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Mauern

49 Beiträge
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Beitragvon Mia1965 » 09.02.2012, 18:06

Kennt ihr das?

Ihr habt etwas, das euch verletzt hat erlebt und nachdem ihr eure Wunden geleckt habt, rappelt ihr euch wieder auf und vielleicht bewusst oder auch unbewusst baut ihr eine Mauer um euch auf. Sie soll euch schützen, damit ihr nicht wieder so verletzt werdet.

So kann im Laufe der Jahre eine ganz schön große Mauer um uns entstehen.

Wie sieht es mit eurer Mauer aus?
Habt ihr eine Mauer?
Wenn ja : gewollt -? Wie geht es euch damit?
Wenn nein : was macht ihr dagegen?
Wie ist es, wenn ihr einen neuen Partner habt? Könnt ihr diesen noch "wirklich" nah
an euch heran lassen oder liegen da (auch nachdem ihr vielleicht Steine abgetragen
habt - weil ihr ihn liebt und ihm vertraut -) immer noch Steine auf der Mauer....denn man
weiß ja nie?
Wie kann man sich da "wirklich" nahe kommen?

Oder ist es generell sinnvoll und wichtig so eine Mauer zu haben?

Schreibt mir bitte einfach mal was ihr darüber denkt.

Ich freue mich auf eure Beiträge.
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Mia1965
 
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Beitragvon Mia1965 » 10.02.2012, 15:23

Jetzt schieb ich diesen Thread mal nach oben.

Ich verstehe schon, dass man lockerer und mal schnell zwischendurch auf ein Thema wie Dessous antworten kann (und das macht ja auch Spass - ich habe mich gerade prächtig beim Durchlesen der Antworten amüsiert), aber warum schreibt hierzu NIEMAND (bisher) was? Ist das ein zu schwieriges Thema für ein Forum? Oder ist es für euch so klar, dass ihr meint darüber braucht man nicht reden bzw. schreiben? Oder zu intim? oder oder.....
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Mia1965
 
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Beitragvon Auschra » 10.02.2012, 15:34

Na ja...

Die Wunden müssen aber ordentlich verschorft sein, vor allem an den Händen, damit es möglich wird, eigenhändig Mauern zu errichten ... egal ob aus Ziegelstein oder Beton ...
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Auschra
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Beitragvon MichaelLG » 10.02.2012, 15:39

Habe keine Mauern, bei mir ist alles frei zugänglich.

Aber ich kenne das Phänomen sehr gut. Die Sache ist jedoch die, dass nur derjenige, der die Mauern aufgebaut hat, sie auch wieder niederreissen kann. Hierfür ist viel Geduld und Vertrauen notwendig. 

Jeder Versuch, die Mauern von aussen einzureissen macht die Mauern nur noch höher und stabiler. 
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Beitragvon Lesezeichen » 10.02.2012, 15:50

MichaelLG hat geschrieben:Habe keine Mauern, bei mir ist alles frei zugänglich.
 


Wirklich?
Keinerlei Mauern?
Du lässt alles und jeden an Dich ran?
Das kann ich mir so gar nicht vorstellen.
Bei niemandem ... 8)
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Beitragvon Seesternle » 10.02.2012, 15:51

Warum sollten die User hier ihr Innerstes vor Dir ausstülpen :?: :?: :?:
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Beitragvon MichaelLG » 10.02.2012, 16:34

Genau! Warum sollten sie?

