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Im Forum Freundschaft & Familie können Sie sich mit anderen Mitgliedern im 50plus-Treff zu allen Fragen rund um die Themen Freundschaft und Familie austauschen. Teilen Sie lustige aber auch nachdenkliche Erfahrungen und Erlebnisse mit anderen oder schließen Sie einfach neue Bekanntschaften.

Beitragvon spatzi0404 » 31.10.2011, 10:34

Vor zwei Jahren haben sich die Eltern getrennt, nun besteht die Mutter darauf dass ich sie unterstütze. (mein Sohn ist der Vater) das habe ich auch immer getan soweit es mir möglich war. Auch mein Sohn unterstützt sie wo er nur kann, doch auch er kann seine Arbeitszeit nicht selbst bestimmen, und kann nicht immer wann sie es möchte sich um den kleinen kümmern.
Doch jetzt möchte sie dass ich den kleinen öfter in der Woche vom Kindergarten abhole, weil sie am Nachmittag arbeiten geht. Da ich selbst in zwei Schichten arbeite, ist das so gut wie unmöglich. Ich habe versucht gemeinsam mit meinem Sohn ihr das zu erklären, doch sie besteht darauf, denn schließlich hätten wir die Pflicht uns um sie zu kümmern?
Ist es wirklich unsere Aufgabe unseren Job auf zu geben, um ihr ihren zu ermöglichen?
Ich sehe das nicht so, denn in erster Linie ist sie doch die jenige die ja (wenn es mir auch leid tut) sich so orientieren muss das sie Job und Kind auf einander abstimmt? Das wir sie unterstützen soweit es unsere Möglichkeiten her geben ist für uns selbstverständlich.
Jetzt aber lässt sie nicht mehr mit sich reden und besteht darauf das ich mich mehr um sie kümmere, sie sagt es geht ja schließlich um meinen Enkel, sollte ich das nicht tun wird sie dafür sorgen das ich ihn nicht mehr sehen darf.
Muss ich mein Leben umstellen und alles aufgeben? Auch wenn ich meinen Enkel über alles liebe, kann es sein das ich mein Leben dafür ändern muss? Wie seht ihr das? Was würdet ihr machen?
Bin gespannt auf eure Meinungen
Euch allen einen schönen Tag wünscht
Spatzi
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spatzi0404
 

Beitragvon silviaanna » 31.10.2011, 11:59

hallo spatzi

gibt es noch eine zweite oma oder großväter?
ich könnte mir vorstellen dass deine schwiegertochter angst hat alles zu bewältigen.
es ist ja auch wirklich schwer für alle und für das kind.
ein problem das viele kennen, da heute die meisten großeltern noch berufstätig sind.
eine erpresssung mit "enkelentzug" ist traurig und lieblos auch dem kleinen gegenüber.
vielleicht findet ihr in einem sachlichen gespräch doch noch lösungen.

ich selber bin (noch) keine oma, aber ich erinnere mich gut daran, dass es nicht nur darum geht,
das kind abzuholen sondern auch darum wer da ist wenn es krank ist oder in den ferien (wenn z.b. pflegeurlaub schon aufgebraucht ist). aber ich hatte das glück dass unsere oma nicht berutstätig war.

liebe grüße
silviaanna
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silviaanna
 
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Beitragvon Arabell » 31.10.2011, 12:06

Muss - finde ich kein gutes Vorzeichen. .
Ich persönlich würde immer alles in meiner Macht stehende tun, zum Wohle meiner Enkel,
ohne nachzudenken.
Sie sind drei von meinen Allernächsten.
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Arabell
 

Beitragvon gelika57 » 31.10.2011, 12:10

Es ist wie immer und überall... die Kinder müssen darunter leiden was die Erwachsenen
nicht auf die Reihe kriegen, sie werden als Druckmittel benutzt... ich finde das sehr schade.

Du bemühst Dich doch und zeigst guten Willen, irgendwie sollte es doch eine Möglichkeit geben
einen gemeinsamen Nenner zu finden, setzt Euch doch mal alle zusammen und versucht
das zu regeln - zum Wohle des Kindes - das sollte doch im Vordergrund stehen.

Mit dem Kopf durch die Wand, das bringt doch gar nichts - vielleicht habt ihr noch eine vertrauensvolle
außenstehende Person die vermitteln kann ??

Wünsche Dir das Ihr das hingekriegt- und lass Dir um Himmelswillen nicht einreden das Du eine
schlechte Oma bist, in erster Linie sollten die Eltern dafür verantwortlich sein, Du hilfst und das ist
doch schon sehr viel, das hat auch nicht jeder ! Alles Gute !!
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gelika57
 
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Beitragvon judy1210 » 31.10.2011, 12:25

Kennst Du niemand "vertrauenswürdigen" der diesen Part für Dich übernehmen könnte. Oft gibt es ältere Leute, die froh wären, wenn sie so eine "Oma Aufgabe"  zu erledigen hätten, weil es ihnen sonst langweilig ist.  Denk mal in Ruhe nach und überlege, ob Dir niemand einfällt.
Im übrigen kann ich beide Parteien verstehen.
Nur schade ist es, wie schon Gelika geschrieben hat, dass der Streit auf dem Rücken der Kinder ausgetragen wird! 

