. : Service und Hilfe

Beitragvon Gast » 27.07.2010, 0:15

Hallo, Ihr Lieben, danke Euch für das Thema, das mich sehr umtreibt.
Ich stimme FagusW uneingeschränkt zu.
Ich möchte auch noch zu bedenken geben, dass es auch noch andere, sehr viel schädlichere Treibhausgase gibt.
Es ärgert mich ein wenig, wenn es immer noch Menschen gibt, die verleugnen, selbst schuld zu sein an der Misere.
Das ist Vogel-Strauß-Politik. In der Vergangenheit gab es zwar ähnlich hohe Temperaturen und CO2-Konzentrationen, aber noch nie war der A n s t i e g so hoch in derart kurzer Zeit. Das ist unbestritten und man kann es auch nicht bestreiten. Die Menschheit gerät über kurz oder lang in eine Krise. Was sollen die Bauern in Brandenburg machen? Sie müssen über kurz oder lang aufgeben. Es fällt zu wenig Regen. Oder man organisiert ein riesiges Projekt, wie es die Russen und die Chinesen schon vorhaben: das Wasser dorthin bringen, wo es benötigt wird. Das Wasser umleiten. Schon damals in der Schule habe ich davon gehört, dass solche Projekte sogar den Schwerpunkt der Erde verlagern könnten. Ich habe erschütternde Aufnahmen vom Aral-See gesehen. Technisch machbar ist sicher vieles. Wir in Deutschland sind gut dran: Hier gibt es 6-mal so viel Süßwasser, wie wir verbrauchen. In anderen Ländern sieht es anders aus. Sicher haben die "Klimawandel-Verleugner" noch nie so etwas gesehen. Oder mit den Menschen gesprochen. Viele alte Menschen sind Zeitzeugen. Und wenn die sagen: so ein Wetter, so ein Klima, hat es noch nie gegeben, dann glaube ich ihnen aufs Wort.
In unendlich langsamen Schritten kommt die Menschheit voran, von erneuerbaren Energien zu leben. Aber es gibt sie, die ersten Schritte und sie sind mittlerweile etabliert. Das lässt mich hoffen. Ob ich oder meine Kinder die Konsolidierung des Weltklimas noch erleben werden, finde ich aber mehr als fraglich. Trotzdem ist die Problematik auch in der Politk angekommen. Das ist ja schon einmal was. Das lässt hoffen, aber die Effekte von heutiger Politk ist sicher erst nach mehreren Generationen spürbar. Heute müssen wir die Sünden von gestern ausbaden. Das Problem ist generationen-übergreifend.
Was mich zu meiner Stellungnahme bewogen hat, ist, dass ich den Verleugnern mal was entgegen stellen will.
Es gibt sie, die sogar noch die Darwin-Evolution in Frage stellen.
Oder, dass wir teilweise auch vom Neandertaler abstammen.
Was nicht sein darf, ist auch nicht.
Vielleicht brauchen sie das für ihren eigenen Seelenfrieden.
Sollen sie machen. Für meinen eigenen Seelenfrieden brauche ich jedenfalls fortschrittliche Erkenntnisse, Forschung und abermals Forschung. Und es gibt sie, die Menschen, die das machen. Besonders bewundere ich Mojib Latif. Aber auch er ist nur ein Rufer in der Wüste. Bis etwas passiert, dauert es noch. Man kann nur hoffen, dass unser Planet uns noch etwas Zeit gibt.
Christina.
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Beitragvon Hubi007 » 27.07.2010, 18:25

Hallo FagusW !
Deine Worte:
"Das gesamte Erdmittelalter lässt Du in Deiner langen Betrachtung weg und steigst erst wieder im Tertiär ein. Warum dann der Verweis auf das Erdaltertum, das uns in diesem Zusammenhang kein bisschen weiter bringt?"

Das Erdaltertum ist in sofern interessant, da zu diesem Zeitpunkt schon längst die O2-produzierenden Bakterien existierten, und der Einfluss auf die Temperatur der Atmosphäre vom Zufall abhing, und nicht vom Menschen beeinflusst war. Im gesamten Erdmittelalter war es nicht anders. Interessant dabei ist, dass es eine lange Zeit gab, wo die Temperatur der Atmosphäre immer wieder schwankte, und zwar in einem völlig natürlichen Rahmen. Diesen natürlichen Rahmen finden wir heute immer noch vor.
Vor ca. 10.000 Jahren begann der Mensch in die Natur einzugreifen, und fing an die Filter der Treibhausgase (Pflanzen, Bäume) zu reduzieren. Vor ca. 5.000 Jahren begann sich die Atmosphäre auf völlig natürlichem Weg zu erwärmen.

