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die Globalisierung...

19 Beiträge

Beitragvon parove » 12.12.2011, 14:38

beinhaltet unter anderem
die Chance, ein lebenswertes
und friedvolles Miteinander der
verschiedenen Kulturen, Religionen
und politischen Systeme zu erreichen.

Von daher sollte jeder einzelne von uns,
der dieses große Ziel ehrlich anstrebt,
zunächst einmal in der Lage dazu sein,
sich selbst und seinen eigenen Dunstkreis
- ein wenig mehr als bisher – infrage zu stellen.
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Beitragvon silviaanna » 03.01.2012, 22:18

Ja, ein schöner Traum parove.
Mir fällt dazu ein Buch ein, dessen Titel und Autor (könnte schon 30 Jahre her sein?) ich leider nicht mehr weiß.
Es handelt von einem Mann, der enttäuscht von der Gesellschaft, auf einer Insel mit anderen Menschen ein neues Leben beginnt (als eigener Staat) und irgendwann bemerkt, dass das vor dem er flüchtete sich selbst dort nicht vermeiden ließ, ja er selbst tat, was er vorher verurteilte. Ich beziehe das auf "Führungspositionen" die man für einen Zusammenhalt braucht und die selbst im kleinen Kreis oder in diesem Fall selbst mit bestem Willen an der "Menschlichkeit" scheiterten.
Trotzdem ist dein Gedanke dazu schön, dass er wenigstens gedacht wird.
Der Einzelne, den Du ansprichst, hat vermutlich das Gefühl ohnmächtig zu sein gegen ... jetzt fällt mir kein passendes Wort ein ... ich nenne es Welt (Hunger, Religionskriege und und )
So eine Einzelne bin ich auch, eine die eher wie Kapitän Nemo abtaucht in ihre eigene kleine Welt :wink:

lb Gr
silviaanna
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Beitragvon Oase100 » 03.01.2012, 23:20

parove hat geschrieben:beinhaltet unter anderem
die Chance, ein lebenswertes
und friedvolles Miteinander der
verschiedenen Kulturen, Religionen
und politischen Systeme zu erreichen.

Von daher sollte jeder einzelne von uns,
der dieses große Ziel ehrlich anstrebt,
zunächst einmal in der Lage dazu sein,
sich selbst und seinen eigenen Dunstkreis
- ein wenig mehr als bisher – infrage zu stellen.



Sicherlich wichtig, Parove. Aber meines Erachtens gehört noch etwas dazu....
sich eindeutig zu positionieren.
Oase
 
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Beitragvon Knatterton » 03.01.2012, 23:31

parove hat geschrieben: Die Globalisierung beinhaltet unter anderem
die Chance, ein lebenswertes
und friedvolles Miteinander der
verschiedenen Kulturen, Religionen
und politischen Systeme zu erreichen.

Von daher sollte jeder einzelne von uns,
der dieses große Ziel ehrlich anstrebt,
zunächst einmal in der Lage dazu sein,
sich selbst und seinen eigenen Dunstkreis
- ein wenig mehr als bisher – infrage zu stellen.



Die Globalisierung, die es in geringerem Ausmaß schon immer gab, verfolgt vor allem wirtschaftliche Ziele: Internationalisierung im Interesse der effizienterenn Produktion und Güterverteilung und natürlich des maximalen Gewinns.

Dem hehren Ziel, "ein lebenswertes und friedvolles Miteinander der verschiedenen Kulturen, Religionen und politischen Systeme zu erreichen" wollen wir natürlich alle gerne entgegenstreben.

Wir sollten uns dabei allerdings auch bewußt sein, daß der Mensch zunächst durch die Kultur, Religion, Tradiion und Lebensart seines Herkunftlandes geprägt ist und daher seine eigenen Identität und Lebenssicht bezieht. Inwieweit dies dann ein "eigener Dunstkreis" ist, der in Frage gestellt werden sollte, darüber kann man sicher unterschiedlicher Überzeugung sein.und trefflich streiten.

Jedenfalls sehe ich heute, insbesonderen bei uns, eher die Gefahr, daß wir zu bindungslosen, entwurzelten, austauschbaren und oberflächlichen Multi-kulti-Weltblürgern und Massekonsumenten mutieren, als dass wir über unsere Herkunft, Geschichte und nationale Identität eine andere ausgrenzende Dunstklocke stülpen.

Aber natlürlich darf jeder quasi in Selbstverleugnung seiner eigenen Wurzeln sich dem Fremden anbiedern und gar das Fremde mehr lieben als das Eigene. Bloß sollte er eine solch "weltmännische Haltung" nicht allen anderen vorschreiben. Auch diese Betrachtung hat zwei Seiten.

