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BOXEN soll Sport sein?

25 Beiträge
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Beitragvon reisefreudige » 01.05.2009, 19:19

Schon als junges Maedchen wunderte ich mich, dass man Boxen als Sport bezeichnete.
Ich gehe doch nicht fehl in der Annahme, dass bei diesem "Sport" zwei Menschen solange auf einander einschlagen, bis einer das Bewusstsein verliert? Was ist da sportlich dran?
WAS fuer Menschen koennen beim Zusehen dieser brutalen Tat bei welcher ja auch Blut fliesst, Spass, Spannung oder vielleicht Befriedigung sexueller Art, empfinden?
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Beitragvon scherzkeks77 » 01.05.2009, 19:43

doch, doch Boxen ist Sport und zwar die Vorbereitung bis jemand fit genug
ist offiziell anzutreten, gemeint ist hier das Training
jeder Sportler muß hart trainieren, wenn er mithalten will

auch bei Skirennen gibt es unschöne Szenen, wenn jemand stürzt.........

allgemein wird niemand zum Zuschauen gezwungen
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Beitragvon lesemaus160 » 06.05.2009, 22:10

Also ich finde boxen eine Sportart, die richtig gut ist. Henry Maske hat immer gutes technisches Boxen hingelegt :!: da kann man nicht meckern. Und so viel Blut fließt doch nicht. Bei den Klitschos ist das schon ein bischen anders, aber die sind eine andere Klasse, da muß es so sein. :roll:
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Beitragvon Gast » 06.05.2009, 22:22

Nicht nur KO zählt auch die Treffer als solches, auffällig das immer mehr Frauen unter den Zuschauern sind.
Soll ja auch Masos geben die nicht mit Boxhandschuhen ihre Sexualität haben, jeder wie er mag.....
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Beitragvon reisefreudige » 07.05.2009, 1:32

lesemaus160 hat geschrieben:Also ich finde boxen eine Sportart, die richtig gut ist. Henry Maske hat immer gutes technisches Boxen hingelegt :!: da kann man nicht meckern. Und so viel Blut fließt doch nicht. Bei den Klitschos ist das schon ein bischen anders, aber die sind eine andere Klasse, da muß es so sein. :roll:



hallo lesemaus160.
Was findest Du denn so gut am Boxen das Du Sport nennst?
Treffer mitten in die Fresse mit anschliessender Ohnmacht, sportlich genannt KO?
Und ob Blut oder nicht, es handelt sich dabei doch NUR darum, dem Anderen Schmerz, bishin zur Ohnmacht zuzufuegen. Kraeftemessen, koennte man auch auf andere Art.
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Beitragvon reisefreudige » 07.05.2009, 1:40

winnie57 hat geschrieben:Nicht nur KO zählt auch die Treffer als solches, auffällig das immer mehr Frauen unter den Zuschauern sind.
Soll ja auch Masos geben die nicht mit Boxhandschuhen ihre Sexualität haben, jeder wie er mag.....


Frauen werden in den meisten Faellen, (daran moechte ich glauben!) als Begleitung von Herren gesichtet.
Finde es einfach zum Kotzen sich am Schmerz eines Anderen zu weiden oder gar sich aufzugeilen, um nicht zu sagen, pervers.
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Beitragvon Joschisxp » 05.06.2009, 20:05

Reisefreudige schreibt:

Frauen werden in den meisten Faellen, (daran moechte ich glauben!) als Begleitung von Herren gesichtet.
Finde es einfach zum Kotzen sich am Schmerz eines Anderen zu weiden oder gar sich aufzugeilen, um nicht zu sagen, pervers.[/quote]



Und genau das ist das Problem: Du möchtest etwas glauben, versuchst Dein Weltbild zum Allgemeingut zu machen.

Boxen IST Sport. Es geht um körperliche Fitness, um faire und geregelte Aktionen. Die wenigsten Kämpfe enden mit der Bewusstlosigkeit eines Kämpfers. Da Du das nicht ansiehst, bist Du eben auf Deinen mit Vorurteilen behafteten Glauben angewiesen! Deshalb möchte ich Dir nach eigenem Bekundungen Unwissenden mitteilen, dass es seit einiger Zeit auch boxende Frauen gibt. Mir ist nicht bekannt, dass die sich dabei in männlicher Begleitung befinden.

