Und nun wird uns in diesen Tagen wieder einmal schmerzlich in Erinnerung gerufen, dass auch super nicht gleichbedeutend mit großartig sein muss. Der größte anzunehmende Unfall wird noch getoppt vom Super-GAU. Allein sprachlich ließe sich darüber schon trefflich diskutieren.
Inzwischen kommen mir aber auch inhaltliche Fragen. Wenn in Japan das Wasser verseucht ist. Ein Landstrich verwüstet, Menschen verstrahlt - wieso warten dann immer noch alle auf den Super-Gau? Kann es da etwas geben, das uns noch mehr im Innersten erschüttert?
Aber sicher doch.
Tsunami hin, Kernschmelze her - so richtig aus der Fassung geraten wir offenbar erst, wenn noch dazu ein hirnkranker Eisbär stirbt.

