. : Service und Hilfe

Beitragvon parove » 07.01.2012, 20:09

Der, der es schafft,
sein Leben aufs
Wesendliche zu
reduzieren,

ist über seine Geburt
hinaus im Selben
angekommen

__________________________________________________
Anmerkung:
Natürlich kann das Wesendliche, unterschiedlich gesehen
und interpretiert werden! Ganz sicher aber bin ich mir,
und dass unabhängig von den unterschiedlichen
Kulturkreisen, Gesellschafts- und Lebensformen,
dass für die meisten Menschen auf dieser Erde
Nachfolgendes als das Wesendliche in diesem
Zusammenhang gültig ist.

Täglich etwas zu Essen und etwas zu trinken
zur Verfügung zu haben, ein Dach über dem Kopf
zu haben, eine Familie in der man aufgehoben leben kann,
eine möglichst uneingeschränkte Selbstverwirklichung,
Freiheit für Geist, Körper und Seele.


Ich selbst bin noch nicht wirklich dort angekommen,
aber ich arbeite daran, indem ich mich genau damit beschäftige.
Avatar
parove
 
Beiträge: 307

Beitragvon Katharina88 » 07.01.2012, 23:38

parove hat geschrieben:Der, der es schafft,
sein Leben aufs
Wesendliche zu
reduzieren,

ist über seine Geburt
hinaus im Selben
angekommen

__________________________________________________
Anmerkung:
Natürlich kann das Wesendliche, unterschiedlich gesehen
und interpretiert werden! Ganz sicher aber bin ich mir,
und dass unabhängig von den unterschiedlichen
Kulturkreisen, Gesellschafts- und Lebensformen,
dass für die meisten Menschen auf dieser Erde
Nachfolgendes als das Wesendliche in diesem
Zusammenhang gültig ist.

Täglich etwas zu Essen und etwas zu trinken
zur Verfügung zu haben, ein Dach über dem Kopf
zu haben, eine Familie in der man aufgehoben leben kann,
eine möglichst uneingeschränkte Selbstverwirklichung,
Freiheit für Geist, Körper und Seele.


Ich selbst bin noch nicht wirklich dort angekommen,
aber ich arbeite daran, indem ich mich genau damit beschäftige.


Guten Abend,lieber Freund,
 es ist Deine Auflistung der Inhalte des Wesentlichen doch eine sehr umfassende.Auf einen kleineren Nenner gebracht sind viele Menschen schon dann glücklich,wenn sie eine warme Suppe,einen Platz zum Schlafen und Gesundheit haben(.Theodor Fontane)Das allerdings ist die eine Seite der Medaille,auf der die materiellen Dinge stehen.
Eine von diesen Dingen weitgehend unabhängige und der Bedürfnislosigkeit  nahe   kommende Lebenshaltung ,die auf der geistigen Ebene geführt wird,zeigt  folgende Anekdote. 
Diogenes lebte sehr armselig in einer Tonne und wurde von Alexander nach seinen Wünschen gefragt.Er antwortete,"geh mir ein wenig aus der Sonne!" 
Avatar
Katharina88
 
Beiträge: 591

Beitragvon parove » 19.01.2012, 22:03

Ein - Blick -
nicht immer schlauer macht,
doch der über des Tellers Rand,
bringt oft Einsicht bis Verstand.
Avatar
parove
 
Beiträge: 307

Beitragvon NeuRose » 19.01.2012, 22:43

[quote="parove"]Der, der es schafft,
sein Leben aufs
Wesendliche zu
reduzieren,

ist über seine Geburt
hinaus im Selben
angekommen

__________________________________________________

Der wahre Zen-Weg ist ganz einfach und bedarf
keiner Mühe. Er besteht im Alltäglichen und hat
kein Ziel- sich anziehen, pissen, scheißen, essen
und schlafen, wenn man müde ist.
Die Unwissenden ohne wahres Zen-Verständnis
mögen mich auslachen, doch die Weisen wissen
Bescheid.

Lin-chi

Das sind die physiologischen Grundbedürfnisse, sie genügen vielleicht einem Zen Meister ….
…..ein„gewöhnlicher“ Menschen braucht mehr. Für ihn gilt weitesgehenst das, was Abraham Maslow (amer. Psychologe) in seiner fünfstufigen „Bedürfnispyramide“ aufgeführt hat.

