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Forum der Regionalgruppe Bern

Moderator: Gamaliel

Beitragvon Gamaliel » 19.12.2010, 3:11

"Weihnachten 2010 im Tannental" so lautet die Überschrift auf einem A4-Blatt in Schwarzweiss. Schade dass ich die Anmeldefrist verpasst habe,
dachte ich, denn die Henriette, welche am 9. Dez. zum Fondue ins Rest. EDIS STAR kam, hatte uns doch noch extra eingeladen....
Ein Telefon heute, also am Tag der Feier: "Kann ich mit p111111 noch teilnehmen?" Antwort: "Herzlich willkommen, ich werde Euch gleich bei
der Verantwortlichen anmelden!" Was können wir lernen?
1. Spontaneität und Flexibilität

Als wir im Tannental eintrafen, waren wir noch eine halbe Stunde zu früh und so konnten wir gleich mithelfen die kleinen Kerzlein für die
Wegbeleuchtung anzuzünden - es sah weihnachtlich aus, war aber auch sehr kalt und wir suchten baldmöglichst das warme Vereinshaus auf.
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Als erstes wurde uns eine herrliche Früchte Bowle angeboten - ich habe nicht gezählt wie oft mein Glas nachgefüllt wurde, aber ich lernte daraus:
2. Empfange die Gäste mit einem geeigneten Willkomm und mit Freundlichkeit
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Als ich die Saal- und Tischdekoration betrachtete und alles was da an Vorbereitungen gelaufen sein muss, da dachte ich: Hier waren
fleissige Hände stundenlang am Werk und alles ist mit viel Liebe vorbereitet worden.
Merke:
3. Ohne Fleiss kein Preis - bei einem Fussballfest sind nicht die anonymen Zuschauer (die sowieso alles "besser" könnten) entscheidend, sondern die Spieler auf dem Feld, welche alles geben!
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Bald sassen alle zu Tische, fröhliche Gespräche wurden geführt, echte Gemeinschaft fand statt. Merke:
4. Gemeinschaft findet statt, indem man sich gegenüber sitzt, sich links und rechts auch in die Augen schaut und Gespräche führt.
Gemeinschaft hat nichts mit der Anonymität eines Internet-Kontaktes zu tun und noch weniger mit "kirchlicher Gemeinschaft", wo während einer
Stunde der Hinterkopf des Vordermannes(frau) angestarrt wir .

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Das Essen begann mit einem Salatteller der Extraklasse!
Merke: 5. Geiz ist nicht geil und schon gar kein Appetizer!
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Auch das Geld musste gezählt werden!
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Das Hauptmenü wurde dann aus WOK-Schüsseln geschöpft, in 4 verschiedenen Varianten - von vegetarisch bis pikant.
Alles schmeckte hervorragend und jedermann wurde richtig satt.
Merke: 6. Lass dem Mitmenschen die freie Wahl! Nicht jeder sieht die Dinge so wie Du - jeder hat seine eigenen Vorlieben!

Dann wurde auch noch gesungen! Eine alte Guitarre war vorhanden, leider war niemand da, der sie richtig spielen konnte.
Merke: 7. Spiele am besten auf deinem eigenen Instrument: Richtig Blockflöte tönt besser als falsch Klavier!
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Dann kam die grosse Verlegenheit! Jeder brachte ein Päckli, denn jeder sollte ein kleines Geschenk mit nach Hause nehmen!
p111111 und ich hatten aber nichts dabei, wir meldeten uns ja auch erst an, als die fleissigen Mitarbeiter schon beim Einrichten waren!
Da kam ein "Engel", in der Person einer Frau, und sagte: "Ich habe noch 2 Geschenke mehr dabei, ich dachte mir, wenn jemand kommt
der nichts dabei hat, dann kann er/sie diese haben!
Natürlich nahmen wir dankbar an - ich war sprachlos und merkte mir:
8. Man sollte immer mit dem denkbar schlechtesten Fall rechnen und entsprechend vorsorgen! Und:
9. Durch Umsicht und Vorausdenken kannst du Menschen vor Blamagen bewahren, die Gemeinschaft fördern und Dankbarkeit ernten.
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Währenddem die einen in spielerischer Weise zu erraten versuchten, wer das Geschenk wohl mitgebracht habe,
schauten die andern bereits auf das reichhaltige Angebot des Desserts.
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Es war schlichtweg unglaublich, was die Mitglieder von "zäme verwyle" alles bereitgestellt hatten, um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen!
An solchen Tagen sollte der Rücken auch noch Bauch sein! Man sah deutlich, mit wie viel Liebe alles zubereitet worden ist.
Merke: 10. Nur die Liebe gibt den Dingen den bleibenden Wert!

Während die einen die Herrlichkeiten des Dessertbuffets genossen, packten die andern immer noch Geschenke aus. Der Phantasie waren
keine Grenzen gesetzt: In diesem Geschenk befanden sich Weihnachts-Sondermarken!
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Dieser Charmeur erwischte eine komplette Ausstattung für ein Tête-à-tête!
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[img][url=http://www.abload.de/image.php?img=zmeverwyle10391spm.jpg][img]http://www.abload.de/img/zmeverwyle10391spm.jpg[/img]ww.abload.de/img/zmeverwyle10384tuk.jpg[/img][/url]

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Merke: 11. Nicht die Grösse oder der Preis eines Geschenkes ist wichtig, sondern, dass es etwas aussagt und von Herzen kommt!
Kein Wunder, dass ich bei "Zäme verwyle" so sensationell normale Menschen kennenlernen durfte!
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Und noch eines: Am Schluss wurde in Teamarbeit alles wieder weggeräumt, der Saal geputzt und so übergeben wir er vorher war.

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Erst dann ist die Arbeit getan - gerade dort sieht man auch, wer wirklich Mitarbeiter und wer nur Mitnutzer ist.

Merke: 12. Mitarbeiter zeichnen sich dadurch aus, dass man mit ihrer Arbeit rechnen kann!
Herzlichen Dank an "Zäme verwyle" und ein Aufruf an alle vom 50plus:
Es werden Mitarbeiter/innen gesucht! Ihr glaubt gar nicht was wir erreichen könnten, wenn jede/r ab und zu aus seiner
egoistischen Selbstumkreisung ausbrechen würde!
Zuletzt geändert von Gamaliel am 19.12.2010, 12:54, insgesamt 3-mal geändert.
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Beitragvon Herbert07 » 19.12.2010, 6:14

Also -

.. mir gefällt das.
Suppenküche mit Stil.

Hebbe :twisted:
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Herbert07
 


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