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Beitragvon Schwindeggerbua » 01.06.2011, 9:37

Hallo zusammen,
Nachdem doch einige Threads sich mit Alternativen zu herkömmlichen Treibstoffen beschäftigen, möchte ich eine weitere Variante dazugeben. Der Düsseldorfer Chemiker Peter Plichta hat vor einigen Jahren schon aus Silizium sogenanntes Silanöl entwickelt, Dieselöle des Siliziums. Silizium ist ja in Quarz in riesigen Mengen vorhanden.
Literatur: Peter Plichta, Benzin aus Sand, Verlag habe ich momentan nicht parat.
Er hat auch eine Webseite die recht interessant ist. Dies scheint mir eine bessere Alternative zu sein als die Brennstoffzelle, die Unmengen Energie bei der Erzeugung des Wasserstoffs benötigt
Grüße
Werner
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Schwindeggerbua
 

Beitragvon bennoh » 01.06.2011, 9:42

Schwindeggerbua hat geschrieben:Hallo zusammen,
Nachdem doch einige Threads sich mit Alternativen zu herkömmlichen Treibstoffen beschäftigen, möchte ich eine weitere Variante dazugeben. Der Düsseldorfer Chemiker Peter Plichta hat vor einigen Jahren schon aus Silizium sogenanntes Silanöl entwickelt, Dieselöle des Siliziums. Silizium ist ja in Quarz in riesigen Mengen vorhanden.
Literatur: Peter Plichta, Benzin aus Sand, Verlag habe ich momentan nicht parat.
Er hat auch eine Webseite die recht interessant ist. Dies scheint mir eine bessere Alternative zu sein als die Brennstoffzelle, die Unmengen Energie bei der Erzeugung des Wasserstoffs benötigt
Grüße
Werner

Silizium ist in der Erdkruste verteilt in grossen Mengen vorhanden. Leider ist das Vorkommen so stark verdünnt, dass die Förderung für diesen Zwecke jeden wirtschaftlichen Ramen sprengen würde.
Es rechnet sich nicht.
Wasserstoff wird preiswert mit Strom aus Kernkraft gewonnen, zumindest ausserhalb Deutschlands.
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Beitragvon Schwindeggerbua » 01.06.2011, 9:52

Hallo Bennoh,
entschuldige dass ich dir da widerspreche, Quarzsand gibt es in DE entlang der Ufer des früheren Thetys Meeres in riesigen Mengen, Die Sandgruben sind unübersehbar. Damit gibt es genug Silizium.
Grüße
Werner
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Beitragvon bennoh » 01.06.2011, 21:02

Schwindeggerbua hat geschrieben:Hallo Bennoh,
entschuldige dass ich dir da widerspreche, Quarzsand gibt es in DE entlang der Ufer des früheren Thetys Meeres in riesigen Mengen, Die Sandgruben sind unübersehbar. Damit gibt es genug Silizium.
Grüße
Werner

Nich alle Silikate sind auch Silizium. Sand ist nicht Silizium, das man so einfach verwenden könnte. Zudem sind für diese Öle grosse Mengen Magnesium und Schwefelsäure notwendig.
Für die heutigen Motoren als Antrieb ungeeignet, da Verbrennungstemperaturen von bis zu 1.400 Grad entstehen. Das liegt über dem Schmelzpunkt von Eisen. Für Turbostrahlantriebe könnte es interessant sein. Flugzeuge und Raketen.
Die Entscheidung ist längst gefallen. Mercedes fertigt ab 2014 Fahrzeuge in Grossserie mit Brennstoffzelle, angetrieben mit Wasserstoff.
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Beitragvon BooksterReloadet » 02.06.2011, 0:12

