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Das Forum Unterhaltung & Spiel dient der allgemeinen Unterhaltung und dem Spiel. Ob Plausch, Quiz, Blödelei oder ein kurzes Hallo in die Community - hier steht nette Unterhaltung im Mittelpunkt. Dieses Forum bietet Ihnen somit die Möglichkeit, beispielsweise nach einem anstrengenden Tag einfach nur auszuspannen und zu relaxen. Die Mitglieder im 50plus-Treff freuen sich auf Sie!

Beitragvon Ritschi » 12.01.2012, 23:29

Marcella. hat geschrieben:"Tanja Herbst", ich muss doch bitten:
Ich hab keine solchen …...Formen!.

Es sieht auf diesem Bild so aus,
als beulte sich da etwas aus,
wie Wagenheber vor dem Schlitten
mit aufblasbaren Gummi...teilen.

:roll:
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Ritschi
 
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Beitragvon Biggi. » 18.01.2012, 1:08

Jetzt bin ich hier gewesen
und habe das gelesen
ich freu mich, dass ich das entdeckt
der Lachmuskel wurd' hier geweckt
ich sage lächelnd "danke schön"
und freu mich auf ein Wiederseh'n :oops:

Sorry, es ist nur mal ein Versuch ...
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Biggi.
 
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Beitragvon Herbstzeitlose365 » 18.01.2012, 1:34

Ach, Du allerliebste Dern,
solche Worte hört man gern,
sei darauf ganz lieb gegrüßt,
hast den Abend mir versüßt!

:wink:

Und dies hab ich noch mitgebracht:

Ich überlege

Ich überlege, was ich tu,
ich tu so gern, ich tu so viel.
Ich blieb der Arbeit niemals fern,
ganz ohne Ruh’, nie ohne Ziel.

Ich überlege, was ich soll,
auf dieser Erd’, in dieser Stadt.
Finde sie oftmals viel zu voll,
find selten Trost, nur manchmal Rat.

Ich überlege, was ich hoff’,
ich hoffe früh, ich hoffe spät.
Viel Träume habe ich verdrängt,
so wie es dir und andern geht.

Ich überlege, wen ich traf,
traf einen Freund, traf einen Feind.
Und – niemand weiß genaue Zeit –
sind wir im Irgendwo vereint.

Ich überlege, was dann bleibt
von meines Lebens Traumgebind’.
Doch während ich noch überleg’,
betritt den Raum mein frohes Kind.

Tanja Herbst
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Beitragvon Herbstzeitlose365 » 18.01.2012, 20:02

Bild

Marcellas Schwur

Eines Tages sprach Marcella:
"Ich ess' niemals mehr Nutella,
denn davon werd' ich zu rund,
führe lieber Obst zum Mund."

Träumte, dass ich zugenommen!
Auf hundertneunzig Pfund gekommen.
Und dann stellt so', dummes Schw....
Rezept "Nutellakuchen" rein!

Ach, was wird der Gernhardt sagen,
frisch gestriegelt - steif der Kragen.
Doch, vielleicht sagt er auch "Klasse,
ich lieb an Dir ja auch die Masse!"
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Beitragvon Herbstzeitlose365 » 19.01.2012, 22:11

Am Strand

Jene Wolke spiegelt sich,
so, wie ich es mag, im Meere.
Wellen plätschern an den Strand,
Buhnen kommen in die Quere.

Möven schreien laut im Hafen,
Fischer ziehen Netze ein
und die Menschen, die sich trafen,
sitzen noch beim Lampenschein.

Sitzen lang, und lamentieren,
über Fischfang und Gewinn,
doch, ich such das Spiel der Wellen,
weil ich ihnen hörig bin.

T. Herbst
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Beitragvon Herbstzeitlose365 » 21.01.2012, 20:05

Garten

Der Korkenzieher , den ich sonst so liebe,
geht mir heut ganz gehörig „auf den Keks“.
Zwar frag ich mich, was Attraktives bliebe,
zierten nicht Pflanzen das Gelände längs des Wegs.

