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Beitragvon Grantler48 » 06.08.2010, 14:17

Als ich neulich wieder einmal eine Gesamtsicherung meines PC's machte, ging mir diese sicher nur fiktive, aber dennoch nicht uninteressante Frage durch den Kopf:

Wie viele Giga- , Tera- oder wasweissich- Bytes würde wohl eine Gesamtsicherung des Gehirns eines Durchschnittsmenschen brauchen?

Kann man so etwas annähernd beantworten?
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Beitragvon FagusW » 06.08.2010, 14:28

Willst Du das wirklich wissen? Was würdest Du mit der Antwort anfangen wollen?

Wenn die Antwort "37.000 TeraByte" wäre: wärest Du stolz, dass Du so viel mehr "weißt" als eine durchschnittliche Festplatte?

Und was wäre, wenn die Antwort "12 MByte" lautete -
weil das Hirn extrem ökonomisch arbeitet bei der Informationsspeicherung und -komprimierung?

Wärest Du dann beleidigt?
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Beitragvon Grantler48 » 06.08.2010, 14:46

Mich interessiert diese Frage aus reiner Neugierde und auch um ein Gefühl dafür zu haben, was das Hirn gegenüber einem PC ein Mehr an Kapazität hat.

Ob dabei mein Hirn dabei gut oder schlecht wegkommt, spielt für mich ebenso ein Rolle wie die Größe des IQ:
nämlich gar keine!
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Beitragvon institoris » 06.08.2010, 15:34

Grantler48 hat geschrieben:Als ich neulich wieder einmal eine Gesamtsicherung meines PC's machte, ging mir diese sicher nur fiktive, aber dennoch nicht uninteressante Frage durch den Kopf:

Wie viele Giga- , Tera- oder wasweissich- Bytes würde wohl eine Gesamtsicherung des Gehirns eines Durchschnittsmenschen brauchen?

Kann man so etwas annähernd beantworten?

http://de.wikipedia.org/wiki/Gehirn
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Beitragvon Grantler48 » 06.08.2010, 15:53

@institoris

Danke für den Hinweis!

2 Petabyte, also ca. 2 Billiarden Bytes. Potzblitz!

Da kann sich mein neuer PC mit seinem 1Terabyte aber nur noch verstecken.
Für eine Sicherung bräuchte ich demnach etwa 2000 solcher PC's !



Bei solchen Zahlen sehen sogar unsere Banken alt aus :wink:
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Beitragvon Regalon » 06.08.2010, 16:13

Nicht alles was das Hirn speichert, ist es wert, gespeichert zu werden!
:D :D
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Beitragvon Muntifi » 06.08.2010, 16:44

Das Hirn speichert unendlich viele Informationen, kann sie aber 'nur' unter bestimmten Bedingungen wieder abrufen. Das Hirn bedient sich aller Sinnesorgane, um aktiv zu sein. Zumindest das weibliche Hirn ....
Und das hier ist ein verhirntes Forum.
mit liebem gruss°mu'
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Beitragvon Herbert07 » 06.08.2010, 16:50

Also -
.. ich weiß nich so recht.

Diese Zahlen kann ich mir nich vorstellen. Und schon gar nich merken oder gar abspeichern.
Bei mir habe ich das Gefühl , dass sich die Kapazität Stück um Stück reduziert.

Wenn ich bei Einkaufen bin, dann hat mein Speicher schon wieder alles gelöscht, was ich vor dem Einkauf eingegeben habe.
Ich versuch ein Update und es läuft trotzdem nix mehr.

Ich kauf Dinge die ich nich brauche oder dann doppelt habe.
Das Hirn wir oft überschätzt. Meines zumindest.
Aber nich von mir.

Hebbe :twisted:
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Beitragvon Gast » 06.08.2010, 16:51

Soviel ich weiss, arbeitet das Gehirn nicht digital, also wird die Datenmenge nicht in Giga oder Tera Bytes ausdrückbar sein.
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Beitragvon Gast » 06.08.2010, 17:15

wmhwmh hat geschrieben:Soviel ich weiss, arbeitet das Gehirn nicht digital, also wird die Datenmenge nicht in Giga oder Tera Bytes ausdrückbar sein.


...doch :-)

Auch analog verarbeitete Daten bleiben Daten. Völlig egal, ob sie digital oder analog gespeichert werden. Die Zahl der adressierbaren Speicherzellen - und damit abrufbaren, wie auch immer sie beschaffen sind - ist gemeint, und da sind's nun mal die 2000 Terabyte.

