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Reinhard Mey

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Beitragvon Freysine » 25.06.2012, 9:07

Gib mir Musik - so wahr...so schön :)
http://youtu.be/lOQYVvWkgrk
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Beitragvon erdbeere2000 » 25.06.2012, 9:26

Wunderschönes Lied, typisch Reinhard Mey - danke für den Tip.
Dir einen schönen Tag voller Träume - Mögen sie nicht verdorrn..!!
Erdbeere :)
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Beitragvon KaffeeundKuchen » 25.06.2012, 9:46

Freysine hat geschrieben:Gib mir Musik - so wahr...so schön :)
http://youtu.be/lOQYVvWkgrk


"Aber dafür hieß es warten: Zehn Lieder hin und zehn zurück,
Jedesmal ne knappe Stunde für knapp drei Minuten Glück."
Ja, manchmal braucht's Geduld im Leben, aber drei Minuten Glück sind doch sooo schön :wink:

Dafür hat Frau dann auch schon mal Geduld mit den Männern, gelle? :) :lol:
Männer im Baumarkt
http://www.youtube.com/watch?v=QjiA1LCX ... re=related
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Beitragvon Freysine » 25.06.2012, 9:47

KaffeeundKuchen hat geschrieben:
Freysine hat geschrieben:Gib mir Musik - so wahr...so schön :)
http://youtu.be/lOQYVvWkgrk


"Aber dafür hieß es warten: Zehn Lieder hin und zehn zurück,
Jedesmal ne knappe Stunde für knapp drei Minuten Glück."
Ja, manchmal braucht's Geduld im Leben, aber drei Minuten Glück sind doch sooo schön :wink:

Dafür hat Frau dann auch schon mal Geduld mit den Männern, gelle? :) :lol:
Männer im Baumarkt
http://www.youtube.com/watch?v=QjiA1LCX ... re=related


Stimmt genau :lol: :wink: !

Ich bin auch gern im Baumarkt... :D
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Beitragvon unforgettable » 25.06.2012, 12:49

http://youtu.be/kdK0nOPrdOs

Reinhard May 2. Chansonnal ---Bevor ICH mit den Wölfen heule :wink:
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Beitragvon gemota » 01.07.2012, 0:54

http://www.youtube.com/watch?v=lgqE--sx ... re=related

Reinhard Mey - Einmal im Jahr treffe ich mich mit Bodo Wartke in Banz
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Beitragvon Windspiel » 05.07.2012, 23:44

http://youtu.be/dA5Zows2nMw

Bodo Wartke Reinhard Mey
Ein Lied 13 Stühle
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Beitragvon Windspiel » 05.07.2012, 23:58

http://youtu.be/50hSTuLKlMo

Reinhard Mey
Sommermorgen

Gute Nacht Freunde
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Beitragvon Windspiel » 06.07.2012, 13:19

http://youtu.be/kKNqSt-wzuU
Lampenfieber----Deine Zettel
Rei nhard Mey...ich mag ihn
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Beitragvon brehna » 02.08.2012, 0:53

Reinhard Mey- Ankomme Freitag, den Dreizehnten, Christine !
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Beitragvon Windspiel » 25.11.2012, 14:49

http://youtu.be/XaAbujouaHU

R.Mey - Liebe ist alles 
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Beitragvon re.nate » 25.11.2012, 14:54

Ein Stück Musik von Hand gemacht
http://www.youtube.com/watch?v=GRbeXlAZAoc

:)
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Beitragvon hedwig56 » 25.11.2012, 15:03

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Beitragvon macorg » 25.11.2012, 15:50

Reinhard Mey Sei wachsam

Ich hoffe es ist euch Recht, das ich auch den Text dazu reingestellt habe.
Kenne Reinhard Mey schon sehr lange habe mich aber in keinster Weise
mit Ihm beschäftigt. Bis ich zu diesem Lied kam, war sehr erstaunt was
er alles erstellt hat. Kann dazu nur sagen
Meine Hochachtung  

http://www.youtube.com/watch?v=BU9w9ZtiO8I

ich hoffe es klappt, bekomme den link nicht rein, Achselzuck,

Sei wachsam

Ein Wahlplakat zerrissen auf dem nassen Rasen
Sie grinsen mich an, die alten aufgeweichten Phrasen
Die Gesichter von auf jugendlich gemachten Greisen
Die dir das Mittelalter als den Fortschritt anpreisen
Und ich denk' mir, jeder Schritt zu dem verheiß'nen Glück
Ist ein Schritt nach ewig gestern, ein Schritt zurück
Wie sie das Volk zu Besonnenheit und Opfern ermahnen
Sie nennen es das Volk aber sie meinen Untertanen
All das Leimen, all das Schleimen ist nicht länger zu ertragen
Wenn du erst lernst zu übersetzen, was sie wirklich sagen
Der Minister nimmt flüsternd den Bischof beim Arm:
„Halt' du sie dumm, ich halt' sie arm!“

Sei wachsam Präg' dir die Worte ein!
Sei wachsam Und fall nicht auf sie rein!
Paß auf, dass du deine Freiheit nutzt
Die Freiheit nutzt sich ab, wenn du sie nicht nutzt!
Sei wachsam Merk dir die Gesichter gut!
Sei wachsam Bewahr dir deinen Mut
Sei wachsam Und sei auf der Hut!