Schwindeggerbua hat geschrieben:Hallo zusammen,
Nachdem doch einige Threads sich mit Alternativen zu herkömmlichen Treibstoffen beschäftigen, möchte ich eine weitere Variante dazugeben. Der Düsseldorfer Chemiker Peter Plichta hat vor einigen Jahren schon aus Silizium sogenanntes Silanöl entwickelt, Dieselöle des Siliziums. Silizium ist ja in Quarz in riesigen Mengen vorhanden.
Literatur: Peter Plichta, Benzin aus Sand, Verlag habe ich momentan nicht parat.
Er hat auch eine Webseite die recht interessant ist. Dies scheint mir eine bessere Alternative zu sein als die Brennstoffzelle, die Unmengen Energie bei der Erzeugung des Wasserstoffs benötigt
Grüße
Werner


Hast du nicht neulich noch das wasserauto als mobiles energiekonzept der zukunft propagiert?
bennoh hat geschrieben:
Schwindeggerbua hat geschrieben:Hallo Bennoh,
entschuldige dass ich dir da widerspreche, Quarzsand gibt es in DE entlang der Ufer des früheren Thetys Meeres in riesigen Mengen, Die Sandgruben sind unübersehbar. Damit gibt es genug Silizium.
Grüße
Werner

Nich alle Silikate sind auch Silizium. Sand ist nicht Silizium, das man so einfach verwenden könnte. Zudem sind für diese Öle grosse Mengen Magnesium und Schwefelsäure notwendig.
Für die heutigen Motoren als Antrieb ungeeignet, da Verbrennungstemperaturen von bis zu 1.400 Grad entstehen. Das liegt über dem Schmelzpunkt von Eisen. Für Turbostrahlantriebe könnte es interessant sein. Flugzeuge und Raketen.
Die Entscheidung ist längst gefallen. Mercedes fertigt ab 2014 Fahrzeuge in Grossserie mit Brennstoffzelle, angetrieben mit Wasserstoff.


Endlich mal was, von dem du definitiv keine Ahnung hast!
Chemie lernen E-Ingenieure wohl nicht auch nur rudimentaer?
Physik anscheinend auch nicht! Denn das Hauptproblem ist natuerlich, dass bei der Verbrennung von Silanen Sand (Siliziumdioxid) als Verbrennungsprodukt entsteht. Und der Wuerde innerhalb kuerzester Zeit jeden Motor und auch jedes Strahltriebwerk zerstoeren.

@Schwindeggerbub
Natuerlich muss man die Energie, die man aus der Verbrennung von Siulanen gewinnen moechte zuerst in die Reduktion von SiO2 (Sand) investieren....
Aber das sagt jemandem, der der Bloedzeitung glaubt, dass man aus Wasser (dem energieaermsten Oxidationsprodukt des wasserstoffs) Energie gewinnen koennte, natuerlich nichts.

Nichts fuer ungut, aber die elementarsten Zusammenhaenge der Naturwissenschaften muss man schon beherrschen, bevor man sich Gedanken ueber die technische Verwertbarkeit derselben machen moechte!
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Beitragvon bennoh » 02.06.2011, 0:20

BooksterReloadet hat geschrieben:
Schwindeggerbua hat geschrieben:Hallo zusammen,
Nachdem doch einige Threads sich mit Alternativen zu herkömmlichen Treibstoffen beschäftigen, möchte ich eine weitere Variante dazugeben. Der Düsseldorfer Chemiker Peter Plichta hat vor einigen Jahren schon aus Silizium sogenanntes Silanöl entwickelt, Dieselöle des Siliziums. Silizium ist ja in Quarz in riesigen Mengen vorhanden.
Literatur: Peter Plichta, Benzin aus Sand, Verlag habe ich momentan nicht parat.
Er hat auch eine Webseite die recht interessant ist. Dies scheint mir eine bessere Alternative zu sein als die Brennstoffzelle, die Unmengen Energie bei der Erzeugung des Wasserstoffs benötigt
Grüße
Werner


