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COPD

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Beitragvon Solist3 » 14.06.2011, 23:31

Ich leide an COPD (im Volksmund: Raucherkrankheit) obwohl ich seit 20 Jahren nicht mehr rauche.
Der Arzt hat mir das Medikament S P I R I V A verschrieben. Nachdem ich unangenehme Nebenwirkungen festgestellt habe, holte ich mir eine Zweitmeinung bei einem andern Arzt ein.
Dieser Arzt hat mir vom genannten Medikament abgeraten. Ich habe das Medikament dann
umgehend abgesetzt. Zu meiner großen Freude habe ich keinerlei negative Auswirkungen feststellen können, ganz im Gegenteil: Es geht mir recht gut mit der Lunge. Hatte den vergangenen
Winter über keine Erkältung.
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Beitragvon Celestina_Artifex » 15.06.2011, 8:57

Hallo Solist,

ich kann Dir leider bei Deinem Problem nicht weiterhelfen, bin Dir für Deinen Beitrag aber trotzdem sehr, sehr dankbar. Ich bin zwar mäßige aber regelmäßige Raucherin aber eine Krankheit namens COPD kannte ich bislang noch nicht. Nun habe ich das eben mal gegoogelt und mir stehen die Haare zu Berge: diese AHA (Auswurf, Husten, Atemnot bei Belastung) -Symptome kenne ich schon recht lange. Mein Arzt spricht zwar immer von einer leichten, chronischen Bronchitis aber jetzt bin ich wirklich alarmiert!!
Das Buch "Endlich Nichtraucher" steht schon seit einiger Zeit in meinem Regal und das werde ich mir jetzt wohl endlich einmal zu Gemüte führen... :?

Du schreibst zwar, dass es Dir momentan gut geht aber bitte beschreibe doch hier mal kurz wie sich diese Krankheit bei Dir so auswirkt?

Nochmal herzlichen Dank und Dir alles erdenklich Gute!!
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Celestina_Artifex
 

Beitragvon hoffe_noch » 15.06.2011, 12:48

hallo solist
ich kenne deine krankheit----habe lange genug in einem pflegeheim gearbeitet,um verschiedenste krankheiten kennen zu lernen,
vielleicht hast du noch früh genug mit dem rauchen aufgehört (sollte ich vielleicht auch)
lg aus oö, vielleicht sehen wir uns ja am freitag bei der gründungsfeier
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hoffe_noch
 

Beitragvon Silverdust » 15.06.2011, 12:57

Ich bin vor 4,5 Jahren mit Hilfe eines verschreibungspflichtigen Medikamentes rauchfrei geworden. Neben dem eignem Willen hat mich die Wirkung dieses Medikamentes erheblich unterstützt.

Das Medikament heißt „Champix“. Ansprechpartner sollte immer ein Arzt sein!
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Silverdust
 

Beitragvon harald1946 » 15.06.2011, 13:41

Rauchfrei ganz ohne Medikamente !
In der Hoffnung auf eine neue Partnerin hatte ich vor sieben Jahren von jetzt auf gleich aufgehört mit Rauchen. Und nun, Partnerin ist weg, Zigaretten sind auch weg. Trotzdem gibt es ganz vereinzelte Momente, wenngleich auch nur Sekunden, in denen man einen kleinen Suchtschub bekommt, den man heute lächelnd übergeht. Bin dem Mädel trotz allem noch heute sehr dankbar für die Hilfe. Ps.: meine Tagesration lag so bei vierzig bis fünfzig Zigaretten aus der weltberühmten roten Packung.
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Beitragvon Solist3 » 19.06.2011, 23:24

Celestina_Artifex hat geschrieben:Hallo Solist,

Du schreibst zwar, dass es Dir momentan gut geht aber bitte beschreibe doch hier mal kurz wie sich diese Krankheit bei Dir so auswirkt?
Nochmal herzlichen Dank und Dir alles erdenklich Gute!!


