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Heilfasten

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Beitragvon tina234 » 30.08.2010, 18:29

Hallo,
kann mir jemand Tipps aus eigener Erfahrung zum Heilfasten geben? Wer hat es schon einmal probiert oder praktiziert es regelmäßig?
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tina234
 

Beitragvon Kmausi » 02.09.2010, 10:37

Lass es. Meiner Meinung nach, ist das Geldmacherei und Quatsch.
Wie gesagt, das ist meine Meinung. Mach Dich mal im Internet schlau. Da sind die Meinungen sehr geteilt.
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Beitragvon Tarantel60 » 02.09.2010, 13:22

Hier war schon ein Mal das Thema
http://www.50plus-treff.de/forum/entsch ... 18071.html


Aber über Geldmacherei höre ich jetzt wirklich zum ersten Mal.
Wer macht da Geld?

Eigentlich ist das anders herum,
bei Leben ohne Nahrung spart man eher einiges - eben Geld.
Nicht wahr.


Tzz... Ansichten gibt es!.....
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Beitragvon Kmausi » 03.09.2010, 6:38

Unter "Geldmacherei" meinte ich die Bücher die man kaufen sollte, von wegen der Information und die Tees und Säftchen sowie evtl. Vitamintabletten.

Tzzzz ....Antworten gibt es !........
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Beitragvon Tarantel60 » 03.09.2010, 10:18

Das sehe ich anders Kmausi,


Du kannst nicht Heilfasten nur deswegen als nichts taugend bezeichnen,
weil es zu viel Bücher darüber gibt. Nicht wahr.


Und nichts soll man vorweg kaufen.
Ein Hausarzt kann da sehr gute Dienste tun.
Denn er kann dich vorher schon mal beraten - ausführlich!
Ich würde eh zuerst ihn konsultieren, bevor ich etwas falsch mache.
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Beitragvon Gschaftel » 03.09.2010, 10:51

In meinem Wohnort macht jedes Jahr eine Ärztin i.R. Heilfastenkurse in der Fastnachtszeit mit sehr großer Resonanz.
Da sie dies schon einige Jahre praktiziert nehme ich an, daß die Teilnehmer
sehr zufrieden sind und immer wieder mitmachen.
Das hat aber nichts mit Geldausgeben zu tun, sondern die Unterlagen
bekommen die Teilnehmer gratis.
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Beitragvon Grantler48 » 03.09.2010, 19:12

tina234 hat geschrieben:Hallo,
kann mir jemand Tipps aus eigener Erfahrung zum Heilfasten geben? Wer hat es schon einmal probiert oder praktiziert es regelmäßig?


Meine Erfahrungen mit dem Fasten:

Seit etwa 15 bis 20 Jahren faste ich einmal pro Jahr, und dann etwa 7 bis 10 Tage.
Grund für das Fasten war, dass ich damals sehr starken Heuschnupfen bei Birken- und Haselnussblüte hatte, ebenso gegen Äpfel. Ein Heuschnupfen mit allem Drum und Dran: verquollene Augen, Niesattacken und was ein Allergiker eben so mitmacht.
Daher habe ich meine Fastenzeit auch auf den Januar gelegt, also, bevor die Haselnussblüte das Ganze einläutet.
Ergebnis: der Heuschnupfen ist weiterhin da, aber bei weitem nicht mehr in dem Ausmaße wie damals. Hie und da mal 'ne Niesattacke, das war's. Und Äpfel kann ich inzwischen auch wieder essen!

Zum Fasten selbst:
Ich habe mir damals 1 Buch gekauft, in das ich auch heute noch ab und zu reingucke (entsprechend zerfleddert sieht es aus).
Auf Grundlage dieses Buches habe ich dann mein erstes Fasten durchgezogen. Danach habe ich dann von Jahr zu Jahr variiert: mal mit Brühen, mal mit Säften, einmal auch nur mit Wasser und Tee.
Resumee: jedes Fasten ist anders, wird anders empfunden.
Die ersten 3 Tage sind die schwierigsten. Das eine Mal hatte ich reichlich Kreislaufprobleme gehabt, ein anderes Mal war überhaupt nichts! Ab dem 4. Tag geht es dann richtig gut. Dann kann ich an der Bäckerei oder Schlachterei vorbeigehen, ohne dass sich der Magen "verkrampft". Keinerlei Ambitionen auf Essen!

