Service und Hilfe

Hüftgelenk-OP

30 Beiträge
Im Forum Gesundheit & Wellness bieten wir Ihnen die Möglichkeit, sich mit anderen Mitgliedern im 50plus-Treff zu allen Fragen rund um die Themen Gesundheit und Wellness austauschen. Diskutieren Sie hier alle Fragen rund um Ernährung, Gesundheit, Erkrankungen und Wellness und tauschen Sie Ihre Tipps und Erfahrungen aus. Welche Möglichkeiten und Chancen zur Heilung bieten die Schulmedizin oder alternative Heilmethoden. Welche Pflege- und Therapiemöglichkeiten oder andere unterstützende Maßnahmen sind nach einer Krankheit oder im Alter anzuwenden. Ratschläge über gesunde Ernährung und was sie bewirken kann. Die Community hilft bei Fragen und Problemen rund um das Thema weiter. Hier ist man nicht allein!

Beitragvon Heinerle100 » 09.06.2011, 9:08

Kann mir jemand aus eigener Erfahrung etwas über Schmerzen im Bereich des Oberschenkels nach
einer Hüftgelek-OP berichten.
Ich wurde Ende Januar am Hüftgelenk operiert und bekam ein komplett neues Gelenk eingesetzt.
Nach 3 wöchiger Reha AHB habe ich immer noch Schmerzen im vorderen Bereich des Oberschenkels und nach 6 Kr.-Gymnastik kann ich das Bein höchstens 5 cm im Sitzen anheben. Jetzt bekam ich von meinem Orthopäden 50 x Rehasport verordnet. Die Beweglichkeit des Beines ist voll gegeben, nur wo kommen die Schmerzen im Oberschenkel her?
Kann mir vielleicht jemand einen Tip geben. Schmerzmittel sind für mich tabu.
Avatar
Heinerle100
 
Beiträge: 21

Beitragvon susanne3 » 12.06.2011, 17:46

Hallo, auch ich hab eine neue Hüfte im September 2010 bekommen. 10 Tage Krankenhaus, danach 3 Wochen Reha. Bin 8 Wochen mit Gehhilfe gelaufen, danach ohne mal mit starken Schmerzen, mal weniger. Während dieser Zeit hab ich tägl. 1 Voltaren 145,6 mg Schmerztabl. genommen. Bin tägl. auf meinem Heimfahrrad ca. 10 Min. gefahren. All das hat mir gut getan. Schmerzen habe ich immer mal wieder gehabt ca. 7 Mon. lang, besonders bei Wetterwechsel. Mal tat das ganze Bein weh, mal nur die Narbe oder die Hüfte. Seit dem 7 Monat geht es mir wieder richtig gut. Ich gehe viel Laufen, Nordic Walking und zur Wassergymnastik. All das ist wichtig, damit sich die Muskulatur wieder um das neue Hüftgelenk bildet. Die gleichen Erfahrungen haben einige Leute aus meinem Bekanntenkreis auch gemacht. Außerdem sagt auch jeder Arzt, wenn man starke Schmerzen hat soll man eine Tabl. nehmen! Warum nimmst du keine? Ich bin auch ein Gegner von Tabl., aber man soll sich auch nicht quälen.
Avatar
susanne3
 

Beitragvon Heinerle100 » 12.06.2011, 18:33

Hallo Susanne03. Herzlichen Dank für die Antwort im Forum auf meine Frage. Ich dachte es ginge
nur mir so. Schmerzmittel sind für mich tabu da meine Nieren nur noch zu 20% arbeiten, deshalb hat mir der Arzt Schmerzmittel verboten. Ich dachte hier mehr, ob ich vielleicht durch andere Mittel
meine Schmerzen los werden. Wassergymnastik ist noch so eine Sache, da ich morgens und abends noch jemand brauche um mir die Stüztstrümpfe aus- und anzuziehen, da ich allein lebe.
Ein Vorschlag: Könnten wir evt. auch mal miteinander telefonieren?

    __________________________________________________

    Beitrag wurde teilweise gelöscht - siehe Forenregeln

    §7 Es ist nicht gestattet, Nachnamen, Adressen, Telefonnummern, Faxnummern, URLs, Email-Adressen, ICQ-Adressen oder sonstige Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme im Forum zu veröffentlichen, die eine andere Kontaktaufnahme als über den 50plus-Treff selbst zulassen.

    Administration
    __________________________________________________

Ich würde mich über dieses Gespräch des Gedankenaustausches sehr freuen.
Herzliche Grüße Horst
Avatar
Heinerle100
 
Beiträge: 21

Beitragvon susanne3 » 12.06.2011, 18:43

Na klar das können wir, ich rufe dich morgen mal an! Tschau Susanne :P
Avatar
susanne3
 

Beitragvon kundgeba » 12.06.2011, 19:21

    Hallo Heinerle!