Jeden Herbst steh’ ich da mit der Gartenschere
und stutz' die Büsche fast bis zum Erlahmen.
Die Nachbarn sehen zu, ohne Erbarmen.
Man gönnt mir die Maloche und die Ehre.

Ich grab die Dahlien aus, spüre den Rücken
Das ist ganz neu, das war noch niemals so.
Das fehlte noch, ich könnte mich nicht bücken!
Wo fände man denn Gartenhilfe, wo?

Nun bring ich die Trompeten in den Keller.
Die Kübel sind ganz schwer, voll nasser Erde.
Ich blick zum Himmel, und beweg ich mich schneller,
mir scheint, als ob es heut noch regnen werde.

Rasch kapp ich Pamparsgras und Margaritten.
Klematis klettert bis zum oberen Balkon.
Der Blauregen ist nicht so schnell geschnitten.
Die letzten Vasenblüten sind die von „Ponpon“.

Geranien im Gewächshaus überwintern,
das ist ihnen in jedem Jahr bekommen.
Mein Hund stupst mir die Nase an den Hintern,
wünscht sich, ich hätte seinen Ball genommen.

Der Sonnenschirm, der wandert in den Keller,
der Wasserschlauch wird wohl nicht mehr gebraucht.
Die Zeit, die drängt, ich werde immer schneller,
und – schwupp – hab ich den Knöchel mir verstaucht.

Die Schneckenfallen taten ihre Dienste,
im Winter sind die Schnecken mir egal.
Ich kappe im Vorbeigeh’n die Gespinste
der welken Ranke an dem Wäschepfahl.

Den Kräutergarten habe ich vergessen
und schneide rasch die Reste zum Verbrauch.
Dann fällt mir ein – weil wir sie so gern essen –
da sind noch Haselnüsse an dem Strauch.

Wer hat denn nur den Gartenzaun beschädigt?
Ich hole rasch die Nägel und den Hammer.
Habe ich alles Nötige erledigt?
Nein, Gartenstühle müssen in die Kammer.

Die Kinder ließen ihre Puzzleteile
weit ausgebreitet auf dem Tischchen liegen.
Ich raffe sie zusammen, bin in Eile,
und manchmal wünschte ich, ich könnte fliegen.

Ich schleppe noch den Rasenmäher runter.
Wenn man für den doch Platz im Schuppen fände,
denk ich erschöpft, und schau auf meine Hände,
fühl mich verschmutzt zerkratzt und wenig munter.

Die Pflanzen müssen wir stark reduzieren,
das denke ich mir jedes Jahr vorm Winter.
Und doch rutsch ich danach auf allen Vieren,
und pflanze Zwiebeln, dass der Frühling bunter.

Und irgendwann ist dann die Qual vergessen,
wenn wir in Gartenstühlen liegend um uns seh’n.
Wie herrlich ist das Grillen, draußen Essen.
Zu hören: Mensch, ist euer Garten schön!

Tanja Herbst
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Beitragvon Herbstzeitlose365 » 22.01.2012, 1:44

Mein Anfang

Gib mir deine stillen Küsse.
Leg den Kopf auf meine Brust.
Tief im Innern musst du spüren:
Bist mein Leben, meine Lust.

Bist mein Anfang und mein Ende.
Bist mein Atem, mein Gefühl,
meine Füße, meine Hände,
mein Wegweiser und mein Ziel.

Bist der Dompteur meiner Sinne,
bist die Feenkönigin.
Mit dir leb’ ich und beginne
erst zu spüren, wer ich bin.

T.Herbst
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Beitragvon Herbstzeitlose365 » 22.01.2012, 14:58

Kunde und Werbung

Wenn es was gibt „für lau“, siehst du sie rennen,
den Marathon „Ich will der Erste sein“.
Es sind nicht: „Die- sich- sonst- nichts- leisten- können“,
auch Wohlbetuchte drängen sich herein.

