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Forum der Regionalgruppe Zürich

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Beitragvon Cilike » 03.09.2009, 12:47

Liebe Freunde,

ich möchte hier eine Plattform schaffen, wo ihr eure selber geschriebene Gedichte, Geschichten uns Erzählungen reinschreiben könnt.

Ich hoffe hier auf viele interessanten Beiträge

Liebe Grüsse
Valeria
Zuletzt geändert von Cilike am 20.09.2009, 22:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Cilike
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Beitragvon Gast » 05.09.2009, 11:21

Das Gestern
der Same
für"s Heute

Das Heute
der Keim
für Morgen

Die Frucht
verwandelter Same
verwandelter Keim

Reife im Jetzt.

Juni09/frau49
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Beitragvon romantik41 » 05.09.2009, 21:13

liebe ist geduldig und freundlich. sie kennt keinen neid, keine selbstsucht, sie prahlt nicht und ist nicht überheblich. liebe ist weder verletzend noch auf sich selbst bedacht, weder reizbar noch nachtragend. sie freut sich nicht am unrecht, sondern freut sich, wenn die wahrheit siegt. diese liebe erträgt alles, sie hofft alles und hält allem stand. was bleibt.... sind glaube, hoffnung und liebe.

die liebe aber ist das grösste.
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romantik41
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Beitragvon Ambe44 » 06.09.2009, 15:07

Liebe Valerie, zuerst einmal ein herzliches Dankeschön für die gute Idee zu diesem Thema ... und ich schicke auch gleich drei Kostproben aus der Schreibwerkstatt mit (falls gewünscht später auch gerne die Regeln zu den Elfchen)


Weiss
meine Weste
und darauf wirklich
kein einziger weisser Fleck
Selbstbetrug


Rot
der Wein
funkelnd im Glas
und nur wir Beide
Glück


Graue
leere Gesichter
am frühen Morgen
muss das wirklich sein
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Ambe44
 
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Beitragvon Cilike » 15.09.2009, 20:09

Hallo Ambe44,

besten Dank für die Kostprobe. Ich habe früher auch mal gedichtet, jetzt habe ich leider keine Zeit mehr, werde es vielleicht mal irgendwann wieder probieren. Habe gerade was gefunden, was ich vor einiger Zeit geschrieben habe:

die Sonne scheint
sie blendet mich so sehr,
der Frühling ist hier!

Schneflocken fallen
was soll denn das jetzt,
der Winter kehr zurück!

Der Regen plätschert,
sieh mal den Vogel hier,
er geniesst still.

Die Uhr schlägt
ganz einsam die Stunden -
wie die Zeit vergeht!

Zeit zum Schreiben haben
wäre jetzt so schön,
aber die Arbeit ruft.

Man
darf das
Schreiben nicht zu
verbissen sehen, es gibt
Wichtigeres.

30 Stunden Tage, wobei
gleich viel Arbeit wie bisher,
unerfüllter Traum!

Es gab einen Mann aus Luzern
sein bester Freund kam aus Bern,
sie wollten immer was erleben,
sie griffen damals daneben
und bekamen Besuch von einem anderen Stern.

Spatzen haben unterm Dach ein Nest gebaut
und erfreuen uns mit ihren Gesängen,
sie singen stundenlang ziemlich laut
zu unser grösstes Entzücken.

Freue
mich auf
viele Nachrichten, welche
beim Rückkehr auf mich
warten.

Die
Sonne versteckt
sich, Regenwolken ziehen
auf, was für ein
Tag!

Na ja, ich glaube das muss fürs Erste genügen. Ich hoffe, ihr habt euch amüsiert! :lol:

Liebe Grüsse
Valeria
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Cilike
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Beitragvon Gast » 15.09.2009, 22:46

--------------------------------------------------------------------------------

DAS GL ÜCK

Das Glück ist es erstrebenswert?
Was ist das Glück schlussendlich wert?
Kaum hältst du es mit beiden Händen fest,
ist es schon wieder weg.
Vergänglich ist es, eine Illusion nur?
Trugschluss oder Dummheit pur?

Was könnt Glück denn anderes sein,
als trügerischer Schein.

Fernab der Alltäglichkeit,
ein Leben zu zweien, als nur allein.
Mit der Natur im Einklang stehen,
das Leben mit Hoffnung sehen.
Steht"s der Freude zugewannt,
der Angst die Kraft aberkannt.
Den Liebsten mit einbeziehen.
Nicht vor der Vergangenheit fliehen.
Das Glück mit anderen teilen,
und auch beim Kleinen verweilen.

