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Beitragvon Enimaus » 28.12.2011, 2:24

Hallo zusammen,

ich bin noch relativ neu bei 50plus.

Ich leide schon seit einigen Jahren unter Schulterschmerzen/Kalkschulter.
Die Schmerzen sind mal mehr und mal weniger stark. In letzter Zeit schläft mir auch öfters
der rechte Arm ein und ich kann nachts nicht mehr auf dem Arm schlafen (bin ein Seitenschläfer)

Von meinem Hausarzt habe ich ein Blatt mit Schulterübungen - gegen die Schmerzen - erhalten.
Meine Schulter sei bereits zu fast 50 % versteift.
Mache diese Übungen täglich, aber die Schmerzen sind nach vor da.

Jetzt habe ich im Internet etwas über eine " Schulterhilfe" gelesen. Diese kostet um die 100,00 Euro.

Meine Frage an Euch: Hat evtl. jemand von EUCH Erfahrung mit der Schulterhilfe???
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Enimaus
 
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Beitragvon signature » 29.12.2011, 11:51

Die Schulterhilfe ist vielleicht gut zum Aufbau der Muskulatur wenn keine Schmerzen bestehen.
Auch darf die Schulter nicht versteifen. Verstehe Deinen Arzt nicht, bei Deinen Beschwerden reichen doch ein paar Übungen zu Hause nicht aus um schmerzfrei zu werden. :cry:
Hatte selber mal Probleme mit der Schulter, starke Schmerzen, konnte nachts nicht schlafen.
Bekam zuerst eine Spritze für die Schmerzen direkt in die Schulter. Dann mind.2-3 mal in der Woche zum Physiotherapeuten, Behandlung mit Kältepackung. Glaube, die Krankenkasse bezahlt nur 6 Sitzungen, die reichen aber nicht aus-also bis zur gesundheitlichen Besserung selber zahlen.
Wenn wieder alles schmerzfrei ist, täglich die Übungen machen. Direkt beim Beginn von Beschwerden gehe ich auch zum Akupunkteur.
Hoffe, Du bist bald beschwerdefrei - alles Gute !
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Beitragvon Lora50 » 29.12.2011, 12:01

Hallo Enimaus,
vor Jahren hatte ich ebenfalls eine Kalkschulter. Nach zweimaliger Behandlung mit Cordison kamen die Schmerzen wieder und ich hatte schon einen OP-Termin. Gott sei Dank bin ich noch zu einem anderen Orthopäden gegangen, der meinte ich sollte erstmal 6 Monate manuelle Therapie machen. Das habe ich in einem ganz normalen Reha-Zentrum gemacht und wie ein Wunder nach kurzer Zeit waren die Schmerzen weg und ich konnte den Arm auch wieder normal bewegen. Bis heute keinerlei weitere Beschwerden. Such Dir einfach einen guten Therapeuten der sich in manueller Therapie auskennt und darin auch eine Ausbildung gemacht hat. Bei mir war es eine sehr junge Frau, die ihren Beruf mit vielen Ausbildungen erst genommen hat. Es lohn sich, denn auch nach einer OP hat man eine Odysee mit Physiotherapie etc. vor sich und OP ist immer die letzte Wahl. Auch eine weitere Fahrt lohnt sich, falls Du nicht in der Stadt wohnst. Ich mußte nur 6 mal hingehen, dann war es schon fast weg. Hab dann nochmal ne Serie gemacht, zur Sicherheit.

Leider hat ich Arthrose in beiden Knien......und muß auch Muskelstärken.

Ich wünsch Dir viel Glück
Hannelore
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Lora50
 
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Beitragvon Enimaus » 29.12.2011, 19:13

Erst einmal vielen Dank für die ersten beiden Antworten.

Bin froh, habe nächste Woche einen Termin bei einen neuen Orthopäden bekommen.
Mal schaun, was der zu meiner Schulter sagt.

Ich möchte auf jeden Fall eine Schulter-OP vermeiden.

Freue mich über weitere Zuschriften.

