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Reflexionen über

255 Beiträge

Beitragvon SugarM » 02.07.2009, 17:54

kundgeba hat geschrieben:
    Ich sehe auch das Gute im Jetzt - diese Jammerei wie gut es einmal war - sieht für mich eher unglaubwürdig aus.

ganz allgemein gesehen könntest du recht haben....
da ist man auf erinnerungen der personen angewiesen, und das ist nicht immer einfach.....
hier allerdings kann nachlesen wovon die rede ist.... ist ja alles dokumentiert .....
nur das , was jeder persönlich als gut empfindet .... das ist unterschiedlich
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Beitragvon Gast » 02.07.2009, 20:10

kundgeba hat geschrieben:
    Ich sehe auch das Gute im Jetzt - diese Jammerei wie gut es einmal war - sieht für mich eher unglaubwürdig aus.
    Ich lebe im Jetzt und nicht in der Vergangenheit und ich versuche nicht nur Negatives zu erkennen.


Liebe Kundgeba - ich habe das nicht so gelesen, dass der Vergangenheit nachgejammert wurde. Ich für meinen Teil freue mich im Gegenteil, dass das, was ich damals schon als gut empfunden habe, weitgehend bis heute Bestand hat.

Gruß an dich -

Marcella :)
.
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Beitragvon Tarantel60 » 02.07.2009, 20:22

SugarM hat geschrieben:
kundgeba hat geschrieben:
    Ich sehe auch das Gute im Jetzt - diese Jammerei wie gut es einmal war - sieht für mich eher unglaubwürdig aus.

ganz allgemein gesehen könntest du recht haben....
da ist man auf erinnerungen der personen angewiesen, und das ist nicht immer einfach.....
hier allerdings kann nachlesen wovon die rede ist.... ist ja alles dokumentiert .....
nur das , was jeder persönlich als gut empfindet .... das ist unterschiedlich




Also mich erinnert das ein wenig an meine Oma, die mal
sagte: denke daran, Fenster haben Augen und Wände Ohren.

Und seit dem ich weiß, wie oft hier Beiträge die Nachts geschrieben
wurden, am Tageslicht gelöscht wurden... habe ich eine sehr
zwei gespaltene Meinung darüber, wer oder was gut ist oder nicht.
Es gibt da sogar Mogelpackungen...
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Beitragvon Biggi. » 02.07.2009, 21:53

Als Jammerei habe ich das gar nicht gesehen. Dieser Thread zeigt einfach, dass es auch sehr schöne Seiten bei 50plus gibt. Zu Zeiten, wenn es denn mal nicht so toll ist, muss man sich das vielleicht wieder in Erinnerung rufen. Ich bin sicher, das wird es in ähnlicher Form auch heute noch geben.

Es fing an mit morgendlichen bewegenden Gedanken eines Users, über das Mitgefühl für eine Userin, deren Mann sich einer Operation unterziehen musste, ein paar lustige Seiten und dann wieder zum Thema. Es muss nicht immer so sehr friedlich zugehen, aber manchmal darf es schon sein, besonders die lustige Seite.

Als ich hier anfing, habe ich relativ lange gelesen (auch alte Threads) bevor ich mich zu Wort meldete. Einer der ersten Threads war dieser. Ich habe ihn jetzt noch mal quer gelesen und finde ihn noch besser, weil ich inzwischen die Menschen dahinter sehe, die ich damals noch nicht "kannte", von denen wie beim "Daheimgebliebenen-Thread" einige Anonymous sind, einige noch da und einige wieder da.

Ich lebe auch im "Jetzt", aber meine Vergangenheit gehört zu mir wie auch hoffentlich eine Zukunft.
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Beitragvon Hester2009 » 03.07.2009, 9:06

gelöscht, weil es an die falsche stelle geraten ist.

tut mir leid
:roll: :(
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Beitragvon kundgeba » 03.07.2009, 12:20

Marcella hat geschrieben:
kundgeba hat geschrieben:
    Ich sehe auch das Gute im Jetzt - diese Jammerei wie gut es einmal war - sieht für mich eher unglaubwürdig aus.
    Ich lebe im Jetzt und nicht in der Vergangenheit und ich versuche nicht nur Negatives zu erkennen.


