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Beitragvon jockel512 » 17.12.2010, 23:01

Hallo!
Für folgenden Vorgang habe ich keine einleuchtende Erklärung:
Gestern Abend hatten wir starken Schneefall. Fernsehen (alle
Programme) war nicht möglich.Mit einer Lampe habe ich die Schüssel
angestrahlt.Sie war mit Schnee bedeckt.-
Am nächsten Morgen (also heute früh) konnte ich wieder alle Programme
empfangen und ein Blick auf die Schüssel zeigte keine Veränderung
des Scheebelages.
Daheraus resultiert meine Annahme:Die Energie zum Betreiben des Satelitten war ausgefallen. Ist diese Annahme richtig? Und wie kann dieses
Ereignis mit dem gestrigen Schneesturm zusammenhängen ?
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Beitragvon Regalon » 17.12.2010, 23:15

Ja!
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Beitragvon hondafee » 17.12.2010, 23:22

wie kann? war die Frage.

Aber ich habe das Problem auch, bei starkem Regen oder Schneefall ist alles weg.
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Beitragvon schorses » 18.12.2010, 10:02

Ich habe auch keine Ahnung aber ich kann mir das nur so erklären das ducrh die Schneeflocken oder Regentropfen die Senderstrahlen so intensiv gestört werden das keine mehr an der Schüssel ankommen. Ich hatte das ja selbst an meinem alten Wohnort bei Kabelempfang und heftigen Unwetter , wird ja auch über eine große Schüssel eingefangen und eingespeist.
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Beitragvon SugarM » 18.12.2010, 12:55

das problem hab ich bei unwettern...
sprich , wenn der himmel sehr stark bewölkt ist undzwar so stark, das es fast dunkel ist ....
da wird wohl die *sicht* zum satelliten so eingeschränkt sein , das kein empfang möglich ist....
bei dem digitalen empfang macht sich das noch negativer bemerkbar als bei analogem empfang ....
bei analogem empfang konnte das bild schonmal schlechter werden....
sprich rauschen , oder schnee ....
beim digitalen empfang gibt es nur zwei möglichkeiten ....
endweder guter empfang .... oder keinen empfang....
irgendwas dazwischen gibt es nicht mehr
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Beitragvon reisekater123 » 18.12.2010, 13:14

Wenn man's ganz genau nimmt, heißt die Satellitenschüssel ja eigentlich Parabolantenne. Der Name deutet auf das primäre Erkennungszeichen, den kreisrunden Parabolspiegel hin. Ihm gegenüber liegt der sogenannte Empfangskopf, bestehend aus dem Low Noise Block Converter (oder kurz: LNC). Die Einheit funktioniert so: zunächst treffen die von einem in der Erdumlaufbahn kreisenden Satelliten ausgesendeten Signale auf den Parabolspiegel.

Dieser "spiegelt"
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Beitragvon Chri51 » 18.12.2010, 16:28

:D

Also bei uns war das über Monate so, Regen und Schnee verhinderten Funksignale und es kam dann erst nach einer gewissen Zeit wieder zum Empfang.
Oft war dann der Beginn wieder mit Knacken, festen Bilderteilen und stottrigem Ton verbunden.
Unser Fachmann vor Ort kam und hatte einen neuen Verstärker an die alte Schüssel angebracht und seitdem fluscht es ohne Störung.
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Beitragvon buscador » 19.12.2010, 3:28

Ich will versuchen diesen Vorgang hoffentlich allgemein verständlich zu erklären.
Zwischen dem sendenden Satelliten und den empfangenen Parabolantennen
( die runden Teller ) liegt wie der Fachmann sagt das sog. Funkfeld. Es sollte
frei von allen störenden Einflüssen wie ( dicke Wolkenbildung, starke Nebel, starke
und dichte Niederschläge wie Regen und/oder Schnee sein. Idealerweise sollte
man sich das so vorstellen, dass wie eine spezielle riesige Taschenlampe ( der Sattelit )
ohne von etwas behindert zu werden mit seinem gebündelten Lichtkegel die Parabolantennen ( Satellitenschüsseln ) anstrahlen kann. Warum können wir uns das so vorstellen?
Die Frequenzen mit denen TV Satteliten Ihre Programme senden liegen zum Beispiel bei
Frequenzen von grob gesagt bei 10 - 15 GHZ. Was heißt das? Es bedeutet, dass eine
sinusförmige Welle pro Sekunde z.B. bei 10 GHZ also 1*10Hoch 9 Hz erzeugt wird. Wie wir alle wissen beträgt die Lichtgeschwindigkeit 3.*10Hoch 10 cm pro Sekunde. Das bedeutet die Lichtgeschwindigkeit geteilt durch Frequenz liefert eine Wellenlänge für eine Welle von
z.B. 30 cm. So " kurze " Wellen können sehr leicht z.B. durch Tropfen, Schneeflocken, Nebelschwaden, anderen Hindernissen wie Bäume, Dächer usw. abgedämpft ( in der Amplitude kleiner gemacht ), reflektiert usw. kurzum so stark gestört dass nur geringe Anteile oder fast nichts mehr noch zur Parabolantenne gelangen. Man sagt das Funkfeld wird stark bedämpft und damit ist der Empfang nicht mehr möglich.
Das Parabol sammelt alle Wellen, reflektiert sie auf Ihren Brennpunk und genau dort
Sitzt der sog. LNC ein Verstärker mit niedrigsten Rauschwerten., welcher die Wellen
ziemlich rauscharm verstärkt und fast noch wichtiger, in einem sog. Mischerprozess auf die von Fernsehempfängern gebräuchlichen Empfangsfrequenzen von grob 950 MHZ bis 2150 MHZ umsetzt welche der Fernsehtuner weiter verarbeiten kann. Es liegt auf der Hand, dass größerer Parabole Durchmesser, größere Sammlerflächen bedeuten und damit bessere Empfangsmöglichkeiten, so kann eine Schüssel mit 85 cm Durchmesser noch besten Empfang bringen wo eine 65 cm schon versagt.Über die Modulationsarten der Trägersignale will ich mich hier nicht auslassen, aber es ist
vollkommen richtig was Foristen schon sagten:........digital bedeutet Empfang oder Keinen.
Das vom Analog Übertragung bekannte ....schlecht, schlechter, rauschen .... Verhalten kann bei Digital Übertragung nicht auftreten.
Die Sat. Anlage mit samt Kabel selbst muß natürlich als Fehlerquelle
ausscheiden.
Die Vorstellung, die Energie zum Betreiben des Satelliten war ausgefallen ist mit Sicherheit auszuschließen.

