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Wie ist Deine Liebe?

1435 Beiträge
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Beitragvon Gast » 07.03.2010, 13:57

Ja gibt es solche Fälle und auch wieder andere, ist recht unterschiedlich.
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Beitragvon Gast » 07.03.2010, 13:59

für viele Frauen unserer Generation sicherlich - das war früher absolut out: bloß nicht egoistisch und "selbstsüchtig" sein, das war "unweiblich". Man ist dann nicht so nützlich.

Da es niemanden groß gekümmert hat, bin ich dann doch egoistisch geworden, wie es wohl meiner Natur entspricht. Und nur, wenn ich mich selbst richtig lieb finde, kann ich VIELLEICHT etwas davon abgeben und transportieren. Nur dann.

Wer in Hospizen arbeitet oder sich um andere kümmert, muss einfach Liebe in sich haben. Anders kann ich mir das nicht erklären. Vielleicht sieht man es nur nicht.
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Beitragvon Gast » 07.03.2010, 14:43

Ein inneres Gesättigtsein, ist die Voraussetzung um Liebe geben zu können, also eine "Überschussproduktion" die dann generiert. Ist ein Brunnen reich mit Wasser gefüllt, dann sprudelt er eben, er gibt ab.
Dann gibt es das au pair Verhältnis, d.h. ich gebe, um zu nehmen, auch dann ist alles im Lot.
Weiterhin haben wir dann noch den Altruismus, in Helferberufen garnicht mal so selden, dann ist es nur bloße Aufopferung, nicht grade anstrebenswert.
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Beitragvon Gast » 08.03.2010, 0:42

Gesättigtsein - finde ich gut. Tatsächlich bezeichne ich sowas schon als "Liebe". Mit was soll ich sonst gesättigt sein?

Aber ich glaube, im normalen Sprachgebrauch ist Liebe immer etwas, wo mehrere Personen beteiligt sind - eine Art Tauschwährung. Man muss immer jemanden oder etwas lieben - einfach so ist ungewohnt.

Ich verwende das Wort "Liebe" sowieso nicht gern - es ist abgenutzt und man liebt alles Mögliche. Oder nutzt es zum Manipulieren.

Für mich ist ein ein inneres Gefühl, wodurch auch immer es ausgelöst wird.
Meist sind es Menschen, die mich berühren, aber für viele kann es auch ein Hund oder eine Katze sein, ein Auto, ein Sonnenuntergang oder man versucht, es mit Geld oder Drogen zu erreichen - die Sättigung. Vielleicht klingt Erfüllung besser.

Mag sein, dass eine Lebensaufgabe oder auch eben "Altruismus" bei einigen dieses erfüllte Gefühl hervorruft. Warum sonst gibt es Ärzte ohne Grenzen, die freiwillige Feuerwehr oder die Malteser? Oder wenn man einer "Bestimmung" folgt - herausgefunden hat, was einen wirklich befriedigt. Dass der Brunnen fließt.
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Beitragvon Gast » 08.03.2010, 4:12

ich habe erkannt, dass man sich nur öffnen muss um zur liebe zu gelangen.

aber es ist wirklich so, man muss zuerst sich selbst annehmen, sich selber lieben können, erst dann kann man andere bedingungslos lieben.
da ich krankenschwester war und viel am krankenbett zu tun hatte, weiß ich, dass das lieben eines kranken einfach ist.
ihm das zu geben, was er braucht, nämlich meist zuwendung, bedingunsgslose zuwendung.
das hat schon seinen sinn in sich!

dabei darf man aber nicht übersehen, dass man es nicht in ein helfersyndrom münden lässt, um nicht im burnout zu landen.

liebe ist etwas wunderschönes. lasst es fließen!
wenn man aufmacht, fließt die liebe auch nach! und man kann sie sich aus der natur holen.
ich kann einen baum umarmen.
und irgendwo habe ich gelesen, manche meinen, wenn man mit einem baum spricht, der sei verrückt, aber genau das gegenteil ist der fall!!!

gott ist unerschöpfliche liebe für mich!
und die ist auch in der natur zu finden!
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Beitragvon kariboausvlo » 08.03.2010, 5:29

Wenn ich diskutiere, geht mir über kurz oder lang
meine Liebe verloren.
Ich rutsche immer mehr in den Verstand,
mein Herz verschließt sich, und ich
kann meine Liebe nicht mehr finden.
Spüre nur noch den Schmerz und die
Trauer des eingeschlossenen Herzens.
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Beitragvon Gast » 08.03.2010, 9:07

ja liebe @kariboausflo:

dann musst du wieder zu dir zurück, ganz zu dir und dich in die schwingungen der liebe versetzen und du hast sie wieder.

