. : Service und Hilfe

Beitragvon flohbeisser » 19.01.2012, 11:13

worin besteht denn der Unterschied zwischen einer GROSSEN und einer KLEINEN Liebe .

kann man/frau denn eine Liebe...ich gehe davon aus, dass es sich wirklich um Liebe handelt,
 in groß oder klein einteilen..... ?
Avatar
flohbeisser
 

Beitragvon lottesprotte » 19.01.2012, 11:18

Ja klar, und "mittel" nicht vergessen.
Avatar
lottesprotte
 

Beitragvon Kussmund62 » 19.01.2012, 11:40

Wenn du die Liebe zwischen Mann und Frau meinst, flohbeisser, dann kann es da schon Abstufungen geben, denke ich...leider merkt man diese aber erst hinterher....oder...es entwickelt sich aus der "Verliebtheit" erst gar keine weitere Steigerung. :|
Avatar
Kussmund62
 

Beitragvon Lesezeichen » 19.01.2012, 11:44

Entweder ich liebe jemanden oder ich liebe ihn nicht.
Nuancen in der Stärke der Liebe gibt es für mich jedenfalls nicht.
Die Liebe an sich ist doch ein starkes Gefühl.
Avatar
Lesezeichen
 

Beitragvon kundgeba » 19.01.2012, 11:52

    Für mich ist jede Liebe anders.
    Wenn ich denke, die Liebe zu meinen Eltern, den Großeltern oder die Liebe zu meinen Kindern, den Enkeln - und natürlich auch die Liebe zu einem Partner.
    Natürlich liebte ich meinen ersten Mann auch - aber die Liebe zu meinem 2. war anders und viel intensiver, somit ergibt sich für mich schon, dass es sehr unterschiedliche Lieben sind und wie alles im Leben ist nichts gleich.
Avatar
kundgeba
Moderator
 
Beiträge: 13016

Beitragvon Lesezeichen » 19.01.2012, 11:58

Ich denke dass es hier um die Liebe zwischen zwei Partnern geht.

Die Liebe zu meinen Kindern könnte ich ja wohl schon gar nicht irgendwie
einordnen in klein oder groß oder mittel.
Avatar
Lesezeichen
 

Beitragvon flohbeisser » 19.01.2012, 12:04

ja, Liebe kann ANDERS , ergo verschieden sein...
aber GROSS und KLEIN...?

Wie würde sich das anfühlen, wenn sich in unserem Alter zwei "finden" und einer der beiden würde zum Anderen sagen....mein1. Mann/Frau   war meine ganz große Liebe....
heißt doch im Klartext...du bist meine "kleine" Liebe..
Ist es nicht vielmehr so, daß es einfach eine andere Liebe ist...
vielleicht nicht mehr so stürmisch und leidenschaftlich wie es die Jugend mit sich bringt,
vielleicht verhaltener, stiller,
vielleicht besinnlicher, beglückender..beseelter....
aber dennoch auch eine GROSSE Liebe.
Anderes Beispiel:
2 vorhandene Kinder...eines ist die große Liebe, das andere dann die kleine Liebe ..
neene...,
Liebe bleibt gleich........eben einfach nur "ANDERS"...

wenn das nicht so ist, dann ist es keine "Liebe", dann ist es eben ein MÖGEN, GERNHABEN oder wie auch immer.
Ein Vergleich zwischen Liebe zwischen zwei Menschen
und Liebe zwischen Eltern, Kindern, Verwandten ..wie auch immer, kann da nur hinken
 LIEBE  " IST" GROSS

wenigstens für mich!   
Avatar
flohbeisser
 

Beitragvon Lesezeichen » 19.01.2012, 12:07

Ich seh das wie Du Flohbeisser.
Was meines Erachtens mal größer und mal kleiner sein kann ist
die Leidenschaft in einer Liebe.
Aber nicht die Liebe im Selbst.
Avatar
Lesezeichen
 

Beitragvon Auschra » 19.01.2012, 13:16

Groß und klein sagten wir immer als Kinder , wenn wir ... na, eh schon wissen ...

Ich finde, dass diese ungenauen Messwerte nicht bei einem Gefühl angewendet werden dürfen, dessen Intensität so und aus jeder Mensch nur für sich benennen kann: meinetwegen als groß oder klein ... dieses Gefühl ist interpersonell nicht vergleich - und damit relativierbar ... mMn --
Avatar
Auschra
online
 
Beiträge: 372

Beitragvon lottesprotte » 19.01.2012, 17:03

Warum darüber nachdenken? Wenn es für die TE so ist, von mir aus, mich interessiert diese Fragestellung einfach nicht, ich genieße die Liebe wenn sie da ist und muss sie nicht klassifizieren.
Und ich warte auf die nächste Liebe, nicht auf eine kleine oder mittlere, eine große sollt´s schon sein, bitteschön.
Oder hat das gar was mir dem vielzitierten "investieren" in eine Beziehung zu tun, von dem Manche hier gerne reden?
Kleine Investition=kleine Liebe (für die Sparsamen und Genügsamen)
Große Investition=Große Liebe (für die Prasser und Lebenslustigen)
Dann würde als Kauffrau für mich das einen gewissen Sinn machen, aber das kann ja wohl nicht gemeint sein, oder?
Avatar
lottesprotte
 