@ Celestina_Artifex,
dein selbstkritischer Beitrag ist beachtlich. Viele Raucher laufen Gefahr - das war bei mir lange auch so - sich selber an zu lügen, denn dann kann man ja ruhig weiter rauchen. Bei mir ist das Problem, das schneller Auswurf entsteht. Ich habe jetzt das "Vergnügen" nachts mit einem APNOE-Gerät verbunden zu sein, d. h., das Gerät schickt mir (mit einem gewissen Druck) Luft durch einen Schlauch und eine Nasenmaske, dadurch bekommt meine Lunge mehr Sauerstoff. Ich habe dieses Gerät jetzt etwa 15 Monate und habe mich inzwischen gut daran gewöhnt. Es existiert ja das Märchen, dass, wenn der Raucher aufhört zu rauchen, die Schadstoffe nach sieben Jahren aus dem Körper sind. Selbst wenn das so wäre, die Wirklichkeit ist die: Das Rauchen schädigt die Lungenbläschen, diese werden starr und können ihre Funktion nicht mehr richtig erfüllen, daher auch die Verschleimung.
Zum Glück rauchen immer weniger Männer, aber leider immer mehr Frauen. Und zum
Glück gibt es viel mehr Nichtraucher-Lokalitäten als früher!! Und die Raucher im Allgemeinen sind gegenüber früher wesentlich rücksichtsvoller geworden. Als ich vor 20 Jahren aufhörte zu rauchen, habe ich bald gemerkt, dass ich beim Laufen wieder viel mehr Luft hatte und mich
auch wohler gefühlt. Mein Grund, das Rauchen zu lassen war die UNFREIHEIT. Wenn meine
Zigaretten zu Ende gingen und ich nicht drei Münzen hatte, um eine neue Schachtel aus dem
Automaten zu lassen, dann wurde ich schon nervös. Am Anfang ist die Abstinenz sicher
nicht ganz einfach (manche sind auch ziemlich grantig) aber es lohnt sich auf jeden Fall ! ! !
Ich hoffe, du hast Erfolg. Würde mich freuen, wenn ich davon höre. Wünsche dir viel Kraft.
Das ganze spielt sich im Kopf ab.
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Beitragvon Phoenix1946 » 04.07.2011, 22:04

Schönen Abend Solist!
Ich habe COPD der Stufe 2, und es gibt insgesamt vier Stufen. Mein Lungenröntgen incl. Kontrastmittel vor drei Monaten war o.B. Dann schickte mich der Kardiologe noch zum Lungenfacharzt. Bei der Lungenfunktionsprobe wurde dann der angeführte Befund erstellt.
Auswurf habe ich fast keinen, und er ist auch nicht gelb.Nur wenn ich mich hinlege, dann "pfeife" ich ein paar Minuten. Schwierigkeiten macht mir eigentlich nur das Bergaufgehen, während ich im flachen Gelände auch mehr als 10km ohne Komplikationen gehen kann.
Bis vor 21 Jahren war ich auch ein sehr starker Raucher, da ich viel Turnusdienst hatte und mich dadurch wach hielt.
Dann hatte ich zwei Herzinfarkte, und seitdem rauche ich zwei bis drei Pfeifen am Tag. 
Im Abschlussgespräch mit dem Facharzt meinte dieser, dass ich die COPD schon zur Zeit meines Zigarettenrauchens habe.
Als Bedarfsmedikation habe ich Berodual Dosieraerosol, welches ich maximal zweimal pro Woche brauche. 
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Beitragvon Tarantel60 » 04.07.2011, 22:18

Solist3 hat geschrieben:Ich leide an COPD (im Volksmund: Raucherkrankheit) obwohl ich seit 20 Jahren nicht mehr rauche.
Der Arzt hat mir das Medikament S P I R I V A verschrieben. Nachdem ich unangenehme Nebenwirkungen festgestellt habe, holte ich mir eine Zweitmeinung bei einem andern Arzt ein.
Dieser Arzt hat mir vom genannten Medikament abgeraten. Ich habe das Medikament dann
umgehend abgesetzt. Zu meiner großen Freude habe ich keinerlei negative Auswirkungen feststellen können, ganz im Gegenteil: Es geht mir recht gut mit der Lunge. Hatte den vergangenen
Winter über keine Erkältung.




Ob du nun eine Erkältung bekommst oder nicht, hängt nicht unbedingt von der Lunge ab, nicht wahr. Sinnvoller wäre eine Lungenfachmann aufzusuchen, der deine Lungen gründlich erforscht. Spiriva ist an und für sich ein sehr gutes Mittel, der eher prophylaktisch wirkt, damit sich deine Lungen nicht blähen z.B. Also pass nur auf, ein Lungenemphysem ist alles andere als lustig. Und wenn das erst Mal entstanden ist, dann gibt es kein Zurück mehr.
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Beitragvon Solist3 » 05.07.2011, 0:04

Tarantel60 hat geschrieben:
Solist3 hat geschrieben:Ich leide an COPD (im Volksmund: Raucherkrankheit) obwohl ich seit 20 Jahren nicht mehr rauche.
Der Arzt hat mir das Medikament S P I R I V A verschrieben. Nachdem ich unangenehme Nebenwirkungen festgestellt habe, holte ich mir eine Zweitmeinung bei einem andern Arzt ein.
Dieser Arzt hat mir vom genannten Medikament abgeraten. Ich habe das Medikament dann
umgehend abgesetzt. Zu meiner großen Freude habe ich keinerlei negative Auswirkungen feststellen können, ganz im Gegenteil: Es geht mir recht gut mit der Lunge. Hatte den vergangenen
Winter über keine Erkältung.




