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Beitragvon Lesezeichen » 28.08.2010, 11:08

Nach einer Diskussion im Kollegenkreis möchte ich diese Frage hier gerne mal in den Raum stellen.
Im konkreten Fall zerbrach eine Ehe, weil der betroffene Mann sich den ständig zur Schau gestellten
Reizen der Freundin seiner Frau nicht mehr entziehen konnte.
Es war wohl ständig schon ein Thema, das heisst - dass andere Freunde der beiden - SIE schön ständig
auf die Gefahr hinwiesen, die durch die offensichtliche "Anmache" ihrer Freundin droht.
Sie schwor aber auf die absolute Loyalität ihrer Freundin und verschloss Augen und Ohren.
Nun aber hat sie erfahren müssen - dass diese Freundin doch nicht so loyal war - wie vermutet....

Ist es nun wirklich so, dass Frau, die eine Freundin ohne Partner hat, ständig auf der Hut sein muss?
Oder sollte sie den Vertrauensbonus immer schön hoch halten?
Abgesehen davon, dass ich der Meinung bin - dass die Freundin nicht alleine schuld sein kann - sondern auch
dem Mann natürlich eine gegenteilige Entscheidung offengestanden hätte.
Sind Männer zu schwach um zu widerstehen wenn sich was reizvolles darbietet, etwas was in diesem Moment
reizvoller erscheint - als das was er täglich sieht?
Und gibt es tatsächlich das Phänomen - dass Frauen testen möchten inwieweit sie bei einem, auch gebundenen
Mann - landen können?

Mich würden ehrliche Meinungen zu diesem Thema sehr interessieren,
und es würde mich freuen wenn man ohne die üblichen Blödeleien auskommen könnte.
Damit meine ich kein vom eigentlichen Thema-Abschweifen - denn das passiert auch bei visuellen Gesprächen.
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Beitragvon Gast » 28.08.2010, 11:19

Mary....ich denke, in eine intakte beziehung kann keine andere frau "hereingrätschen"...

Ich erlebte es andersherum: ich als single-frau wurde immer ängstlich beäugt ob der blicke ihrer männer...

....männer meiner freundinnen sind für mich schon immer neutral und geschlechtslos....ich würde mir eher die hände abhacken...als mit denen etwas "anzufangen".

Ich habe es widerum erlebt, dass meine derzeitige beziehung "angegraben" wurde....und es von aussen mit wonne beobachtet....ein partner ist nur dann ein partner für mich...wenn er diesem lotuseffekt stand hält...
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Beitragvon Lesezeichen » 28.08.2010, 11:25

@Stefanie

Lotuseffekt?
Habe ich noch nie gehört - find aber dass es eine sehr schöne
Bezeichnung dafür ist.

Ja - ich kenne auch diese andere, von Dir geschilderte Seite.

Und zur intakten Beziehung wo niemand dazwischen kommen kann,
möchte ich sagen, doch es geht.
Für die beiden Betroffenen muss es nur sowas wie Magie sein,
dann vergisst man Haus und Hof,
das meine ich nicht im materiellen Sinne....
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Beitragvon slowfox47 » 28.08.2010, 11:26

ich habe diese erfahrung gemacht, allerdings hatte unsere beziehung einen tiefpunkt, wir gingen in paartherapie, da wir beide alles retten wollten. und sie war eher eine bekannte, aber sie hat es geschafft....heute bin ich der meinug, wenn so etwas passiert, dann sind doch alle 2beteiligten schuld....eventuell hat sogar die *nochehefrau* auch einen gewissen anteil....aber das ist meine persönliche meinung...
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Beitragvon Gast » 28.08.2010, 11:27

Stefanie54 Bei Deiner Antwort musst Du jedoch das Wort "intakte Beziehung" sehr stark hervorheben.
Denn ist dies nicht der Fall , Gründe gibt es viele (Krankheit,usw) ist das Gefährungspotenzial schon sehr hoch.
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Beitragvon Arive05 » 28.08.2010, 12:01

umgekehrt kann es ebenfalls passieren, dass frau nicht mehr zu treffen der früheren freunde eingeladen wird, weil die ehefrauen angst haben, ihre männer könnten abhanden kommen :!: :!:
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Beitragvon Chri51 » 28.08.2010, 12:39