Lesezeichen: Mauern entstehen aus Enttäuschungen und Furcht vor neuen Verletzungen. Denkst Du wirklich, jeder Mensch hat die?
Ich denke, Du meinst meine Intimzone (geistig und körperlich) und die habe ich natürlich.  
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Beitragvon Ambe44 » 10.02.2012, 16:38

Ich kenne Grenzen, die ich mir und anderen setze ... aber Mauern brauche ich nicht.
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Beitragvon Papillon1 » 10.02.2012, 16:46

Mit Enttäuschungen, Verletzungen oder Ablehnung sollte man als erwachsener Mensch umgehen und Frustrationen ertragen können.
Wer eine Mauer um sich aufbaut, wird sich m.E. nicht auf einen Menschen neu einlassen können und verpasst dadurch viel Schönes im Leben.
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Beitragvon Gisa2011 » 10.02.2012, 17:06

Ach, Du hast ja soooo recht, liebe Mia.......ich versuche seit Monaten , den Stacheldraht eines Freundes "faßbar " zu machen..die Mauer um sein Herz ist unüberwindbar., ich weiß zwar, woher das alles kommt, aber ich kann nichts dagegen tun...Geduld, Verständnis, Verzeihen, liebevolle Zuwendung, klare Ansagen----nichts hilft, ich lasse Freiheit, ich bin gelassen....aber ich habe mir an dieser Mauer schon so viele Schrammen und Wunden geholt, daß ich sie ab jetzt in Ruhe lassen werde.es ist wirklich so: nur er selbst kann diese Mauer zurückbauen!
Und ich darf nicht zulassen, daß meine Seele verhungert!
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Beitragvon Petrusch » 10.02.2012, 17:14

Das Thema hatten wir vor kurzem, denke , deshalb wenig Interesse !
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Beitragvon Chri51 » 10.02.2012, 17:49

Durch meine eigene zurückliegende Ehe und durch sehr viele lange Gespräche wegen astrologischer Anfragen (bitte, nein, heute nicht mehr!) weiß ich, daß die festesten Mauern unsichtbar auf den mittleren Ritzen der Ehebetten errichtet sind.

Er kann nicht sagen, was er will, weil er Angst hat, die geheiligte Ehefrau und Mutter seiner Kinder zu überfordern...außerdem wollen die meisten Männer nach wie vor nicht, daß diese Frau an seiner Seite genau seine Wünsche wissen soll...
Sie kann nicht sagen, was sie will (und vor allem, warum sie nicht mehr will!), weil das Risiko zu hoch ist, daß Er aus allen Wolken fallen würde...

Diese Ängste voreinander, weil keiner weiß, wie der andere wirklich reagieren würde, verklebt die Münder, verhindert Gespräche...
Dafür heißt es dann bei der Geliebten: "meine Frau versteht mich nicht mehr.."
Oder beim Hausfreund: "mein Mann kennt keine Gefühle..."

Und wenn sie nicht geredet haben, dann schweigen sie noch heute...oder sind geschieden!
:roll:
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Beitragvon Auschra » 10.02.2012, 17:56

OOOCH .. Chri51
Es gibt aber einige Möglichkeiten, die Ehemauern gar nicht erst aufzubauen: nicht in die Ritze zu fallen *lach* ... in Harmonie - geistiger Übereinstimmung und sozialem Zusammengehörigkeitsgefühl zu leben ...

Stichwort: offene Ehe

ich weiß schon, dieses Stichwort stellt mich schon wieder in ein bestimmtes Eck.. deshalb werde ich nichts Persönliches dazu sagen
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Beitragvon Chri51 » 10.02.2012, 18:07

Auschra hat geschrieben:Stichwort: offene Ehe
ich weiß schon, dieses Stichwort stellt mich schon wieder in ein bestimmtes Eck.. deshalb werde ich nichts Persönliches dazu sagen


Nun, nur die wenigsten wollen und können so ihre Gefühlswelt planen, meine ist es auch nicht!

Z. B. ist für viele Männer eine offene Ehe überhaupt kein Problem!
Solange ihre Ehefrau brav und treu daheim wartet... :mrgreen:

So lief es sehr lange auch ohne Scheidungen ab, aber heutzutage läßt sich Frau das nicht mehr bieten.
Entweder geht sie eben auch fremd und/oder es knallt eben...
Unsere Großmütter hätten sich das noch nicht getraut!
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Beitragvon Auschra » 10.02.2012, 18:12

Nun , ein Glück sind die heutigen Frauen nicht ihre Großmütter :
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