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Beitragvon Cosmea52 » 03.09.2011, 7:09

was ist tod für mich:

EIN HINÜBERGEHEN IN EIN BESSERES LEBEN.

daran glaube ich!!!

derzeit bin ich damit konfrontiert.
meine mutter liegt im sterben, 85 jährig.

die große familie ist dabei, sich zu verabschieden und sie in frieden gehen zu lassen.

" wenn gutes leben nicht mehr möglich ist, ist der tod eine gnade".
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Beitragvon Sally57 » 03.09.2011, 10:35

Wenn alte Menschen Angst vor dem Tod äußern, meinen sie i.d.R. den Sterbevorgang an sich.
Keiner weiß wie seine letzten, Minuten, Stunden oder Tage aussehen, es gibt Menschen, die "sterben" nur sehr langsam, das ist z.B. oft bei tödlichen Erkrankungen der Fall. Der Körper ist kraftlos und ausgezehrt, will und kann nicht mehr, aber das Herz ist noch stark und kämpft um jeden Schlag.
Ich hatte mal einen Patienten, der starb an Lungenkrebs, er hatte fürchterliche Angst vor dem Erstickungstod.
Nur die wenigsten Menschen legen sich abends ins Bett und wachen morgens nicht mehr auf, das wünscht sich zwar jeder, aber das STERBEN an sich, kann für den Einen oder Anderen schon recht unangenehm sein, deshalb ist diese Angst durchaus nachvollziehbar, allerdings kommen wir nicht drum herum, wir müssen es so nehmen wie es kommt, das ENDE.
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Beitragvon Vivi_01 » 03.09.2011, 11:04

Gast hat geschrieben:Meine Mutter, 80 Jahre alt, äußerte neulich Angst vor dem Tod. Wie geht Ihr mit so etwas um?



Wenn man stirbt, verliert man auf einen Schlag ALLES.
Die Menschen die man liebt, das Zuhause, die gewohnte Umgebung usw.!
Man sorgt sich zusätzlich um die Menschen die zurückbleiben.

Als mein Mann im sterben lag, war ich seine größte Sorge.....wie werde ich damit fertig! Er hatte auch angst vor dem Tod, weil er doch so gerne bei mir bleiben wollte!

Ich denke die Angst vor dem Tod ist berechtigt. Nehmen kann man sie nicht, aber Verständnis dafür zeigen!

Lieben Gruß

Vivi
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Beitragvon Tarantel60 » 03.09.2011, 11:05

Zweimal habe ich das erlebt in den letzten zehn Jahren, dass in der Familie gestorben wurde, ohne einen Anzeichen vom Tod. Abends hingelegt, morgens nicht mehr aufgestanden.Beide über 80.
Dafür bete ich für mich jeden Tag! Bloß nicht zu lange auf andere angewiesen sein...
Das man vom Tod Angst hat, das ist nicht ganz richtig, das ist das Sterben mehr wovon man Angst haben müsste. Und je mehr wir uns dem nähern, um so mehr Gedanken tauchen plötzlich auf. Zum Glück ist das immer noch so, dass auch wenn heute sehr viele schon jung sterben müssen, immer noch die sich Sorgen machen, die alt geworden sind.
Hat aber absolut nichts mit irgend welchen nicht-los-lasse-wollen oder Unsicherheit zu tun Kundi, sondern ist das natürlichste von der Welt! Von Unbekanntem haben überwiegend alle Angst. Nicht wahr.
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Beitragvon Vivi_01 » 03.09.2011, 11:10

Tarantel60 hat geschrieben:
Hat aber absolut nichts mit irgend welchen nicht-los-lasse-wollen oder Unsicherheit zu tun Kundi, sondern ist das natürlichste von der Welt! Von Unbekanntem haben überwiegend alle Angst. Nicht wahr.


Dem stimme ich im vollen Umfang zu !
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Beitragvon Traumfee » 05.09.2011, 18:41

Es fühlt sich überraschend friedlich an...der Moment wo man merkt, ich werde nicht mehr lange leben.
Viermal hatte ich den. Und wirklich fast in letzter Minute konnte ich doch noch gerettet werden.
Eine große Ruhe...keine Angst...ein bißchen Traurigsein...aber überwiegend Ruhe und Frieden.
Das hat mich im Nachhinein wirklich sehr erstaunt.
Damit hatte ich nicht gerechnet.

In den nicht akuten Zeiten ist das anders gewesen. Da weigerte ich mich total, Sterben auch nur in Betracht zu ziehen...trotz schwerer Krebserkrankung.
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Beitragvon Cosmea52 » 05.09.2011, 19:30

@traumfee das kann stimmen!
meine mutter sagte heute: kannst nix machen,
es ist wie es ist und es kommt wie es kommen muss.
ja ich denke sie hat abgeschlossen.

es ist zwar sooo schwer, aber es hilft nix, wir müssen alle da durch!
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