Hallo buttje,
ein sehr guter Freund von mir war noch nicht einmal 30, als er durch einen schweren Unfall seine Zähne verlor und unten und oben eine Prothese bekam. Ich weiß, dass Zahnprothesen nicht wenigen auch seelisch zu schaffen machen, zumindest in der Anfangszeit.. Mach' dir nichts draus und lass dich deswegen nicht unterkriegen.

Du bist deswegen kein anderer Mensch geworden! Mein Freund sah das von der praktischen Seite: Endlich Ruhe! *lach*
Ist natürlich ziemlich heavy, wenn man sich gleich an zwei Prothesen gewöhnen soll. Höchstwahrscheinlich kommt dir das Ganze auch viel zu groß vor, rein gefühlsmäßig, zumindest ist das in den ersten Wochen normal. Das mit dem Sprechen wird sich peu à peu legen, wenn nicht, dann ist die/sind die Prothese(n) schlecht angepasst.
Und man muss natürlich erst mal lernen, mit den Prothesen zu essen, das ist ein ganz anderes Gefühl. Sind eben "nur" künstliche Zähne.

Merkt man besonders bei harten Sachen wie Äpfel, Karotten etc. Muss man eben klein schneiden, macht ja nichts.
Dadurch, dass die Nahrung nur noch indirekt mit vielen deiner Geschmacksnerven in Berührung kommt, schmeckt vieles auch anders bzw. manches nicht mehr so intensiv wie gewohnt.
Was die Dauer der Gewöhnphase anbetrifft, so ist diese individuell unterschiedlich. Ich würde mal sagen, rechne mit ein paar Monaten, bis sich alles wieder einigermaßen normal anfühlt. Eine Haftcreme wird dir vor allem in der ersten Zeit gute Dienste leisten.
Lass uns wissen, wie es dir so ergeht, denn ich bin überzeugt davon, dass du einige stille Mitleser haben wirst, die sich freuen, wenn jemand dieses Thema frei und unbefangen anspricht..
