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Beitragvon Arive05 » 27.04.2011, 21:53

Freya5506 hat geschrieben:noch ein Oma Rezept zu Holler:
ob es heute noch aktuell ist, weis i net ! trotzdem damals ihr..

"Schnaps-Holler" Original!

1 Ltr.Hollunderbeeren mit .
2 Ltr.Wasser ca. 30 min. gekocht, dann abgeseiht!
zu dem Saft:
2 Pfd. Zucker ( das alte "verschlängelte W-zeichen für Pfund...seufz! :wink: )
dazu 1 Vanelinzucker
1 Zitrone, Nelken....ca..45 Min. kochen lassen..
1/2 ltr. Weingeist 96%
vermischen und kalt aufbewahren...

probier `tzes"`aus, :wink: :wink:


sorry, das ist ein likör oder geist und keinesfalls ein schnaps :!:

für schnaps werden die holunderfrüchte (wirklich nur früchte) verwendet.
sie werden in ein fässchen getan, etwas zerdrückt, damit sich der saft mittels alkoholischer gärung verändern kann. auf das fässchen kommt ein gärspund, und mit hilfe von ausreichend wärme (ohne essigbakterien!) wird das ganze alkoholisiert.

sobald die gärung abgeschlossen ist, meldet man einen brand bei einer schnapsbrennerei an, lässt wiegen und zahlt seine steuer.
zu einem festgesetzten termin kann das ganze gebrannt werden. anschließend wird der alkoholgehalt bestimmt und je nach vorstellung gelassen oder mit hilfe von destilliertem wasser herab gesetzt.

sicherlich gibt es hier und da gewisse abweichungen, die ich nicht näher, wegen der zollgesetze, erläutern möchte. insider kennen sich in der detailierten aufbereitung aus.

holunderfrüchte haben eine bedeutend geringere ausbeute als äpfel und birnen. somit ist der ertrag um einiges geringer, und der schnaps auch im hinblick der besonderen aufbereitung teuer!
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Beitragvon gelika57 » 27.04.2011, 21:58

Arive05 hat geschrieben:
Freya5506 hat geschrieben:noch ein Oma Rezept zu Holler:
ob es heute noch aktuell ist, weis i net ! trotzdem damals ihr..

"Schnaps-Holler" Original!

1 Ltr.Hollunderbeeren mit .
2 Ltr.Wasser ca. 30 min. gekocht, dann abgeseiht!
zu dem Saft:
2 Pfd. Zucker ( das alte "verschlängelte W-zeichen für Pfund...seufz! :wink: )
dazu 1 Vanelinzucker
1 Zitrone, Nelken....ca..45 Min. kochen lassen..
1/2 ltr. Weingeist 96%
vermischen und kalt aufbewahren...

probier `tzes"`aus, :wink: :wink:


sorry, das ist ein likör oder geist und keinesfalls ein schnaps :!:

für schnaps werden die holunderfrüchte (wirklich nur früchte) verwendet.
sie werden in ein fässchen getan, etwas zerdrückt, damit sich der saft mittels alkoholischer gärung verändern kann. auf das fässchen kommt ein gärspund, und mit hilfe von ausreichend wärme (ohne essigbakterien!) wird das ganze alkoholisiert.

sobald die gärung abgeschlossen ist, meldet man einen brand bei einer schnapsbrennerei an, lässt wiegen und zahlt seine steuer.
zu einem festgesetzten termin kann das ganze gebrannt werden. anschließend wird der alkoholgehalt bestimmt und je nach vorstellung gelassen oder mit hilfe von destilliertem wasser herab gesetzt.

sicherlich gibt es hier und da gewisse abweichungen, die ich nicht näher, wegen der zollgesetze, erläutern möchte. insider kennen sich in der detailierten aufbereitung aus.

holunderfrüchte haben eine bedeutend geringere ausbeute als äpfel und birnen. somit ist der ertrag um einiges geringer, und der schnaps auch im hinblick der besonderen aufbereitung teuer!



:wink: :wink: :wink: :wink: :wink: :wink: :wink:
so genau wollten wir es jetzt auch wieder nicht wissen.... aber Danke für die Erklärung
zum Schnapsbrennen ... ist mir zu umständlich.. bei uns gibts in jedem Dorf kl. Hausbrenner..
die wollen auch was verdienen :) :) :)
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Beitragvon foxie1212 » 27.04.2011, 23:01

gelika56 hat geschrieben:Hollerküchle.. gibts bei uns auch... lecker im Bierteig ausgebacken mit Zimt und Zucker..
dazu Vanilleeis... der Renner ... aber aufpassen... die Blüten haben gerne Läuse...die sind zwar
dann tot.. aber muss ja nicht sein...

