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Moderator: sonntagskind60

Beitragvon bagger_manni » 20.09.2009, 15:42

Wir sind jetzt zu dritt und suchen weitere WG-Mitglieder für unsere Haus- und Wohngemeinschaft in Eitorf. Bis zu 12 Mitbewohner könnte die WG aufnehmen.

Die Hausgemeinschaft besteht aus zwei verbundenen Häusern - einem ehemaligen Försterhaus und einem Anbau aus dem Jahre 1992 mit Fahrstuhl. Wir stellen uns vor, dass im ehemaligen Försterhaus mobilie WG-Mitglieder wohnen und dort ggfs. sich vollständig selbständig versorgen oder sich der Gemeinschaftsküche im Anbau einfach mit anschließen.

Im neueren Anbau finden diejenigen ein neues Zuhause. denen eine selbständige Haushaltsführung nicht mehr möglich ist. Im möglicherweise zukünftigen Pflegefall nicht mehr umziehen und auf die Leistungen eines ambulanten Pflegedienstes zurückgreifen wollen. Es werden Angehörige oder diejenigen direkt angesprochen, die nicht - in aller Regel oftmals unmittelbare Folge nach einem Krankenhausaufenthalt - auf irgendeinen freien Heimplatz angewiesen sein wollen. Hier wird betreutes Wohnen rund um Uhr realisiert.

Für beide Gruppen gilt: lieber gemeinsam als einsam
- Sicherung der Lebensqualität auch im Alter bei eingeschränktem Leistungsvermögen und kein Umzug im Pflegefall (es droht also kein Zwangsumzug in ein Heim)
- eine indiviudelle Alltagsbegleitung (auch durch Ehrenamtler)
- jeden Tag wird selbstgekocht - wer möchte kann mitentscheiden
- ein ansprechendes Wohnambiente (also nicht nur Raufasertapete) und kein "Krankenhaus- und Heimgeruch"
- Übernahme jetzt lästigen und nicht mehr selbst erbringbaren Alltagspflichten

Überrascht hat uns, dass insbesondere Angehörige von Heimbewohner nach einer Zugangsmöglichkeit zu dieser WG nachfragen. Dies ist möglich und wurde bereits mit einer Mitbewohnerin mit beachtlichem Erfolg in der Mobilität und Ansprechbarkeit realisiert (Sohn u. Schwiegertochter kommen jetzt regelmäßig zu Besuch - war bisher während der Heimuntergringung unterblieben (warum, dürfte klar sein). Aktuell klären wir mit behandelnden Ärzten ab, inwieweit sich unsere Haus- und Wohngemeinschaft auch im Falle depressiver Störungen etc. eignet. Auf den ersten Blick hin, scheint sich hier eine optimale Umgebung anzubieten (muss aber in jedem Einzelfall abgestimmt werden - natürlich im Bezug auf die hier bereits wohnenden WG-Mitglieder).

Noch einige Eckdaten: Private Zimmer (können mit eigenen Möbeln ausgestattet werden) , 2 große Wohnküchen, 1 Fitness-/Hobbyraum, 3 Wohnzimmer, Balkone, Terrassen und großer Außenbereich (soll mit Hochbeeten demnächst noch gestaltet werden).

Also viel Wohnfläche - rund 650 qm - und eine Außenfläche von knapp 1700 qm und herrlichen Panoramablick.

Bei Interesse gebe ich gerne weitere Infos. :D

Viele Grüße
Manfred
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Beitragvon ilsebelse » 29.01.2011, 20:37

Hallo Manfred, ich interessiere mich für Euer Projekt und bitte um Kontaktaufnahme. Herzliche Grüße von ilsebelse
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ilsebelse
 
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Beitragvon Tarantel60 » 30.01.2011, 2:15

Der User ist seit mehr als 30 Tage nicht ON gewesen,
sein Beitrag ist von 20.09.2009 und wenn das schon am Anfang so schlampig gehandhabt wird,
wie viel Vertrauen darf er erwarten?

Keinen wäre noch zu viel, nicht wahr.
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Tarantel60
 
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Beitragvon alisch » 30.01.2011, 2:50

So ises :!:


Guten Morgen Tarandel,

wer weis es der User ist vielleich inzwischen anderweilig organisiert :roll:

LG
Alisch
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alisch
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Beitragvon Tarantel60 » 30.01.2011, 20:17

Also ich finde, solche Thread's sollte man allmählich beseitigen, wozu soll so ein 2 Jahre alter Beitrag noch gut sein?


Grüß dich alisch
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Beitragvon sonntagskind60 » 01.02.2011, 16:48

@tarantel60
@alisch

Ich werde die Threads löschen, die älter als 12 Monate sind und nur ein bestimmtes Projekt betreffen.
Danke für die Anregung!
Lisa / Sonntagskind60
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Beitragvon sonntagskind60 » 01.02.2011, 17:16

Nach einigem Suchen habe ich diesen Beitrag von "bagger_manni" = Manfred gefunden, der sich offensichtlich auf den ersten Beitrag im Jahr 2009 bezieht:

Verfasst am: 30.09.2010, 16:49
Titel: Seniorenwohngemeinschaft im Kön/Bonner Raum - Eitorf

Inzwischen ist unsere Wohngemeinschaft - offiziell im Februar 2010 eröffnet - nunmehr bei 7 Mieter angekommen.

Wer mehr Info's möchte:
http://www.senioren-wohngemeinschaft-eitorf.de

Seit einigen Tagen haben wir auch den Segen der Heimaufsicht:
wir sind als selbstverwaltende und selbstorganisierende Wohngemeinschaft nunmehr anerkannt. Very Happy
Ein recht langer und nervenaufreibender Weg.
Unsere Mieter sind nicht mehr in der Lage, einen Haushalt aufgrund demenzieller Einschränkungen selbständig zu führen. Sofern von Interesse, könnte ich hier Näheres im Sinne eines gemeinschaftlichen Wohnens, der Alltagsgestaltung und der Sinngebung des Lebens sowie der Lebensqualität trotz demenzieller Einschränkungen zur Diskussion stellen. Natürlich gehören die Aspekte wie ambulante Pflegedienste, hauswirtschaftliche Dienstleistungen zu den Kernbereichen, die schon entscheidend sein dürften.

Das Thema Demenz - es kann ja jeden als Schicksal ereilen - wird zwar offziell sehr stark diskustiert, aber bei der Zukunftsplanung im Alter sehr häufig ausgeblendet. Für die Angehörigen dann eine sehr teure und belastende Unterlassung - bis hin zur völligen Selbstaufgabe Sad . Nur - wer will schon in ein Heim? - Ohne Vorsorge wohl kaum zu vermeiden - die WGs werden sicherlich nicht das Massenangebot werden.

Unsere WG ist der beste Beweis dafür, das trotz Demenz das Leben auch dann lebenswert sein kann - das vielfach zu beobachtende Dahinvegetieren im Heim muss nicht sein.

Das Suchen und Finden von Gleichgesinnten ist wirklich nicht einfach und manchmal doch ziemlich enttäuschend. Ein langer und steinige Weg - aber nicht den Mut verlieren.
Lisa / Sonntagskind60
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