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Wie ist Deine Liebe?

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Beitragvon Gast » 23.08.2010, 12:05

genau @fragola!

in den einzelheiten steckt der wurm oder der teufel, wie man sagt!

die einzelheiten sind es, warum ich nicht zu lieben beginnen konnte, so wie er wollte!

die freiheit ist des menschen höchstes gut und ohne freiheit in einer beziehung ist nichts zu machen, zumindest nicht für mich.

da kann sich eine liebe auch nicht entwickeln, wenn man nur vorschriften erhält, was zu tun ist!!!

aber es macht nichts! ich weiß dass ich zu einer tollen liebe fähig bin, denn die liebe sagt:

"es ist, wie es ist"

und das ist und bleibt so für mich!
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Beitragvon Traumfee » 23.08.2010, 16:58

@ artischocke
Dein Satz: "Ich weiß, dass ich zu einer tollen Liebe fähig bin", hat mich nachdenklich gemacht.
Das sollte ich mir vielleicht auch mal des öfteren ins Gedächtnis rufen.
Denn manchmal neige ich dazu, den Grund für nicht so intensive Gefühle bei mir zu suchen. (Läßt die Liebesfähigkeit vielleicht nach? Beispielsweise).
Dabei sind es oftmals wirklich die besagten Einzelheiten, die eine tiefe Liebe nicht zulassen.
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Beitragvon Gast » 23.08.2010, 17:52

ja @traumfee genau!
liebe kann nur in freiheit wachsen, wenn man eingeschränkt wird, mit allem was dazu gehört, wie du musst mit mir alles gemeinsam machen, zuerst deine kinder, dann meine kinder...

denn ich denke es sollte jeder seine familie betreuen können, ohne dass der andere dabei ist.

ich stell'es mir so vor:

jeder hat seine wolke und seine familie, und eine gemeinsame wolke, man unternimmt etwas gemeinsam, die zeit die einem zur verfügung steht.
und zusammenziehen erst dann, wenn es wirklich passt.
aber gleich schnell, immer beieinander kleben, nein, dazu sagte ich nein.

ich möchte frei sein in meinen entscheidungen und nicht mit bald 60 jahren fragen müssen, was ich tun darf und was nicht!
das war ganz eindeutig machtausübung und nicht liebe, denke ich!

meine liebe heute gilt meiner familie, meinen kindern, enkelkindern und mir selbst.

eigenliebe ist ja die voraussetzung auch andere lieben zu können!
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Beitragvon lebendiger60er » 24.08.2010, 5:46

Ich weiß, wie sie sich anfühlt, habe sie so schon erfahren und verschenkt (weil ich es noch nicht besser konnte) und hoffe, sie so noch einmal zu finden, tiefer leben zu können und nie mehr zu verlieren.
Versuche es mal auszudrücken: Ich liebe sie, weil sie so ist, wie sie ist. und dies spüre ich zuerst als Möglichkeit und es kommt dann ein Prozess, der alle Facetten der Beziehung und alle Lebensfelder miteinbezieht: Schöne Dinge gemeinsam erleben/erfahren und das sich glücklich fühlen dabei, ihre und unsere Körperlichkeit, Sexualität, Nähe, Zärtlichkeit erleben/entwickeln, erleben und sich darüber auseinandersetzen,/versuchen zu verstehen, wie sie ihren Weg geht, das Leben annimmt und gestaltet mit allen Stärken und Ängsten und wie sie in schwierigen Situationen nicht aufgibt, die Erfahrung alles aussprechen zu können/einen gemeinsamen Weg da zu finden, auch wenn es erst einmal weh tut und bedeutet durch Gefühlszustände durchzugehen, die schwer aushaltbar sind, aber es nicht anders geht, als da durch zu gehen, weil es um etwas (in der Regel Altes) geht, dem man um der eigenen Lebendigkeit und der Beziehung willen nicht ausweichen kann, die Offenheit und Ehrlichkeit. dabei, die Auseinandersetzung mit sich und seiner Geschichte, das gemeinsame so wachsen.....Es gibt noch Vieles, was dazu gehört, in allem nie fertig, dauernd neu in Bewegung ist - die kulturellen Erfahrungen in Musik und Kunst, die (Weiter-)Bildung, die Sicht der Welt, das gemeinsame sich darin einmischen...
Und entscheidend ist das sich und gemeinsam immer mehr vertrauen.
Liebe ist für mich so Ausdruck des eigenen Lebens und der Seelenverwandtschaft darin (in dem, was wir beide leben wollen) und des sich so gemeinsam erlebens, wachsens, kämpfens, genießens..... des sie so erlebens,, wie sie ist und dies immer wieder neu und vertieft auch und gerade im Alltag und des sich immer mehr verstehens und vertrauens..
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Beitragvon feld512 » 24.08.2010, 7:07