Nun wird behauptet, weil sich CO2 und andere Treibhausgase verstärkt in der Atmosphäre wiederfinden und der Mensch dies verursacht hat und in Zukunft dies so weitergeht, würde die Temperatur der Atmosphäre weiter ansteigen.
Dabei wird in den Computer-Klimamodellen völlig außer Acht gelassen, dass es weiterhin Filter für die Treibhausgase gibt. Hier sind insbesondere die O2-produzierenden Bakterien zu nennen, die sich dann bestens verbreiten können, wenn sie genügend "Nahrung"
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Beitragvon Visurgis » 01.08.2010, 14:06

Werter Hubi dein E-Mailfach muss ja geradezu bersten, du wirst ja gar nicht alle E-Mail`s lesen können !

Wie konnte die Menschheit eigentlich ohne deine Wissensbeiträge existieren !

Da ja nur du zu wissen scheinst wie denn und von welchen Einflüssen und Größen ein Klimamodell beschaffen sein muß und zugleich weißt du die Formel nicht nur als solche, sondern du kannst sie selbstverständlich in ein Computerlauffähiges Programm umsetzen !

Wie konnte der Herr Latif nur bisher auf dich verzichten ?

Hast du bereits Berufungen an diverse Unis dieser Welt erhalten ?

Wann ist mit deiner Ernennung für den Klimanobellpreis zu rechnen ?

Komm nenne uns die passenden Fakten zu meinen gestellten Fragen !
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Beitragvon Hubi007 » 03.08.2010, 13:27

Hallo Visurgis !

War nicht viel, was du hier vorgetragen hast.

Grüße
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Beitragvon Visurgis » 12.08.2010, 19:05

So was kommt von sowas, soll heißen mit unbewiesenen Thesen so wie du befasse ich mich nicht ! Stelle doch mal dein Computerrechenmodell für den nicht feststellbaren Einfluß von Co2 ein, damit wir mit deiner Hilfe die falschen Parameter die Mojib Latif verwendet nachvollziehen können !

Nicht behaupten wie du immer forderst, Fakten sind gefragt !

Eine Kopie der Anfragen von diversen Wissenschaftsinstituten könnte ebenfalls sehr hilfreich sein !

Kannste alles nicht liefern ?

Also nur heiße Luft deinerseits !! Gell Außer Laber Laber nichts gescheites deinerseits dabei !
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Beitragvon Hubi007 » 13.08.2010, 22:58

Hallo Visurgis !

Die These ist längst bewiesen.

Bewiesen wurde es, weil man Klimaforschung der Vergangenheit anhand der Geologie, der Archäologie, und anhand von Pflanzen und Bäumen in der Braunkohle, betrieben hat. Dazu kamen pollenanalytische Verfahren.
Wissenschaftler haben weltweit diese Untersuchungen vorgenommen, und die daraus entstandenen Klimaschwankungen als Kurven dargestellt.
Es ergab sich eine Summen-Kurve "Archäologie", eine Summen-Kurve "Geologie", und eine Summen-Kurve "Planzen und Bäume".

Die Charakteristik dieser Kurven ist gleich über den gesamten Zeitraum.

CO2 ist mittels empfindlicher Messgeräte messbar mehr geworden, ist aber nicht der entscheidende Faktor zur Klimaveränderung. Der Zufall als entscheidender Faktor ist hier viel höher angesiedelt.

Die Dokumente musst du schon selber zusammen tragen. Infos, wo du sie anfordern kannst findest du in meinen Beiträgen oder in den Links. Viel Spass beim Suchen und Finden und Bezahlen. Leider bin ich kein kostenloses Institut.

Grüße
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Beitragvon Visurgis » 14.08.2010, 19:19

Wenn ich gegen Kohle nachweisbare Ergebnisse will, wende ich mich an das Alfred Wegner Institut für Meeres und Arktis/Antarktis Forschung mit Sitz in Bremerhaven ! Die Haben die Umfangreichste Sammlung dessen was in Unserer Athmosphäre war in Eisproben und auch in Bodenproben von den verschiedensten Meeresböden ! Sie werden beliefert durch eigene Expeditionen und auch von anderen Expeditionen weltweit mit Proben die in Bremerhaven im Archiv aufbewahrt werden, nachdem sie ausgewertet wurden !

