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Im Forum Freundschaft & Familie können Sie sich mit anderen Mitgliedern im 50plus-Treff zu allen Fragen rund um die Themen Freundschaft und Familie austauschen. Teilen Sie lustige aber auch nachdenkliche Erfahrungen und Erlebnisse mit anderen oder schließen Sie einfach neue Bekanntschaften.

Beitragvon elisabeth. » 11.11.2011, 22:56

Also zu dem Thema
sicher sieht man gerade das eher was man nicht hat,da man es sich auch sehr wünscht.
Aber es gibt doch auch die andere Seite.Zum Beispiel Menschen in einer Beziehung ,die zu "Zweit "sind und doch "Alein"
.Dies finde ich persönlich noch schlimmer.
Und um so mehr man sich eine Sitation herbei sehnt um so weniger wird sie eintreten.da man das
nicht erzwingen kann.AlsoKopf hoch,das Alleinsein genießen,alles andere kommt von selbst.
Liebe Grüße Elisabeth
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elisabeth.
 
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Beitragvon Singlecat » 09.01.2012, 23:16

Hallo,
ich kenne auch dieses Gefühl...aber man sollte nicht aufgeben und für sich da sein, erst wenn du dein inneres Gleichgewicht wieder hergestellt hast, dann geht es dir besser, aber man muß lernen an sich zu denken und nicht an andere nur , sonst ist man dann umso mehr enttäuscht...ich wünsche dir dabei viel Kraft und viel Geduld!
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Beitragvon Herbstzeitlose365 » 22.01.2012, 1:27

Sind wir mal ehrlich: Allein zu sein ist nicht leicht! Da fehlt das liebevolle Gegenüber, jedenfalls denen, die einmal eins hatten, und Bekannte können die Lücke nicht füllen.

Wie schon gesagt wurde, die Kinder werden flügge und wenn man dann noch das Pech hat, dass das Kind einen Partner ohne Familiensinn erwählt hat, der keine schöne Kindheit hatte, ist es noch schwerer für einen, da kann die Beziehung zu seinem Kind noch so gut sein.
Dennoch hat das Leben viel Lebenswertes und Langeweile hat man ja nie.
Der Spruch erscheint mir treffend:

Warum scheinen wir nie so glücklich zu sein, wie die anderen?
Weil wir die anderen für glücklicher halten, als sie sind!


Aber ich komme mir undankbar vor. Was hatte denn die Generation vor mir? Sie sahen brennende Häuser, fliehende Menschen, zerbombte Städte und alles mit knurrendem Magen und der Sorge, ob Mann, Bruder, oder Sohn lebend aus dem Krieg kommen. Da geht's uns doch "gold".
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Beitragvon ilonca » 22.01.2012, 10:51

@herbstzeitlose, kann dir nur zustimmen :!:

aber, auch wenn man allein ist, so muß man nicht einsam sein :roll: allerdings muß man
sich an diese situation gewöhnen :idea: viel schlimmer ist zu zweit und doch "allein", da
bin ich wirklich lieber allein :!:
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Beitragvon Traumfee » 24.01.2012, 10:15

An eine Situation erinnere ich mich, in der ich mich wirklich einsam und verlassen fühlte:
Vor vielen Jahren war das...in München auf dem Marienplatz, wo irgendeine Großveranstaltung stattfand. Tausende von Menschen um mich herum, mit denen ich nichts zu tun hatte.
Warum ich nicht einfach weg ging, weiß ich nicht mehr. Ich saß irgendwo am Rande und fühlte mich dermaßen verloren, dass ich nur noch heulen konnte.
Da kam plötzlich ein junger Mann auf mich zu und schenkte mir - ohne ein Wort zu sagen - eine rote Rose.
Dieses Erlebnis ist für mich persönlich so etwas wie ein Zeichen, dass ich zu dem Zeitpunkt auf solch eine Geste angewiesen war.
Damals war ich noch nicht so weit, dass ich das für mich selbst hätte tun können.
Aber das habe ich daraus gelernt. Dass ich es nämlich erst gar nicht zu solch einem Gefühl der Einsamkeit kommen lassen muss. Weil eben das Warten darauf, dass von außen etwas Positives auf mich zukommt, zu einem Zustand der Einsamkeit und Verzweiflung führen kann.
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Beitragvon johndasschaf » 26.01.2012, 17:55

Also ich leide nicht. Natürlich ist mir eine gut funktionierende Partnerschaft lieber als alleine zu sein, aber nicht um jeden Preis. Bei sehr vielen weiblichen Bekannten habe ich aber das klammern an die erwachsenen Kinder bemerkt.
Sehr viele ziehen ja in die Nähe der Kinder um so oft wie möglich dabei zu sein. Das kann den Kindern oft sehr lästig werden und eine Beziehung leidet ebenfalls darunter.[/quote]


Ich seh das anders....sobald ich nicht mehr arbeite zieh ich in die Nähe der Tochter ( dauert noch einige Jahre)....auf ihren Wunsch hin. Wenn man einmal einen Pflegefall in der Familie hatte, festigt man die Familienband bevor dieser Fall eintritt. Das bedeutet das Wort Familie....füreinander da zu sein.
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Beitragvon christencia » 26.01.2012, 18:34

johndasschaf hat geschrieben:Also ich leide nicht. Natürlich ist mir eine gut funktionierende Partnerschaft lieber als alleine zu sein, aber nicht um jeden Preis. Bei sehr vielen weiblichen Bekannten habe ich aber das klammern an die erwachsenen Kinder bemerkt.
Sehr viele ziehen ja in die Nähe der Kinder um so oft wie möglich dabei zu sein. Das kann den Kindern oft sehr lästig werden und eine Beziehung leidet ebenfalls darunter.



Ich seh das anders....sobald ich nicht mehr arbeite zieh ich in die Nähe der Tochter ( dauert noch einige Jahre)....auf ihren Wunsch hin. Wenn man einmal einen Pflegefall in der Familie hatte, festigt man die Familienband bevor dieser Fall eintritt. Das bedeutet das Wort Familie....füreinander da zu sein.[/quote]

seit zwölf jahren lebe ich allein;
diese zeit brauchte ich auch,um wieder frei und offen für einen anderen,neuen mann zusein.
erst, :wink: als ich meine situation ( umzug....kinder aus dem haus.....mann wieder verheiratet...ich allein..)
akzeptiert habe, fing ich wieder richtig an zu leben, und auch das alleinsein zu genießen. :|
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