Hallo, Ihr Lieben, danke Euch für das Thema, das mich sehr umtreibt.
Ich stimme FagusW uneingeschränkt zu.
Ich möchte auch noch zu bedenken geben, dass es auch noch andere, sehr viel schädlichere Treibhausgase gibt.
Es ärgert mich ein wenig, wenn es immer noch Menschen gibt, die verleugnen, selbst schuld zu sein an der Misere.
Das ist Vogel-Strauß-Politik. In der Vergangenheit gab es zwar ähnlich hohe Temperaturen und CO2-Konzentrationen, aber noch nie war der A n s t i e g so hoch in derart kurzer Zeit. Das ist unbestritten und man kann es auch nicht bestreiten. Die Menschheit gerät über kurz oder lang in eine Krise. Was sollen die Bauern in Brandenburg machen? Sie müssen über kurz oder lang aufgeben. Es fällt zu wenig Regen. Oder man organisiert ein riesiges Projekt, wie es die Russen und die Chinesen schon vorhaben: das Wasser dorthin bringen, wo es benötigt wird. Das Wasser umleiten. Schon damals in der Schule habe ich davon gehört, dass solche Projekte sogar den Schwerpunkt der Erde verlagern könnten. Ich habe erschütternde Aufnahmen vom Aral-See gesehen. Technisch machbar ist sicher vieles. Wir in Deutschland sind gut dran: Hier gibt es 6-mal so viel Süßwasser, wie wir verbrauchen. In anderen Ländern sieht es anders aus. Sicher haben die "Klimawandel-Verleugner" noch nie so etwas gesehen. Oder mit den Menschen gesprochen. Viele alte Menschen sind Zeitzeugen. Und wenn die sagen: so ein Wetter, so ein Klima, hat es noch nie gegeben, dann glaube ich ihnen aufs Wort.
In unendlich langsamen Schritten kommt die Menschheit voran, von erneuerbaren Energien zu leben. Aber es gibt sie, die ersten Schritte und sie sind mittlerweile etabliert. Das lässt mich hoffen. Ob ich oder meine Kinder die Konsolidierung des Weltklimas noch erleben werden, finde ich aber mehr als fraglich. Trotzdem ist die Problematik auch in der Politk angekommen. Das ist ja schon einmal was. Das lässt hoffen, aber die Effekte von heutiger Politk ist sicher erst nach mehreren Generationen spürbar. Heute müssen wir die Sünden von gestern ausbaden. Das Problem ist generationen-übergreifend.
Was mich zu meiner Stellungnahme bewogen hat, ist, dass ich den Verleugnern mal was entgegen stellen will.
Es gibt sie, die sogar noch die Darwin-Evolution in Frage stellen.
Oder, dass wir teilweise auch vom Neandertaler abstammen.
Was nicht sein darf, ist auch nicht.
Vielleicht brauchen sie das für ihren eigenen Seelenfrieden.
Sollen sie machen. Für meinen eigenen Seelenfrieden brauche ich jedenfalls fortschrittliche Erkenntnisse, Forschung und abermals Forschung. Und es gibt sie, die Menschen, die das machen. Besonders bewundere ich Mojib Latif. Aber auch er ist nur ein Rufer in der Wüste. Bis etwas passiert, dauert es noch. Man kann nur hoffen, dass unser Planet uns noch etwas Zeit gibt.
Christina.
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