Und gibt’s was reduziert im Angebot,
quetscht fasst die Masse sich am Eingang tot.
Kassiererinnen: Stress und Wangenrot,
sie fasst bald das Entsetzen.

Bis dann der Tag kam, der Absurdität,
ein Laden bot, wer nackt erscheine,
der ohne müde Mark, von Kopf bis Beine,
würd’ eingekleidet. „Wie?“ . „So gut es geht“.

Da schoben sich die nackten Massen,
die ihre Scham der Habgier überlassen.
Die Presse nahm dann den absurden Lauf,
per Kamera und auch per Video auf.

Der Media Markt, er suggeriert dem Kunden,
nur wer bei ihm kauft, sei nicht wirklich blöd’.
Toyota sagte es ganz unumwunden,
dass nichts „unmöglich“ ist, dass alles geht.

Ikea fragt, ob wir noch immer wohnen,
denn Leben, das beginne erst mit ihnen.
Persil allein „Da weiß man, was man hat“,
noch weißer hätte Wäsche nie geschienen.

Nur Bauknecht „Weiß, was Frauen wünschen“
Haben Korinthenkacker davon Ahnung?
Ich such im Tageblatt nach Aldi-Angeboten,
mag sein, es gibt ein Angebot mit Geldeinsparung.

Ich renne auch, find ich mein Geld denn auf der Strasse?
Bei Lidl gibt’ den Kaffe und die Wärmeflaschen.
Dann kauf’ ich, weil es billig, was zum Naschen,
(Denn „Haribo macht nicht nur Kinder froh“)

Tanja Herbst
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Beitragvon Herbstzeitlose365 » 24.01.2012, 17:52

Wünsche

Hab meine Wünsche eingestampft im Leben,
zu Pellets, die gepresst mit meinem Sehnen,
mit Nässe von geheim geweinten Tränen
und bangem Wollen, das fast kaum geboren.

Hab sie gelagert, wo sonst nur Briketts verwahrt.
Manchmal hab ich sie unterm Busch verscharrt,
wenn sie mir gar zu sperrig und auffällig drohten,
der Welt zu zeigen, wonach ich vergeblich langte.

Irgendwann, so schien es, dass mir ständig bangte,
ob jenen, die ich heit’ren Herzens wissen wollte,
ein leises Ahnen keck und dreist hinüber rollte,
wenn ich, die Pellets tief verbergend, schwankte.

T. Herbst
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Beitragvon Herbstzeitlose365 » 27.01.2012, 19:04

Klimaveränderung

Mich küsst die Sonne durch mein Fenster,
das Staubtuch leg ich nicht mehr fort.
Sonst war der Winter voll Gespenster
und Düsternis an jedem Ort.

Jedoch - wenn ich so sinnend schaue,
spür' ich den Schmerz, der Abschied heißt.
Denn, flieht der Wintertag, der graue,
für immer, nun das fänd' ich dreist.

Würd' niemals mehr der Herbstwind pfeifen,
wär' nie ein Tag, fast wie die Nacht.
Würd' nie sentimental ich greifen
zum Glühwein, der mich wärmer macht.

Der Ventilator an der Decke,
Bananenbäume vor dem Haus.
Flamingos brüten in der Hecke
und Affen rennen rein und raus.

Das, was wir dereinst Unkraut nannten,
ist dann nicht mal der Rede wert.
Mir steht der Schweiß auf meiner Stirne:
Ach, blieb' es lieber umgekehrt!

T. Herbst
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Beitragvon Herbstzeitlose365 » 28.01.2012, 11:15

Freundschaft

Bist du in Not, dann scheiden sich die „Freunde“,
so wie sich Spreu vom Weizen trennen ließ.
Bist du in Not, zerbricht oft das Gebäude,
das man in guten Zeiten Freundschaft hieß.

Du bist erschöpft, du bist völlig am Ende,
du weißt vor Kummer fast nicht ein noch aus.
Da zeigt sich dann, wo Beistand, liebe Hände
hilfreich stützend, leiten aus dem Tief heraus.