LG Judy 
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Beitragvon exmusikerin » 01.11.2011, 0:49

Es gibt Tagesmütter und ergänzende Abend-/Nachtbetreuung - vermittelt über die Jugendämter und Kita-Verwaltungsstellen!! Wenn die Mutter des Kindes anhand von Dienstplänen nachweist, dass kein anderes Familienmitglied xxxx das Baby betreuen kann, erhält sie auch zu Abend-/Nachtzeiten eine KOSTENFREIE ERGÄNZENDE Kinderbetreuung im häuslichen (eigenen) Wohnbereich, sofern die Mama des Kindes bereits einen Kitabetreuungsvertrag abgeschlossen hat (oder das Kind in Tagespflege bereits betreut wird). D. h. das Kind geht in die Kita und wird dann danach von der beauftragen (staatlich geprüften + zugelassenen) Betreuungsperson in Absprache mit der Kindesmutter betreut!
Diese Kinderbetreuung kann auch stundenweise, Tageweise oder am Wochenende oder je nach Schichtpaln in Anspruch genommen werden (kostenfrei!). Weitere Anbieter sind Wohlfahrtsorganisationen, ASB + Juhanniter.

Und es gibt kostenplichtige private Angerbote über Agenturen: Babysitter + "Leihomas". Diese kann mann buchen, stundenweise, tageweise ...
Deine Ex-"Schwiegertochter" bekommt Kindergeld und sicher auch noch Unterhalt für das Kleine. Von diesem Geld kann Sie eine ergänzende Betreuung in den Abend-/Nachstunden, wenn Du als Oma Spätdienst hast und auch alle anderen auch arbeiten müssen, die ergänzende Betreuung bezahlen.

Da Du selbst als Oma erwägst Deine Arbeit zuliebe des Enkels aufzugeben - das würde ich NICHT tun, denn wenn die Kindesmama sich partnermäßig anders orientiert, ist sie eines tages weg mit dem Kind... Wozu hast Du dann vorzeitig Deine Arbeit aufgegeben? (Ist nur 1 Beispiel).

Kommentar: die "Jungoma" exmusikerin

Mein Enkelkind ist jetzt 11 Monate jung und ich helfe viel mit Babybetreuung und Entwicklungsförderung (je nach meinem Dienstplan + eigenen Kräften)
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Beitragvon ilonca » 01.11.2011, 20:48

also ich würde mich nicht erpressen lassen :mrgreen: es ist schade, daß solche probleme
meist auf dem rücken der kinder ausgetragen werden :roll: so wie schon @exmusikerin anführte
bekommt die kindesmutter ja unterhalt und kindergeld,wird - soweit möglich von dir und dem
kindesvater unterstützt :!: aber die arbeit aufgeben, finde ich eine zumutung der jungen mutter,
sie scheint es sich sehr einfach zu machen :roll:
hoffe für euch, daß ihre eine möglichkeit findet um das problem zu lösen, außerdem hat ja
@exmusikerin sehr viele möglichkeiten aufgezählt, die mutter muß sich nur darum kümmern,
also meine meinung ist und bleibt: nicht unter druck setzen lassen, auch wenn man das enkelkind
noch so sehr liebt :!: :!:
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Beitragvon rheinnixe » 03.11.2011, 14:33

Ich würde der jungen Frau klarmachen, dass nicht generell "Frechheit siegt", sondern dass ich ihre Forderung dreist und unverschämt finde. Und erpressen ließe ich mich schon gar nicht. Ruhig, unmissverständlich, aber überzeugend zum Ausdruck gebracht, sollte das doch seine Wirkung nicht verfehlen. (Schließlich sieht sie dann ihre Felle schwimmen.)
Wenig erfolgreich könntest du allerdings sein, wenn deine Haltung bisher nicht klar und eindeutig war. Wenn du euer Verhältnis durchleuchtest, findest du sehr wahrscheinlich die Erklärung für diese fordernde Haltung dir gegenüber. Den Hebel zum Ansetzen hättest du damit auch, den solltest du nutzen.
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Beitragvon Sigrit2011 » 03.11.2011, 15:25

spatzi0404 hat geschrieben:nun besteht die Mutter darauf dass ich sie unterstütze.


Ich denke schon, dass die Mutter des Kindes ihre Vorstellungen aussprechen kann. Doch du mußt dich nicht den Vorstellungen anpassen. Du kannst ihr ein Angebot machen, wie es für dich machbar ist. Wenn sie darauf nicht eingehen kann, dann müssen andere Möglichkeiten für die Betreuung gefunden werden. Darüber muß dann vielleicht öfter nachgedacht und geredet werden, sie braucht dazu mit Sicherheit Unterstützung.