ja das phänomen liebe, hat schon peter lauster beschrieben, man kann sie nicht festhalten.
und wenn man es versuchen möchte, flutsch ist sie weg!
man kann sich aber in ihre schwingung begeben.
"leide nicht, liebe" von werner ablass, das zeigt auf wie man es machen kann, um in diese schwingung zu gehen!

ich wünsche allen hier viel liebe, positive schwingung!
der verstand hat pause!
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Beitragvon Traumfee » 08.03.2010, 9:18

Was ich jetzt versuche zu beschreiben, ist eigentlich unbeschreiblich.
Mehrmals war ich in den vergangenen Jahren dem Tode sehr nah.
Ostern vor 3 Jahren war es mal wieder soweit. (Einzelheiten werde ich euch ersparen.)
Eigentlich war ich zur Notoperation in die Medizinsche Hochschule verlegt worden, aber meine Chancen standen recht schlecht, diese Op zu überleben.
Also waren wir uns einig, dass die Ärzte auf andere Weise versuchen würden, mich zu retten.
Und es gelang..
Jetzt kommt die eigentliche überwältigende Erfahrung:
Als ich einige Tage später auf meinen wackligen Beinen in den Klinikpark ging, erfasste mich ein nie gekanntes Gefühl der Liebe zum Leben.
Wie oft hatte ich gesagt "Ich will leben" und hatte dafür gekämpft, aber solch ein alles durchströmendes Gefühl der Liebe, hatte ich nie zuvor empfunden.
Alle meine Sinne waren irgendwie geschärft...jeder Geruch, jedes Geräusch wurde mir ganz deutlich bewußt.
Ich stand mit ausgebreiteten Armen mitten im Park, hielt mein Gesicht in die Sonne und war einfach nur erfüllt von grenzenloser Liebe.
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Beitragvon kariboausvlo » 08.03.2010, 9:47

@Traumfee
Du hast es so beschrieben,
dass ich es fühlen kann.
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Beitragvon Gast » 08.03.2010, 12:04

Erfüllung und innere Sättigung sind zweierlei paar "Schuhe", ersteres ist ein eingelöstes Sein des Ich-Ideals, (Teil des Über-Ichs), zweites ein bereinigtes Ich und Es. Ersteres kann durchaus letzteres hervorrufen, wenn denn ein Minimalfond an Stabilität und Sättigung vorliegt, so dass ein Art Aufheiz/Aufschaukelungseffekt sich erst dann breitmachen kann.
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Beitragvon Gast » 08.03.2010, 12:16

vor ein paar Tagen habe ich endlich mal wieder Sonne gesehen
shit WInter

und in SIe reingesehen, bei dem Gefühl das ich dabei bekam

wie mich die Wärme wunderbare durchflutete

hatte ich nur einen Gedanken,

den an meine Liebe
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Beitragvon Gast » 08.03.2010, 19:36

schön, einfach schön was ihr alle da schreibt!

danke!

und kariboausflo, ich finde den thread wunderbar.

schön dass es solche zwischendurch auch gibt.

die welt ist bunt und das ist auch schön!

ja wenn man sich nach dem langen winter in die sonne stellt, dann ist das gefühl des durchflutet werdens so intensiv, als ob es die liebe selber wär!
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Beitragvon Traumfee » 09.03.2010, 9:46

Heute gilt meine Liebe insbesondere meiner besten Freundin, deren geliebte Tochter am Freitag beerdigt wird.
Selbst das tiefste Mitgefühl kann den Schmerz nicht erahnen, den sie zu ertragen hat. Deshalb schicke ich ihr meine Liebe.
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Beitragvon kariboausvlo » 09.03.2010, 11:10

Heute möchte ich mir selber ganz viel
"Eigenliebe" geben,
möchte mich mögen
mit allen meinen Facetten.
Mein Körper macht ein wenig Probleme.
Oft liegt es daran, dass ich nicht
gut mit mir umgehe.
Liebe und innere Ruhe
werden mir besonders heute
gut tun.
Eigentlich tut dies ja immer gut,
aber oft denke ich nicht dran.
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Beitragvon kariboausvlo » 09.03.2010, 11:13

...und wenn ich dann wieder "gesättigt" bin,
gebe ich meine Liebe weiter
an alle Menschen in meiner Umgebung,
die es brauchen.
Zum Beispiel auch an die Freundin
von Traumfee
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kariboausvlo
 
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