Du machst das Fernsehen an, sie jammern nach guten, alten Werten
 Ihre guten, alten Werte sind fast immer die verkehrten
Und die, die da so vorlaut in der Talk-Runde strampeln
Sind es, die auf allen Werten mit Füßen rumtrampeln
Der Medienmogul und der Zeitungszar
Die schlimmsten Böcke als Gärtner, na wunderbar!
Sie rufen nach dem Kruzifix, nach Brauchtum und nach guten Sitten
Doch ihre Botschaften sind nichts als Arsch und Titten
Verrohung, Verdummung, Gewalt sind die Gebote
Ihre Götter sind Auflage und Einschaltquote
Sie biegen die Wahrheit und verdrehen das Recht
So viel gute alte Werte, echt, da wird mir echt schlecht!

Sei wachsam Präg' dir die Worte ein!
Sei wachsam Und fall nicht auf sie rein!
Paß auf, dass du deine Freiheit nutzt
Die Freiheit nutzt sich ab, wenn du sie nicht nutzt!
Sei wachsam Merk dir die Gesichter gut!
Sei wachsam Bewahr dir deinen Mut
Sei wachsam Und sei auf der Hut!

Es ist 'ne riesen Konjungtur für Rattenfänger
Für Trittbrettfahrer und Schmiergeldempfänger
'Ne Zeit für Selbstbediener und Geschäftemacher
Scheinheiligkeit, Geheuchel und Postengeschacher
Und sie sind alle hochgeachtet und sehr anerkannt
Und nach den Schlimmsten werden Plätze und Flugplätze benannt
Man packt den Hühnerdieb, den Waffenschieber lässt man laufen
Kein Pfeifchen Gras, aber 'ne ganze Giftgasfabrik
kann du kaufen Verseuch' die Luft, vertstrahl das Land,
mach ungestraft den größten Schaden
Nur lass Dich nicht erwischen bei Sitzblockaden!
Man packt den Grünfried, doch das Umweltschwein genießt Vertrau'n
Und die Polizei muss immer auf die Falschen draufhau'n
Wir hab'n ein Grundgesetz, das soll den Rechtsstaat gerantier'n
Was hift's, wenn sie nach Lust und Laune dran manipulieren
Die Scharfmacher, die immer von der Friedensmission quasseln
Und unterm Tisch schon emsig mit dem Säbel rasseln?
Der alte Glanz in ihren Augen beim großen Zapfenstreich Abteilung kehrt,
im Gleichschritt marsch, ein Lied und Heim ins Reich!
„Nie wieder soll von diesem Land ein Krieg ausgehen!“
„Wir müssen Flagge zeigen, dürfen nicht beiseite stehen!“
„Rein humanitär natürlich und ganz ohne Blutvergießen!“
„Kampfeinsaätze sind jetzt nicht mehr so ganz auszuschließen“
Sie ziehen uns immer tiefer rein, Stück für Stück
Und seit heute früh um fünf Uhr schießen wir wieder zurück
 Ich hab Sehnsucht nach Leuten, die mich nicht betrügen
Die mir nicht mit jeder Festrede die Hucke voll lügen
Und verschon' mich mit den falschen Ehrlichen
Die falschen Ehrlichen, die wahren Gefährlichen!
Ich hab' Sehnsucht nach einem Stück Wahrhaftigkeit
Nach 'nem bisschen Rückgrat in dieser verkrümmten Zeit
Doch sag die Wahrheit und du hast bald nichts mehr zu Lachen
Sie wer'n dich ruinier'n, exekutier'n und mundtot machen
Erpressen, bestechen, versuchen dich zu kaufen
Wenn du die Wahrheit sagst, lass draußen den Motor laufen
Dann sag' sie laut und schnell, denn das Sprichwort lehrt:
Wer die Wahrheit sagt braucht ein verdammt schnelles Pferd!

Sei wachsam Präg' dir die Worte ein!
Sei wachsam Und fall nicht auf sie rein!
Paß auf, dass du deine Freiheit nutzt
Die Freiheit nutzt sich ab, wenn du sie nicht nutzt!
Sei wachsam Merk dir die Gesichter gut!
Sei wachsam Bewahr dir deinen Mut
Sei wachsam Und sei auf der Hut!

