von Arabell » 20.11.2011, 12:10
Natürlich gibt es das -
Eltern die sichs in Hartz4 einrichten,
genau wie solche, die sich mit Händen und Füssen dagegen wehren.
Die Reportagen über die Eltern der Kinder, die zu Pastor Siggelkow in die Arche kommen,
halte ich für durchaus echt.. Und da waren eben auch solche dabei, die ihren Tag vor der Playstation verbrachten und deren Wohnung für die Kinder wenig "zu Hause" bot,
grad mal ein Dach und ein Bett.
Eine Familie in Afrika, eine Mutter, die ihren Kindern nur ein paar Reiskörner anbieten kann -
hat weder Hartz4 noch Suppenküche. Allenfalls kann sie kilometerweit für Reis und Mehl marschieren.
Und natürlich stimmt es, dass man mit Fantasie und gutem Willen aus einfachen günstigen Zutaten etwas Ordentliches kochen oder backen kann.
Mir fällt gerade die Frau wieder ein, die ich von fern immer mal beobachtet habe, über die letzten Jahre. Sie sieht nicht besonders intelligent aus, oft in Begleitung wechselnder Männer, früher öfter aus einer Spielhölle kommend und immer bei Wind und Wetter zu Fuss unterwegs, manchmal inmitten Ihrer wachsenden Kinderschar, die meisten ihr ähnlich sehend, in abgetragenen Klamotten, schon früh die Haare gelb und rot gefärbt.
Jetzt sind die Kinder schon grösser und allein unterwegs, schleppen sie ihre Aldi-Tüten heim.
An ihren fröhlichen Gesichtern sieht man, dass sie menschlich gesehen,
nicht ganz so arm sind, weil sie "sich" haben.
Da guckt manches Kind an der Seite einer wohlhabenden Mama -
sagen wir mal - nicht ganz so zufrieden.
Gegenüber der Umwelt, ihren Mitschülern, stell ich mir das nicht so einfach vor,
da hingeboren zu sein. Wenn man sie anspricht, reagieren sie jedenfalls eher scheu - auf Ablehnung gefasst.
Und Ihre Mutter hat möglicherweise in ihrer eigenen Kindheit auch nichts anderes (kennen-)gelernt.