Zizero hat geschrieben:Stefanie54 Bei Deiner Antwort musst Du jedoch das Wort "intakte Beziehung" sehr stark hervorheben.
Denn ist dies nicht der Fall , Gründe gibt es viele (Krankheit,usw) ist das Gefährungspotenzial schon sehr hoch.


Aus Sicht einer Frau würde ich mal es gerne so formulieren: :roll:

Wenn eine existente Krankheit den Mann in die Arme der besten Freundin oder einer anderen Frau treibt, dann ist es wohl das beste, was dieser "kranken" Ehefrau passieren kann und sie soll ihn sofort rausschmeissen!

Das Schlimme ist nur, die Betroffene versteht das nicht in kurzer Zeit... :cry:

Es gibt für mich zweifellos Gründe, die einer Untreue den Vorschub leisten, z. B. Desinteresse des Partners, sexuelle Verweigerung ohne Aussprache o. ä.,

aber mit Sicherheit nicht Krankheiten!

Genau damit disqualifiziert sich der betrügende Partner und man soll froh sein, daß einem die Augen aufgehen dürfen!
:evil:
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Beitragvon Gast » 28.08.2010, 12:43

slowfox47 Eloquent und Klug , mit Dir macht es Spass zu kommunizieren,Du scheinst ein interessanter Mensch zu sein. Bin auch der Meinung dass sich eine negative Erfahrung durchaus positiv auf dass EGO auswirken kann.
Man muss nur akzeptieren dass es keinen Sinn macht , Gas zu geben, wenn ich an eine Mauer gefahren bin.
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Beitragvon slowfox47 » 28.08.2010, 12:51

Chri51 hat geschrieben:aber mit Sicherheit nicht Krankheiten!
:evil:


ich würde in diesem fall, ich eine schwere krankheit,und mit parnter, meinenm partner die freiheit zugestehen, ob er es nützt, das ist seine sache. in dem fall JA, möchte ich es nicht wissen
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Beitragvon Gast » 28.08.2010, 12:57

slowfox47 hat geschrieben:
Chri51 hat geschrieben:aber mit Sicherheit nicht Krankheiten!
:evil:


ich würde in diesem fall, ich eine schwere krankheit,und mit parnter, meinenm partner die freiheit zugestehen, ob er es nützt, das ist seine sache. in dem fall JA, möchte ich es nicht wissen



...ich kenne einen solchen "fall"...ehepaar lange verheiratet, sie um jahre älter als er...sie wurde zum pflegefall......
....er nahm sich eine geliebte.....pflegt aber seine frau aufopferungsvoll....

....welches urteil ist da gerecht? Dürfen wir überhaupt richten...nein...diesen fall kann ich sogar nachvollziehen....
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Beitragvon slowfox47 » 28.08.2010, 12:59

ich kenne diesbezüglich 2 fälle, und somit habe ich begonnen mir darüber gedanken zu machen....und dabei ist das rausgekommen....
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Beitragvon Lesezeichen » 28.08.2010, 13:01

Krankheiten werden allzuoft als Schlichter für das schlechte
Gewissen benutzt.
Und ich klammere all jene aus, die in beiderseitigem Einverständnis,
wie von Slow beschrieben, sozusagen erlaubt jemanden haben für all jene
Dinge - zu denen der/die Partner/in nicht mehr in der Lage ist.
Dazu zähle ich nicht unbedingt nur die Erotik, auch kulturelles Erleben
und sportliche Unternehmungen zum Beispiel.
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Beitragvon Gast » 28.08.2010, 13:17

Stefanie54 Was Du schreibst habe auch miterlebt, allerdings bei einem befreundeten italienischen Ehepaar.
Der Mann hat sich aufopfernd um seine an Krebs erkrankte Frau gekümmert , obwohl er fast acht Jahre eine Parterin hatte. Seine kranke Frau wusste es und kannte die Frau.
Die beiden sind heute glücklich verheiratet und Leonardo sagt heute , ohne seine Partnerin hätte er nicht die Kraft aufgebracht dies zu leisten. Denn gerade in den letzten Wochen, hat seine Freundin nicht nur moralisch sondern auch pflegerische Unterstützung geleistet, die er nie Leisten konnte.