Aperitif empfehlung Hollersirup mit Sekt schmeckt auch gut :) :) :) :) :) :) :)


Geli, Du kannst einem aber auch alles verderben... Läuse tz, tz, tz :lol:
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Beitragvon bennoh » 28.04.2011, 1:45

foxie1212 hat geschrieben:
gelika56 hat geschrieben:Hollerküchle.. gibts bei uns auch... lecker im Bierteig ausgebacken mit Zimt und Zucker..
dazu Vanilleeis... der Renner ... aber aufpassen... die Blüten haben gerne Läuse...die sind zwar
dann tot.. aber muss ja nicht sein...

Aperitif empfehlung Hollersirup mit Sekt schmeckt auch gut :) :) :) :) :) :) :)


Geli, Du kannst einem aber auch alles verderben... Läuse tz, tz, tz :lol:

Lass dich nicht veräppeln, Läuse sind Blutsauger und tummeln sich nur auf Tieren und Menschen. Auf Hollerblüten ist für sie nichts zu holen. Einfach die Blüten unter fliessendes Wasser halten und alle Tierchen verschwinden.
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Beitragvon foxie1212 » 28.04.2011, 12:30

bennoh hat geschrieben:
foxie1212 hat geschrieben:
gelika56 hat geschrieben:Hollerküchle.. gibts bei uns auch... lecker im Bierteig ausgebacken mit Zimt und Zucker..
dazu Vanilleeis... der Renner ... aber aufpassen... die Blüten haben gerne Läuse...die sind zwar
dann tot.. aber muss ja nicht sein...

Aperitif empfehlung Hollersirup mit Sekt schmeckt auch gut :) :) :) :) :) :) :)


Geli, Du kannst einem aber auch alles verderben... Läuse tz, tz, tz :lol:

Lass dich nicht veräppeln, Läuse sind Blutsauger und tummeln sich nur auf Tieren und Menschen. Auf Hollerblüten ist für sie nichts zu holen. Einfach die Blüten unter fliessendes Wasser halten und alle Tierchen verschwinden.


bennoh, ich bin schon einmal in den Genuss dieser Holderküchle (wie man bei uns sagt) gekommen und sie waren sehr lecker. Dass ich damals auch eine Fleischbeilage vertilgt haben sollte ließ mich kurz schaudern. Aber nun bin ich wieder beruhigt....
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Beitragvon Freya5506 » 29.04.2011, 6:45

Arive05 hat geschrieben:
Freya5506 hat geschrieben:noch ein Oma Rezept zu Holler:
ob es heute noch aktuell ist, weis i net ! trotzdem damals ihr..

"Schnaps-Holler" Original!

1 Ltr.Hollunderbeeren mit .
2 Ltr.Wasser ca. 30 min. gekocht, dann abgeseiht!
zu dem Saft:
2 Pfd. Zucker ( das alte "verschlängelte W-zeichen für Pfund...seufz! :wink: )
dazu 1 Vanelinzucker
1 Zitrone, Nelken....ca..45 Min. kochen lassen..
1/2 ltr. Weingeist 96%
vermischen und kalt aufbewahren...

probier `tzes"`aus, :wink: :wink:


sorry, das ist ein likör oder geist und keinesfalls ein schnaps :!:

für schnaps werden die holunderfrüchte (wirklich nur früchte) verwendet.
sie werden in ein fässchen getan, etwas zerdrückt, damit sich der saft mittels alkoholischer gärung verändern kann. auf das fässchen kommt ein gärspund, und mit hilfe von ausreichend wärme (ohne essigbakterien!) wird das ganze alkoholisiert.

sobald die gärung abgeschlossen ist, meldet man einen brand bei einer schnapsbrennerei an, lässt wiegen und zahlt seine steuer.
zu einem festgesetzten termin kann das ganze gebrannt werden. anschließend wird der alkoholgehalt bestimmt und je nach vorstellung gelassen oder mit hilfe von destilliertem wasser herab gesetzt.

sicherlich gibt es hier und da gewisse abweichungen, die ich nicht näher, wegen der zollgesetze, erläutern möchte. insider kennen sich in der detailierten aufbereitung aus.

holunderfrüchte haben eine bedeutend geringere ausbeute als äpfel und birnen. somit ist der ertrag um einiges geringer, und der schnaps auch im hinblick der besonderen aufbereitung teuer!



@Arive05, du hast sicherlich Recht, nur zur damaligen Zeit hatte meine Oma nicht so differenzierte Unterscheidungen getroffen!
Sie nahm 96% Weingeist dazu, somit war es für sie Schnaps! :idea: :wink:
Ich selber würde es als Likör bezeichnen!
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Beitragvon scherzkeks77 » 29.04.2011, 22:50

Läuse sind doch üblicherweise kein Fleisch, aber fette Maden ????
Sollen ja gegrillt auch lecker sein.......hab ich mal gelesen :oops:
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Beitragvon bonadea » 01.05.2011, 17:36

Hallo ihr lieben Genussmenschen, ich hab auch noch drei Rezepte mit Holunder, zwei mit Blüten und eins mit Beeren.
Wohl bekomms


Holundersirup

Zutaten:
20 - 30 Holunderblüten
1 lt. Wasser
1 kg Zucker (Kristallzucker)
2 Zitronen
50 gr. Zitronensaft

Vorbereitung:
Holunderblüten pflücken und gut waschen.
Zitronen waschen, schälen und in dicke Scheiben schneiden.