Nur von denen erfährst du nicht die Angabe CO2-Belastung sei nicht der Grund für die Klimaveränderung !

Wie kommt das bloß, du Schlauberger und Schlaumichel !
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Beitragvon Hubi007 » 14.08.2010, 19:46

Hallo Visurgis !
Deine Worte bezogen auf das das Alfred Wegner Institut für Meeres und Arktis/Antarktis Forschung mit Sitz in Bremerhaven:
"Nur von denen erfährst du nicht die Angabe CO2-Belastung sei nicht der Grund für die Klimaveränderung !"

Erst mal bestreitet Niemand die Klimaveränderung in Richtung Warmperiode, denn dieser Vorgang geht nachweislich schon seit ca. 5.000 Jahren von statten.

Vielmehr wird jetzt behauptet, das der mit sehr empfindlichen Messgeräten gemessene CO2-Anstieg in der Atmosphäre wäre gleichzusetzen mit dem schnellen Temperaturanstieg der Atmosphäre in Richtung Wärmeperiode.
Gleichwohl wird aber nicht seit 5.000 Jahren gemessen, sondern bestenfalls seit zwei Jahrzehnten. Wie ein solcher Vergleich der Temperaturkurven hilfreich sein soll, kann ich mir überhaupt nicht erklären.

Wenn du aufmerksam meine Beiträge gelesen hättest, wäre die aufgefallen, dass es vor mehr als 2.800 Jahren ca. 2 Grad Celsius wärmer war als heute.

Das von dir genannte Institut kann selbst auch nicht erklären, wieso seit der Messung der Treibhausgase in der Luft (auch CO2) eine Klimaerwärmung von 0,75 Grad Celsius (also heute - 1,25 Grad Celsius weniger als damals) so dramatisch sein soll.

Aus meiner Sicht ist die Messung von CO2 eine gute Methode um zu überprüfen, ob in einem Jahr weniger Energie auf der Erde verbraucht worden ist oder nicht. Zu mehr Aussagekraft verhilft diese Messung nicht. Hinter vorgehaltener Hand wirst du von deinem genannten Institut auch nichts anderes hören.
Insofern bangt man in diesem Institut um Forschungsgelder. Werden diese gestrichen, ist der Job weg. Also: Schnauze halten, so wie immer.

Und falls dir die Berichterstattung in den Medien aufgefallen ist:
CO2 und andere Treibhausgase stehen nicht mehr im Mittelpunkt. Vielmehr lenkt man nun das Interesse auf Energiesparen auf allen möglichen Ebenen und eben auch die alternative Energiegewinnung, - was auch völlig richtig ist - , und zudem senkt dieses Verhalten ja auch die Treibhausgase.

Grüße
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Beitragvon Visurgis » 16.08.2010, 16:31

In den Eiswproben kann die Temperatur und sehr viel mehr ausgelesen und zugeordnet werden die Probe ist geradezu ein Speicher über die Jahrtausende !

Genau so verhält es sich mit den Bodenproben der veschiedenen Meere !

Um das Institut brauchst du dich nicht sorgen die Expeditionen sind für Jahre in voraus gesichert ! Allein die Station in der Antarktis wird von der Polarstern jedes Jahr angelaufen, um die Versorgung dort zu sichern und eben die Eisproben mit nach Bremerhaven zu transportieren !
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Beitragvon Visurgis » 16.08.2010, 17:02

Hubi lies bitte die Info aus diesem Link :

http://www.awi.de/de/aktuelles_und_pres ... eraendern/

Hier die Fakten die du nicht wahrhaben willst :

http://www.awi.de/de/aktuelles_und_pres ... eraendern/
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Beitragvon Visurgis » 17.08.2010, 17:08

Hier das wichtigste aus dem Link :

In der Vergangenheit dominierten natürliche Klimaschwankungen, zum Beispiel Wechsel zwischen Warm- und Eiszeiten. Welche Rolle könnten diese natürlichen Schwankungen in absehbarer Zeit spielen?