@Lebendiger60,
wenn ich deine zeilen lese, gibt es mir hoffnung, dass es auch männer gibt, die, die Liebe wircklich auch ernst nehmen
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Beitragvon slowfox47 » 24.08.2010, 8:02

@lebendiger
schön solches von einem mann zu lesen.....
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Beitragvon bibiana » 24.08.2010, 8:17

@lebendiger60

auch ich möchte meinen senf dazu geben - schön zu lesen, wenn ein mann sozusagen seine mitte gefunden zu haben scheint :!:
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Beitragvon kundgeba » 24.08.2010, 8:30

    Sich gegenseitig frei annehmen zu können. Sich nicht unter Druck setzen zu lassen und selbst nicht unterdrücken wollen - das ist für mich auch ein ganz wesentlicher Punkt einer erfüllenden Partnerschaft, denn wenn man liebt macht man vieles sehr gerne für den anderen und das ganz ohne Druck.
    Die Seelenverwandschaft spüren und gemeinsam fühlen ohne viel Worte. Gedankenaustausch durch Augenkontakt.... schwelg... ;-).
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Beitragvon lebendiger60er » 24.08.2010, 9:59

Danke für die "Rückmeldungen" - aber zwischen grundsätzlich können und konkret verwirklichen da liegt dann der Weg, mit all dem, was sich dann noch zeigt.
Entscheidend: Man/ich muss die Möglichkeit/die Seelenverwandtschaft spüren, sonst geht es nicht und daraus dann die Kraft für alle Schritte schöpfen, die sich zeigen. Und das Vertrauen in sich und die Gefährtin haben - in dieser Reihenfolge!! Und das war bisher sehr selten, bzw. ich bin (aufgrund meiner eigenen Geschichte) erst jetzt da angekommen.
Vielleicht bin ich mittlerweile an dieser Stelle sehr empfindsam ??
Aber zurück kann und will ich nicht mehr.

Würde mich schon interessieren, wie ihr dies seht.
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Beitragvon slowfox47 » 24.08.2010, 10:13

@lebendiger
da hast du sicher recht. man/frau muss erst den richtigen partner finden, mit dem man das ausleben will und dann vorallem derjenige das auch kann. reden, denken und dann auch umsetzen, das sind gleich 3 paar schuhe....mir würde ein paar passende genügen.... :wink: :D :D :D
ein zurück geht sicher gar nicht
so einen sensiblen punkt hat sicher jeder von uns, einer noch versteckt, mancher ist sich dessen bewusst
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Beitragvon kundgeba » 24.08.2010, 10:57

lebendiger60er hat geschrieben:Danke für die "Rückmeldungen" - aber zwischen grundsätzlich können und konkret verwirklichen da liegt dann der Weg, mit all dem, was sich dann noch zeigt.
Entscheidend: Man/ich muss die Möglichkeit/die Seelenverwandtschaft spüren, sonst geht es nicht und daraus dann die Kraft für alle Schritte schöpfen, die sich zeigen. Und das Vertrauen in sich und die Gefährtin haben - in dieser Reihenfolge!! Und das war bisher sehr selten, bzw. ich bin (aufgrund meiner eigenen Geschichte) erst jetzt da angekommen.
Vielleicht bin ich mittlerweile an dieser Stelle sehr empfindsam ??Aber zurück kann und will ich nicht mehr.

