In vielen Ländern gibt es aufgelassene Bahntrassen, die als Radwege Verwendung finden, eine sehr attraktive Abwechslung zu den Fahrten entlang der Flüsse. Bahntrassen haben selten Steigungen jenseits von 2% weil die Zugelen nicht mehr schaffen und ihre Pfade führen meist abseits der Straße. Argumente, die für diese Wege sprechen auch wenn deren Entstehung, die Einstellung der (Neben-)Bahn, die Anlieger vermutlich nicht gerade in einen Freudentaumel versetzte.
Erradelt hab ich mir bisher
- Kapfenberg - Thörl, Seebergradweg
- Grünburg - Klaus, ein Teil des Steyrtalradweges
- Reichraming - Unterweißwasser, Hintergebirgsradweg
- Wien-Stammersdorf - Obersdorf-Pillichsdorf, ein Teil des Eurovelo 9, auch bekannt unter dem Namen "Dampfross & Drahtesel"
- Toblach - Cortina d'Ampezzo, ein Teil des Ciclabile delle Dolomiti, auch bekannt unter dem Namen "Lunga via delle Dolomiti"
- Bressanone - Bolzano, ein Teil des Eisacktalradweges
und einige kürzere Abschnitte in Bayern.
Für alle gilt, dass es dafür weder eines MTB bedarf noch besonders dicker Wadeln. Manche überraschen mit Tunnel, mal beleuchtet mal zapfenduster, andere mit schmalen Gitterbrücken über wilde Schluchten, immer gibt's was zum Schauen.
Viele Informationen finden sich bei
www.bahntrassenradwege.de
oder
www.bahntrassenradeln.de
Für heuer hab ich im Auge:
Ciclovia Valle Seriana und Ciclovia Valle Brembana beide in der Lombardei nahe Bergamo, nebst Ciclovia Alpe Adria in Julisch Venetien.
Also auf mit der Devise: "Ich bin eine Dampflok, deshalb schnauf ich auch so heftig".
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