Nick Knatterton
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Beitragvon parove » 02.02.2012, 14:48

Oase100 hat geschrieben:Sicherlich wichtig, Parove. Aber meines Erachtens
gehört noch etwas dazu.... sich eindeutig zu positionieren.


Die Entscheidung, sich dem Leben zu stellen, bedeutet
gleichzeitig, sich im Wind des Lebens zu positionieren.
Von daher sollte zunächst die Ermittlung der Windrichtung
- unabhängig von der gerade angesagten -
eine besondere Rolle spielen.

Denn, jede spätere Rollerückwerts ermöglicht dem Umfeld,
Rückschlüsse auf Defizite - gleich welcher Art - zu ziehen.

lg,Roland
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Beitragvon FagusW » 02.02.2012, 14:53

parove hat geschrieben: Denn, jede spätere Rollerückwerts ermöglicht dem Umfeld,
Rückschlüsse auf Defizite - gleich welcher Art - zu ziehen.

Die Rückschlüsse ermöglicht man mit jeder Äußerung, die man tut.
Und mit manchen, die man nicht tut.

Rolle rückwärts ist ab einem gewissen Verwurzelungsgrad nicht mehr zu empfehlen.
Entweder Du wächst oder gehst ein.
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Beitragvon parove » 02.02.2012, 21:37

Dem hehren Ziel, "ein lebenswertes und friedvolles Miteinander der verschiedenen Kulturen, Religionen und politischen Systeme zu erreichen" wollen wir natürlich alle gerne entgegenstreben.


Hallo NK!
"Gerne" zu wollen, oder ein Entgegenstreben ist hierbei nicht angesagt,
sondern es täglich zu leben, jeder in seinem Umfeld und nach seinen
Möglichkeiten...

Inwieweit dies dann ein "eigener Dunstkreis" ist, der in Frage gestellt werden sollte, darüber kann man sicher unterschiedlicher Überzeugung sein.und trefflich streiten.


Identität und Lebenssicht - hierbei handelt es sich um den besagten Dunstkreis. Diese Tatsache
infrage zu stellen mein Lieber, wird Dir aber, wie ich meine, nicht so leicht fallen... :wink:

Bloß sollte er eine solch "weltmännische Haltung" nicht allen anderen vorschreiben


Um sich mit anderen Kulturen und den in ihnen lebenden Menschen auseinander zu setzen, muss sich niemand anbiedern, oder seine Lebensform, seine Wurzel verleugnen.
Es würde schon reichen hier und da mal über den eigenen Tellerrand zu schauen. Diese meine Haltung NK, bezeichne ich nicht als weltmännisch, eher als Welt-menschlich... :!:

lg, Roland
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Beitragvon buscador » 03.02.2012, 0:16

@Knatterton

Du sagst:....<<<< Jedenfalls sehe ich heute, insbesonderen bei uns, eher die Gefahr, daß wir zu bindungslosen, entwurzelten, austauschbaren und oberflächlichen Multi-kulti-Weltblürgern und Massekonsumenten mutieren, als dass wir über unsere Herkunft, Geschichte und nationale Identität eine andere ausgrenzende Dunstklocke stülpen. >>>>

Mensch Nick,
du sprichst in einer Zukunftsform. Nach Jahrzehnten Kapitalismus haben wir die von
dir gewünschen Ziele schon längst erreicht.
An deiner Einlassung ist nur das letzte Wort
in die richtige Zeitform zu bringen:.............
.........daß wir zu bindungslosen, entwurzelten, austauschbaren und oberflächlichen Multi-kulti-Weltbürgern und Massekonsumenten mutierten!

buscador Bild
P.S. Dein Glück, daß der weltbuerger das nicht mehr hören kann, oder es vielleicht
doch liest und zurückkommt!
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Beitragvon Knatterton » 03.02.2012, 11:45

parove hat geschrieben:
Dem hehren Ziel, "ein lebenswertes und friedvolles Miteinander der verschiedenen Kulturen, Religionen und politischen Systeme zu erreichen" wollen wir natürlich alle gerne entgegenstreben.


Hallo NK!
"Gerne" zu wollen, oder ein Entgegenstreben ist hierbei nicht angesagt,
sondern es täglich zu leben, jeder in seinem Umfeld und nach seinen
Möglichkeiten...