Würde mich schon interessieren, wie ihr dies seht.



    Vertrauen - natürlich - weil man gerne den anderen annnehmen will und darauf vertraut - eine Offenheit gemeinsam zu leben.
    Keine Angst vor der Formulierung der eigenen Gefühle, Gedanken zu haben.
    Empfindsam zu sein - bedeutet für mich auch - fühlen zu wollen - alles wahrnehmen wollen - einfach aufnehmen und reagieren.
    Aufmerksam für eigene und fremde Emotionen sein zu wollen. Ablehnen was einem selbst nicht gut tut und offen sich darüber auszutauschen.
    Genau dazu bedarf es dieser Seelenverwandtschaft - denn dann hat man auch das Gefühl verstanden zu werden.
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Beitragvon Traumfee » 24.08.2010, 14:34

Wenn ich das so lese, was der momentan einzige Mann in dieser Runde so geschrieben hat, dann könnte ich direkt ein bißchen wehmütig werden.
Es beinhaltet so ziemlich alles, von dem Frau manchmal kaum zu träumen wagt. Und das hat nichts mit dem Alter zu tun.
Es liegt wohl eher daran, dass sich solche Männer in meinem Leben offenbar gut versteckt hatten, damit ich ja nicht mal aus Versehen darüber stolpern könnte... :wink:
Ich habe tiefe Liebe empfunden und wurde geliebt, aber irgendwie waren doch immer Bedingungen daran geknüpft. Deshalb konnte es auch nicht auf Dauer gutgehen. Und je älter ich wurde, umso größer wurde der Wunsch, einfach so angenommen und geliebt zu werden, wie ich nun mal bin. Ohne mich verrenken zu müssen, was bei mir ohnehin nicht lange funktioniert.
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Beitragvon lebendiger60er » 24.08.2010, 17:35

@ traumfee

ich sehe es so: Wenn sich ein/e PartnerIn nicht weiterentwickelt/ganzheitlich versucht, seinen/ihren Weg zu gehen (mehrheitlich sind es leider die Männer) und damit verbunden sich nicht mit sich und seinen Anteilen (bei Konflikten z. B.) auseinandersetzt, dann kann dies nicht gut gehen. Daraus werden dann "Bedingungen" und Stillstände.
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Beitragvon kariboausvlo » 25.08.2010, 5:34

Meine Liebe war eingeschlossen.
Dicke Mauern hatte ich um mein Herz gebaut,
so dass noch nicht einmal eine Blume, ein Baum,
ein Sonnenuntergang oder ein Stein
Einlass finden konnte.
Jetzt habe ich einen Durchschlupf gefunden...


und bin ganz erfreut und sogar ein wenig begeistert
über das, was sich in diesem
Thread inzwischen getan hat.
Was so ein schöner Männer-Kommentar doch
alles bewirken kann :wink:
Danke für alle Beiträge.
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Beitragvon Gast » 25.08.2010, 5:47

meine liebe ist heute auf einer seite ganz stark,
auf der anderen seite ein zartes pflänzchen.
sie ist überall anders!
die liebe zu meinen kindern ist ganz stark.
eine nachricht von einem geliebten menschen
lies mir tränen in die augen steigen!
aber ich spüre ich liebe ihn sehr und
deshalb habe ich ihn losgelassen,
ihn dort sein lassen wo er ist.
und ich glaube diese liebe bleibt
bis an mein lebensende bestehen.
dann ist da noch die liebe zu meinen tieren,
die liebe zu meinem garten,
die liebe und freude zu meinen pflanzen,
zu meinen blumen!


kariboausvlo ich grüße dich ganz herzlich!
und @alle anderen auch und wünsche einen schönen tag!
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