    Mir wurde am 05.04.2011 ein neues Hüftgelenk eingesetzt. Der akute Hüftschmerz den ich vor der OP hatte war sofort nach der OP weg.
    Natürlich hatte ich nach der OP - Wundschmerzen, wurde aber mit guten Schmerzmitteln im Krankenhaus in dem ich 8 Tage war - versorgt, damit ich mich auch nach Anweisung wieder bewege und auch sofort nach der OP (nächster Tag) aufstehen konnte.

    Jetzt war ich 3 Wochen auf REHA - die mir sehr bei meinem Muskelaufbau geholfen hat, denn mein Arzt sagte mir 5-6 Wochen Heilungsphase - und dann mit dem Muskelaufbau beginnen und daher erst dann mit einer 3 wöchigen REHA beginnen, wo Therapeuten mir bei der Mobilität sehr geholfen haben.
    Je besser der Muskelaufbau desto stabiler ist man und desto schmerzfreier wird man.
    Jedoch sollte man beim Muskelaufbau unbedingt beachten - keine Bravourstücke- sondern langsamer Muskelaufbau. Jede Muskelüberlastung bedeutet Schmerz und erst wenn der Muskel den Schmerz wieder "frei gibt" kann wieder behutsam belastet werden.
    Therapeuten können mit gezielter Bewegung und Massage und auch anderen Mitteln (mit Heißrolle abtupfen) eine schnelle Schmerzfreiheit erwirken.
    Ich fuhr in der Reha jeden 2. Tag am Ergometer mit 50 KW 25 Minuten - selbst wo man die Belastung nicht spürt - kann eine Überbelastung entstehen- die dann die Schmerzen bereiten.
    Hatte sehr viel Wassergehen - und auch Krafttraining für die Bein- und ganz wichtig Gesäßmuskulatur.
    Übrigens oft werden auch viel zu früh die Krücken weggeworfen – das dann zur Muskelüberbelastung führen kann und wieder Schmerzen bedeutet.
    Ich gehe jetzt nach der Reha im Haus und um das Haus ohne Krücken – jedoch jeden längeren Fußweg - mache ich noch immer, auf anraten meines Physiotherapeuten mit den Krücken – sie entlasten mich doch sehr gut.

    Jeder Mensch ist anders und jeder hat auch eine andere Heilungskurve – deswegen ist auch ein vergleichen vom Zeitablauf – wie lange für die Heilung sein soll – nicht ratsam, weil es auf viele Faktoren ankommt. Alter, Gewicht, Raucher, Nichtraucher, welcher Muskelaufbau vorher schon war und natürlich auch auf den Operateur – ob der in guter Tagesverfassung war, wie der Schnitt gewählt wurde - wie viele Muskeln durchtrennt wurden .. usw..

    Gesamt gesehen geht es mir nach 9,5 Wochen recht gut – jedoch gestern habe ich Rasen gemäht und heute habe ich einen Ruhetag eingelegt, weil ich doch eine starke Muskelüberbelastung spüre.
    Etwas Wundschmerz gehört einfach noch dazu - und wird sicherlich noch andauern - sehe ich nicht so dramatisch, wenn ich einen Schmerz gut zuordnen kann.
Avatar
kundgeba
Moderator
 
Beiträge: 16809

Beitragvon pinoggel » 15.06.2011, 10:40

Hallo miteinander
Meine erste Hüfte wurde vor 19 Jahren eingesetzt.
Die zweite Hüfte vor drei Jahren.
Wie lange man im Spital ist,
ist jedem selbst überlassen, Ich bin nicht gerne im Spital :D :D
Bei der ersten OP blieb ich 6 Tage und bei der zweiten 4 Tage.
Ich lief auch schon nach einem Tag Treppen und nach dem zweiten duschte ich :D
Die Krankenschwester meinte ich müsse den Arzt fragen. Wieso?? Ich wollte ja nicht den Arzt duschen. Der Pfleger machte mir einen wasserdichten Verband.
Nach 4 Tagen stellte ich eine Krücke weg und nach einer Woche lief ich ohne , nur beim Treppenlaufen musste ich in der erste Zeit noch eine Krücke nehmen.Ich ging nie in eine Reha und zur Physiotherapeutin drei mal, dann hatte ich genug!!
" von kundgeba"
Jeder Mensch ist anders und jeder hat auch eine andere Heilungskurve – deswegen ist auch ein vergleichen vom Zeitablauf – wie lange für die Heilung sein soll – nicht ratsam, weil es auf viele Faktoren ankommt. Alter, Gewicht, Raucher, Nichtraucher, welcher Muskelaufbau vorher schon war und natürlich auch auf den Operateur – ob der in guter Tagesverfassung war, wie der Schnitt gewählt wurde - wie viele Muskeln durchtrennt wurden .. usw..

