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Beitragvon BayWaSeppele » 22.01.2011, 1:51

Fleisch isst der Mensch wohl erst, seit er sich Werkzeuge machen kann, mit denen man Tiere töten, zerlegen und schließlich roh oder gegart essen kann.

Demzufolge ist der Mensch kein Mischköstler mit tierischem Nahrungsanteil.

Wie hat dann der Urmensch seinen doch sicherlich wesentlich größeren Proteinbedarf gedeckt?

Maden, Würmer, Insekten???

Anständig essen von Frau Duve ist wohl ein nicht ganz eindeutiges Votum für das Essen der Fruitarier, aber mit Sicherheit ein "Flammendes Klagen" gegen die Praktiken der Massentierhaltung.

Ich esse nur Fleisch von Tieren aus der Region führt sie genau so ins absurdum wie das Essen von Fleisch aus biologischer Erzeugung.

Ihr amerikanischer Autorenkollege Foer, Verfasser von "Tiere essen" oder Eating animals definiert seinen Bedarf an Fleisch und Fisch so: man sollte so wenig Fleisch und Fisch essen als möglich. Eben gar nichts von Beidem.

Tierrassenschützer werben dagegen mit Slogans wie: "Erhalten (einer Haustierrasse) durch aufessen"

Gutesser sind wieder anders gestrickte Bildungsbürger.
Sie schauen weder einseitig auf Bio noch auf fruitarische Ernährung.

Gutesser sind die mir sympathischsten Menschen, weil sie von allem essen, aber sich immer vorher fragen, ob es für irgendetwas gut ist, wenn sie das essen, wonach ihnen gelüstet.

Fruitarier sind für mich Spinner.
Vegetarier sind für mich keine Spinner.
Gutesser sind mir die am ehesten im Konsum verwandten.

Wer steht euch gedanklich am Nächsten?
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Beitragvon Arive05 » 22.01.2011, 16:51

BayWaSeppele hat geschrieben:Wer steht euch gedanklich am Nächsten?


wenn ich das wüßte könnte ich gedanken lesen.

manches mal denke ich an den einen und ein ander mal an den anderen. :lol: :lol:
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Beitragvon cat555 » 22.01.2011, 19:35

ich weiß auch nicht - jeder wie er (noch) mag.

Ich habe da eine eigenwillige Mischung aus Gemüse, Kartoffeln, Äpfeln, Nüssen, eben alles, was möglichst einfach aussieht und nicht in Verpackungen ist. Keine Ahnung, warum. Aber ich mag diese Fertigsoßen etc. nicht und Kochen ist auch nicht so mein Ding. Bleibt nicht viel übrig.

Aber mir reichts und erforderliche Sünden decke ich durch Yoghurt-Schokolade und Zigaretten sowie literweise Kaffee ab.
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Beitragvon marcella48 » 22.01.2011, 20:02

seppele schreibt unter anderem:
Fruitarier sind für mich Spinner.
Vegetarier sind für mich keine Spinner.
Gutesser sind mir die am ehesten im Konsum verwandten.

Grins, warum soo arg? Ich esse sehr viel Früchte, auch gebe ich mir Mühe, viel Gemüse zu essen, am liebsten Bio, bin aber deswegen nicht Grün, hin und wieder esse ich aber wieder Fleisch, Bio und wenn möglich von einem tiergerechten Bauernhof aus der Nähe, allerdings nur 1 x bis höchstens 2 x pro Woche, öfters mal Fisch, aber immer zertifiziert...

In welche Schublade willst Du mich jetzt stecken? :wink: :wink:
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Beitragvon america2 » 22.01.2011, 20:04

Ja, BayWaseppele, dann komm halt morgen nach Regensburg, da sind nur von dir ernannte"Gutesser", also alles sympathische Menschen!...den Jacky-Wauzi hast du ja gut im Griff, also ist der auch willkommen :D !
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Beitragvon BayWaSeppele » 22.01.2011, 20:04

liebe Cat, würdest du, wenn man (ich) dich dazu einlüde, auch ein Steak von einer Färse genießen können, die nach zweieinhalb Jahren Weidehaltung geschlachtet worden war?
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Beitragvon TanzGudi » 22.01.2011, 20:07

america2 hat geschrieben:Ja, BayWaseppele, dann komm halt morgen nach Regensburg, da sind nur von dir ernannte"Gutesser", also alles sympathische Menschen!...den Jacky-Wauzi hast du ja gut im Griff, also ist der auch willkommen :D !


Ich nicht; habe aber Glück, denn ich bin in seinen Augen kein Spinner, haha.
BayWaSeppele weiß das, gell :wink: :wink:
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Beitragvon cat555 » 22.01.2011, 20:45

ein Spinner ist eigentlich niemand, der meine Lebensführung nicht teilt.

