parove hat geschrieben:Hallo Katharina, wenn Du nicht dem Gesetz der Prädestination folgend
unterwegs bist und die Welt wie sie ist, verbunden mit den Fragen, Zitat:„Warum?“
„Warum nicht?“ siehst, dann bin ich argumentativ bei Dir!
Was ich jedoch mit meinem Beitrag zum Ausdruck bringen wollte ist, dass wir, die moderne Gesellschaft, aufgrund unserer Intelligenz und einem immer größer werdenden Streben nach Macht und Einfluss Schwellen überschritten haben, die wir nach längerem Nachdenken, meiner Meinung nach besser nicht überschritten hätten. Mit der Erfindung des Rades und allem diesbezüglichen, nachkommenden Errungenschaften der Menschheit habe ich nicht nur keine „Probleme“, sondern, ich finde sie, mal mehr, mal weniger und auch mal gar nicht, sehr segensreich! Was mich beunruhigt und mir zunehmende Angst macht, ist das wir mehr und mehr die Naturgesetze, die das Werden, Sein und Vergehen auf unserem Planeten, von Beginn an regeln, unterwandern. Das beinhaltet nach meinem Empfinden vorrangig die Genforschung, einhergehend mit Manipulationen an Pflanzen, Tieren und Menschen. Dass wird eines Tages und davon bin ich fest überzeugt, unabsehbare Folgen haben.Folgen, die durch die Erfindungen wie der von Dynamit, Giftgas und die der Kernspaltung, in keinem Vergleich zu denen stehen werden, mit der die Menschheit dann zu kämpfen haben wird.
lg, Roland
Salve,parove,
sollte man alles machen,was machbar ist.Diese Frage stellt sich mir nach Deinem letzten Beitrag.
Schon jetzt beantworte ich sie mit einem klaren "Nein"
Du sagst,dass der Mensch die Naturgesetze nicht unterwandern darf,die "Werden","Sein" und "Vergehen" auf diesem Planeten regeln.
Dass Kinder außerhalb des mütterlichen Organismus entstehen (in vitro Fertilisation),liegt nicht innerhalb naturgesetzlicher Abläufe.
Das "Vergehen" des Menschen durch einen natürlichen Tod kann über medizinische Geräte fast
beliebig verlängert werden.
Die Eingriffe in das Erbgut von Menschen,Tieren und Pflanzen(Genforschung,Genmanipulation)sind
ein weites Feld der einschlägigen Forschung.
Wer sagt wem,wo die ethisch fundierten Grenzen liegen,wer setzt dann solche Verbote durch,wer entscheidet,was im Interesse der Menschheit unabwendbar ist?
Ich weiß keine Antwort auf diese Fragen.
Ich weiß nur dieses; der Mensch ist ein Lebewesen mit unstillbarem Explorationsdrang und wird
erst dann nicht suchen,wenn es mangels Natur nichts mehr zu finden gibt.
Das ist kein Zynismus,sondern Ausdruck der Angst.
Etwas traurig grüßt Dich
Katharina