Zubereitung:
1. Wasser und Zucker in einen Topf geben und aufkochen.
2. Die gewaschenen Holunderblüten in ein verschliessbares Gefäss geben.
3. Die Zitronenscheiben auf die Blüten geben.
4. Zitronensaft dazu geben.
5. Den noch heissen Zuckersirup dazu giessen.
6. Gefäss mit dem Deckel verschliessen.
7. 4-5 Tage ruhen lassen. (nicht gekühlt)
8. Durch ein Passiertuch (Gaze) absieben.
9. In vorher ausgekochte Glasflaschen abfüllen und verschliessen.

Holundersekt

Zutaten:
10 grosse Holunderblüten
500 gr. Zucker
4 l Wasser
20 gr. Zitronensäure
4 frische, ungespritzte Zitronen

Zubereitung:
Zitronen in feine Scheiben schneiden, mit dem gewaschenen Blüten und dem Zucker in eine Schüssel geben, Wasser erhitzen und heiss über die Zutaten in der Schüsselgeben. Mit einem Tuch abdecken und gelegentlich umrühren. Nach etwa 5 Tagen abseihen, in Flaschen füllen, gut verschlissen und kalt stellen. Nach 2 Wochen kann man den Holundersekt trinken.

Holunderlikör

Zutaten:
1 kg Holunderbeeren
1 kg Kristallzucker
7.5 dl Rum
1 cl Zitronensaft
1 p.T. Bittermandelaroma
3 Vanillestängel (Schoten)
3 dl Wasser

Vorbereitung:
Holunderbeeren zupfen (von den Stielen entfernen) und gut waschen.
Vanillestängel der Länge nach halbieren und das Mark herauskratzen.
Küchentuch (Passiertuch) an allen 4 Ecken eine Schnur befestigen

Zubereitung:
1. Holunderbeeren zusammen mit 3 dl Wasser in einen Topf geben, aufkochen und ca. 10 Minuten kochen lassen.
2. Saft und Beeren durch das Küchentuch absieben.
3. Die 4 Enden zusammenführen und befestigen, so dass das Tuch über dem Topf hängt.
4. Den Saft abtropfen lassen.
5. Wenn die Beeren etwas erkaltet sind, mit den Händen das Tuch (Handschuhe sind hier von Vorteil, da der Holundersaft auch als Farbstoff wirkt) leicht ausdrücken.
6. Den so gewonnen Saft (sollte ca. 1 Liter sein - ansonsten mit Wasser strecken) in einen Topf geben.
7. Aufkochen und den Schaum mit einer Kelle abschöpfen.
8. Den Zucker, Vanillemark und Zitronensaft dazu geben und kurz kochen lassen.
9. Das Bittermandelaroma und den Rum beigeben. (Nicht mehr aufkochen, da sich sonst der Alkohol vom Rum verflüchtigt)
10. 2 Literflaschen mit kochend heissem Wasser auffüllen und wieder ausschütten. (Reinigung der Flaschen)
11. Den Holunderlikör durch das ausgewaschene Küchentuch absieben und in die gereinigten Flaschen abfüllen.
12. Mit dem Schraubverschluss verschliessen.
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Beitragvon Herbstzeitlose365 » 17.12.2011, 20:44

Nun, da es jetzt länger keine Holunderblüten geben wird, fülle ich die Lücke mal mit einem Muzenrezept, wenn Ihr gestattet, denn die Fritöse dafür habt Ihr ja:

Rheinische Muzen

125 g Butter flüssig werden lassen (niedrige Stufe) und dann abkühlen.
1 Prise Salz
125 g feinen Zucker
1 Tüte Vanillezucker
3 Eier
1 Esslöffel Rum
500 Gramm Markenmehl
1 Teelöffel Backpulver
Puderzucker (zum Bestreuen, durch ein feines Sieb)

Frisches Fritierfett. Fritöse auf knapp 170-180 Grad.

Nun werden die Zutaten mit dem Mixer verquirlt, dann das Mehl, welches mit dem Backpulver
gemischt wurde, durch ein großes Sieb dazugeben, alles verkneten und den Teig vor dem Ausrollen
eine Stunde in den Kühlschrank geben.
Nun dünn ausrollen, mit einem gezackten Teigrädchen Rauten ausradeln und portionsweise fritieren.
Die heißen Muzen erst auf ein frisches Geschirrtuch oder Küchenrollenpapier geben und sofort heiß mit Puderzucker bestäuben. Sie sollen nur hellblond fritiert werden, nicht dunkel.
Guten Appetit!

Wer will, kann in den Teig auch noch gehackte Mandeln geben.
Das Ausrollen geht besser, wenn man Backpapier auf den Teig legt.
Wenn die Eier sehr groß waren, kann man bei Bedarf auch ruhig noch etwas Mehl zufügen, falls der Teig zu weich ist und klebt.
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