Ich habe unzählige Seiten vollgeschrieben
Ich habe mir Geschichten ausgedacht Bin keine Antwort schuldig geblieben
Ich hab den Denker und den Clown gemacht
Ich habe Weisheiten von mir gegeben Und dabei manche Torheit wie's mir scheint
Ich hab geredet als ging's um mein Leben Und doch nur immer eins gemeint
Ich hab versucht in immer neuen Bilder zu sprechen Doch jetzt geht die Zeit mir aus
Ich kann nicht mehr um 7 Ecken schildern, Ich sag es einfach und grade heraus,
Ich sag es einfach und ich schreibe Auf Deinen Spiegel, auf die Bank,
auf die beschlagene Fensterscheibe Wofür ich so viele Umwege erfand
Manchmal sehe ich uns beide in Gedanken Auf einem menschenleeren Bahnsteig stehen
Zwischen uns unsichtbares Schranken Und einer bleibt, einer muss gehen
Lautsprecherstimmen und Türen schlagen Und winken aus dem anfahrenden Zug
Ich will's immer und immer wieder sagen
Und sag es Dir doch nie genug                                                    Reinhard Mey    
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Beitragvon rennkeksal » 25.11.2012, 17:19

Auch ganz toll find ich:

http://www.123video.nl/playvideos.asp?MovieID=765817

Mein Testament
In Erwartung jener Stunde, die man halt nicht vorher kennt
Nehm' ich mir Papier und Feder und beginn mein Testament
Schreibe meinen letzten Willen, doch ich hoffe sehr dabei
Dass der Wille, den ich schreibe, doch noch nicht mein letzter sei
Aber für den Fall der Fälle halte ich ihn schon bereit
Dabei täte mir der Fall der Fälle ausgesprochen leid

Meinen Nachlass zu verwalten, geb' ich dir allein Vollmacht
So weiß ich, dass mit dem Nachlass keiner keinen Unfug macht
Geh' zunächst zum Biergroßhändler, der schon schluchzt und lamentiert
Weil er mit mir eine Stütze seines Umsatzes verliert
Schenk' ihm all die leeren Flaschen, die bei uns im Keller steh'n
Mit dem schönen Posten Leergut wird es ihm schon besser geh'n

Was danach an guten vollen Flaschen noch im Keller ist
Die vermach' ich Euch, Ihr Freunde, die Ihr sie zu schätzen wisst
Als Dank für die guten Stunden, die Ihr mir gegeben habt
Als Dank dafür, dass Ihr heut' noch hinterm schwarzen Wagen trabt
Ich vermach' Euch Fass und Flaschen, euch zum Wohle, mir zum Trost
Ich hätt' gerne mitgetrunken, leider geht's nicht, na denn Prost

Alles, was ich an irdischen Gütern habe, Hund und Haus
Vermach' ich dir, meine Freundin, mache du das Beste draus
Und erscheinen dir die Räume plötzlich viel zu eng und klein
Öffne den Freunden die Türen, und das Haus wird größer sein
Verschenke, was immer du verschenken willst vom Inventar
Sei mit denen die dich bitten, großzügiger, als ich es war

Meine Träume, meine Ziele, sind bei dir in guter Hand
Die, die ich so gut geliebt hab', wie ich es nun mal verstand
Ich wollte die Welt verbessern, ohne viel Erfolg scheint mir
Mach du, wo ich aufhör', weiter, und vielleicht gelingt es dir
Das wird dich darüber trösten, wenn ich nicht mehr bei dir wohn'
Dann werd' wieder die Glücklichste, die Schönste bist du ja schon

Meine Verse, meine Lieder, gehör'n dir ja ohnehin
Die, die mich so sehr geliebt hat, mehr vielleicht, als ich's verdien'
Denn durch dich hab' ich, wenn heut' schon meine letzte Stunde kommt
Viel mehr als nur jenen Teil vom Glück gehabt, der mir zukommt
So bedaur' ich eine in jener Stunde nur, dass offenbar
Uns das Los von Philemon und Baucis nicht beschieden war

Aber eines freut mich doch, wenn ich heut' sterbe, ungeniert
Hab' ich meine Widersacher doch noch einmal angeschmiert
Denn ich hör' die Lästermäuler Beileid heucheln und sogar
Murmeln, dass ich stets der Beste, Liebste, Allergrößte war
Euch, Ihr Schleimer, hinterlass' ich frohen Herzens den Verdruss
Dass man von dem frisch Gestorb'nen immer Gutes sagen muss

Mein Vermächtnis ist geschrieben, klaren Kopfes bis zuletzt
Ich lass' noch Platz für das Datum, den Rest unterschreib' ich jetzt
Dieses ist mein letzter Wille, doch ich hoffe sehr dabei
Dass der Wille, den ich schreibe, doch noch nicht mein letzter sei
Wär er's doch, schreib' auf den Grabstein, den ich mir noch ausbeding':
„Hier liegt einer, der nicht gerne, aber der zufrieden ging“
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