von Rubensfan58 » 13.01.2012, 12:06
Ich wurde sehr streng katholisch erzogen. Die Sexualität als solches wurde verteufelt. Im Laufe meines weiteren Lebens habe ich gelernt, das man gerade darin, offen und ehrlich seine Wünsche die man an den Partner hat, aussprechen sollte.
Wieviele Beziehungen sind den Bach herunter gegangen, eben weil man sich diesbezüglich nicht ausgesprochen hatte? Die Frauen und Männer sind fremd gegangen, eben weil diese sich nicht haben so ausleben können, wie es ihr Kopfkino vorgegeben hat.
Wie oft sind die Damen hingegangen, haben den Wunsch ihres Mannes nicht nachgegeben, z.B. Reizwäsche anzuziehen. Ach Gott, das ziehen doch nur Huren an. Und was hat der Mann getan? Ist dort hin gegangen wo er hat dieses ausleben können.
Ich habe mal irgendwo einen Satz gelesen, Zitat: Eine Frau ist Mutter, Freundin, Geliebte, aber vor allen Dingen ist sie die Hure des Mannes im Bett.
Ein wahres Wort.
Auch die Frau hat, genauso wie der Mann ein sexuelles Kopfkino und möchte genauso wie der Mann, einiges ausprobieren, eben weil es in Ihrem oder seinem Kopf umherschwirrt.
Ich für meinen Teil rede mit der Dame meines Herzens gerade über diese Dinge. Wie soll ich denn wissen, was meine Frau, Freundin gerade in dieser Beziehung gerne ausprobieren möchte?
Sieht man es als eine riesengroße Speisekarte, es gibt Gerichte die man noch nie probiert hat. Man probiert es aus, was einem gefällt, geniesst man des öfteren, was einem nicht gefällt lässt man bleiben, oder?
Ob alleine oder mit 2 oder mehreren, ob in der freien Natur, oder Swingerclub, das spielt dann keine Rolle. Nichts erzwingen zu wollen, es muß immer für beide Seiten gut sein.
Aber man sollte sich immer darüber austauschen wollen, ob es gefällt steht auf einem anderen Blatt.
So sehe ich das und habe keine Scheu es in der Öffentlichkeit zu diskutieren.
Einen schönen Tag ich euch allen wünsche.