So könnte Glück doch auch noch sein.
Vielmehr als Schein.

Und denn noch holt mich Trauer ein.
Das Leben zu zweit,
kann nicht nur glücklich sein.
Schatten graben sich tief in die Zweisamkeit.

Was soll ich sagen,
ich will nicht klagen.
Das Erleben ist so intensiv,
weil Gott mich beim Namen rief.
Schau her: Das Leben ist doch viel mehr!
Glück ist oft nicht ohne Leid,
es gehört dazu auch das Trauerkleid.

Geniess was du geniessen kannst.
Gib dem Leben eine Chance.
Auch wenn du allen Widrigkeiten trutzen musst,
sei dir stehts der Vergänglichkeit bewusst.
Die Balance müsste ja doch sein,
das Glück und Trauerpaar zu verein.

Nicht wichtig ist der Schein,
nein das Erleben,
das wirkliche Sein.
Was du daraus schöpfst und weiter gibst.
Wie du die Menschen liebst,
und dich dem Leben verbriefst.
Nicht immer kannst du glücklich sein.
Es gibt auch im trauern,
die glückliche Zweisamkeit,
das Leid zu überdauern.

Susannetrs
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Beitragvon fischli47 » 17.09.2009, 17:35

Der Sommer ist nun endgültig vorbei - wir schauen vorwärts auf den nächsten und übernächsten Jahresabschnitt.
Jede der vier Jahreszeiten hat ihren eigenen Reiz - auch der Herbst.
Und dazu folgendes Gedicht - im Herbst vorigen Jahres geschrieben.
______________________________________________________

Herbstzeit

Noch säuselt sanft und leise
der Wind durch Busch und Baum
pfeift Melodienweise
man hört und spürt ihn kaum

Der Tau legt sich auf Wiesen
frühmorgens, wenn es tagt …
die leichten hellen Wolken
sind schnell vom Wind verjagt

Die Vögel zwitschern fröhlich
ihr morgendliches Lied -
erstaunt ob all dem Wandel
der draussen sich vollzieht

Im Gras, da glänzen Tropfen,
die Feuchtigkeit zieht ein
der Malz und auch die Hopfen
sind flüssig gar sehr fein

Auch an den Rebberghängen
da reifen Trauben schnell
bei Sonn" und Liederklängen
gibt"s Wein in rot und hell

Die Bauern auf dem Acker
die schreiten schnell einher
sie sammeln lang und wacker
der Ernte grosses Heer

Der Wind warnt : "Achtung Stürme",
als sei er nicht bei Trost
aus Wolken werden Türme
schon spürt man ersten Frost

Das Laub fällt von den Bäumen
wird schnell vom Wind verweht,
in allen Lebensräumen
kommt Herbstzeit - und vergeht

Schon fallen erste Flocken
der kalten, weissen Pracht,
auf graues Haar und Locken -
der Winter naht mit Macht

14.11.08 / j.s.
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fischli47
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Beitragvon Gast » 21.09.2009, 12:26

...suche nicht weit

Die ersten Blätter leuchten
es herbstet überall
Drachen steigen, fliegen
singen und kämpfen im All.

Reif ist die Ernte
die Samen bereit
ruhen auf Erde
suche nicht weit.

frau49
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Beitragvon Gast » 23.09.2009, 21:02

Herbstliche Gedanken

Heute Nachmittag hatte ich Gelegenheit mich in einem Gartenstuhl zu räkeln und meinen wunderschönen Garten in seinem Herbstkleid zu betrachten. Ja, es ist bereits Herbst geworden. Man sieht es an der bunten Verfärbung der Zierrebe die bei meinem Haus entlang klettert. Kaum hat der Sommer begonnen schon war er wieder vorbei. Ich als Herbstkind, geniesse aber gerade diese Jahreszeit besonders. Wenn sich die Natur so langsam für den Winterschlaf bereit macht, wenn die Tage wieder kürzer werden, wenn frühmorgens der Nebel sich über die Nibelungen gelegt hat. Ja, dann ist es wieder an der Zeit am Morgen oder am Abend eine Kerze an zu zünden, sich gemütlich an den Kamin zu setzen und etwas Spannendes zu lesen. Bald füllen sich auch wieder die Häuser mit dem Duft von frischem Gebäck und da und dort hängt an der Tür bereits ein Wintergesteck. All dies tröstet uns über die dunkleren Tage und die zunehmende Kälte die uns beim verlassen des Hauses begegnet. Das so in sich zurück ziehen, und damit meine ich nicht nur die Natur, tut uns allen gut. Wir kommen wieder einmal zur Ruhe, und die Hektik lässt nach. Das gibt Raum um sich Gedanken über das Leben, über gute Freunde, über was soll ich eigentlich hier, zu machen. Solche Gedanken die wir in unserem "Gschtürm" erfolgreich verdrängen und die uns manchmal auch lästig sind. Ich für mich, habe mir vorgenommen einem lieben Menschen, aber auch mir selber, wieder einmal eine Freude zu machen.
In diesem Sinne geniesse ich den Herbst und die Vorfreude dass der nächste Frühling ganz bestimmt wieder kommt.

