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NATUR

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Beitragvon Gast » 04.09.2010, 16:49

Doch, doch. Es gibt jede Menge Schönheit bei den Menschen, auch wie sie sich bewegen, Burgell.
Wenn ich früher mit meiner Freundin in der Disco war, haben wir immer die Farbigen bestaunt und uns gewünscht, mal so tanzen, uns so bewegen zu können.

Heute ist das allgemeine Schönheitsideal wohl ziemlich vom Natürlichen abgedriftet. Wenn ich immer höre, wieviel junge Frauen sich alles Mögliche chirurgisch korrigieren lassen.
Ich finds manchmal richtig gruselig, diese ganze Oberflächlichkeit und frage sie im Stillen: Neue Nase, mehr Oberweite, möglicherweise noch irgendwo gestrafft - und was ist mit deiner Seele?

Bei meiner Tochter in der Nachbarschaft wohnen zwei Familien sog. Deutschrussen. Allgemein werden sie vielleicht belächelt, die Frauen mit den langen Röcken und den vielen Kindern.
Aber mir fallen ihre natürlich schönen Gesichter auf, die Haare, und ihr offenes freundliches Lächeln.
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Beitragvon institoris » 05.09.2010, 12:48

Der Mensch verändert seine Umwelt meistens nur soweit, dass er noch darin leben kann.
In der Sahel-Zone am Rande der Sahara halten die Leute Ziegen, weil nur die dort noch fressbares finden. Wenn diese alles abgefressen haben wird das Land zur Wüste ohne Vegetation.
Wenn in Brasilien Regenwald gerodet wird um an der Stelle Sojabohnen anzupflanzen ist das zwar nicht so schön anzusehen, aber das Land wird nicht unbewohnbar.
Das sieht man an Mittel- und Südeuropa,, die früher stark bewaldet waren.
Durch die globale Erwärmung werden große Flächen in Sibirien und Kanada für Ackerbau nutzbar, die vorher Tundra waren.
Damit kann man dann den Nahrungsbedarf der wachsenden Weltbevölkerung decken.
In Tschernobyl leben wie eh und je Tiere und Pflanzen. Einige Tierarten sind durch Strahlung damals getötet worden, doch sind aus der Umgebung mittlerweile neue Exemplare eingewandert und vermehren sich normal.
Man untersucht die Organismen dort regelmässig nach Auswirkungen der Strahlung, die noch recht hoch ist, aber man kaum etwas.
Die DNA scheint gewisse Strahlungsschäden reparieren zu können.
Ironischerweise ist Tschernobyl ein kleines Naturidyll, weil dort keine Menschen leben oder arbeiten.
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Beitragvon Tarantel60 » 05.09.2010, 14:17

Das ist aber nichts gegen die großen Erdverschiebungen die nur alle paar Millionen
Jahren stattfinden, nicht wahr.
Völlig unabhängig davon, wie viele Menschen dort gerade leben oder nicht.
In gewisser Weise blieb der Mensch Nomade, denn er zieht
immer dort hin, wo er zum Leben die optimale Bedingungen vorfindet.
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Beitragvon institoris » 05.09.2010, 14:32

Tarantel60 hat geschrieben:Das ist aber nichts gegen die großen Erdverschiebungen die nur alle paar Millionen
Jahren stattfinden, nicht wahr.
Völlig unabhängig davon, wie viele Menschen dort gerade leben oder nicht.
In gewisser Weise blieb der Mensch Nomade, denn er zieht
immer dort hin, wo er zum Leben die optimale Bedingungen vorfindet.

Die großen Erdverschiebungen sind sehr viel größer und sie finden tagtäglich statt. Sie sind nur so langsam, dass man die Landkarten nur alle paar tausend Jahre ändern muss.
Der Mensch macht seine Umgebung in der Regel nicht unbewohnbar und hohe radioaktive Strahlung können viele Organismen verkraften.
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Beitragvon Rangie » 05.09.2010, 18:40

institoris hat geschrieben:.................. hohe radioaktive Strahlung können viele Organismen verkraften.


aber wir nicht!
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Beitragvon Tarantel60 » 05.09.2010, 19:46

wir wissen noch gar nicht mit letzten Konsequenz,
wie sich Tschernobyl auf die Menschen die es überlebt haben
auswirken wird.
Dabei denke ich insbesondere an die Pilze und Wild, das fleissig verzerrt wird.
Insbesondere hier in Bayern.
Eigentlich dürfte man diese Lebensmittel
über Jahrzehnte meiden, nicht wahr.
Die Pilze haben es verkraftet...das Wild auch,
nur der Mensch wird deswegen vorzeitig den Löffel aufgeben...
Auch wenn uns anders erzählt wird.

Mal ganz ehrlich institoris ... nur weil wir die Strahlen
mit bloßen Augen nicht sehen...
aber langfristig möchte ICH das wirklich nicht darauf ankommen lassen.
Warum müssen die in RÖ - Abteilung zB.Bleischürzen tragen,
doch nicht, weil das die neuste Mode ist, nicht wahr.
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Beitragvon institoris » 05.09.2010, 20:57

Tarantel60 hat geschrieben:...
Die Pilze haben es verkraftet...das Wild auch,
nur der Mensch wird deswegen vorzeitig den Löffel aufgeben...
Auch wenn uns anders erzählt wird.
...