Liebe Kundgeba - ich habe das nicht so gelesen, dass der Vergangenheit nachgejammert wurde. Ich für meinen Teil freue mich im Gegenteil, dass das, was ich damals schon als gut empfunden habe, weitgehend bis heute Bestand hat.

Gruß an dich -

Marcella :)
.

    Lieben Gruß auch zu dir Marcella!

    Ich habe durch mein Leben gelernt - nicht nach hinten zu sehen - habe den Blick nach vorne gerichtet - und aus jeder Situation versuche ich, das Beste zu machen.
    Selbst wenn man bereits Gelebtes nochmals leben würde - wäre es trotzdem anders.
    Das Gelebte - ist Erfahrung die ich gebrauchen kann - um in der Gegenwart - Dinge unter einem besseren Blickfeld zu betrachten und auch mich vielleicht besser zu organisieren.
    Ich versuche - meinen Blick nach vorne zu richten und die Erfahrung einfließen zu lassen.
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Beitragvon Gast » 03.07.2009, 13:18

Liebe Kundgeba - mir ging dieses "nach hinten schauen" durch den Kopf. Ich schaue manchmal gern in die Vergangenheit, ich denke z. B. sehr gern an meinen Vater und bin manchmal erstaunt, dass mich dieses Erinnern eher froh als traurig macht, obwohl er ja noch nicht so lange verstorben ist. Für mich ist das auch eine Kraftquelle, an ihn zu denken. Ich denke aber, das hast du auch nicht damit gemeint, sondern eher ein Festkleben an der Vergangenheit, ein Nicht-akzeptieren-Können, dass bestimmte Dinge im Leben einfach unwiderruflich vorbei sind, dass man auch Chancen verpasst hat, die man nicht wiederbekommt. Und dass man aus dieser Haltung heraus dann zu blockiert ist, um auf das zu schauen, was eben noch nicht vorbei ist und somit gelebt werden kann (und sollte!).

Insgesamt habe ich aber mit der Vergänglichkeit des Lebens schon oft Probleme. Was mir hilft, dieses "lineare Vergehen" von Geburt bis Tod besser zu ertragen sind die ins Leben "eingebauten" Kreisläufe, z. B. des Tages und des Jahres. Das mildert für mich den Eindruck der Vergänglichkeit und Unwiederbringlichkeit, ich habe ja jeden Tag eine neue Chance, einen Neubeginn. So sehe ich es jedenfalls, besonders nach total verpatzten Tagen. Und nachdem ich heuer fast nichts vom Frühjahr und vom bisherigen Sommer mitbekommen habe (aus Arbeitsgründen), habe ich immerhin die Hoffnung auf den nächsten Frühling. Diese Form von Wiederkehr ist sehr wichtig für mich, das ist mir gerade so bewusst geworden.

Das alles ging mir nach deinem Beitrag durch den Kopf, und ich fürchte, ich bin jetzt vom Thema abgekommen, ich lasse es trotzdem mal stehen.

Marcella
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Beitragvon Gast » 03.07.2009, 13:30

Ich kann das nicht so ganz düster sehen. Die Vergangenheit ist für mich wie ein Lehrmeister - wenn man offen ist, erklärt sie einem in einfachen Worten, welche Fehler man begangen hat.
Und die "lineare Vergänglichkeit" ist für mich nichts anderes, als eine unbekannte Strecke, derren "Bewältigung", oder besser: deren Reisefreude und Möglichkeit jeder sich selbst aussuchen kann. Manche gehen zu Fuß, andere mit dem Bummelzug und wieder andere rasen mit dem ICE durchs Leben.
@ Marcella. wenn du Gelegenheit hast, höre dir von Leonard Cohen "Passing through" an: we are only passing through.
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Beitragvon kundgeba » 03.07.2009, 14:25


    Liebe Marcella - an meine Eltern denke ich fast täglich - aber da sehe ich nicht die Vergangenheit - sondern sie sind ein Bestandteil in mir.
    Ich denke das ist die Liebe, die ich ihnen immer entgegen gebracht habe - und die ich auch von ihnen zu mir spürte und die ist wahrscheinlich zeitlos.