Wärst Du vielleicht bereit anzuerkennen, dass Vorurteile bevorzugt da wachsen können, wo ihre Entfaltung nicht durch Kenntnisse behindert wird? Und kannst Du wirklich von Dir sagen, dass Du genug Kenntnisse des BoxSPORTS hast, um ein so vernichtendes Urteil zu fällen?
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Beitragvon lea_franziska » 05.06.2009, 20:24

Schaue mir Boxen sehr gerne an aber wenn es dann zu extrem wird und sie sich nur mehr in Fresse hauen schau ich weg. Oft sind die dann schon richtig entstellt im Gesicht,und müssen trotzdem weiter kämpfen..Aber das ist halt Sport..sie verdienen ja auch nicht wenig..
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Beitragvon reisefreudige » 07.06.2009, 6:11

lea_franziska hat geschrieben:Schaue mir Boxen sehr gerne an aber wenn es dann zu extrem wird und sie sich nur mehr in Fresse hauen schau ich weg. Oft sind die dann schon richtig entstellt im Gesicht,und müssen trotzdem weiter kämpfen..Aber das ist halt Sport..sie verdienen ja auch nicht wenig..



mit dem, "verdienen ja auch nicht wenig", hast Du recht! Weiss es zwar nicht genau, denke aber diese Taetigkeit die man eigenartigerweise sport nennt, hat in der gosse von amerika seinen ursprung .die meisten boxer waren arme schweine ohne zukunft, sassen auch oefters im knast. WER sonst liesse sich bis zur ohnmacht schlagen, wenn nicht bei normalen menschen das geld die groesste rolle spielte. bei den anderen ist es entweder sado maso oder das geltungsbeduerfnis zu zeigen, was alles sie aushalten koennen.
Es ist und bleibt eine koerperverletzung die eigenartigerweise nicht bestraft wird, vermutlich da sie freiwillig zugelassen wird. Sie aber SPORT zu nennen, sie also salonfaehig zu machen, ist eine Zumutung der wirklichen sportler und sportarten gegenueber. Bei den wirklichen Sportarten, passieren [b]NUR UNGEWOLLTERWEISE verletrungen, also nicht darauf aufgebaut wurde[/b].
Vergleiche BOXEN mit dem STIERKAMPF! wo es eigentlich nicht um den Mut des Torreros geht , sondern um versteckte sexuelle Befriedigung die manche
" Menschen? " bei Quaelereien empfinden!
Das Frauen sich nun auch dafuer (boxen) hergeben, liegt nur an der rerioesen Anerkennung Boxen als Sport anzuerkannt zu haben, und den damit verbundenen Profit wie der Popularitaet. Fuer DIESE tuen Frauchen wie auch Herrchen, LEIDER fast alles!
Gruesse
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Beitragvon Gast » 22.06.2009, 22:22

Gott sei dank bist Du nicht unsere "Göttin" geworden.

Jetzt müssen wir die Reisefreudige schon fragen, ob wir Barbaren sind, wenn wir uns für Boxen begeistern können.

Völlig daneben finde ich den Vergleich zum Stierkampf.

Beim Boxen fügen sich die miteinander Boxenden die Schmerzen direkt zu.

Im Stierkampf wird dem Stier indirekt Schmerz zugefügt.

Gegen den Stierkampf zu schimpfen, finde ich völlig in Ordnung.

Aber Boxen mit dieser indirekten Quälerei von Tieren zu vergleichen halte ich schlichtweg für unangebracht.

Gerade als Junge sah ich den "Zweikampf" als mannhaft an, wenn es lediglich um Kraft, Mut und Geschicklichkeit ging.

Morgen verbietet uns die Reisefreudige das Fussballspielen, weil da neulich eine Fussballerin einer anderen die Beine gebrochen hat.

Sport ist Mord ......... hat mal eine berühmte Persönlichkeit gesagt, aber das war nicht wörtlich zu nehmen.
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Beitragvon TanzGudi » 23.06.2009, 13:57

Da es sich bei diesem Sport auch um ein "Kräftemessen" zweier Menschen (sie sind eigenverantwortlich) handelt, muss ich Boxen für Sport halten.

Kommen Tiere ins Spiel, wie beim Stierkampf, hört mein Verständnis auf.

Niemand hat das Recht, mit Tieren so umzugehen; auch wenn sie hier und da ohnehin früher oder später auf dem Teller landen)
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Beiträge: 5866

Beitragvon Sally57 » 23.06.2009, 15:20

Ich kann sehr gut nachvollziehen, wenn jemand Probleme hat, Boxen als SPORT zu sehen,
allerdings
Es ist und bleibt eine koerperverletzung die eigenartigerweise nicht bestraft wird, vermutlich da sie freiwillig zugelassen wird. Sie aber SPORT zu nennen, sie also salonfaehig zu machen, ist eine Zumutung der wirklichen sportler und sportarten gegenueber.