Das Eigenartige: während des Fastens kommen mal solche Vorstellungen auf, was man danach alles essen wird. Und wenn das Danach da ist: dann ist der Heißhunger darauf verflogen.

Und für diejenigen, die abnehmen wollen (ich selbst sehe das eher als Nebenprodukt an - im Gegenteil, man sieht manchmal doch recht abgemagert aus): pro Tag kann man locker 1 bis 2 Pfund abnehmen, aber das ist kein Fett, das ist nur Flüssigkeit. Fett verliert man erst bei längerem Fasten. Da man nach dem Fasten ja wieder zulegt, kann ich von mir sagen, dass sich das Körpergewicht in den ersten Wochen danach auf etwa 2 kg weniger als zu Beginn des Fastens eingependelt hat.

Das nächste Fasten im Januar habe ich schon angepeilt. Vielleicht werde ich auch ein 2-maliges Fasten pro Jahr probieren.


Mein Tipp zum Schluss: Probieren geht über studieren!
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Beitragvon gerisbg » 03.09.2010, 19:37

Ich mache zwei mal pro Jahr eine Woche Heilfasten - im Frühjahr mit Kartoffeln - da esse ich nur gekochte Kartoffel - abwechselnd mit wenig Kräuter und Salz oder ein wenig Cottage. Ich hab dann immer das Gefühl, daß ich "leichter" bin (ob auch auf der Waage kann ich nicht sagen) - jedenfalls fühl ich mich danach pudelwohl.

Und im Herbst, wenn die heimischen Weintrauben da sind, esse ich 3-5 Tage nur Weintrauben - und fühle mich ebenfalls sehr gut.

Während dieser Fastenzeiten trinke ich NUR Wasser (und morgens eine Tasse Kaffee).

Ich habe es auch schon mal mit einer Trinkkur (Gemüsebrühe) versucht, das ist aber nichts für mich - da kann ich nicht arbeiten weil ich müde werde.

Ich gebe Grantler48 recht: einfach ausprobieren was für Dich am besten ist.

.
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Beitragvon lea_franziska » 03.09.2010, 20:00

Heilfasten hat nix mit geldmacherei zu tun.....
es ist die billigste art um abzunehmen.....und den körper ...
von all dem müll und was sich so ansammelt...zu befreien.....
ich habe ein buch ..von Dr.Lützner....das ist der beste Fastenbegleiter....
ich habe heilfasten schon 2x im jahr gemacht....
ich bin begeistert...........

viel spass und erfolg......................LG Lea
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Beitragvon Tarantel60 » 04.09.2010, 9:54

Etwas Grundsätzliches sollte man schon wissen, wenn man eine
Heiltasten Kur macht.
Die Kur ist nicht als Gewichtsregulierung angedacht.
Klar, dadurch dass man keine Nahrung zu sich nimmt,
(auch keine Kartoffel und anderen festen Nahrung) wird man einiges
abnehmen, je nach dem, wie lange man fastet.
Und es fällt einem gar nicht schwer nicht zu essen,
denn man macht es ja freiwillig.Aber nicht nur das,
man bereitet sich auch noch darauf vor.
Ganz anders ist es, wenn man auf Nulldiät gesetzt wird,
(habe erst hinter mir) da kann ich schon mal ziemlich
grantig werden, während die Bett Nachbarinnen ihre
knusprigen Brötchen mampfen!
Und wenn es dann Tage dauert, stellt man sich am besten
schlafend, Decke drüber und nichts hören, sehen und riechen.
Kein Anschluss unter diesen Nummer, nicht wahr.
Aber zum abnehmen hat sich immer noch eine gezielte
Kalorien Kalkulation am besten bewährt. Wohl.
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Beitragvon tina234 » 04.09.2010, 16:07

@all - danke erst einmal für die Antworten. Und den Link. Nach Entschlackungskur hatte ich natürlich nicht geschaut...

