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Im Forum Partnerschaft & Liebe können Sie sich mit anderen Mitgliedern im 50plus-Treff zu allen Fragen rund um die Themen Partnersuche, Partnerschaft und Liebe austauschen. Lassen Sie Ihren Gedanken und Gefühlen freien Lauf und eröffnen Sie neue Beiträge oder nehmen Sie zu bestehenden Themen Stellung.

Beitragvon betty_29 » 10.03.2010, 8:57

Ich möchte allgemein mal wissen, warum heute die Beziehungen nicht länger als 2 Jahre oder weniger andauern. Ist es die Versuchung, dass man sich im net mal schnell wieder nach jemanden umschauen kann. Oder ist man nicht mehr bereit die Liebe evtl. wachsen zu lassen. Hinterher ist man dann ziemlich frustriert und zum Schluss will man gar keine Beziehung mehr, nur Bekanntschaften.

Gruß Betty :roll:
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Beitragvon Traumfee » 10.03.2010, 9:37

Ob die meisten Beziehungen so kurz sind, kann ich nicht beurteilen.
Die Leute um mich herum, haben alle längere Beziehungen.
Bei mir waren allerdings schon recht kurze dabei.
Allerdings nicht, weil ich der Meinung bin, dass schon wieder der Nächste kommen wird. Es ergab sich einfach so. Aus verschiedenen Gründen.
Es kommt auch wohl auf die Prioritäten an, die der einzelne Mensch sich setzt.
Für manch einen ist ein Partner vielleicht das sogenannte Sahnehäubchen auf dem Kuchen des Lebens, aber nicht der Sinn des Lebens.
So in etwa könnte es auch auf mich zutreffen.
Es ist schön, jemanden zu haben...aber es ist auch ohne Partner schön.
Ich genieße es, wie es halt kommt.
Denn für mich ist das alles Entscheidende, dass ich LEBE!!
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Beitragvon betty_29 » 10.03.2010, 9:58

Hallo Traumfee,

Du hast es auf den Punkt gebracht, Hauptsache, dass wir Leben. Denn einer Beziehung nachtrauern und sich blockieren nützt nichts. Zuerst habe ich Priorität ich bin ganz Deiner Meinung. Ich gerade eine sehr schöne Beziehung hinter mir und will es immer noch nicht wahrhaben, dass es vorbei ist.
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Beitragvon Fragola » 10.03.2010, 10:19

betty_29 hat geschrieben:Ich habe gerade eine sehr schöne Beziehung hinter mir und will es immer noch nicht wahrhaben, dass es vorbei ist.


Und dieses "Nicht wahrhaben wollen", dass etwas sehr Schönes vorbei ist, kann dauern! Denn nicht jeder liebt die "ex und hopp-Einstellung". Immer wieder bei null anfangen, um dann am Ende in Tränen aufgelöst vor den Scherben zu stehen, macht jedesmal um eine Hoffnung ärmer.

Hat man nicht gerade zu Beginn einer Beziehung die Hoffnung, es möge für "immer" sein?
Trotzdem flüstern uns Vernunft und Erfahrung ständig das Gegenteil ein.
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Beitragvon ashoggi » 10.03.2010, 10:47

Gestern Abend hatten wir hier einen Vortrag, es ging um den Menschen und seine Zukunft. Also Genmanipulation, Atomkraftwerke usw. usw.

Und der Vortragende sagte, dass dem einzelnen Menschen heute die Demut abhanden gekommen ist. Das heißt die Fähigkeit, den anderen zu bewundern, ihn neidlos zu bewundern, weil der Konkurrenzkampf so wichtig geworden ist. Man sollte in der Familie damit anfangen dankbar zu sein, für das was man hat und sich nicht immer nach dem sehnen, was man noch nicht hat.

Ich weiß, das bringt hier nicht viel und ich kann es auch nicht so gut wiedergeben, wie es gesagt wurde. Fakt ist aber, dass wir( also die Menschen) oft zu anspruchsvoll sind - auch dem Partner gegenüber.
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Beitragvon Tarantel60 » 10.03.2010, 10:56

Also ob das mit den 2 Jahren repräsentativ ist, würde ich nicht glauben.
Aber es gibt so ein Phänomen, mit dem Auto.
Habe ich selbst erlebt.
Wenn ich ein rotes hatte, kam es mir vor, als ob alle eine rotes hätte,
und jedes mal bei der neue Farbe wiederholte sich die Prozedur von vorne.