Hast du nicht neulich noch das wasserauto als mobiles energiekonzept der zukunft propagiert?
bennoh hat geschrieben:
Schwindeggerbua hat geschrieben:Hallo Bennoh,
entschuldige dass ich dir da widerspreche, Quarzsand gibt es in DE entlang der Ufer des früheren Thetys Meeres in riesigen Mengen, Die Sandgruben sind unübersehbar. Damit gibt es genug Silizium.
Grüße
Werner

Nich alle Silikate sind auch Silizium. Sand ist nicht Silizium, das man so einfach verwenden könnte. Zudem sind für diese Öle grosse Mengen Magnesium und Schwefelsäure notwendig.
Für die heutigen Motoren als Antrieb ungeeignet, da Verbrennungstemperaturen von bis zu 1.400 Grad entstehen. Das liegt über dem Schmelzpunkt von Eisen. Für Turbostrahlantriebe könnte es interessant sein. Flugzeuge und Raketen.
Die Entscheidung ist längst gefallen. Mercedes fertigt ab 2014 Fahrzeuge in Grossserie mit Brennstoffzelle, angetrieben mit Wasserstoff.


Endlich mal was, von dem du definitiv keine Ahnung hast!
Chemie lernen E-Ingenieure wohl nicht auch nur rudimentaer?
Physik anscheinend auch nicht! Denn das Hauptproblem ist natuerlich, dass bei der Verbrennung von Silanen Sand (Siliziumdioxid) als Verbrennungsprodukt entsteht. Und der Wuerde innerhalb kuerzester Zeit jeden Motor und auch jedes Strahltriebwerk zerstoeren.

@Schwindeggerbub
Natuerlich muss man die Energie, die man aus der Verbrennung von Siulanen gewinnen moechte zuerst in die Reduktion von SiO2 (Sand) investieren....
Aber das sagt jemandem, der der Bloedzeitung glaubt, dass man aus Wasser (dem energieaermsten Oxidationsprodukt des wasserstoffs) Energie gewinnen koennte, natuerlich nichts.

Nichts fuer ungut, aber die elementarsten Zusammenhaenge der Naturwissenschaften muss man schon beherrschen, bevor man sich Gedanken ueber die technische Verwertbarkeit derselben machen moechte!

Wer lesen kann, hat mehr vom Leben. Es geht hier nicht um die Verbrennung von Silanen, sondern von Silanöl, das natürlich nicht zu Sand verbrennt. Aber egal, das Thema ist nicht aktuell, da Wasserstoff der Antrieb der Zukunft ist. Die Entscheidungen dafür sind bereits gefallen.
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Beitragvon BooksterReloadet » 02.06.2011, 0:27

Versuch nicht Eulen nach Athen zu tragen. Natuerlich ist Silanoel dasselbe wie Silan. In beiden faellen verbrennt der Siliziumgehalt zu SiO2.

Setzen 6!
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Beitragvon bennoh » 02.06.2011, 0:41

BooksterReloadet hat geschrieben:Versuch nicht Eulen nach Athen zu tragen. Natuerlich ist Silanoel dasselbe wie Silan. In beiden faellen verbrennt der Siliziumgehalt zu SiO2.

Setzen 6!

Schriebe, was du willst, mit Leuten deines Benehmens führe ich keine Diskussionen, man spielt nicht mit Schmuddelkindern.
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Beitragvon Schwindeggerbua » 03.06.2011, 12:38

Zitat Bennoh:
Aber egal, das Thema ist nicht aktuell, da Wasserstoff der Antrieb der Zukunft ist. Die Entscheidungen dafür sind bereits gefallen.

Hallo Bennoh,
Wasserstoff kann allenfalls nur eine Übergangslösung sein, oder will man die Wasservorräte unseres Planeten ebenso plündern wie die Erölvorräte?
Im übrigen verweise ich auf die Arbeiten von Peter Plichta zu den Silanölen, die dir anscheinend nicht bekannt sind..
Grüße
Werner
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Beitragvon FagusW » 03.06.2011, 13:07

@Schwindegger
Wasser ist ja nun mehr als reichlich da, gerade wenn Du es mit den Erdölvorkommen vergleichen willst. Wenn Du so viel Wasserstoff produzierst, dass der Meeresspiegel weltweit um 1 Zentimeter sinkt, dann haste einen hübschen Vorrat.