1.Physiologische Bedürfnisse: Atmung, Schlaf, Nahrung, Wärme, Gesundheit, Wohnraum, Kleidung, Bewegung
2.Sicherheit:Recht und Ordnung, Schutz vor Gefahren, festes Einkommen, Absicherung, Unterkunft
3.Soziale Bedürfnisse: Familie, Freunde, Partner, Liebe, Intimität, Kommunikation, Arbeitsklima
4.Individualbedürfnisse: Höhere Wertschätzung durch Status, Respekt, Anerkennung, Wohlstand, Erfolg, mentale und körperliche Stärke
5.Selbstverwirklichung: Individualität, Selbstentfaltung, Talententfaltung, Selbstbesserung
Avatar
NeuRose
 

Beitragvon parove » 20.01.2012, 18:51

Fließend,

dem Wasser in einem
Flussbett ähnlich,
sich meine Gedanken
in der Freiheit
Strom ergeben –

sie fließen durch enge Täler,
an Wiesen und Feldern vorbei,
werden umgeleitet, gestaut;

passieren Untiefen
und Seichtgebiete;

verschmutzen,
werden wieder gereinigt;

fließen ruhig durch die
Dunkelheit der Nacht –

dann, aufgeregt, ja fast gepeinigt,
dem hellen Tage angemessen, übers
Ufer strebend; wie einem inneren
Drang folgend, der nach mehr Raum
verlangt, Ufer und Freiheit nehmend,
neue Gedanken gebärt; um irgendwann,
in der Unendlichkeit des Raumes
zu versiegen –

sicher, dem Zyklus folgend, zu welcher
Zeit auch immer, in einem neuen Bette,
dem Strome fließend sich ergebend.
Avatar
parove
 
Beiträge: 307

Beitragvon parove » 20.01.2012, 19:27

Jeder Meter Draht,
den wir zur Abgrenzung
einsetzen, fehlt anderswo
zur Verbindung
Avatar
parove
 
Beiträge: 307

Beitragvon parove » 20.01.2012, 19:39

Katharina88 hat geschrieben:Eine von diesen Dingen weitgehend
unabhängige und der Bedürfnislosigkeit  nahe   
kommende Lebenshaltung ,die auf der geistigen
Ebene geführt wird,zeigt...


Ja meine Liebe, hierbei stellt sich mir die Frage,
wie viel Geist bedarf es bei jedem einzelnen von uns,
um der Bedürfnislosigkeit so nahe zu kommen, dass man
über die Geburt hinaus im Leben ankommt...?

lg, Roland
Avatar
parove
 
Beiträge: 307

Beitragvon flamme_im_wind » 21.01.2012, 15:10

parove hat geschrieben:Jeder Meter Draht,
den wir zur Abgrenzung
einsetzen, fehlt anderswo
zur Verbindung




wie wahr... wie wahr
dann last uns doch an den Verbindungen arbeiten.
Brücken bauen, dann brauchen wir keinen Draht mehr.
flamme_im_wind
Moderatorin der Regionalgruppe Kreis Lippe
Für ein besseres Miteinander
Avatar
flamme_im_wind
Moderator
 
Beiträge: 578

Beitragvon Anne_49 » 26.01.2012, 0:04

parove hat geschrieben:Jeder Meter Draht,
den wir zur Abgrenzung
einsetzen, fehlt anderswo
zur Verbindung


Auch Abgrenzungen sind wichtig - gewusst, wo.
Avatar
Anne_49
 
Beiträge: 1579

Beitragvon parove » 29.01.2012, 18:46

Anne_49 hat geschrieben:Auch Abgrenzungen sind wichtig - gewusst, wo.


Abgrenzungen, um Körper, Geist und Seele Willen ja,
aber dennoch bitte ohne Draht... :!:

lg, Roland
Avatar
parove
 
Beiträge: 307

Beitragvon parove » 29.01.2012, 19:16

Viele der von der Masse
„gemachten“ Helden,
lassen sich nur allzu gern
von Selbiger feiern,

die wenigen wirklichen
Helden unter uns aber
lassen`s nur ungern
mit sich machen;

werden von daher, ihrem
Verhalten entsprechend
kaum wahrgenommen.
Avatar
parove
 
Beiträge: 307

Beitragvon parove » 30.01.2012, 13:55

NeuRose hat geschrieben:…..ein„gewöhnlicher“ Menschen braucht mehr. Für ihn gilt
weitesgehenst das, was Abraham Maslow (amer. Psychologe) in seiner fünfstufigen „Bedürfnispyramide“ aufgeführt hat.

1.Physiologische Bedürfnisse: Atmung, Schlaf, Nahrung, Wärme, Gesundheit, Wohnraum, Kleidung, Bewegung
2.Sicherheit:Recht und Ordnung, Schutz vor Gefahren, festes Einkommen, Absicherung, Unterkunft
3.Soziale Bedürfnisse: Familie, Freunde, Partner, Liebe, Intimität, Kommunikation, Arbeitsklima
4.Individualbedürfnisse: Höhere Wertschätzung durch Status, Respekt, Anerkennung, Wohlstand, Erfolg, mentale und körperliche Stärke
5.Selbstverwirklichung: Individualität, Selbstentfaltung, Talententfaltung, Selbstbesserung


Nichts anderes habe ich liebe NeuRose, zugegeben, in etwas abgespeckter,
komprimierter Form gesagt... :roll: lg, Roland
Avatar
parove
 
Beiträge: 307


Zurück zu Philosophie