- Ich bin nicht dafür - ich habe selbst erlebt - wie Menschen sich in der Sterbephase doch noch ans Leben klammern.
Dann habe ich selbst erlebt - wie Menschen "ohne fremde Hilfe" sterben können, auch wenn sie körperlich gesund sind - weil sie keinen Lebenswillen mehr hatten - also wirklich losgelassen haben - und ohne fremde Hilfe starben, dass sogar Ärzte machtlos waren.
Deshalb denke ich wer wirklich will - und auch losläßt , der kann es auch ohne fremde Hilfe sterben. (Naturvölker machten das immer schon - die legten sich zum Sterben hin.)
Dann sah ich einen Dokumentarfilm - über einen MS-Kranken - der Sterbehilfe bekommen hat.
Die Gespräche vorher - die der Mann, der im Rollstuhl saß - mit dem Arzt führte - klangen für mich so, er kann nicht mehr viel tun - seine Frau hat nur Arbeit mit ihm - und dass er durch seinen Tod, seine Frau von der Pflege befreien wollte. So klang es für mich. Das ist sterben für andere und nicht weil man es selbst wirklich will.
Ich habe viele gesehen - die im Sterben lagen - und sich freuten wenn Besuch kam - und diese kurzen Freudenminuten - rechtfertigten das Leben.
Ich merke immer wieder - die Angehörigen können den Blick nicht ertragen - deshalb wären sie für ihre Lieben für eine Sterbehilfe.
Wo auch ich dagegen bin - wenn Menschen - die ihr Umfeld nicht mehr wahrnehmen können und nur durch Maschinen am Leben gehalten werden - dass man diese viele Jahre belebt.
Da bin ich für das Abschalten der Geräte.
Hospitz finde ich sehr gut.
Ich merke immer wieder - die Angehörigen können den Blick der Sterbenden nicht ertragen - deshalb wünschen sie sich diese Sgterbehilfe.