Da zeigt, wer sich, Entschuldigungen suchend,
abwendet: „ Ich hab’ selber massenhaft zu tun!“
In Not erkennst du erst an welcher Schulter
echter Freundschaft möglich ist, sich auszuruh’n.

T. Herbst
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Beitragvon Herbstzeitlose365 » 28.01.2012, 14:38

Schweine

Die Menschen sind Schweine,
möchte’ ich manchmal glauben.
Der Müll liegt im Wald rum,
die Fenster verstauben.
Die Briefkästen quellen
fast über vor Werbung.
Telefonhäuschen kriegen
von Sprayern ne Färbung.

Man kommt nach Hause:
Schuhsohlen voll Kacke.
Das Auto hat hinten
Auch wieder ne Macke.
Die Säcke mit Blättern,
die bilden schon Haufen.
Man muss beim Vorbeigehen
außen rum laufen.

An Sperrmülltagen fasst
Einen das Grauen.
würden sie wenigstens
nur Sachen klauen.
Nein, abends – und das hat
Noch keinen gefreut –
Ist alles in sämtliche
Winde verstreut.

Der Container ist gar
am Montag schon voll,
obwohl der bis Mittwoch
noch reichen soll.
Viele stellen dann einfach
die Tüten daneben.
Die Müllmänner oftmals
vor Ärger erbeben.

Den Parkplatz zu finden,
der nahe dem Laden,
ist fast schon unmöglich,
drum tragen die Waden
die Tüten, Pakete verärgert
verwirrt,
man hofft, dass man nicht
noch die Hälfte verliert.

Sodann beginnt man
um Hilfe zu rufen,
denn eine der Damen
steht vor vielen Stufen.
Rollatoren hat man nur
wenig bedacht.
Ihr Arzt hat die Praxis
auch zugemacht.

Praktiziert jetzt in der
zweiten Etage,
natürlich ist sie nun nicht
in der Lage,
ohne Probleme zu ihm
zu gelangen.
Man ist im Alter manchmal
wie gefangen.

Die Mitmenschlichkeit
im Volke wird kälter,
doch wartet nur ab –
alle werden mal älter!

T. Herbst
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Beitragvon Herbstzeitlose365 » 29.01.2012, 20:34

Rose

Am Strand liegt eine Rose,
verdorrt - geknickt - verloren?
Nein, in der Wellen Spielerei
wird sie bald neu geboren.

Sie schmiegt sich an,
schwebt auf dem Wasser,
zerfällt und wird beständig blasser,
bleibt doch ein Teil von Gottes Plan.

Mag sein, dass ihre Zellen
sich bald schon formatieren
und dann in Mensch und Tieren
in neuen Formen quellen.

T.H.
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Beitragvon Herbstzeitlose365 » 01.02.2012, 16:43

Querulant

Du runzelst deine Stirne, Mann?
Das steht dir gar nicht gut.
Mit deinem Querulantentum,
da hab ich nichts am Hut.

Das prallt von mir, wie Regentropf’'
von Lotusblättern rinnen.
Mit deiner ständ’gen Meckerei,
da kann ich nichts beginnen.

Ein kleines Wort, beginnt mit „To“
und endet dann mit „ranz“,
das magst du zu Gemüt dir führ’n,
vielleicht bekehrt’s dich ganz.

Tanja Herbst
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Beitragvon Herbstzeitlose365 » 03.02.2012, 15:23

Spötter

Sind der Spötter gar so viele,
äußern sich im Wortgespiele,
schütteln Haare über Suppen,
um hernach eins raus zu ruppen.

Los geht nun das Lamentieren,
wie sie suchen, wie sie stieren,
um mit Gesten und mit Nicken
dir und mir am Zeug zu flicken.

Off’nes, echtes Kritisieren,
würde manchen Menschen zieren,
doch die herben Ironien,
helfen nicht, man möchte flieh’n.

Tanja Herbst
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