Heute geht der Trend sogar zurück zu der Sittsamkeit, Ursprünglichkeit
und vertrauten Zweisamkeit. Und es wird auch wider mehr geheiratet,
hörte ich gerade neulich.
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Beitragvon Gast » 10.03.2010, 11:03

Ich lernte meinen späteren ehemann kennen, da war ich süsse 17 jahre alt.
Wir haben uns gegenseitig "abgeschliffen", unser leben GEMEINSAM aufgebaut, mit vielen entbehrungen, wurden jung eltern.....es hielt zwar nur 14 jahre....aber immerhin...

Gemeinsamkeit....dieses wort scheint es in dieser schnelllebigen welt nicht mehr zu geben.
Für mich persönlich hat das internet gerade in partnerfragen vieles kaputt gemacht...ein klick machts möglich....gefällt mir etwas am neuen manne nicht, gehts per klick weiter....es ist ja so einfach....und die partnersuche so oberflächlich geworden...

Und nun der generation 50+ zugehörig....kommt erschwerend hinzu, dass wir alle "fertige" menschen sind. Haben höhen und tiefen des lebens durchstanden, die kinder sind (meist) aus dem hause, jetzt wollen wir (er)lebenstechnisch nochmal durchstarten, ich spreche da für mich.
Man möchte keine abstriche mehr machen, erwartet einen partner/in auf augenhöhe.
Möchte sich in diesem alter nicht mehr "abschleifen", aber ohne sanften schliff ist wohl keine beziehung möglich.
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Beitragvon toska5 » 10.03.2010, 11:27

Wenn ich eine Beziehung anfange, denke ich nie, dass es eine kurze Beziehung wird, vielmehr hoffe ich, es wird die letzte. Ich kann aber nur in einer gefühlsbetonten Beziehung sein. Wenn jedoch Gefühle nachlassen, warum auch immer und ich weiss nicht warum, dann wird das Ganze zur Last.

Ihr schreibt hier Alles richtig: an der Beziehung arbeiten, sie wachsen lassen, Kompromisse und "Schliffe" zulassen, Ansprüche reduzieren. Das versuche ich auch, aber es bringt nichts, wenn das Herz schweigt.

Gerade gestern habe ich an einen weisen Spruch von Paul von Heyse erinnert, der hier gut passt und den ich noch mal einbringe.


Wenn Kopf und Herz sich widersprach,
tät doch das Herz zuletzt entscheiden.
Der arme Kopf gibt immer nach;
er ist der Klügere von beiden.
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Beitragvon kundgeba » 10.03.2010, 12:45

    Ich denke nicht, dass es am Internet liegt - dass man rascher sich wieder einen neuen Partner sucht, wenn eine Beziehung zu lau wird und man sie abstreifen will. Und je älter man wird, da stellt sich schon die Frage ob man sich das noch antun soll.
    Wenn man nicht mehr die Gefühle erwidern kann, tut man sich selbst nichts Gutes, wenn man nebenher lebt und ein Miteinander immer schwieriger wird.

    Dass man dadurch sofort wieder in eine neue Partnerschaft flieht, liegt doch an den einzelnen Menschen selbst an dem Charakteren. Der eine will sofort wieder etwas Neues und ein anderer bedarf Zeit, um sich selbst klar zu machen, wie der den nächsten Schritt setzen will. Vor allen wird einem dabei bewusst, was man nicht mehr will - und somit grenzt es auch die Auswahlmöglichkeiten ein.
    Das Internet ist lediglich ein Hilfsmittel - zur Unterstützung, was man selbst will.
    Es auf das Internet zu schieben - ich glaube, das ist zu einfach gedacht.
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Beitragvon SusanneB » 10.03.2010, 13:00

Es ist das Ende der Verliebtheit, das zu den Zweifeln, zur Ernüchterung führt. Auf einmal ist so alltäglich, was vorher außergewöhnlich war. Und dann entscheidet sich: Sind die bis dahin verbindlichen Knoten fest genug geknüpft worden, können für alle beide lebbare Beziehungsmodelle entwickelt worden, gibt es Dinge, die auch noch länger spannend bleiben? Ist es Liebe geworden?

Die eigene Frustrationstoleranz spielt eine große Rolle, wie man mit dieser Phase umgeht, das Sahnehäubchen-Gefühl rückt in den Hintergrund. Und das Wissen, dass man auch ohne Partner glücklich ist, hilft eher beim Weitermachen, die Erwartungen an die Beziehung, an den Partner ist dann einfach realistischer.

