Schwindeggerbua hat geschrieben:Hallo zusammen,
Nachdem doch einige Threads sich mit Alternativen zu herkömmlichen Treibstoffen beschäftigen, möchte ich eine weitere Variante dazugeben. Der Düsseldorfer Chemiker Peter Plichta hat vor einigen Jahren schon aus Silizium sogenanntes Silanöl entwickelt, Dieselöle des Siliziums. Silizium ist ja in Quarz in riesigen Mengen vorhanden.
Literatur: Peter Plichta, Benzin aus Sand, Verlag habe ich momentan nicht parat.
Er hat auch eine Webseite die recht interessant ist. Dies scheint mir eine bessere Alternative zu sein als die Brennstoffzelle, die Unmengen Energie bei der Erzeugung des Wasserstoffs benötigt
Grüße
Werner
Hast du nicht neulich noch das wasserauto als mobiles energiekonzept der zukunft propagiert?
bennoh hat geschrieben:Schwindeggerbua hat geschrieben:Hallo Bennoh,
entschuldige dass ich dir da widerspreche, Quarzsand gibt es in DE entlang der Ufer des früheren Thetys Meeres in riesigen Mengen, Die Sandgruben sind unübersehbar. Damit gibt es genug Silizium.
Grüße
Werner
Nich alle Silikate sind auch Silizium. Sand ist nicht Silizium, das man so einfach verwenden könnte. Zudem sind für diese Öle grosse Mengen Magnesium und Schwefelsäure notwendig.
Für die heutigen Motoren als Antrieb ungeeignet, da Verbrennungstemperaturen von bis zu 1.400 Grad entstehen. Das liegt über dem Schmelzpunkt von Eisen. Für Turbostrahlantriebe könnte es interessant sein. Flugzeuge und Raketen.
Die Entscheidung ist längst gefallen. Mercedes fertigt ab 2014 Fahrzeuge in Grossserie mit Brennstoffzelle, angetrieben mit Wasserstoff.
Endlich mal was, von dem du definitiv keine Ahnung hast!
Chemie lernen E-Ingenieure wohl nicht auch nur rudimentaer?
Physik anscheinend auch nicht! Denn das Hauptproblem ist natuerlich, dass bei der Verbrennung von Silanen Sand (Siliziumdioxid) als Verbrennungsprodukt entsteht. Und der Wuerde innerhalb kuerzester Zeit jeden Motor und auch jedes Strahltriebwerk zerstoeren.
@Schwindeggerbub
Natuerlich muss man die Energie, die man aus der Verbrennung von Siulanen gewinnen moechte zuerst in die Reduktion von SiO2 (Sand) investieren....
Aber das sagt jemandem, der der Bloedzeitung glaubt, dass man aus Wasser (dem energieaermsten Oxidationsprodukt des wasserstoffs) Energie gewinnen koennte, natuerlich nichts.
Nichts fuer ungut, aber die elementarsten Zusammenhaenge der Naturwissenschaften muss man schon beherrschen, bevor man sich Gedanken ueber die technische Verwertbarkeit derselben machen moechte!