Beitragvon flamme_im_wind » 19.01.2012, 17:47

Wenn ich schon klassifiziere, würde ich eine romantische Liebe, als eine große Liebe bezeichnen, in denen beide sehr romantisch veranlagt sind. Eine kleine Liebe würde ich ohne großen Erwartungshaltungen verbinden. Beides hat unterschiedliche Abenteuerqualitäten. :wink:
flamme_im_wind
Moderatorin der Regionalgruppe Kreis Lippe
Für ein besseres Miteinander
Avatar
flamme_im_wind
Moderator
 
Beiträge: 578

Beitragvon sangoma12 » 19.01.2012, 17:59

flamme_im_wind hat geschrieben:Wenn ich schon klassifiziere, würde ich eine romantische Liebe, als eine große Liebe bezeichnen, in denen beide sehr romantisch veranlagt sind. Eine kleine Liebe würde ich ohne großen Erwartungshaltungen verbinden. Beides hat unterschiedliche Abenteuerqualitäten. :wink:

Ich glaube an die Liebe. Sie ist. Aber messbar ist sie nicht. Die Liebe ist allumfassend. Wir sind ja auch nicht nur ein bisschen schwanger.
Avatar
sangoma12
 
Beiträge: 1335

Beitragvon lottesprotte » 19.01.2012, 18:01

flamme_im_wind hat geschrieben:Wenn ich schon klassifiziere, würde ich eine romantische Liebe, als eine große Liebe bezeichnen, in denen beide sehr romantisch veranlagt sind. Eine kleine Liebe würde ich ohne großen Erwartungshaltungen verbinden. Beides hat unterschiedliche Abenteuerqualitäten. :wink:

Nö, das kann ja wohl nicht sein. Könnte also jemand, der wenig romantisch ist, niemals eine große Liebe erleben? Daran kann und will ich nicht glauben :?
Und wenn nur einer der beiden Romantiker ist? Bleibt nur die Mittlere? :roll:

Und was die Erwartungshaltungen betrifft: Steht das denn im Zusammenhang mit der Romantik?

Und Abenteuerliches haben bestimmt schon so einige erlebt, auch wenns dann vielleicht nicht so die ganz große Liebe war.... :lol:
Avatar
lottesprotte
 

Beitragvon flamme_im_wind » 19.01.2012, 20:46

lottesprotte hat geschrieben:
flamme_im_wind hat geschrieben:Wenn ich schon klassifiziere, würde ich eine romantische Liebe, als eine große Liebe bezeichnen, in denen beide sehr romantisch veranlagt sind. Eine kleine Liebe würde ich ohne großen Erwartungshaltungen verbinden. Beides hat unterschiedliche Abenteuerqualitäten. :wink:

Nö, das kann ja wohl nicht sein. Könnte also jemand, der wenig romantisch ist, niemals eine große Liebe erleben? Daran kann und will ich nicht glauben :?
Und wenn nur einer der beiden Romantiker ist? Bleibt nur die Mittlere? :roll:

Und was die Erwartungshaltungen betrifft: Steht das denn im Zusammenhang mit der Romantik?

Und Abenteuerliches haben bestimmt schon so einige erlebt, auch wenns dann vielleicht nicht so die ganz große Liebe war.... :lol:


Wenn ich etwas klassifizieren kann, dann geht es darum Cluster zu finden die Ähnlichkeiten haben oder in einem Zusammenhang stehen.
Ich denke, wenn jemand weniger romantisch ist kann er nicht die große "romantische Liebe" erfahren... die setzt einfach ein romantisches Denken voraus!

Das ist einfach eine andere Erlebenswelt, die im Grunde nicht widerspricht was "Sangoma12" schreibt und ich habe eine ähnliche Sichtweise...
Liebe ist meines Erachtens genauso gut allumfassend und immer Einmalig. Es gibt keinen Vergleich... Es ist, was es ist... LIEBE. :roll:
flamme_im_wind
Moderatorin der Regionalgruppe Kreis Lippe
Für ein besseres Miteinander
Avatar
flamme_im_wind
Moderator
 
Beiträge: 578

Beitragvon parove » 19.01.2012, 21:41

flamme_im_wind hat geschrieben:Liebe ist meines Erachtens genauso gut allumfassend und immer Einmalig. Es gibt keinen Vergleich... Es ist, was es ist... LIEBE.


Unterschrift: parove, denn...
das Gefühl zu lieben und geliebt zu werden
setzt in uns Menschen unermessliche Kraft frei,

so dass -

wir die höchsten Hindernisse mit einer
geradezu spielerischen Leichtigkeit überwinden.

selbst ein Misserfolg noch in einem
positiven Licht gesehen werden kann.

sogar ein Montag, mit Elan angenommen,
mit Schaffenskraft und Stärke gemeistert wird.

selbst an einem verregneten Sonntag,
die Wärme der Sonne in unserem Herzen
spürbar nach außen dringt.

wir den Mut aufbringen, einen offenen Brief
an die Menschen zu richten, die im Begriff
sind ihre Seelen und ihre Herzen vor der
Liebe zu verschließen.

es uns geradezu danach drängt,
einen Lebenskünstler auf sein Rezept anzusprechen;
um auf den Herd der Gefühle ein eigenes, neues
Lebensmenü zu kreieren.

wir die eigenen Schwächen vor unseren Kindern
nicht verbergen und (um) die Welt mal wieder mit
ihren Augen zu betrachten.

es uns leicht fällt,
so etwas wie diese Zeilen zu schreiben.

lg, Roland
Avatar
parove
 
Beiträge: 307

Nächste

Zurück zu Philosophie