Inwieweit dies dann ein "eigener Dunstkreis" ist, der in Frage gestellt werden sollte, darüber kann man sicher unterschiedlicher Überzeugung sein.und trefflich streiten.


Identität und Lebenssicht - hierbei handelt es sich um den besagten Dunstkreis. Diese Tatsache
infrage zu stellen mein Lieber, wird Dir aber, wie ich meine, nicht so leicht fallen... :wink:

Bloß sollte er eine solch "weltmännische Haltung" nicht allen anderen vorschreiben


Um sich mit anderen Kulturen und den in ihnen lebenden Menschen auseinander zu setzen, muss sich niemand anbiedern, oder seine Lebensform, seine Wurzel verleugnen.
Es würde schon reichen hier und da mal über den eigenen Tellerrand zu schauen. Diese meine Haltung NK, bezeichne ich nicht als weltmännisch, eher als Welt-menschlich... :!:

lg, Roland



@Roland,

- Du darfst hier gerne detailliert anführen, in welch konkreten Formen Du in Deinem Umfeld, nach Deinen persönlichen Möglichkeiten dem hehren Ziel eines "friedlichen Miteinnders" täglich effektiv hinarbeitest.
Als eher zurückhaltender Mensch, der (oder seine Frau) zwar gelegentlich auch beim türkischen Obsthändler einkäuft, selten im China-Restaurant speist, Auslandsreisen tätigt und sich gegebenenfalls auch in öffentlichen Verkehrsmitteln mit Fremden austauscht, bin ich für die ganz großen "Friede-Freude-Eierkuchen - Verbrüderungen sicher nicht so sehr geschaffen. Aber Du wirst hier möglicherweise mit ein paar eigenen Beispielen als Vorbild glänzen können.

-Ob ich meine persönliche Idendität und Lebenssicht (Dunstkreis) in Frage stellen kann oder möchte, das darfst Du getrost mir überlassen. Je weniger jemand irgendwo in seiner Kultur, Religion oder Lebenstradition verwurzelt ist, desto beliebiger und von fremden Interessen und Mächten beeinflußbarer und beherrschbarer ist er allerdings.

-Übrigens - wir befinden uns ja in einem über den Niederungen des Lebens stehenden - Philosophischen Forum - sind natürlich immer von beiden Seiten Anstrengungen und der gute Wille erforderlich, sich zu verstehen und friedlich miteinander zu leben. Gell Binsenweisheitle

Dies ist dann zum Scheitern verurteilt, wenn zuviele unterschiedliche Kulturen und Ethnien auf engstem Gebiet zusammenleben und die zuwandernden Schichten meinen, nur Ansprüche an das Gemeinwesen stellen zu dürfen aber im übrigen meinen ihre angestammte Kultur und traditionelle Lebensweise in Parallelgesellschaften ausleben zu dürfen.
(Jetzt wirds politisch und stört diesen erhabenen und abgehobenen Palaverkreis) :!: :!: :!:

LG
Nick Knatterton
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Beitragvon Knatterton » 03.02.2012, 12:02

buscador hat geschrieben:[bdu sprichst in einer Zukunftsform. Nach Jahrzehnten Kapitalismus haben wir die von
dir gewünschen Ziele schon längst erreicht.
An deiner Einlassung ist nur das letzte Wort
in die richtige Zeitform zu bringen:.............
.........daß wir zu bindungslosen, entwurzelten, austauschbaren und oberflächlichen Multi-kulti-Weltbürgern und Massekonsumenten mutierten!

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P.S. Dein Glück, daß der weltbuerger das nicht mehr hören kann, oder es vielleicht
doch liest und zurückkommt!


@buscador
Das Problem ist, daß der globale (internationale) Kapitalismus und der von Dir angestrebte internationale (Multikulti-) Sozialismus, beide in der ihnen eigene Weise, auf die Auflösung der gewachsenen Nationen, Kulturen, traditionellen Bindungen, nat. Solidarität und Völker hinarbeiten. Beide brauchen austauschbare, bindungslose, gleichgeschaltete Konsumenten, entwrurzelte "Weltbürger", funktionierende Untertanen und manipulierbare Massenmenschen.

Soweit sind sogar wir beide - übgleich ich Deinem gescheiterten und verbrecherischen Kommunismus und totalitären Sozialismus ferner denn je stehe - einig. :mrgreen:

Es grüßt
Nick Knatterton
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Beitragvon parove » 04.02.2012, 17:21

Hallo NK, ich beziehe mich auf Deine Aussage – Zitat: „Dies ist dann zum Scheitern verurteilt,...“ und nehme mir die Freiheit sie auf meine Lesart, wie folgt fortzusetzen:

…wenn es immer mehr von diesen Menschen gibt, wie Du einer bist. Menschen, die
aus den unterschiedlichsten Gründen, nicht in der Lage sind, den „Nebel“ innerhalb ihres Dunstkreises zu durchbrechen und bereit sind, ihre Lebensansichten infrage zu stellen.

