. : Service und Hilfe

Beitragvon gruenaug » 09.07.2011, 11:14

ich habe geblockt und bin jetzt noch angestellt, muss aber nicht mehr hingehen.
nach meinem letzten arbeitstag hab ich urlaub gemacht und mir einige zeit faulenzerweise gegönnt, bis ich drauf gekommen bin, dafür bin ich nicht zu hause geblieben und hab mir gedacht, ich organisiere einfach um: 1/3 ein bissi arbeit ohne stress, 1/3 ehrenamtlich und 1/3 meiner zeit einfach tun was mir sonst noch spass macht.
das ist mir gelungen und jetzt ist es so, dass mir arbeit, ehrenamt und alles andere auch noch spass macht. ich mach sport, gehe in theater, kabarett, treffe freunde, gehe tanzen, es gibt so vieles.... - eigentlich wird mir die zeit zu kurz ...
tuelli
mit dem kater tut mir leid, zieht natürlich runter
genau das nicht mehr MÜSSEN find ich toll!
und meine lebensqualität ist beträchtlich gestiegen. kann das machen, was mir freude bereitet
lass dich nicht unterkriegen
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Beitragvon albertno » 15.07.2011, 6:12

Du hast ja ganz richtig "plötzlich" in Anführungszeichen gestzt. natürlich war es nicht plötzlich gekommen, aber trotzdem ist es ein Problem geworden. Ich arbeite noch 3 Jahre dann bin ich 65. Das kommt auch nicht plötzlich und trotzdem weiß ich nicht so recht wie man sich darauf vorbereiten kann. Ich bin beruflich sehr aktiv und wenn das wegfällt entsteht (vermutlich) ein Loch. Den meisten Hobbies die es so gibt kann ich nichts abgewinnen. Und einfacg nur so rumreisen ohne "Zweck" erscheint mir auch leer. Also ich denke es ist für viele angehende und frisch gebackene Ruheständler ein echtes und nicht generell lösbares Problem.
Gruss Albert
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Beitragvon lilith » 17.07.2011, 12:30

Ich bin auch Rentnerin. An manchen Tagen weiß ich nichts mit mir anzufangen. Früher, ja da hatte ich große Pläne, wie es erst ist, wenn man viel Zeit hat. Immer NUR Urlaub. Aber dafür fehlt mir, wie den
meisten wohl, das nötige Kleingeld.
Also, Garten usw. auch nicht das Wahre. Irgendwie war ich immer noch unzufrieden.
Ein Hund - gut !  jetzt mein bester Freund.

So habe ich angefangen in meinem früheren Beruf "weiterzuarbeiten". Und siehe da, es gibt genug Leute, die, wenn oft auch unentgeltlich, Hilfe brauchen.
Ich habe jetzt oft mehr zu tun, als früher. Kann aber, und das ist das schöne am Ruhestand, sagen, jetzt ist Schluss, jetzt bin ich mal dran, wenn es mir zuviel wird. Mittlerweile habe ich ein gesundes Maß zwischen Stress und langer Weile gefunden, dass es mir richtig gut dabei geht.  

Liebe Grüße 
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Beitragvon delfinchen » 12.10.2011, 0:53

Schön zu lesen,daß andere Leute auch in ein Loch gefallen sind wie auch ich.Warum sollte es mir anders gehen wie Anderen???
Habe aus gesundheitlichen Gründen Rente bekommen und war Tod unglücklich.Kahm mir vor,wie aufs Abstellgleis geschoben,für nichts mehr zu gebrauchen.Habe Tage lang geheult,weil ich nicht mehr arbeiten konnte.Habe mich zu Hause eingeigelt,.Wollte nicht mal meine Töchter oder Freunde sehen.
Doch irgendwann hat es im Kopf klick gemacht.Habe mich wieder bei meinen Kindern u.Freunden gemeldet.Ja und jetzt-kann ich sagen-Rentner haben niemals Zeit.Trifft voll auf mich zu.Ich brauche schon meinen Terminplaner um alles auf die Reihe zu bekommen.
Auch wenn ich körperlich ein bischen eingeschrängt bin was weit gehen betrifft,doch Aoto fahren kann ich sehr gut und mir ist auch egal wohin ich fahre oder wie weit.Da habe ich eben Freundinnen,Die wie ich immer sage- sich nur um den Kirchturm rum trauen und ja nicht weiter mit Auto,grins.Für mich zum Vorteil-so werde ich von meinen Töchtern u.Freunden gebraucht u.kann meinen 4 Wänden entfliehen.
Na und diesen Satz den ich mir damals eingeredet habe,daß ich für nichts mehr zu gebrauchen bin-trifft eben für mich nicht mehr zu.Auch wenn ich jetzt weitere 2 Jahre in Rente bleiben muß.Dieses Mal habe ich nicht mehr geweint.Mann darf einfach nicht verzweifeln und muß versuchen positiv zu denken,dann geht es irgendwie weiter.Doch Familie und Freund sind wichtig,daß darf man nicht vergessen.
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Beitragvon einatmenausatmen » 12.10.2011, 22:56

delfinchen
stimmt, vor allem muß man sich Freundschaften u. soziale Kontakte schon vorher aufbauen,sie pflegen
das ist wichtig.
Sonst kann man nur in den Senioren-Club :D :D u. das wollen wir noch lange nicht.
Was zu arbeiten ist für mich auch wichtig, könnte mir nicht vorstellen , nur Hund , Enkel, putzen oder sowas wären mein Leben.
So muß man in der Früh raus, sich "zamrichten" sein Hirn anstrengen
Das andere mach ich aber auch gern.Wenn ich mag, renn ich schon mal bis Mittag in de "roten Filzpantoffeln" u. im Bademantel rum u. sandel.
Das ist dann auch schön.
Wirklich Rentner sind wir dann in 20 Jahren :wink: :wink: :wink:
was heute zu tun ist : einatmen -ausatmen -

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