Hallo scheues Reh - ich kann dir das so gut nachfühlen. Was hast du denn alles versucht? Nur zum Erzählen.
Ich bin auch ziemlich erlebnishungrig - also manchmal. Und ich habe auch viel versucht. Vieles war nichts für mich - es hat einfach nicht gepasst. Dadurch wird man natürlich entmutigt, fühlt sich abgelehnt und gibt auf. Anderes klappt eine Weile und bringt es dann aber doch nicht.
Die, die doch etwas für mich waren (Freunde jetzt), meinten, es läge an mir. Ich würde alles so negativ sehen und das auch ausstrahlen. Kann gut sein, aber was soll ich dagegen tun? Ich habe auch kein Patentrezept. Wenn jemand an mir noch Interesse zeigt, bin ich sofort misstrauisch: will der mich veräppeln oder über den Tisch ziehen? Manchmal ist es tatsächlich so.
Trotzdem - ich würde immer wieder Dinge versuchen - mit der Zeit verliert sich die Schüchternheit, man merkt, dass man für andere nicht so wichtig ist, als dass man sich blamieren könnte.
Und wenn etwas nichts ist, dann ist es eben nichts. Dann versucht man etwas anderes und trainiert auf jeden Fall, aus sich heraus zu kommen. Wenn man das will.
Und mit den Männern: ich finde nach wie vor, dafür braucht man ein dickes Fell. Die Netten, die es nur gut meinen, sind dünn gesät.
Ich erwarte jetzt Widerspruch!