Grafik: IPCC Forth Assesment Report, Climate Change 2007, 6.3
Das natürliche Klimasystem hat unter anderem Eiszeiten produziert, die dann besonders in der nördlichen Hemisphäre einen gewaltigen Wandel hervorgerufen haben. Aber wenn wir die letzten acht Eiszeiten analysieren, lag der CO2-Gehalt stets bei etwa 180 CO2-Teilchen pro einer Million Luftmolekülen. In den Warmzeiten stieg dieser Wert dann auf 280 CO2-Teilchen. Dazwischen lagen rund 20.000 Jahre - solange dauert der Übergang von einer Eis- zu einer Warmzeit. Zurzeit leben wir ja in einer Warmzeit, aber wir haben nicht 280, sondern 385 CO2-Teilchen pro einer Million Luftmolekülen, verursacht durch die vom Menschen gemachten Treibhausgas-Emissionen. Das heißt: Wir haben der Atmosphäre genauso viel CO2 zugeführt wie beim Übergang von Eiszeit zu Warmzeit zu verzeichnen waren. Doch was normalerweise 20.000 Jahre dauert, haben wir in 200 Jahren geschafft! Das macht das eigentliche Klimaproblem aus: Die Geschwindigkeit, mit der wir CO2 in die Atmosphäre entlassen, kann unserer Klimasystem nicht verdauen.



Wie wichtig ist es, sich bereits jetzt an den bevorstehenden Klimawandel anzupassen?

Grafik: IPCC Forth Assesment Report, Climate Change 2007, FAQ 3.1.1
Seit Beginn der Industrialisierung haben wir bereits einen Temperaturanstieg von 0,7 Grad verursacht. Und selbst, wenn wir von heute auf morgen kein CO2 mehr ausstoßen würden, würde sich die globale Temperatur in den kommenden Jahrzehnten noch einmal um denselben Betrag erhöhen - dann wären wir bei einem Anstieg von 1,4 Grad. Das bedeutet: Wir werden uns auf jeden Fall anpassen müssen, werden Deiche erhöhen und uns gegen Hitzewellen und stärkere Niederschläge wappnen müssen. Außerdem müssen wir Vermeidungsmaßnahmen ergreifen und unsere Energieproduktion umstellen, von den fossilen zu den regenerativen Energieträgern


Und da kannst du sehen wie das Alfred Wegner Institut helfen kann mit dem gseicherten ausgewerteten CO2 Werten die nachgewiesen menschengemacht sind, gut Gelle ?
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Beitragvon Hubi007 » 17.08.2010, 20:36

HaLLO Visurgis !
Deine Worte:
" Zurzeit leben wir ja in einer Warmzeit, aber wir haben nicht 280, sondern 385 CO2-Teilchen pro einer Million Luftmolekülen, verursacht durch die vom Menschen gemachten Treibhausgas-Emissionen. ... Doch was normalerweise 20.000 Jahre dauert, haben wir in 200 Jahren geschafft!

Wuerde sich die CO2 Belastung linear verhalten, muessten wir derzeit das 385/280 fache an Erwaermung haben. Haben wir aber nicht, da es deregulierende Effekte gibt. Einige hatte ich schon erwaehnt.
Die Folge, die Temperatur der Atmosphaere ist im normalen Bereich. Das wird auch so bleiben

Gruesse
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Beitragvon Visurgis » 18.08.2010, 13:56

Du willst es nicht wahrhaben das es eine Erwärmung gibt die überdurchschnittlich ist ! Übrigens habe ich das nicht geschrieben sondern ein Professor des Alfred Wegner Instituts den Text habe ich lediglich kopiert !

Wenn du unter dem Link selbstständig weiter lesen würdest, dann kannste den Zusammenhang auch zur Temperatur nachlesen !

Im übrigen habe ich im anschreiben erwähnt das ich aus dem Link etwas kopiert habe ! Mit Brille wär das nicht passiert !
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Beitragvon Hubi007 » 20.08.2010, 18:54

Hallo !
Deine Worte:
"Du willst es nicht wahrhaben das es eine Erwärmung gibt die überdurchschnittlich ist !"

Aber selbstverständlich ! Ich habe das längst zur Kenntnis genommen. Seit ca. 5000 Jahren steigt die Durchschnittstemperatur stetig an, und dass es vor mehr als 2.800 Jahren ca. 2 Grad Celsius wärmer war als heute.
Aus den letzten 20 Jahren kannst du dann auf ganze 0,75 °C als Temperaturanstieg verweisen. Das kann auch mit Sonnenwinden zusammenhängen. Oder mit einer Annäherung der Erde zur Sonne weil die Umlaufbahn der Erde nicht exakt kreisrund ist, sondern ordentlich eiert.

Ob die Temperatur weiter über den Toppunkt von vor 2.800 Jahren steigen wird, ist eher zweifelhaft.

Grüße
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