Danke
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Enimaus
 
Beiträge: 51

Beitragvon Silberfuechsin » 31.12.2011, 0:20

Du fragst nach der "Schulterhilfe".
Ich hab mir vor Jahren, als ich Probleme mit einer stark bewegungseingeschränkten Schulter hatte, so ein Ding aus Heusenstamm schicken lassen. Am Anfang zunächst das "tiefergelegte" Modell (wegen der schlechten Beweglichkeit), das ich dann nach einigen Wochen erfolgreichen Übens gegen die "Normal"-Ausführung umtauschen konnte.
Für mich war es eine gute Unterstützung im langwierigen Heilungsprozess.
Es ist genaugenommen aber "nur" eine Hilfe, um bestimmte Übungen, die hauptsächlich die sogenannte Rotatorenmanschette trainieren, einfacher und vor allem korrekt und effizient durchzuführen. Eine gezielte Therapie ersetzt es nicht, kann es allenfalls unterstützen.

Dein Thread hat mich übrigens veranlasst, das Teil mal wieder hervorzukramen und auch zu benutzen - - für Büromenschen mit den üblichen Schulter-Nacken-Verspannungen durchaus empfehlenswert ;)

Möglicherweise kann dieses Gerät auch für dich eine Hilfe sein.
Aber es gibt ja so viele ganz unterschiedliche Schultererkrankungen und ich kann dir nicht sagen, ob solche Übungen für dich überhaupt indiziert wären. Hast du schon mal im entsprechenden Forum gelesen? (http://www.schulterhornforum.de)
Für dich ist ja Heusenstamm nicht allzu weit weg; warum fährst du nicht einfach mal dort vorbei und probierst die Schulterhilfe direkt vor Ort aus?

Und ja, 100 Euro für ein gebogenes Eisenrohr mit Schaumstoff drumrum ist nicht grad wenig - aber bist du eventuell handwerklich begabt? Oder kennst du einen "Bastler"?
Dann schau mal hier: Schulterhilfe für 11 Euro selber bauen! ;-)

In jedem Fall wünsch ich dir schon mal ein gutes und schmerzfreies Neues Jahr!
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Silberfuechsin
 
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Beitragvon Katze_Kruemel » 31.12.2011, 0:37

Ich bin vor 3 Monaten an der Schulter operiert worden und mittlerweile sehr glücklich darüber, daß ich mich dazu entschließen konnte. Dieses ewige Spritzen von Cortison, gemixt mit einem Betäubungsmittel, konnte ja auch nicht jahrelang so weitergehen.
Bei mir kam allerdings auch noch eine Schulterdachenge und ein Knochensplittter dazu, die die Schmerzen fast unerträglich werden ließen.
Nach der OP war Physiotherapie angesagt und heute ist alles wieder in Ordnung.
Die Furcht vor der OP war bei mir also unberechtigt und vielleicht kann ich Dir auch die Angst ein wenig nehmen.
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Katze_Kruemel
 
Beiträge: 246

Beitragvon Enimaus » 01.01.2012, 18:01

Silberfüchsin und Katze Krümel ich möchte mich erst einmal für Eure
vielen Informationen und Ausführungen recht herzlich bei Euch bedanken
und wünsche Euch gleichzeitig ein gutes und gesundes Jahr 2012.

Bis bald mal wieder.

LG
Enimaus
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Beitragvon freddy49 » 18.01.2012, 21:36

signature hat geschrieben:Die Schulterhilfe ist vielleicht gut zum Aufbau der Muskulatur wenn keine Schmerzen bestehen.
Auch darf die Schulter nicht versteifen. Verstehe Deinen Arzt nicht, bei Deinen Beschwerden reichen doch ein paar Übungen zu Hause nicht aus um schmerzfrei zu werden. :cry:
Hatte selber mal Probleme mit der Schulter, starke Schmerzen, konnte nachts nicht schlafen.
Bekam zuerst eine Spritze für die Schmerzen direkt in die Schulter. Dann mind.2-3 mal in der Woche zum Physiotherapeuten, Behandlung mit Kältepackung. Glaube, die Krankenkasse bezahlt nur 6 Sitzungen, die reichen aber nicht aus-also bis zur gesundheitlichen Besserung selber zahlen.
Wenn wieder alles schmerzfrei ist, täglich die Übungen machen. Direkt beim Beginn von Beschwerden gehe ich auch zum Akupunkteur.
Hoffe, Du bist bald beschwerdefrei - alles Gute !