    Gerade jetzt hat doch Nativa in Fotoforum - den Nostalgie-Thread eröffnet und ich kramte nach alten Fotos - und da fielen mir die Fotos meines Vaters in die Hand - wo er noch ein ganz junger Mann war - hübscher Soldat.
    Zu dieser Zeit war ich doch noch gar nicht geboren - also kann ich diese Vergangenheit nicht bedauern - herbei sehnen.
    Ja ich denke, dass die Liebe - für die Eltern (und auch für andere) - eben nicht zeitgebunden ist.

    Vor dem Tod habe ich keine Angst - ich weiß doch schon so lange, daß alles vergänglich ist - warum sollte ich das nicht sein?

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Beitragvon Tarantel60 » 03.07.2009, 15:26

Hester2009 hat geschrieben:gelöscht, weil es an die falsche stelle geraten ist.

tut mir leid
:roll: :(




Sei mal nicht so bescheiden,
was ist schon eine falsche Stelle
im Gegensatz von falschen Autoren.
Scheinheiligkeit fällt mir auf Anhieb ein.
Und seit dem ist nichts mehr, wie es wa(h)r.
Aber kaum jemand hat das zur Kenntnis genommen.
Das finde ich sehr Schade.
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Beitragvon Musikerin » 03.07.2009, 15:55

Irrtum Tarantel. Ich habe sehr wohl zur Kenntnis genommen, was du geschrieben hast. Und ich denke, Andere ebenso. Aber darüber hier öffentlich zu schreiben, ist m.E. nicht gut.

Es gibt Dinge, die muss man einfach totschweigen, um ihnen nicht noch mehr Gewicht zu verleihen. :wink:

@All: Ich denke, es ist wirklich nichts Schlimmes, wenn man mal in die Vergangenheit schaut. Deswegen bin ich noch längst keine ewig Gestrige.
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Beitragvon Gast » 03.07.2009, 15:59

Zum Glück gibts immer noch mehr Sein als Schein hier.
No comment heisst nicht unbedingt - nicht registriert, :idea: Tarantel.
Wer viel Wind macht, sollte von mir aus <viel effektiver als Sturm> -
garnix ernten.
8)
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Beitragvon Tarantel60 » 03.07.2009, 17:00

Demnach Musi ist das okäy, über User Witze zu machen,
aber darüber reden höchstens in dafür eigens geschaffenen Fred,
wenn überhaupt, aber besser ist totschweigen.
Nun, der Beitrag wurde schnell gelöscht, und seit dem
lese ich nur noch "Liebe xy,,, ich meine das wirklich ehrlich".
Zugegeben, für mich war das auch nur ein Zufalls Fund,
wer ist schon morgens um halb vier hier, ich eher nicht.
Demnach hat sich für mich eines bewiesen: was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.
Aber seit dem lässt mich das ganze "nur mal kurz" Bericht
wenigstens kalt. Und bei diesem Wetter kommt es mir sehr gelegen ;)
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Beitragvon Tarantel60 » 03.07.2009, 17:12

Hier ging es mir lediglich um die virtuelle Identität renate7
und hätte ich eine Antwort darunter geschrieben, wäre das Teil
heute noch da.
Die Nacht beflügelt die Phantasie, der Tag den Verstand,
sagte mir mal ein Kumpel. Problematisch wird erst,
wenn beide morgens um acht aufeinander treffen.
Möge der Löschkopf mit uns sein :) (nicht schein *ggg)
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Beitragvon re.nate » 28.01.2012, 14:06

Eine Thread-"Perle" aus der Versenkung. :wink:
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