@grantler - danke für deine Erfahrungen, das macht mir Mut! die Gründe sind bei mir ähnlich, Heuschnupfen haben ich auch seit 15 Jahren, aber das hält sich nach zweimaliger Akkupunktur durchaus in Grenzen. Allerdings habe ich seit einigen Jahren an den Fingerknöcheln und an zwei Stellen am Fuß immer aufgeplatzte Haut bzw. schuppenflechte-ähnliche Flecken, die ich partout nicht wegbekomme. Nun dachte ich, dass ich mal mit Heilfasten und Entgiftung des Körpers probiere.

Meine Befürchtungen sind jedoch, das es kräftemäßig nicht durchhalte, denn ich muss arbeiten, habe einen anspruchsvollen Job, muss oft mit dem Auto fahren und konzentriert arbeiten. dass man dadurch auch ein, zwei Kilo abnehmen kann, ist sicher ein willkommener Nebeneffekt ;-) aber ein Null-Diät soll es nicht werden.
Sollte ich doch lieber - zumindest die ersten drei Tage - sehen, dass ich frei habe? Oder ist es auch zu schaffen, wenn man berufstätig ist?
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Beitragvon Grantler48 » 04.09.2010, 16:25

tina234 hat geschrieben:@all - danke erst einmal für die Antworten. Und den Link. Nach Entschlackungskur hatte ich natürlich nicht geschaut...

@grantler - danke für deine Erfahrungen, das macht mir Mut! die Gründe sind bei mir ähnlich, Heuschnupfen haben ich auch seit 15 Jahren, aber das hält sich nach zweimaliger Akkupunktur durchaus in Grenzen. Allerdings habe ich seit einigen Jahren an den Fingerknöcheln und an zwei Stellen am Fuß immer aufgeplatzte Haut bzw. schuppenflechte-ähnliche Flecken, die ich partout nicht wegbekomme. Nun dachte ich, dass ich mal mit Heilfasten und Entgiftung des Körpers probiere.

Meine Befürchtungen sind jedoch, das es kräftemäßig nicht durchhalte, denn ich muss arbeiten, habe einen anspruchsvollen Job, muss oft mit dem Auto fahren und konzentriert arbeiten. dass man dadurch auch ein, zwei Kilo abnehmen kann, ist sicher ein willkommener Nebeneffekt ;-) aber ein Null-Diät soll es nicht werden.
Sollte ich doch lieber - zumindest die ersten drei Tage - sehen, dass ich frei habe? Oder ist es auch zu schaffen, wenn man berufstätig ist?


Hallo,
ich habe das Fasten auch während meiner Berufstätigkeit gemacht (allerdings Schreibtischjob).
Ich habe dann den 1. Fastentag auf den Freitag gelegt, denn der 1. Fastentag ist noch gut auszuhalten. Danach hatte ich dann das Wochenende, falls es zu körperlichen Problemen gekommen wäre.

Ansonsten fahre ich für 1 Woche in Urlaub, und kann daher auf evtl. Nachfragen nicht reagieren :D
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Beitragvon Tarantel60 » 04.09.2010, 18:29

Wenn du unsicher bist, versuche erst mal ein Wochenende wenn du frei hast Tina

Ganz wichtig ist, dass du mindesten 2 L am Tag Trinkst.
Dabei ist das egal, ob du Wasser, Tee oder verdünnten Saft nimmst.
Klare Brühe ohne festen Bestandteilen geht auch. besonders wenn man friert :)
Das tut man nämlich auch, darum sage ich immer wieder,
so eine Kur macht man am besten im Sommer.
Auch wichtig, viel Bewegung an der frischen Luft.