Die meisten KK bezahlen übrigens die Akupunktur im Schulter-Hals-Bereich 10-15 Sitzungen pro Jahr
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Beitragvon Herbstzeitlose365 » 16.02.2012, 21:55

http://de.wikipedia.org/wiki/Extrakorpo ... entherapie

Im Bekanntenkreis ist eine Frau, die lange Last mit der Kalkschulter hatte. Die Spritzen und andere Anwendungen halfen nicht. Da las ich in einer Zeitschrift von der Stoßwellentherapie. Sie erkundigte sich, welche Ärzte in der Nähe die anwenden. Von Stund an war sie beschwerdenfrei, nach der Behandlung. Ihre Privatkasse hat die Kosten, etwa 2 000 Euro) übernommen!
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Beitragvon Enimaus » 17.02.2012, 0:10

Herbstzeitlose 365

Habe mir auch schon Stoßwellen gegen die Schmerzen geben lassen.
Da ich nicht privatversichert bin, musste ich diese selbst bezahlen.
Die Schmerzfreiheit hat allerdings nur ca. 2 Monate angehalten. Danach kamen die
Schmerzen zurück.
Mache seit einiger Zeit krankengymn. Übungen mit dem Theraband und 1 kg Kurzhanteln
Toi, toi, toi, z. Zt. sind die Schmerzen auszuhalten, aber es gibt Zeiten, da kann ich den rechten Arm kaum anheben, geschweige denn darauf schlafen.

LG
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Beitragvon gelika57 » 20.02.2012, 12:39

Ich hatte das vor 2 Jahren.. ausgerechnet als ich im KH mit Gallenop lag.. es war grausam...
ich bekam dann im Verlauf von 8 Wochen 2 Spritzen. direkt ins Schultergelenk.. was das war
weiss ich gar nicht mehr- - geholfen haben sie, aber es war langwierig.
Eine Bekannte hat das alle paar Jahre... kommt von einseitiger Belastung... :lol:
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Beitragvon Stefanie54 » 20.02.2012, 12:52

Ich hatte vor jahren eine schmerzhafte kalkschulter, eine stoßwellentherapie hat mir letztendlich geholfen.

Ich habe das glück, privatversichert zu sein, es wurde alles bezahlt.

Begleitend habe ich "wobenzym" genommen.
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Beitragvon Maneki » 22.02.2012, 4:48

Hallo, an alle,

durch Zufall habe ich diesen Beitrag hier gefunden und möchte gerne etwas dazu sagen, denn ich hatte ebenfalls eine Kalkschulter, die heute vollständig geheilt ist.

Bei mir war es so, dass ich immer stärkere Schmerzen im linken Schultergelenk bekam, mit Versteifung des Armes. Ich konnte meinen Arm nicht mehr drehen, ich konnte meinen Arm nicht mehr nach hinten strecken und ich schaffte es nicht mehr, dass ich mit meiner Hand an den Kopf greifen konnte. Ich war auch nicht mehr imstande, dass ich mir normal die Haare föhnen konnte, weil ich mit der linken Hand nicht mehr hoch kam. Ich schaffte es nicht mal mehr mit der Hand an meine Hüfte zu kommen.

Ich wurde geröngt und man stellte eine Kalkschulter fest, zusätzlich hatte sich bereits eine Verklebung zum Schleimbeutel gebildet, was die Steifheit erklärte.

Ich sollte dann erst einmal drei Spritzen bekommen, Gymnastik und Physiotherapie. Die Aussage war, dass es sehr lange dauern wird und wenn es dann nichts bringen sollte, müsste man operieren....

Ich ließ mir für's erste eine Spritze gegen die Schmerzen geben und fing danach mit der Mykotherapie an (ich habe mich zur Mykotherapeutin ausbilden lassen). Die Mykotherapie ist die Therapie mit Heilpilzen.

Hier gibt es einen Pilz "Pleurotus", der hervorragend den kompletten Bewegungsapparat günstig beeinflusst. Zusätzlich entgiftet er den Körper und stärkt das Immunsystem.