Derjenige, der überlieferte Lebenstradition und alte Verwurzelungen seines Kulturkreises, offen und ohne Vorbehalt durchleuchtet; hernach gewillt ist, so manch` „GUTES“ aus fremden Kulturkreisen zu übernehmen (beidseitig), ist mit wachem Geist, ganz und gar nicht, fremden Interessen und Mächten beeinflußbarer und beherrschbarer ausgeliefert.

Nun noch eine Anmerkung:
Ich habe in mehreren Deiner Kommentare hier im Forum von dem – Zitat: „…erhabenen und abgehobenen Palaverkreis“ gelesen und verstehe, Deine, in diesem Zusammenhang, starke Aktivität, ganz ehrlich gesagt, überhaupt nicht… :roll: :roll:


lg, Roland
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Beitragvon Katharina88 » 04.02.2012, 19:24

parove hat geschrieben:Hallo NK, ich beziehe mich auf Deine Aussage – Zitat: „Dies ist dann zum Scheitern verurteilt,...“ und nehme mir die Freiheit sie auf meine Lesart, wie folgt fortzusetzen:

…wenn es immer mehr von diesen Menschen gibt, wie Du einer bist. Menschen, die
aus den unterschiedlichsten Gründen, nicht in der Lage sind, den „Nebel“ innerhalb ihres Dunstkreises zu durchbrechen und bereit sind, ihre Lebensansichten infrage zu stellen.

Derjenige, der überlieferte Lebenstradition und alte Verwurzelungen seines Kulturkreises, offen und ohne Vorbehalt durchleuchtet; hernach gewillt ist, so manch` „GUTES“ aus fremden Kulturkreisen zu übernehmen (beidseitig), ist mit wachem Geist, ganz und gar nicht, fremden Interessen und Mächten beeinflußbarer und beherrschbarer ausgeliefert.

Nun noch eine Anmerkung:
Ich habe in mehreren Deiner Kommentare hier im Forum von dem – Zitat: „…erhabenen und abgehobenen Palaverkreis“ gelesen und verstehe, Deine, in diesem Zusammenhang, starke Aktivität, ganz ehrlich gesagt, überhaupt nicht… :roll: :roll:


lg, Roland

Lieber Freund, verbindlichen Dank dafür,dass Du mich auf den Satz vom" abgehobenen Palaver" hingewiesen hast.Deshalb kann ich Dir direkt dazu meine Auffassung sagen und muss mich nicht auf jener Ebene bewegen,die von Plattitüden,Aggressivität und manischer Streitsucht gekennzeichnet ist.Das "Palaver" in diesem Forum lebt mehr vom Drang nach Erkenntnis über den Alltag hinaus .In anderen Foren steht eben dieser Alltag im Fokus und das ist gut so. Palaver hin,Palaver her! Der Forist,der diesen Begriff einbrachte, musste sich kürzlich überführen lassen, ganze Sätze seines Palavers ohne Quellenangabe kopiert zu haben. Das spärliche Ergebnis intellektuellen Eigenanbaus verführt eben zum Ausflug auf das üppige Feld des Nachbarn. Fehlende rhetorische Brillanz und verbale Redundanz können durchaus als Palaver eingestuft werden--in jedem Forum!!! Ich wünsche Dir ein geruhsames Wochenende. Katharina
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Katharina88
 
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Beitragvon Knatterton » 04.02.2012, 19:27

Hallo Roland,

I. Ob ich zu jenen Menschen gehöre, die "aus den unterschiedlichsten Gründen nicht in der Lage sind den >>Nebel<< innerhalb ihres Dunstkreises zu durchbrechen und bereit sind ihre Lebenseinsichten infrage zu stellen", möchte ich mit Dir und hier nicht vertiefen.
Wenn zu dieser "Dunstkreisdurchbrechung" die Verleugnung der kulturellen und nationalen Wurzeln, eigenen Lebenstradition und ein weitgehender Verlust unseres Geschichtsbewußtseins und kollektiven Eigenwertgefühls gehören, dann gehören ich sicher nicht zu diesen kosmopolitischen Weltbürgern.
Diese mutmaßlich von mir vertretene Spezies dürfte bei den Deutschen allein schon aus demographischen Gründen eher zurückgehen

Und im Übrigen gibt es in der Geschichte zahlreiche Beispiele für gescheiterte Vielvölkerstaaten und anhaltende Konflikte und abgeschottete Ghettos in Multi-kulti-Gesellschaften.
Der Mensch lebt eben nicht von Brot allein, sondern benötigt, Wurzeln, eine gemeinsame Identität und Gleichgesinnte, mit denen er sich solidarisch zusammenschließen kann. Ein weites Feld...