Stimmt und ob er auch Nerven durchschnitten hat. Auch das gibt es und das kann dann natürlich Schmerzen verursachen, die auch nicht so rasch vorbeigehen,und Jahre dauern können.
Die Chirurgen sind sowiso Knochenschlosser und gehen nicht immer sehr zimperlich an ihr Werk.
Gute Besserung wünscht dem heinerle
pino
Avatar
pinoggel
 
Beiträge: 11237

Beitragvon kundgeba » 15.06.2011, 10:50

    @pinoggel - und wie lange brauchtest du gegen den Schmerz Medikamente?
Avatar
kundgeba
Moderator
 
Beiträge: 16809

Beitragvon pinoggel » 15.06.2011, 11:54

kundgeba hat geschrieben:
    @pinoggel - und wie lange brauchtest du gegen den Schmerz Medikamente?

Ich bekam im Spital jeden Tag, zuerst am Morgen und Abend und beim Entlassen bekam ich 10 Stück, die ich aber nicht nahm. Mir wurde es immer ein wenig schlecht. Ich glaube das waren Bomben :D :D
Ich bin glaub nicht sehr Schmerzempfintlich :D :D :D
Avatar
pinoggel
 
Beiträge: 11237

Beitragvon nur_ich » 20.06.2011, 21:51

..."da ich morgens und abends noch jemand brauche um mir die Stüztstrümpfe aus- und anzuziehen, da ich allein lebe,,,"


warum benötigst du denn Stürzstrümpfe, du bewegst dich doch?

ist deine TEP mit einem Roboter eingesetzt worden oder per Hand ? Oberschenkel vorn klingt nach Spannungsschmerz...

kannst du eine Blutegelbehandlung wegen deiner Nieren machen?

PS :
Schmerzmedikamente werden gern post operativ gegeben um eine Verkalkung der neuen TEP vor zu beugen
Avatar
nur_ich
 

Beitragvon tankie » 20.06.2011, 22:14

Ich habe 2009 ein neues Hüftgelenk bekommen.2Wochen Klinik ,danach 3Wochen zur Reha.Große Schmerzen hatte ich auch gleich nach der OP nicht.Bin am 2.Tag schon angefangen mit Geh-Hilfen zu laufen,und in der Klinik schon mit leichtem Muskelaufbau begonnen.Nach 3Wochen Reha war ich schon so fit,das ich meine Krücken nicht mehr genutzt habe.Habe mich auch sehr viel bewegt.....Kraftsport (in Maßen)und viel Wassergymnastik.Wenn ich nicht wüßte,das ich ein fremdes Hüftgelenk habe,für mich ist alles wie früher,bevor ich die fürchterlichen Schmerzen vor der Op hatte.
Frage mich nur,warum Du noch Stützstümpfe tragen mußt.
Avatar
tankie
 
Beiträge: 283

Beitragvon Sally57 » 21.06.2011, 12:35

Frage mich nur,warum Du noch Stützstümpfe tragen mußt.


Das Tragen von Stützstrümpfen muss mit einer Hüft-Tep gar nichts zu tun haben.
Es gibt Menschen, die haben venöse Erkrankungen oder Lymphödeme, die müssen dann eben Stütztrümpfe tragen.
Avatar
Sally57
 

Beitragvon nur_ich » 21.06.2011, 13:29

schon klar Sally und es gibt noch andere Indikationen für Stützstrümpfe,
magst du bitte diese Frage den Heinerle beantworten lassen, oder bist du seine persönliche Betreuerin ?
Avatar
nur_ich
 

Beitragvon Sally57 » 21.06.2011, 21:53

nur_ich hat geschrieben:schon klar Sally und es gibt noch andere Indikationen für Stützstrümpfe,
magst du bitte diese Frage den Heinerle beantworten lassen, oder bist du seine persönliche Betreuerin ?


Ich kann nirgends erkennen dass ich dem Heiner das Wort entzogen habe, ich habe lediglich angemerkt, dass es verschiedene Gründe geben kann, wenn jemand Stützstrümpfe tragen muss.
Die Frage ob ich seine persönliche Betreuerin bin finde ich deshalb reichlich unverschämt.
Avatar
Sally57
 

Beitragvon nur_ich » 21.06.2011, 22:34

war klar Sally, dass du noch mal einen "nach reichen " mußt :shock: :shock: :shock:

ich empfinde den Disput nicht witzig, geht es doch einzig und allein um die Probleme und Ängste vom Heinerle, der sich hier an uns gewendet hat.

Ich mache mir Gedanken und versuche ihm zu helfen, stelle IHM Fragen warum es bei ihm so ist und deine Antwort über Eventualitäten sind für mich nicht passend.

Es wäre schön, wenn du dich bei ernsthaften Angelegenheiten etwas zurück nehmen würdest, ich danke dir sehr dafür

PS: um weiteren unkonstruktiven Bemerkungen vorzubeugen werde ich mich über PN mit Heinerle weiter austauschen und HIER nicht mehr antworten
Avatar
nur_ich
 

Beitragvon Sally57 » 21.06.2011, 22:46

. Es wäre schön, wenn du dich bei ernsthaften Angelegenheiten etwas zurück nehmen würdest, ich danke dir sehr dafür


Ich glaube du überschreitest deine Kompetenzen gewaltig.
Avatar
Sally57
 

Nächste

Zurück zu Gesundheit & Wellness