Ob du nun eine Erkältung bekommst oder nicht, hängt nicht unbedingt von der Lunge ab, nicht wahr. Sinnvoller wäre eine Lungenfachmann aufzusuchen, der deine Lungen gründlich erforscht. Spiriva ist an und für sich ein sehr gutes Mittel, der eher prophylaktisch wirkt, damit sich deine Lungen nicht blähen z.B. Also pass nur auf, ein Lungenemphysem ist alles andere als lustig. Und wenn das erst Mal entstanden ist, dann gibt es kein Zurück mehr.


Bei mir hatte das Medikament SPIRIVA sehr unangenehme Nebenwirkungen und ein Arzt hat mir davon abgeraten (Ganzheitsmedizin). Ein Medikament kann von A gut vertragen werden, von B jedoch überhaupt nicht. Die Verträglichkeit von Medikamenten muss im Einzelfall oft erst getestet werden. Danke auf jeden Fall für deinen Beitrag!
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Beitragvon froggybln » 15.07.2011, 17:47

Ich nehme -Salbuhexal - alle 4 Stunden einen Hub.
Seitdem habe ich Luft und kann auch leichte Anstrengungen bewältigen.
Mein COPD ist weit fortgeschritten, habe nur noch 66 % Luftvolumen in der Lunge, zusätzlich schlage ich mit Wasser in der Lunge herum, muss dafür Torem nehmen.
Ist halt nicht zu ändern.
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Beitragvon Uschi1948 » 24.07.2011, 14:36

Mönsch Froggy, Du sollst doch nicht immer "hier" schreien wenn die Krankheiten verteilt werden :wink:
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Beitragvon froggybln » 25.07.2011, 19:02

Na ja, jute 72 Jahre hatte icke nüscht, nun will ick allet nachholen -lach
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Beitragvon einatmenausatmen » 26.07.2011, 22:25

Kann das alles gar nicht glauben was ihr da schreibt.
Ich dachte wenn man das Rauchen aufhört dann ist gut......
Habe viele Jahre geraucht,dann 10 Jahre nicht, dann wieder angefangen - ich weiß,so blöd kann keiner sein, ich schon.
Vor zwei Jahren wieder aufgehört,ich hoffe ich pack's.
Bin ganz oft erkältet, aber so ne richtige Bronchitis,wär noch nie drauf gekommen daß das mit dem Rauchen zu tun haben könnte.
was heute zu tun ist : einatmen -ausatmen -

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Beitragvon einatmenausatmen » 26.07.2011, 22:33

Solist
hat denn die Schlaf- Apnoe was mit dem Rauchen zu tun???
Neben mir ist schon eine "Maske" gelegen,bin immer wieder erschrocken wenn ich aufgewacht bin :( :( :( aber der hat nie geraucht

Harald1946
Da siehst einmal was a g'scheits Madl ausmacht u. wenn' s dann no stricken könnt :wink: :wink: :wink:
was heute zu tun ist : einatmen -ausatmen -

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Beitragvon Solist3 » 27.07.2011, 15:37

@ einatmenausatmen
Die Schlaf-Apnoe hat nichts mit dem Rauchen zu tun. Ein Apnoe-Gerät braucht man, wenn man
in der Nacht Atemaussetzer hat. Mancher "Schnarcher" weiß nicht, das ein solches Gerät für ihn sehr vorteilhaft bzw. wichtig wäre. Das Gerät wäre aber auch insofern für den Raucher vorteilhaft, weil es ihm zusätzlichen Sauerstoff in seine geschädigten Lungen(bläschen) transportiert.

Als LAIE bin ich der Meinung, dass mein Apnoegerät meiner Lunge besser tut (es zeigt auf jeden Fall Wirkung) als das anfangs angesprochene Medikament Spiriva, denn das Gerät hat keine NEBENWIRKUNGEN. Auf Grund der ganzen Folgen des Rauchens bemitleide ich z.B. 13jährige RaucherInnen, die nur daran denken, dass Rauchen unglaublich cool ist. Übrigens - die Nebenwirkungen der Medikamente trägt der Patient, die Gewinne der Medikamente bekommt die pharmazeutische Industrie. Natürlich gibt es auch Medikamente, die sehr wichtig sind und solche, die das Überleben sichern. Aber Skepsis bezüglich Nebenwirkungen von Medikamenten ist kein Luxus (siehe jeweils BEIPACKZETTEL).
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