Aber werter Roland, Du hast leider meine Frage nach Deinen eigenen konkreten und erfolgreichen Bemühungen, den Nebel innerhalb Deines Dunstkreises zu lichten, nicht beantwortet Oder hat Dich ohnedies niemals ein solcher Nebel umgeben.

Aber nein, wir befinden uns ja im philosophischen Gesprächskreis und da geht es ja weniger um nüchtere Fakten, und konkrete Tatbestände, sondern vielmehr ums große Ganze, den tieferen Sinn und die Urgründe menschlichen Strebens und Wollens.

II. Und damit sind wir auch schon bei meiner von Dir verständlicherweise kritisierten, ironischen Aussage von dem "erhabenen und abgehobenen philosophischen Palaverkreis", pardon Gedankenaustausch. Ich bitte um Nachsicht für diese polemische Bemerkung.

Der Hinweis darauf und meine trotzdem immer wieder erfolgte Teilnahme an diesem Meinungsaustausch werden möglicherweise auch künftig nicht ausbleiben.

Und natürlich sind die hier erfolgten Aussagen, Erkenntnisse, Empfindungen und Träume - im Gegensatz zu den Themen und Erfordernisse im Forum "Politik und Zeitgeschehen" weitgehend losgelöst von Fakten, konkreten Tatbeständen und den sonstigen realen Mißständen und fatalen Entwicklungen in der Welt. Deshalb - jedoch nicht allein deshalb - herrscht ja auch im Forum "Politik und Zeitgeschen" ein eher rauherer und ja leider auch primitiverer Ton vor.

"Die Philosophie ist eine Art Rache an der Wirklichkeit," (F, Níetzsche)

lg. Nick Knatterton
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Beitragvon Knatterton » 04.02.2012, 19:37

Katharina88 hat geschrieben:[[b]. Palaver hin,Palaver her! Der Forist,der diesen Begriff einbrachte, musste sich kürzlich überführen lassen, ganze Sätze seines Palavers ohne Quellenangabe kopiert zu haben. Das spärliche Ergebnis intellektuellen Eigenanbaus verführt eben zum Ausflug auf das üppige Feld des Nachbarn. Fehlende rhetorische Brillanz und verbale Redundanz können durchaus als Palaver eingestuft werden--in jedem Forum!!! Ich wünsche Dir ein geruhsames Wochenende. Katharina


(Zitat von mir rot markiert)


@Katharina88,

darf ich hier eine kleine aber äußerst wichtige Klarstellung an Dich richten:

Ich habe zwar den Begriff "philosophisches Palaver" hier im Forum eingebracht. Jedoch mußte ich mich noch niemals "überführen lassen, ganze Sätze seines Palavers ohne Quellenangabe kopiert zu haben.....".
In meinen Beiträgen sind die übernommene Zitate immer als solche gekennzeichnet und die Eingabe oder Kopie von ganzen Sätzen ohne Quellenangabe hat es von mir (im Forum für Politik oder im Forum für Philosophie) noch niemals gegeben.
Ich fordere Dich auf, dies baldmöglichst richtigzustellen, da es sich sonst um eine ganz üble Verleumdung und Lüge handeln könnte!

MfG
Nick Knatterton
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Knatterton
 

Beitragvon melina. » 04.02.2012, 22:38

Knatterton,

soll ich dir die Beispiele deiner Zitate ohne Quellenangabe hier rein kopieren? Und hattest du nicht
ausgerechnet mich kürzlich dafür gelobt, eine angeblich von dir vergessene Quellenangabe nachträglich als "wertvollen Hinweis" genannt zu haben? Soviel zu der von dir zitierten Verleumdung.

Knatterton, du solltest langsam mal zu den Fakten kommen und dich dem stellen, was du hier seit 
Jahren ausbreitest. Also wenn schon rechts und national, dann doch bittschön mit etwas mehr Mumm!

Ja, ich weiß schon, dass du mich nicht ganz so doll lieb hast, aber man darf ja mal fragen, oder?

melina 
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