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Beitragvon Cosmea52 » 22.07.2011, 15:23

"sie hom a Haus baut, sie hom a Haus baut, sie hom uns a Haus her baut" singt Arik Brauer.

Heute ist so ein Tag da gehe ich mit Veränderung in diese Richtung schwer um.
Heute war ein Begräbnis, der Dame auf deren Grundstück ein Wohnungsblock entstehen soll.
Und gerade am Tag des Begräbnisses ist die Bauverhandlung.
Reiner Zufall oder was anderes?
Ich mag es nicht zu beurteilen.

Erinnerungen an diese Frau und an das Haus das vorher dort stand, ziehen herauf und vorüber!

Wie sagt man so schön?

Nichts ist so gewiss, wie die Veränderung und wir leben im Alter von der Erinnerung?
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Beitragvon Tarantel60 » 22.07.2011, 17:03

Das sehe ich ganz anders, nicht wahr. Weil ich fände es grauenvoll, würde ich nur von Erinnerungen leben müssen. Ich glaube, eher umgekehrt ist das... die Zukunft müsste sich etwas klarer zeigen... die Zukunft! Die Vergangenheit interessiert mich am allerwenigsten!




<Mal sind die Jahre vergangen, mal sind sie wieder da.
Keine Geschichte erleben wir, sondern nur Elemente vom Ganzen,
die willkürlich hin- und herspringen.>

(B. Strauß)
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Beitragvon Foxifix » 22.07.2011, 17:10

Es wäre schlimm wenn wir "im Alter" nur von Erinnerungen leben würden, Veränderungen gibt es jeden Tag, und zumeist machen sie das eigentliche und schöne Leben aus :D
Und wie definierst du Alter für dich? Es gibt selbst Menschen über 90, die aktiv im Heute und Jetzt leben, und nicht nur im Gewesenen :D
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Beitragvon Chri51 » 22.07.2011, 18:07

In meinem Leben haben sich "Veränderungen" meistens selbst überholt... :roll:
Allein an die 20 Umzüge lassen ahnen!
Im Moment gibt es schon wieder neue Anzeichen, frisch von "Schicksal" geliefert, da muß man durch... :shock:

Ich sehne mich öfters nach "Ruhe", aber irgendwie kriege ich es immer wieder auf die Reihe, diese nicht zu finden.

---

Tara, ich habe schon mal Sekt kaltgestellt :mrgreen:
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Beitragvon Tarantel60 » 22.07.2011, 18:41

Oh, was wird gewürdigt Chri? :D
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Beitragvon Chri51 » 22.07.2011, 18:58

Tarantel60 hat geschrieben:Oh, was wird gewürdigt Chri? :D


Dein "Zehntausender"... :mrgreen:
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Beitragvon Tarantel60 » 22.07.2011, 19:43

Oh,oh...... aber erst kümmt mein PLZ, nicht wahr :lol: :lol:
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Beitragvon Cosmea52 » 22.07.2011, 20:04

Ich habe nicht gemeint, dass man nicht im hier und jetzt lebt, sondern mit Veränderung im Äußeren so seine Zweifel hegt.
Ich frage mich z.b. ob es sein muss, dass ein schönes kleines "Keuschler"Häuschen einem Wohnblock weichen muss.
Es ist mir schon klar, dass kleine Landwirtschaften keinen Bestand haben und niemand gewillt ist, ein Haus mit einem großen Obstgarten rundherum zu pflegen.
Da ist es schon besser, das Grundstück samt altem Haus zu veräußern und es dem Kommerz zu zu führen!
Geld muss fließen, alles muss verwertet werden.

Ich hoffe nur, dass es mit "Gefühl" geschieht!
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Beitragvon Tarantel60 » 22.07.2011, 21:02

Und was hältst du davon, wenn du das Haus rettest, in dem du das kaufst. Dann hast du doch die Sorge aus der Welt... aber komme mir nicht nächste Woche schon wieder... von wäng, da wäre schon wieder ein Haus.... und so... :lol: :lol:
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Beitragvon gelika57 » 22.07.2011, 21:05

Tarantel60 hat geschrieben:Und was hältst du davon, wenn du das Haus rettest, in dem du das kaufst. Dann hast du doch die Sorge aus der Welt... aber komme mir nicht nächste Woche schon wieder... von wäng, da wäre schon wieder ein Haus.... und so... :lol: :lol:



@Tara deine Ratschläge sind köstlich.... selten so gelacht
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Beitragvon Tarantel60 » 22.07.2011, 22:14

Geli, du hast wenigstens noch Humor. Die anderen weinen immer noch bestimmt :lol: :lol: :lol:
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Beitragvon kariboausvlo » 23.07.2011, 8:47

Ich trenne mich nur schwer, doch ich weiß:
Nichts ist so sicher wie die Veränderung.
Das Glück und das Jungbleiben liegt in der
Fähigkeit, den Augenblick wahrzunehmen, zu genießen,
zu leben und wieder gehen zu lassen
für den nächsten Augenblick.
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Beitragvon Uschi1948 » 23.07.2011, 9:19

Cosmea52 hat geschrieben:Ich habe nicht gemeint, dass man nicht im hier und jetzt lebt, sondern mit Veränderung im Äußeren so seine Zweifel hegt.
Ich frage mich z.b. ob es sein muss, dass ein schönes kleines "Keuschler"Häuschen einem Wohnblock weichen muss.
Es ist mir schon klar, dass kleine Landwirtschaften keinen Bestand haben und niemand gewillt ist, ein Haus mit einem großen Obstgarten rundherum zu pflegen.
Da ist es schon besser, das Grundstück samt altem Haus zu veräußern und es dem Kommerz zu zu führen!
Geld muss fließen, alles muss verwertet werden.

Ich hoffe nur, dass es mit "Gefühl" geschieht!

@ cosmea,
die Frage können Dir nur die Erben beantworten, die das Grundstück verkauft haben.
Und da es so schnell keine Baugenehmigung gibt, ist das nicht erst mal eben so entschieden worden.
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Beitragvon marcella48 » 23.07.2011, 9:22

kariboausvlo hat geschrieben:Ich trenne mich nur schwer, doch ich weiß:
Nichts ist so sicher wie die Veränderung.
Das Glück und das Jungbleiben liegt in der
Fähigkeit, den Augenblick wahrzunehmen, zu genießen,
zu leben und wieder gehen zu lassen
für den nächsten Augenblick.


Wenn eine Veränderung mit "äusserem" Zwang verbunden ist, damit habe ich jeweils auch grosse Mühe. Anders sieht es aus, wenn ich selber, freiwillig, eine Aenderung herbeiführe....
Doch ich muss zugeben, dass sogar "erzwungene" Veränderungen sich meistens positiv ausgewirkt haben, oder empfinde ich bloss so, weil ich es schlussendlich doch akzeptiert habe?
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Beitragvon Traumfee » 23.07.2011, 9:47

Doch...ich kann das nachempfinden, wie Cosmea das beschreibt.
Solche Art von Veränderungen gibt mir auch manchmal einen Stich ins Herz.
Vor Jahren habe ich mal eine Kurzgeschichte für/über einen wunderschönen alten Baum geschrieben, der trotz massiver Proteste gefällt wurde.
Ich bin nach wie vor begierig auf Neues....aber bei manchen Sachen hätte ich gerne, wenn sie so bleiben könnten. Etwas Beständiges in meinem oft so unruhigen Leben.
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