Ich bin nach ungefähr zwei und einem halben Jahr des tatsächlichen Zusammenseins (gab ein paar Unterbrechungen, daher insgesamt längeres Kennen) jetzt in der Phase der "Konsolidierung". Bisher waren die Erwartungen auf Spiel, Spaß und was zum Naschen ausgerichtet. Jetzt kamen von selbst Gespräche dazu über Zukunft, über Kompromisse, über beide nicht überfordernde Gemeinsamkeit, über zu treffende gemeinsame Entscheidungen. Ja, und man muss auch aushalten, sich mal überhaupt nicht einigen zu können, einfach unterschiedliche Wünsche im Raum stehen zu lassen.
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Beitragvon Dorodoo » 10.03.2010, 13:25

Stefanie :wink: : deine beiden letzten Abschnitte sind genau so , wie ich es auch , zumindest grossteils , empfinde ! :!:
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Beitragvon Gast » 10.03.2010, 14:09

Ashogi
Und der Vortragende sagte, dass dem einzelnen Menschen heute die Demut abhanden gekommen ist.
Das heißt die Fähigkeit, den anderen zu bewundern, ihn neidlos zu bewundern,
weil der Konkurrenzkampf so wichtig geworden ist. Man sollte in der Familie damit anfangen
dankbar zu sein, für das was man hat und sich nicht immer nach dem sehnen, was man noch nicht hat.


bei sich sollte man anfangen

Tarantel
Heute geht der Trend sogar zurück zu der Sittsamkeit, Ursprünglichkeit
und vertrauten Zweisamkeit. Und es wird auch wider mehr geheiratet,
hörte ich gerade neulich.


Meine Liebe hat vorgestern - Ja gesagt


Stefanie
Man möchte keine abstriche mehr machen, erwartet einen partner/in auf augenhöhe.
Möchte sich in diesem alter nicht mehr "abschleifen", aber ohne sanften schliff
ist wohl keine beziehung möglich.

Sehe ich auch so
Gemeinsam sich gegenseitig anpassen,
ohne sich zu verbiegen

Toska
Das versuche ich auch, aber es bringt nichts, wenn das Herz schweigt.
Gerade gestern habe ich an einen weisen Spruch von Paul von Heyse erinnert,
der hier gut passt und den ich noch mal einbringe.
Wenn Kopf und Herz sich widersprach,
tät doch das Herz zuletzt entscheiden.
Der arme Kopf gibt immer nach;
er ist der Klügere von beiden.

Wenn ich mit mir rede, so wie mit einem Freund,
was mit Manipulation nichts zu tun hat,
lerne ich meine schöpferische Kraft zu erschließen
die ein wahrhaft eigenständiges Leben ermöglicht.
Dann kann ich innerlich loslassen und gehe
meinen Weg ganz ungezwungen.
Ich höre auf mein Herz
und werde in die richtige Richtung geführt.
GSEisstille

Kundgeba
Vor allen wird einem dabei bewusst, was man nicht mehr will -
und somit grenzt es auch die Auswahlmöglichkeiten ein.
Das Internet ist lediglich ein Hilfsmittel - zur Unterstützung, was man selbst will.

Nach 3 Beziehungen · 34 Jahren kenne ich mich so gut
und weiss wo die eigenen Grenzen liegen und kann die des Partners akzeptieren
Internet OK


Betty
Es ist das Ende der Verliebtheit, das zu den Zweifeln, zur Ernüchterung führt. Auf einmal ist so alltäglich, was vorher außergewöhnlich war. Und dann entscheidet sich:
Hinterher ist man dann ziemlich frustriert und zum Schluss will man gar keine
Beziehung mehr, nur Bekanntschaften.

Frust auf Bekanntschaft würde ich bei laufend wechselnden bekommen
wäre wohl besser ein Gänserich geworden
Hoffe das mich die letzte gefunden hat

Susanne
Es ist das Ende der Verliebtheit, das zu den Zweifeln, zur Ernüchterung führt. Auf einmal ist so alltäglich, was vorher außergewöhnlich war. Und dann entscheidet sich:

Bin in den ersten Wochen
toll geschrieben
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Beitragvon Gast » 10.03.2010, 14:20

Eisstille....

Herzlichen glückwunsch zum ja-wort...alles liebe für euch!!

Mal neugierig gefragt: wie lange kennt ihr euch?
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Beitragvon Gast » 10.03.2010, 14:24

11.02.10
hat mit Altweiber nur Datumsmäßig zu tun
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Beitragvon Hermesfluegel » 10.03.2010, 14:25

Betty,
Da das Sozialgefüge,sich geändert hat,gebe ihnen zwei Mobiltelefone und die Beziehung hält Ewig,solange sie nicht zusammen Sprechen.
DEN DAS HABEN DIE MEISTEN VERLERNT,unsere Kinder sind so dumm,das die Rechtschreibung geändert werden muss,nur das noch ein paar mehr durch das Diktat kommen,Pisa lässt grüßen,und die Dummheit wird mit in die Sprachkommikation mit Übernommen!
Und wir haben auch PISA in der Lebenseinstellung,und Eltern die ihre Kinder darin Unterstützen,oder Unterstütz haben,sollten sich auch mal Hinterfragen!!!
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