Fleisch isst der Mensch wohl erst, seit er sich Werkzeuge machen kann, mit denen man Tiere töten, zerlegen und schließlich roh oder gegart essen kann.
Demzufolge ist der Mensch kein Mischköstler mit tierischem Nahrungsanteil.
Wie hat dann der Urmensch seinen doch sicherlich wesentlich größeren Proteinbedarf gedeckt?
Maden, Würmer, Insekten???
Anständig essen von Frau Duve ist wohl ein nicht ganz eindeutiges Votum für das Essen der Fruitarier, aber mit Sicherheit ein "Flammendes Klagen" gegen die Praktiken der Massentierhaltung.
Ich esse nur Fleisch von Tieren aus der Region führt sie genau so ins absurdum wie das Essen von Fleisch aus biologischer Erzeugung.
Ihr amerikanischer Autorenkollege Foer, Verfasser von "Tiere essen" oder Eating animals definiert seinen Bedarf an Fleisch und Fisch so: man sollte so wenig Fleisch und Fisch essen als möglich. Eben gar nichts von Beidem.
Tierrassenschützer werben dagegen mit Slogans wie: "Erhalten (einer Haustierrasse) durch aufessen"
Gutesser sind wieder anders gestrickte Bildungsbürger.
Sie schauen weder einseitig auf Bio noch auf fruitarische Ernährung.
Gutesser sind die mir sympathischsten Menschen, weil sie von allem essen, aber sich immer vorher fragen, ob es für irgendetwas gut ist, wenn sie das essen, wonach ihnen gelüstet.
Fruitarier sind für mich Spinner.
Vegetarier sind für mich keine Spinner.
Gutesser sind mir die am ehesten im Konsum verwandten.
Wer steht euch gedanklich am Nächsten?
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