Ich habe voll gearbeitet und war damals noch starke Raucherin,
mir hat eigentlich nichts gefehlt.. und je mehr Tage vergingen,
um so tiefer waren die Erfahrungen!
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Beitragvon satori1 » 16.10.2010, 8:23

tina234 hat geschrieben:Hallo,
kann mir jemand Tipps aus eigener Erfahrung zum Heilfasten geben? Wer hat es schon einmal probiert oder praktiziert es regelmäßig?


hallo tina234 und andere, die sich an dieser diskussion beteiligen.

ich habe b is vor 5/6 jahren auch 10 jahre lang jedes jahr ca. 10 tage nach dr. lützner gefastet und hab auch selbst die ausbildung zum heilfastenleiter gemacht. ich darf also von mir behaupten dass ich mich auskenne. was hier an eindrücken vom fasten geschrieben wurde (z.b. ersten 3 tage sind schwierig oder: jedes fasten ist anders) kann ich nur bestätigen. es gibt auch genügend forschungsergebnisse, die belegen, dass z.b. die arteriellen plaques nach dem fasten sogar zurückgehen, wenn, ja wenn man fasten nicht als reine abmagerungskur betrachtet, sondern als initialzündung zu einer ernährungsumstellung und einer anderen lebensführung. ich selbst habe leichte und spielerisch bewältigte fastenwochen hinter mir, aber auch solche, in denen ich mich schwer getan habe. es ist ganz wichtig, dass das umfeld gut gestaltet ist, d.h. eine schöne umgebung, schöne räume, balsam für die seele geboten wird und auch von fer fastenleitung her ein passendes programm an bewegung und eventuell gesprächsmöglichkeit geboten wird.

warum ich seit einigen jahren nicht mehr faste? in einem beitrag ist auch die frage aufgetaucht, ob man das kräftemäßig aushält? JEIN! ich arbeite seit 2002 als dipl. shiatsu-praktiker und bin im rahmen der ausbildung in die denkeweise und lehre der 5 elemente eingetaucht und habe das verständnis der chinesen in bezug auf fasten kennengelernt. diese lehnen das fasten generell ab, wie sie in bezug auf ernährung jede extreme form als schädlich für das erd- und wasserelement ansehen. für die chinesen kommt, jetzt sehr vereinfacht, die energie die wir zum leben brauchen aus 3 quellen: der grundlegend mitgegebenen essenz, die wir in den nieren gespeichert haben und die die nicht erneuerbar ist, dann aus einer wertvollen und richtig zubereiteten nahrung und dann durch unsere atmung und bewegung in der natur. - wie gesagt, sehr vereinfacht. wenn ich nun faste, so fällt die energiezufuhr über die nahrung aus, der kreislauf der energie bricht an dieser stelle ein und ich muss aus der essenz leben und schwäche dadurch meine nierenenergie, die sehr schwer wieder aufzufüllen ist.
grundsätzlich ist auch noch darauf zu schauen, ob ich eher ein YIN oder ein YANG-typ bin, also ob ich eher so phänomene wie zu kalt haben, neigung zu bindegewebsschwäche, ruhebedürftig etc. bon oder ob ich eine hitzetyp bin, der sehr agil nach außen geht und auch ernährungsmässig eher in die hitzige richtung gehe.
ich ziehe daraus den schluss, dass fasten nach dr. lützner vor allem für diesen zweiten typ gut ist, weniger für den YIN-typ, weil der seine kälte-phänomene (auch die innere "schleimbildung") dadurch nur verstärkt.
so jetzt schluss, das thema ist unendlich und hier auch nur angerissen, aber es ist ein wichtiges thema für die gesundheit.

lg satori 1
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Beitragvon angi51 » 29.11.2011, 21:28

Ich habe auch schon mehrmals gefastet und nebenbei gearbeitet. Beim 2. Mal habe ich Mühe gehabt wieder aufzuhören. Am liebsten hätte ich nach 10 Tagen noch weiter gemacht, aber mein Mann hat mich damals überzeugt aufzuhören.
Sicher wäre mehr Ruhe besser gewesen, da ich dabei auch sehr nach innengekehrt war. Meditationen sind dabei sehr hilfreich. Eins habe ich aber festgestellt, dass es sehr gut für meine Galle war und ich sogar einen Gallenstein verloren habe.
Heilfasten eignet sich auch sehr gut um seine Ernährung umzustellen, denn nach dem Fastenbrechen schmeckt alles.
Es werden auch fasten in Gemeinschaften angeboten, wo man dann gemeinsam in die Natur geht, Meditationen macht oder feine Musik hören kann nur das kostet dann wieder Geld.
Ich habe mich nach der Kur sehr gut gefühlt.
Viel Erfolg
angi
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