Vergleiche BOXEN mit dem STIERKAMPF! wo es eigentlich nicht um den Mut des Torreros geht , sondern um versteckte sexuelle Befriedigung die manche
" Menschen? " bei Quaelereien empfinden!


diese Interpretation geht mir dann doch ein bisschen zu weit,
Boxen im Vergleich mit Stierkampf in die Sado/Maso Ecke zu stellen, ist schon sehr abenteuerlich,
aber extreme Reaktionen haben oft eine begründete
Ursache.
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Beitragvon Tarantel60 » 24.06.2009, 19:47

JA, ganz sicher ist Boxen Sport - spätestens aber seit der Klitschko Brüder! Und ob!


Die ersten nachgewiesenen Faustkämpfe zum Zwecke der Unterhaltung von Menschen fanden bereits 3000 v. Chr. in Ägypten statt. In den darauffolgenden zwei Jahrtausenden breitete sich das Boxen im ägäischen Raum aus.
Der Faustkampf wurde erstmals im Jahre 688 v. Chr. in Griechenland bei den 23. olympischen Spielen der Antike ausgetragen. Im antiken Rom wurde der Faustkampf vor allem bei Gladiatorenkämpfen (Lederriemen mit Metalldornen), der Caestus vorgeführt. Es lässt sich jedoch nicht genau festlegen, wie alt der Faustkampf wirklich ist, da aus 7000 Jahre alten Darstellungen hervorgeht, dass auch ähnliche Kämpfe zu jener Zeit ausgetragen wurden. Die hellenistische Bronzestatue vom Faustkämpfer vom Quirinal ist hiervon ein eindrucksvolles archäologisches Zeugnis. Belege zeigen, dass auch im alten Indien, China, Korea und Russland sowie unter den Ureinwohnern Amerikas und Afrikas der Faustkampf Bestandteil von Kulten und Zeremonien war. Mit Boxen im Modernen Sinne hatten diese Formen des Faustkampfes nichts zu tun.

(Quelle: Kampfsport-deutschland.de)
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Beitragvon Herbert07 » 25.06.2009, 5:15

Also -

ich habe überhaupt keine Berührungsängste vor dem Boxsport.
Wenn von mir jemand eine auf die Glocke kriecht, sage ich ihm auch immer:
Du musst das sportlich nehmen.

Is natürlich nur sinnbildlich gemeint.
In echt wäre ich viel zu feige und freue mich deshalb, dass meine Rolle ein Stellvertreter übernimmt.
Aber dann isses ein geiles Gefühl.
Endlich Kraft, Technik, Kondition, Ausdauer und einen unbändigen Willen mich durchzusetzen um zu gewinnen.

Wldimir - gutr Jungge, du nimmst die schwääre Kost auf dich - fir mich. Danke.
Ich wrde dafir auch Milchschnitte kaufen.

Hebbe :twisted:
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Beitragvon Gast » 05.07.2009, 19:13

als junger Bursche (ca.16-17) ging ich ungefähr 2 Jahre zum Boxtraining. Das erste Jahr machst Du nur auf Fitness - Laufen, stundenlanges Schnurspringen, Reck- und Barrentraining, Gymnastik, Sprossenwand usw. Wenn Du dann halbwegs Muskeln hast und fit bist, darfst Du mit dem Sandsack und dem Schattenboxen beginnen. Dann kommt lange nichts mehr anderes und irgendwann beginnt man auch mit einem Partner zu trainieren, hauptsächlich auf Reaktionsgeschwindigkeit. Beim Training wird üblicherweise mit weicheren Trainingshandschuhen, Kopf- und Zahnschutz gearbeitet und Du hast normalerweise auch keinen Partner der Dich verletzen will sondern einen Kumpel mit dem Du nachher in die Sauna oder ins Schwimmbad gehst. Also kann da auch nicht mehr passieren wie z.B. beim Skitraining, es ist meiner Einschätzung nach weit ungefährlicher.
Der Profi-Boxkampf selbst ist eine andere Geschichte, aber da leben Stuntman / Stuntwomen meiner Meinung nach mindestens genauso gefährlich und die siehst Du in jedem halbwegs interessanten Film reihenweise auf irgendeine grausliche Art sterben oder zumindest schwer verletzt (mit Filmblut) werden.
Ich sehe mir auch keine TV-Boxkampfübertragung an, es interessiert mich so ein Schaukampf auch nicht, aber wenn es dann doch jemanden interessiert dann ist er für mich auch keine blutrünstige Bestie.
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