Außerdem entsteht bei der Verbrennung von Wasserstoff ja wieder Wasser, es ist also ein Kreislauf.
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Beitragvon bennoh » 03.06.2011, 18:06

Schwindeggerbua hat geschrieben:Zitat Bennoh:
Aber egal, das Thema ist nicht aktuell, da Wasserstoff der Antrieb der Zukunft ist. Die Entscheidungen dafür sind bereits gefallen.

Hallo Bennoh,
Wasserstoff kann allenfalls nur eine Übergangslösung sein, oder will man die Wasservorräte unseres Planeten ebenso plündern wie die Erölvorräte?
Im übrigen verweise ich auf die Arbeiten von Peter Plichta zu den Silanölen, die dir anscheinend nicht bekannt sind..
Grüße
Werner

Sollte es dir nicht bekannt sein - Wasserstoff verbrennt zu Wasser, es ist also ein ewiger Kreislauf. Aus dem Auspuff kommt nur reiner Wasserdampf oder Wassertröpfchen.Ohnehin besteht 2/3 der Erdoberfläche aus Wasser.
Verbrennen ist ein etwas falscher Ausdruck. Jede chemische Reaktion setzt Energie frei. Vereinigt sich Wasserstoff wieder zu Wasser unter Zusatz von Sauerstoff, also der Umgebungsluft, wird Energie freigesetzt. den die Brennstoffzelle in Strom umwandelt.
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Beitragvon FagusW » 03.06.2011, 18:40

bennoh hat geschrieben: Jede chemische Reaktion setzt Energie frei.

Nein!
Nur bei exothermen Reaktionen wird Energie freigesetzt, z.B. Knallgasreaktion: Wasserstoff + Sauerstoff = Wasser (Klassisches Beispiel: Explosion der Hindenburg).

Die umgekehrte Richtung (Hydrolyse) ist endotherm, und es muss Energie hineingesteckt werden. (H2O -> 2H+ + O--)
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Beitragvon buscador » 04.06.2011, 1:01

@FagusW
<<<<<< .......Die umgekehrte Richtung (Hydrolyse) ist endotherm, und es muss Energie hineingesteckt werden. (H2O -> 2H+ + O--) >>>>>

Was soll i sagn:.......Recht hat a ghabt ...............
http://www.youtube.com/watch?v=k0CMoWzeKuo



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Beitragvon bennoh » 04.06.2011, 1:12

FagusW hat geschrieben:
bennoh hat geschrieben: Jede chemische Reaktion setzt Energie frei.

Nein!
Nur bei exothermen Reaktionen wird Energie freigesetzt, z.B. Knallgasreaktion: Wasserstoff + Sauerstoff = Wasser (Klassisches Beispiel: Explosion der Hindenburg).

Die umgekehrte Richtung (Hydrolyse) ist endotherm, und es muss Energie hineingesteckt werden. (H2O -> 2H+ + O--)

Es ist ganz einfach - besteht ein Gleichgewicht, sei es physikalisch oder chemisch, so ist eine definierte Menge Energie erforderlich, um dieses aufzulösen. Die gleiche Menge Energie wird wieder freigesetzt ( abzüglich Reibungsverluste ), die entsteht, wenn dieses Gleichgewicht wieder hergestellt wird.
In Deutsch - fällt ein Glas vom Küchentisch, ist die gleiche Menge Energie erforderlich, um dieses Glas wieder auf den Tisch zu stellen ( abzüglich Reibungsverlust ).
Daraus ergibt sich, dass es weder erneuerbare Energien noch ein perpetuum mobile je geben kann.
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Beitragvon bennoh_ » 05.06.2011, 0:49

So haben wir das auf der Dorfschule jedenfalls gelernt.
Und mein alter Naturkundelehrer wusste alles, genau wie ich.
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