Sorry, der 50plus Editor erlaubt keine richige Potenz( Hochzahl ) Darstellung

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Beitragvon Gast » 19.12.2010, 3:51

buscador,

das war mal ein echter 10hoch10-Beitrag! Ich halte mich lieber an Rauchzeichen :lol: :lol: :lol:

melina
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Beitragvon buscador » 19.12.2010, 11:29

Squaw melina,
pass nur auf, dass Dein Holz vor der " Hüttn " net zu nass wird, sonst kannst
Du nur noch ganz weiße Rauchzeichen geben und die sieht man
schlecht.

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Beitragvon Tarantel60 » 19.12.2010, 16:51

Mal gut dass wir nicht in Vatikan sind,
Denn dort hat der weiser Qualm einen definitiv höheren Stellenwert, nicht wahr.
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Beitragvon jockel512 » 19.12.2010, 18:05

Hallo !
Danke für die erhellenden Erklärungen!
Inzwischen haben sich einige Widersprüche ergeben.
Vorige Tage hatte es wieder geschneit. DerSatellitenempfang war nicht
möglich. Kurz darauf konnte ich wieder alle Kanäle empfangen.Warum
ist mir unklar.-
In der vergangenen Nacht hat es wieder heftig geschneit.Zu meiner
Überraschung konnte ich am Morgen alle Kanäle empfangen.
Am Mittag war kein weiterer Schnee gefallen,Aber ARD und ZDF
kein Empfang ,dafür aber RTL und noch einige andere Programme
zum Teil unklar. Dieser Befund passt nicht ganz zu dem oben gegebenen
Kommentar.
Ich denke,dass z.B. der Schnee auf der Prabolantenne und auf dem
LNC durch lokale Einflüsse (Wind,Kamin etc) Veränderungen erfahren
kann.
Ich suche eine Methode diese Störungen ohne Nebenwirkungen zu
beseitigen z.B durch Handauflegen oder vorsichtiges Erwärmen. Übrigens
habe ich in meiner Nachbarschaft herumgehört.Auch da sind ähnliche
Ausfälle der Satelliten-Empfangsanlage bekannt.
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Beitragvon Palmanova » 19.12.2010, 21:22

Ich hab mal eine andere Frage, nicht zum Empfang. Denn der funktioniert noch so einigermaßen, gerade noch :lol: :lol:

Ich hab gesehen, dass es bei den LED - oder wie die Dinger heißen :oops: TV-Bildschirmen Unterschiede gibt. Zum einen die hochglänzenden, zum anderen die mit der matten Oberfläche. Kann mir jemand sagen, ob das einen bestimmten Sinn hat ? Oder ob man da was beachten sollte ?
Mir erscheint die matte Oberfläche auf den ersten Blick angenehmer.
Der Media-Markt ist so überlaufen, dass niemand eine Hand frei hatte, den frau mal nach irgendwas hätte fragen können, wobei neugierige, ahnungslose Frauen dort sowieso geflissentlich gern übersehen werden :cry:
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Beitragvon Rangie » 19.12.2010, 21:49

Ich dachte, nur Frauen könnten empfangen :oops:
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Beitragvon kundgeba » 19.12.2010, 22:05

    @palmanova - mir ist auch die matte Bildschirmfläche angenehmer - merke das auch bei meinem neuen Laptop - da spiegelt sich alles viel mehr - als bei meinem alten, der keine glänzende Oberfläche hatte.
    Den technischen Vorteil - des Gespiegelten - kann vielleicht wer anderer erklären . ich kanns nicht.
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