von lebendiger60er » 24.08.2010, 5:46
Ich weiß, wie sie sich anfühlt, habe sie so schon erfahren und verschenkt (weil ich es noch nicht besser konnte) und hoffe, sie so noch einmal zu finden, tiefer leben zu können und nie mehr zu verlieren.
Versuche es mal auszudrücken: Ich liebe sie, weil sie so ist, wie sie ist. und dies spüre ich zuerst als Möglichkeit und es kommt dann ein Prozess, der alle Facetten der Beziehung und alle Lebensfelder miteinbezieht: Schöne Dinge gemeinsam erleben/erfahren und das sich glücklich fühlen dabei, ihre und unsere Körperlichkeit, Sexualität, Nähe, Zärtlichkeit erleben/entwickeln, erleben und sich darüber auseinandersetzen,/versuchen zu verstehen, wie sie ihren Weg geht, das Leben annimmt und gestaltet mit allen Stärken und Ängsten und wie sie in schwierigen Situationen nicht aufgibt, die Erfahrung alles aussprechen zu können/einen gemeinsamen Weg da zu finden, auch wenn es erst einmal weh tut und bedeutet durch Gefühlszustände durchzugehen, die schwer aushaltbar sind, aber es nicht anders geht, als da durch zu gehen, weil es um etwas (in der Regel Altes) geht, dem man um der eigenen Lebendigkeit und der Beziehung willen nicht ausweichen kann, die Offenheit und Ehrlichkeit. dabei, die Auseinandersetzung mit sich und seiner Geschichte, das gemeinsame so wachsen.....Es gibt noch Vieles, was dazu gehört, in allem nie fertig, dauernd neu in Bewegung ist - die kulturellen Erfahrungen in Musik und Kunst, die (Weiter-)Bildung, die Sicht der Welt, das gemeinsame sich darin einmischen...
Und entscheidend ist das sich und gemeinsam immer mehr vertrauen.
Liebe ist für mich so Ausdruck des eigenen Lebens und der Seelenverwandtschaft darin (in dem, was wir beide leben wollen) und des sich so gemeinsam erlebens, wachsens, kämpfens, genießens..... des sie so erlebens,, wie sie ist und dies immer wieder neu und vertieft auch und gerade im Alltag und des sich immer mehr verstehens und vertrauens..