Jetzt erklärt mir doch bitte einer, was daran schlecht ist.

Oder ist es besser wenn man sich aufopfert, bis man den anderen hasst. Ich glaube dies kann nur ein Betroffener beantworten.
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Beitragvon Gast » 28.08.2010, 13:19

Zizero hat geschrieben:Stefanie54 Was Du schreibst habe auch miterlebt, allerdings bei einem befreundeten italienischen Ehepaar.
Der Mann hat sich aufopfernd um seine an Krebs erkrankte Frau gekümmert , obwohl er fast acht Jahre eine Parterin hatte. Seine kranke Frau wusste es und kannte die Frau.
Die beiden sind heute glücklich verheiratet und Leonardo sagt heute , ohne seine Partnerin hätte er nicht die Kraft aufgebracht dies zu leisten. Denn gerade in den letzten Wochen, hat seine Freundin nicht nur moralisch sondern auch pflegerische Unterstützung geleistet, die er nie Leisten konnte.

Jetzt erklärt mir doch bitte einer, was daran schlecht ist.

Oder ist es besser wenn man sich aufopfert, bis man den anderen hasst. Ich glaube dies kann nur ein Betroffener beantworten.


....eben....(kurze antwort: dem ist nichts hinzuzufügen)
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Beitragvon kundgeba » 28.08.2010, 13:24

Chri51 hat geschrieben:
Zizero hat geschrieben:Stefanie54 Bei Deiner Antwort musst Du jedoch das Wort "intakte Beziehung" sehr stark hervorheben.
Denn ist dies nicht der Fall , Gründe gibt es viele (Krankheit,usw) ist das Gefährungspotenzial schon sehr hoch.


Aus Sicht einer Frau würde ich mal es gerne so formulieren: :roll:

Wenn eine existente Krankheit den Mann in die Arme der besten Freundin oder einer anderen Frau treibt, dann ist es wohl das beste, was dieser "kranken" Ehefrau passieren kann und sie soll ihn sofort rausschmeissen!

Das Schlimme ist nur, die Betroffene versteht das nicht in kurzer Zeit... :cry:

Es gibt für mich zweifellos Gründe, die einer Untreue den Vorschub leisten, z. B. Desinteresse des Partners, sexuelle Verweigerung ohne Aussprache o. ä.,

aber mit Sicherheit nicht Krankheiten!

Genau damit disqualifiziert sich der betrügende Partner und man soll froh sein, daß einem die Augen aufgehen dürfen!
:evil:


    Ich glaube man sollte das etwa differenzierter sehen.
    Wenn jemand nur kruzfristig krank ist und der Partner geht deswegen fremd, dann geht er nicht nur wegen Krankheiten fremd.

    Bei langen (jahrelangen) Krankheiten, wo keine Sexualität mehr gelebt werden kann, wo man auf die Pflegerolle reduziert wird, dann kann sich die Sichtweise ändern, - weil man dadurch auch in eine Opferrolle kommt und kein Mensch muss sich für einen anderen aufopfern.
    Die Betreuung muss man deswegen nicht beenden - aber eines sollte man nicht vergessen - wir sind sexuelle Wesen und Sexualität ist ein Kraftspender - und wenn die eigene Kraft nicht mehr aussreicht, kann es schon passieren, dass man sich einer anderen Kraftquelle zuwendet - ohne gleich alles zerstören zu wollen.
    Das gilt für betreuende Frauen genauso wie für Männer.
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