+/- kleiner Abweichungen versteht sich, gezählt haben dürfte das niemand ...
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Beitragvon Visurgis » 09.08.2010, 23:16

Wie gut dass wir auf die meisten automatischen Regelkreise unseres Gehirns keinen Einfuß nehmen können wie zB. der Biochemische Regelkreis, den wir nur mit der Essensaufnahme beeinflussen können bei Störrungen müssen wir uns leider Ärzten anvertrauen und leider der Pharmaindustrie die immer noch nur Produkte mit den diversen Nebenwirkungen basteln können, das bedeutet sie haben das Mittelalter nicht wirklich überwunden denn wir wissen das es bei den Anfängen die Nebenwirkungen gab genauso wie Heute, insofern haben die Pharmafirmen sich nur auf dem Niveau des Mittelalters bewegt und sich nicht wirklich weiterentwickelt !

Die Rechen und Speicherleistung auf die wir wirklich zugreifen können dürfte demzufolge sehr viel geringer sein als da was bei Wikipädia nachzulesen ist !

Das ganze verringert sich nochmals um den ausselektierten Bereich dessen was unser automatischer Rechenapparat als unwichtig gemarkert hat, das kommt einer Löschung des ersten Bits gleich und wir haben kein Tool dieses wieder wie beim PC zur Wiederherstellung zu veranlassen. Die Daten entziehen sich somit gott sei dank unserem Zugriff, denn sonnst müssten wir uns selber nach jeder Autofahrt wieder clearen damit wir keinen Speicherüberlauf zu verzeichnen haben !

Schade dass die Fachleute das in dem Wiki-Beiträgen außen vor ließen !
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Beitragvon Gast » 02.09.2010, 11:35

Hallo,
Bisher geht man davon aus, daß Informationen im ganzen Körper gespeichet werden.
Bei Transplantationen von Spenderorganen weiß man, daß die Empfänger nach der Transplantation plötzlich bestimmte Vorlieben, und Know How der verstorbenen Organspender entwickeln. Deshalb geht man mittlerweile davon aus, daß Informationen im ganzen Körper gespeichert werden, nicht nur im Gehirn,. Das Gehirn funktioniert lediglich wie ein Prozessor, der die gespeicherten Informationen der Festplatte (Körper) verarbeitet. (Quelle: Spektrum der Wissenschaft)
Grüße
Werner
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Beitragvon Tarantel60 » 02.09.2010, 14:33

Ein Gehirn ist niemals Statisch,
also der Vergleich mit einer Festplatte ist
schon von vornherein nicht objektiv.

Hinzu kommt auch noch das ständig wechselnde
Speicherung im Hirn, sortieren nach Priorität, manches bleibt
ein Leben lang gespeichert, anderes wird sofort gelöscht - vergessen.

Und was alles noch in der Unterbewusstsein und in Über-ich
lauert.... nicht aus zu denken" Nicht wahr.
Und hinzu kommt die ständige Bewusstsein Erweiterung,
ich nehme an, das bewirkt wiederum,
eine Erschließung weitere Kapazitäten.


Ein Rechner kann in letzter Konsequenz nur zwei Zustände unterscheiden,
die üblicherweise mit den Ziffern 0 und 1 gekennzeichnet werden.

So wird zB. eine "A" in Zahlen dargestellt und von einem Rechner erkannt
so aussehen 01000001

Ob das auch auf ein Gehirn zutrifft, das bezweifele ich stark.
Da es um Lebendiges handelt, müsste eher die Biochemie und
Etwas Physik einspringen, alles wird über das vegetative
Nervensystem geregelt.

Aber nicht um sonst sagt man dem Computer Künstliche Intelligenz nach.
Also ohne menschlichen Hirn ist auch ein Computer ein dummes Nix..
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Beitragvon Visurgis » 02.09.2010, 18:12

Wissenschaftler versuchen durchaus eine Rechenarchitektur zu finden die nicht nur an und aus also 0 und 1 kennen, sondern die eine sowohl als auch abfrage gestatten, so wie sie es in unserem Gehirn gibt zu erreichen !

Sie versuchen biologische Rechner zu erhalten !
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Beitragvon Tarantel60 » 02.09.2010, 18:39

Da sind wir noch Lichtjahre davon entfernt, denke ich.
Noch haben sie nicht mal ein Bruchteil von der Hirnfunktion erforscht...
Das kann noch etwas dauern, schließlich soll ja das Menschliche Hirn
als Prototyp dafür dienen. Nicht wahr.
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