Ich wünschä euch allnä ä gueti Zyt.

Susannetrs
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Beitragvon fischli47 » 23.09.2009, 22:22

Nochmals ein Gedicht zum Thema Herbst - es hängt auch ein wenig mit einem Lebensabschnitt zusammen :
____________________________________________

Wenn der Herbst kommt

Liegt früh" am Morgen Nebel auf der Wiese,
bläst frisch und kühl tagsüber eine Brise,
sieht man bei guter Sicht sogar sehr weit -
dann ist sie da, des frühen Herbstes Zeit

Färbt sich das Laub in Feld und Wald an Bäumen,
wird"s kühler draussen und auch in den Räumen,
sind Bergesspitzen weit herum verschneit -
dann ist sie da, des frühen Herbstes Zeit

Wird langsam grau das Haar, die Haut legt Falten,
Gedanken lassen nicht so schnell mehr walten,
trifft einen öfters mal auch Schmerz und Leid -
dann ist sie da, des Menschen Herbstes Zeit !

01.10.08 / sdr
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Beitragvon Cilike » 24.09.2009, 13:44

Ich möchte mich für alle wunderschönen Beiträge bedanken, die ihr hier reingestellt hat und hoffentlich noch reinstellen werdet. Es sind alle Einträge wunderschön, so herrlich zum Träumen...

Wünsche euch noch viel Lust und Kraft beim Schreiben und überhaupt im Leben.

Bis bald!
Liebe Grüsse
Valeria
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Beitragvon Gast » 03.10.2009, 9:03

Hallo fischli47

schön Dein Gedicht - gestolpert bin ich lediglich beim letzten Vers:

....
Wird langsam grau das Haar, die Haut legt Falten,
Gedanken lassen nicht so schnell mehr walten,
-----

Versteh ich richtig? meinst Du verwalten?

Vorschlag:
...
Wird langsam grau das Haar, die Haut legt Falten
Gedanken lassen sich nicht so schnell verwalten

frau49
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Beitragvon fischli47 » 07.10.2009, 20:54

Würfelspiel

Das Leben gleicht dem Würfelspiel,
mal bringt es wenig, manchmal viel
es gilt nur das, was offen liegt
und dieses oftmals nicht genügt.

Siehst du den Einer oben liegen,
dann bringt er Dir doch kein Vergnügen
ist die Zahl jedoch ne Zwei -
kommt schon etwas Schwung herbei.

Mit Drei fängt"s Spiel erst richtig an,
und mit der Vier bist gut Du dran,
der Fünfer oder auch die Sechs -
sind schon von besserem "Gewächs".

Verwendest Du bei diesem Spiel
der Würfel drei - wirfst mit Gefühl,
gewinnst Du mit geübtem Blick,
und schnell steckst Du im Spielerglück !

So ähnlich ist"s im Leben auch,
genau so wie des Spieles Brauch,
mal hast Du Pech, mal hast du Glück,
was zählt - ist stets der Augenblick.

Triffst Du ne Eins, geht"s Dir nicht gut,
dann fehlt zum Leben Dir der Mut,
doch bei der Sechs, der höchsten Zahl,
bist frei von aller Leidensqual.

Drum würfle gut und mit Bedacht,
bei allem - wäre doch gelacht,
wenn Dich im falschen Augenblick,
für länger Dich verlässt Dein Glück.

07.10.08 / j.s.
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Beitragvon Cilike » 08.10.2009, 12:23

Lieber Fischli,

es ist wunderschön. Ich wünsche ich hätte die Zeit und Muse um solche Gedichte zu schreiben! Na ja, vielleicht, wenn ich mal pensioniert bin...

Versuche die Hoffnung nicht aufzugeben...

Danke und liebe Grüsse
Valeria
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Beitragvon Cilike » 31.10.2009, 16:47

Hallo Zusammen,

hat sonst noch jemand ein Gedicht oder eine Geschichte, um sie hier reinzustellen?

Wäre doch so schön!

Liebe Grüsse

Valeria
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