Doch ich denke auch, dass sie selbst als Mutter, in erster Linie dafür verantwortlich ist, ihre Arbeitszeit so zu gestalten, das es mit den Kindergartenzeiten übereinstimmt. Ich denke, sie gibt die Verantwortung zu schnell ab, entweder weil sie vielleicht überfordert ist, was ich gut verstehen kann, oder weil sie ihren Willen durchsetzen will, weil sie etwas erzwingen will. Doch darauf würde ich mich nicht einlassen, denn das tut ihr selbst auf Dauer auch nicht gut.

Man darf dem anderen nicht immer das geben, was er will, man darf sich von einem anderen Menschen nicht kontrollieren lassen, man darf sich nicht den vielleicht egoistischen Forderungen eines anderen Menschen anpassen. Damit wird das Leid, was wirklich dahintersteht, nur verlängert. Aus so einer Konflikt Situation lernen in der Regel alle Beteiligten, und es sollten Alle als Gewinner aus der Situation herausgehen können.

LG
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Beitragvon kundgeba » 03.11.2011, 15:51

spatzi0404 hat geschrieben:Vor zwei Jahren haben sich die Eltern getrennt, nun besteht die Mutter darauf dass ich sie unterstütze. (mein Sohn ist der Vater) das habe ich auch immer getan soweit es mir möglich war. Auch mein Sohn unterstützt sie wo er nur kann, doch auch er kann seine Arbeitszeit nicht selbst bestimmen, und kann nicht immer wann sie es möchte sich um den kleinen kümmern.
Doch jetzt möchte sie dass ich den kleinen öfter in der Woche vom Kindergarten abhole, weil sie am Nachmittag arbeiten geht. Da ich selbst in zwei Schichten arbeite, ist das so gut wie unmöglich. Ich habe versucht gemeinsam mit meinem Sohn ihr das zu erklären, doch sie besteht darauf, denn schließlich hätten wir die Pflicht uns um sie zu kümmern?
Ist es wirklich unsere Aufgabe unseren Job auf zu geben, um ihr ihren zu ermöglichen?
Ich sehe das nicht so, denn in erster Linie ist sie doch die jenige die ja (wenn es mir auch leid tut) sich so orientieren muss das sie Job und Kind auf einander abstimmt? Das wir sie unterstützen soweit es unsere Möglichkeiten her geben ist für uns selbstverständlich.


    Nein - die Pflicht liegt bei der Mutter - und es ist schön, dass ihr sie unterstützen wollt - und es ist auch nicht selbstverständlich, dass ihr sie unterstützt.
    Doch leider sollte diese junge Mutter mal darüber nachdenken - dass sie froh sein sollte, wenn ihr Hilfe angeboten wird und ihr sie auch unterstützen wollt - aber es ist nicht selbstverständlich. :!:
    Das solltet sie mal auch begreifen - also ihr klarmachen.


spatzi0404 hat geschrieben:Jetzt aber lässt sie nicht mehr mit sich reden und besteht darauf das ich mich mehr um sie kümmere, sie sagt es geht ja schließlich um meinen Enkel, sollte ich das nicht tun wird sie dafür sorgen das ich ihn nicht mehr sehen darf.



    Darauf würde ich ihr doch antworten - ja es ist mein Enkel - und ich liebe ihn und sehe ihn gerne - aber wenn du uns damit erpressen willst - sollte dir bewußt sein - dass du dein Kind benutzt - :!: Ausserdem sollte man keinen Menschen benutzen - egal wie alt er ist - und auch wir wollen uns nicht benutzen lassen.
    Wenn dir die Aufgaben einer Mutter zuviel ist - dann sage es - und wir werden versuchen dir zu helfen - aber auch Hilfe kann nur freiwillig sein - nie unter Erpressungsdruck gelingen.


spatzi0404 hat geschrieben:Muss ich mein Leben umstellen und alles aufgeben? Auch wenn ich meinen Enkel über alles liebe, kann es sein das ich mein Leben dafür ändern muss? Wie seht ihr das? Was würdet ihr machen?
Bin gespannt auf eure Meinungen
Euch allen einen schönen Tag wünscht
Spatzi

    Nein - nein und nochmals nein - wir Großmütter helfen doch gerne - und werden es auch immer wieder tun - aber es kann nicht sein, dass du deine Lebenplanung - deine Arbeit vernachläßigst - was ja auch deine Zukunft beeinträchtigt - nur um einer Erpressung nachzugeben - .
    Wenn sie mit Enkelentzug droht - tut sie es auch in anderen Situationen - zumindest bei jeder Gelegenheit die ihr nicht in den Kram passt, denn sie hat ja guten Erfolg damit - wenn ihr damit immer nachgebt.

    Eine schwierige Situation - mit der man sehr einfühlsam umgehen muss - und auch die richtigen Worte finden sollte - damit ein gutes Miteinander - zum Wohle des Kindes gelingt.

    Übrigens Gewitter reinigen oft den Himmel :wink:
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Beitragvon Traumfee » 03.11.2011, 19:37

Das Verhalten dieser jungen Mutter klingt mir eher nach Hilfeschrei.
Und das kommt mir sehr bekannt vor.
Es kommt vielleicht wie Erpressung rüber...muss aber ganz und gar nicht so gedacht sein.
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