Klar, Seppeli, bei Einladungen bin ich nicht wählerisch. Beim obligatorischen Weihnachtsessen bei meinen Nachbarn gab es Wildschwein. Kein Thema - hat gut geschmeckt, auch der Rotwein dazu.

Auf mich gestellt, gibt es allerdings wirklich nur Gemüse. Aber ohne Philosophie dahinter. Und das Brötchen vom Metzger morgens vor der Arbeit war auch ok - allerdings hat mich der Geruch dort etwas abgestoßen.

Ich mag ja auch im Fernsehen keine Hinrichtungen sehen und das Schlachten erinnert mich doch sehr daran. Ich bin nun mal sentimental.
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Beitragvon TanzGudi » 22.01.2011, 20:50

Ach, dieses Thema hatte wir auch schon öfters.

Wenn sich jeder sein Stück Fleisch selbst schlachten, ausnhemen, etc. müsste, dann hätten wir ganz sicher weniger Fleisch-/Fischesser ............ :shock:

Fleisch/Fisch ohne Gewürze schmeckt sicher auch fad; also machts nur die Panade aus......... 8) 8)
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Beitragvon BayWaSeppele » 22.01.2011, 22:09

Liab, was ihr da so schreibt.
Ich muss nachdenken, in welchen Schubladen ich euch verzehrtechnisch wiederfinden werde.
Guats Nächtle
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Beitragvon Iceage3 » 23.01.2011, 2:03

@Seppele--was verstehst Du eigentlich unter Frutarier???
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Beitragvon Arive05 » 23.01.2011, 11:07

die rohköstler hat er noch vergessen und die pudding-vegetarier und die.... :?:
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Beitragvon reisekater123 » 23.01.2011, 11:22

Arive05 hat geschrieben:die rohköstler hat er noch vergessen und die pudding-vegetarier und die.... :?:


Die Fruganer sind ja schon Rohlinge.
Die knüppelharten, essen nur was abgefallen ist, also Fallobst.
Ziel und Beweggründe der Fruganer:
Die fruganische Ernährung ist die einzige vernünftige, natürliche und moralische! Karnivoren und Vegetarier hingegen begehen andauernd Verbrechen an unserer Schöpfung. Jesus war Fruganer (Buddha auch)! Wer christlich ist, ist Fruganer. Alle anderen sind bestenfalls Scheinchristen. Am schlimmsten sind die Vegetarier. Sie glauben, sie handelten in Einklang mit der Natur, tatsächlich hingegen meucheln sie täglich Millionen von biologisch angebauten Dinkelhalmen rücksichts- und gedankenlos hinfort. Auch DU solltest Dich uns anschließend! Komm zu uns und werde ein besserer Mensch!
Weiße Bescheid. Fast alle sind Meuchelmörder auf dieser Erde.
Da wird das wohl nix werden mit Paradies und sitzen zur Rechten......
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und immer wieder sonntags.....
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Beitragvon Chri51 » 23.01.2011, 12:56

:D

Die reine Früchte-Ernährung möge als Reinform maximal den geistig Erlauchten vorbehalten bleiben.
Scheint so eine Art Vorstufe zum Pranismus zu sein...

Wir, das dumbe Volk der Fleisch- und/oder Pflanzenfresser, würden sehr schnell einige heftige Mangelerscheinungen erleiden...

Meine Überzeugung ist, daß "fressen und gefressen werden" einen Teil dieses Lebens ausmacht und auch für den Menschen gilt.

Zum Schluß eben durch Erdgewürm im Rahmen der Verkompostierung.
Oder durch Aasfresser der Meere, wenn nicht auf dem Lande!
Auch die Verbrennung im Krematorium ändert letztendlich nichts daran, auch wenn sich darüber nur wenige den Kopf zerbrechen mögen.

Es geht nix verloren auf der Welt...

Die "Nix-Totes-Essen-Woller" sind im Grunde genommen nur unfähig, mit dem Thema Tod um zu gehen.
Meines Erachtens sollte man nur über artgerechtes Leben der Viecher und Pflanzen nachdenken und entsprechend korrigierend handeln.
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Beitragvon Lesezeichen » 23.01.2011, 13:10

Ich respektiere alle genannten Esser, soll sich doch ein jeder so
ernähren wie er es für sich entdeckt hat und am richtigsten hält.
Für meinen Teil könnte ich mir nicht vorstellen ohne ein ordentliches Stück
Fleisch auf dem Teller zu leben.
Das gehört für mich einfach dazu, wie jeder von mir sehr geliebte Grillabend.
Und wenn dann Vegetarier zu Gast sind, ok ich werd mich bemühen auch sie
so zu bewirten, dass sie satt und zufrieden sind.
Andere für ihre Essgewohnheiten zu verdammen, finde ich daneben.
Jeder nach seiner Fasson und seinen Gelüsten.
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