Ich habe nur und ausschließlich diesen Pilz in Kapseln genommen (die Pilze gelten als Nahrungsmittelergänzung). Sonst nichts und ich habe mir auch keine weiteren Spritzen mehr geben lassen.

Als Gymnastik habe ich immer wieder Streckübungen an den Möbel gemacht, wenn ich irgendwo stand (z.B. Hände an die Tischkante und den Oberkörper so nach unten gestreckt, dass es richtig in den Schultern zog).

Nach ca. 2 Wochen merkte ich die erste Verbesserung. Die Schmerzen gingen zurück und mein Arm wurde beweglicher. Auch konnte ich wieder besser schlafen und mein Taubheitsgefühl in den Händen bildete sich zurück.

Nach 4 Wochen war ich vollständig schmerzfrei. Mein Arm war wieder beweglicher und ich konnte meinen Kopf wieder mit der Hand berühren.

Nach 3 Monaten war meine Versteifung im Arm fast vollständig zurück gegangen. Ich konnte meinen Arm wieder drehen und bewegen und hatte keine Schmerzen mehr.

Nach 4 Monaten ließ ich es nochmals nachprüfen, denn ich hatte zu diesem Zeitpunkt keinerlei Beschwerden mehr und meine Versteifung war vollständig zurück gegangen.

Meine Orthopädin wollte es nicht glauben, doch das Röntgenbild zeigte es ganz deutlich: Meine Verkalkung hatte sich aufgelöst. Vorher war auf der Aufnahme deutlich die Verkalkung zu erkennen, jetzt war nichts mehr da :D - ohne weitere Kordisonspritzen, ohne langwierige Gymnastik oder Physiotherapie und erst recht ohne Operation.

Das ist jetzt ca. ein Jahr her. Bis heute habe ich keinerlei Beschwerden und mein Arm ist wieder so, als wäre nie etwas gewesen.

Da man Pilze auch als Prophylaxe einsetzen kann und sie auf jeden Fall auch hilfreich im Alter sind, wenn die "Zipperleins" losgehen, nehme ich den Pleurotus-Pilz weiterhin ein und fühle mich sehr wohl dabei. Seit ich diesen Pilz nehme, haben sich im übrigen auch meine anderen Beschwerden (Lendenwirbel, Wirbelsäule, Halswirbelsäule) auch drastisch verbessert.

Da Heilpilze keine Nebenwirkungen haben (höchstens, wenn jemand allergisch dagegen ist), kann ich sie jedem, der Probleme mit dem Bewegungsapparat hat, nur empfehlen. Ihr werdet erstaunt sein, welche positive Wirkung man damit auf den kompletten Bewegungsapparat erreicht und dem natürlichen Verschleiß vorbeugen kann.

Im übrigen noch als kleine Info: mein 84jähriger Vater hatte schwere Osteoporose. Nach einem halben Jahr Einnahme verschiedener Heilpilze zeigte eine erneute Knochendichte-Messung "kein Hinweis auf Osteoporose" mehr. Er ist wieder schmerzfrei und hat keine Probleme mehr.

Wen es interessieren sollte, kann im Internet nach "Mykotherapie oder Heilpilze" googlen. Ihr werdet überrascht sein, was man damit alles erreichen kann.

Liebe Grüße
Maneki
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Beitragvon Enimaus » 22.02.2012, 23:46

Hallo Maneki,

danke für deine ausführlichen Informationen. Ich werde gleich mal googln.

LG
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Beitragvon Spatzel53 » 23.02.2012, 10:24

Nach vielen erfolglosen Versuchen dieses schmerzhafte Übel zu therapieren, bin ich auf die Stoßwellentherapie gestoßen. (im warsten Sinne des Wortes).
Da ich Selbstzahler bin habe ich lange gebraucht um mich dazu zu entschließen. Ich habe es nicht bereut, alle Kortisonspritzen, Massagen, Krankengymnastik und letzendlich die Auseinandersetzungen mit einer OP sind nun hinfällig.
Es hat MIR geholfen. Wenn ich wieder Schmerzen habe reichen oft 2 - 3 Stoßwellentherapien und es geht mir wieder gut .
:D
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