Das ist ein stabiler Standpunkt.

Nach 24 Jahren müssten eigentlich jede Menge Informationen über Strahlenschäden und ihre Folgen beim Menschen vorhanden sein.
Meine Infos sind von Forschern, die genetische Veränderungen bei Tieren und Planzen in Tschernobyl untersuchen

Niemand(ich auch nicht) wird im Urlaub nach Tschernobyl fahren oder dahin übersiedeln.

Mal ganz ehrlich Tarantel60 ... wir sind von vielen unsichtbaren Dingen und Kräften umgeben: elektrischer Strom, Software, Bankkonten, Funkwellen, Schwerkraft usw.
Wer nur glaubt, was er sehen kann, hat in heutzutage ein Problem.
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Beitragvon Schwindeggerbua » 05.09.2010, 23:27

Hallo,
Da auch Strahlen zur Natur gehören, müssen wir damit leben. In den 1950er bis weit in die 1970er Jahre wurden wir alle unfreiwillig Versuchskaninchen durch die oberirdischen Atomversuche der damaligen Großmächte. Damals bekamen wir ein Vielfaches der Strahlung von Tschernobyl ab, ohne dass dies jemand interessiert hat. Fazit: wir leben alle noch!
Grüße
Werner
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Beitragvon ashoggi » 06.09.2010, 7:26

mir erscheint es so, dass der Mensch mit all seinen Bakterien sich anpasst, langsam zwar, aber doch immer mehr sich auf die Umwelt einstellt, bezw. Abwehrmechanismen entwickelt.

Es ist die Zeit, in der wir leben und wenn wir das annehmen, dann ist schon viel getan.
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Beitragvon Gast » 06.09.2010, 8:20

Epigenetik finde ich hochinteressant.
Man hört neuerdings hin und wieder im Fernsehen darüber,
wie Einflüsse im Leben, Ernährung z.B., bestimmte Gene ab- oder anschalten können.

Mir gefällt heute morgen:
Natur ist die Intelligenz im allem Lebendigen.

Und meint eher die > Körperintelligenz.
Während ich hier sitze, schreibe, lese, denke,
kann er Energie erzeugen, lagern, verbrauchen, Zellen erneuern, Wunden heilen,
Bakterien ausschalten, (Babys heranreifen lassen - schon eine Weile her)
und noch -zig anderes funktioniert "perfekt".
:wink:
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Beitragvon Schwindeggerbua » 06.09.2010, 8:26

Hallo Renate7,
Mir gefällt immer wieder die Intelligenz der Natur.
Sie ist jeder menschlichen Intelligenz weit voraus.
Grüße
Werner
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Beitragvon Gast » 06.09.2010, 8:35

Dann grüss ich mal zurück Werner,
als eine, die ja grosse Stücke auf die emotionale Intelligenz hält. :wink:
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Beitragvon Tarantel60 » 06.09.2010, 11:38

Wann habt ihr schon mal eine Kuh Mutter auf der Wiese beobachtet
als sie ihr Kind auf die Welt brachte, so ganz ohne
Menschliche Hilfe... einfach mal so...
Kann ich nur empfehlen!


... und wenn man bedenkt... ein Mensch braucht im Schnitt
1,5 Jahre, bis es aufrecht gehen kann...mehrere Jahre,
bis er alleine existieren kann
allerdings auch nur beschränkt...
Die Natur....
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Beitragvon ashoggi » 07.09.2010, 7:49

ach Tarantel - ich kenne es leider auch andersherum - jetzt meine ich das Kalben. heute freut sich jemand im blog darauf. Bei mir ging es meistens so aus, dass ich vor der Kuh stand und ihren Kopf hielt und hinten wurde gearbeitet......

die Natur ist uns immer voraus, weil sie m.E. allumfassend ist und wir eben nur ein geringfügiger Teil der Natur sind... und je mehr wir in dieser Weise eine gewisse Demut zeigen, desto besser kommen wir wahrscheinlich klar... ist aber nur ein Vermutung von mir.
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Beitragvon Tarantel60 » 08.09.2010, 14:42

Ich lese selten die Blog's hier ashoggi

ich habe neulich ganz zufällig "Auf ein Wort" auf B3 gehört.
Dort spricht (meistens) eine Pfarrerin ein paar Worte quasi
eine gute Nacht Geschichte für Erwachsenen.
Sie hat mich inspiriert... nicht wahr.

Ich denke, in solchen Momenten würde man den Atem
einen Moment lang anhalten, ganz besonders die städtische Kinder.
Aber auch die Erwachsenen...denn ein neues Leben betritt die Welt.
Und dann die Mutter... wie einfühlsam sie ihr Kind begrüßt.
Ich erinnere mich an solche Momente sehr gerne.
Als Kinder haben wir oft bei den Bauern gespielt,
oft wegen die vielen Tier-Kinder, oder wegen die, die unterwegs waren :)

Aber du sagst es, in Demut leben vor der Natur, ich glaube das ist es!
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