil man ab und zu miteinander ins Bett geht...
Wenn es beide wollen ist doch nichts dabei. Und wenn beide sich nicht binden wollen, aber ab und zu gerne Erotik erleben wollen - wo ist das Problem...

Voraussetzung dafür ist aber Ehrlichkeit - Lügen sind immer schlecht und kommen früher oder später ans Tageslicht.



Das ist wohl eher selten und nur durch Zufall zu finden.

Lügen sind im Grunde immer schlecht!
Egal wo.
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Beitragvon Erwin50 » 01.02.2012, 22:27

@rheinnixe

Wo du recht hast, hast du recht........bei so viel elendslanger Theorie (oder auch Fantasie)
bleib die Praxis wahrscheinlich meist nur Wunschtraum oder so.

Und wenn's wer hören will, für mich gibt nur ganz oder gar nicht. Soll heissen, bin nur für eine da und erwarte es auch von Ihr. Alles andere interessiert mich nicht.

@einatmenausatmen

…...... jo, jo saukoit is....und beim Ofn is hoit monchmoi fad :mrgreen:
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Beitragvon salzsee » 01.02.2012, 22:35

Erwin50 hat geschrieben:@rheinnixe

Wo du recht hast, hast du recht........bei so viel elendslanger Theorie (oder auch Fantasie)
bleib die Praxis wahrscheinlich meist nur Wunschtraum oder so.

Und wenn's wer hören will, für mich gibt nur ganz oder gar nicht. Soll heissen, bin nur für eine da und erwarte es auch von Ihr. Alles andere interessiert mich nicht.

@einatmenausatmen

…...... jo, jo saukoit is....und beim Ofn is hoit monchmoi fad :mrgreen:

Erwin ich glaube,Du bist eine dieser oft gesuchten Nadeln.....im Heuhaufen . :wink:
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