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Beitragvon lottesprotte » 23.01.2012, 20:30

Diandra59 hat geschrieben:
Ich wette das die meisten denen die das Alter toll finden, sich selber in der Tasche lügen! Ich sage nicht alle, aber sehr viele eben! Das ist genau wie die Aussage beim dick sein: "ich fühle mich wohl damit, mir geht es dabei blendend" Das würdet ihr auch nicht glauben, aber alt werden Spaß macht schon?? Und Weise? Naja, wenn es so selbstverständlich wäre, würde es bei einige Foren, Blogs, Chat nicht so niveaulos zugehen!! Dann sind aber viele Männlein wie Weiblein weit von entfernt auch wenn sie laut Profil schon so "alt" sind.das sie es besser wissen müßten!

Das seh ich ein bischen anders. Ob jemand das toll findet weiß ich nicht, aber nicht jeden stört es.
Ich könnte ellenlang Beispiele dazu nennen, auch von Leuten, die erst im Alter das erste Mal richtig glücklich geworden sind. Ja, auch das gibt es.
Mich persönlich stört es bisher jedenfalls auch nicht. Ein paar Kilo mehr? So what? Ein bischen schlaffere Haut? Na und? Das stört mich bei anderen nicht und bei mir selbst auch nicht. Nicht, daß ich es schöner finde, aber auch nicht störend.

Vielleicht bin ich aber auch nur noch zu jung um alt zu sein? :?:
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Beitragvon erry54 » 24.01.2012, 12:28

Nun ich verfolge dieses Thema von Anfang an. Da mir schon die Überschrift nicht passte habe ich mich bis heute raus gehalten.
lottesprotte auf Diandras Beitrag
lottesprotte hat geschrieben:Das seh ich ein bischen anders. Ob jemand das toll findet weiß ich nicht, aber nicht jeden stört es.
Ich könnte ellenlang Beispiele dazu nennen, auch von Leuten, die erst im Alter das erste Mal richtig glücklich geworden sind. Ja, auch das gibt es.
Mich persönlich stört es bisher jedenfalls auch nicht. Ein paar Kilo mehr? So what? Ein bischen schlaffere Haut? Na und? Das stört mich bei anderen nicht und bei mir selbst auch nicht. Nicht, daß ich es schöner finde, aber auch nicht störend.

Vielleicht bin ich aber auch nur noch zu jung um alt zu sein? :?:


Lottesprotte warum sollen wir uns ein Kopf darüber machen was einen anderen an uns stört.Da hast du recht.So lange wir unseren Körper nehmen wie er ist.
Diese Beispiele könnte ich auch liefern. Aber warum soll ich?
Für mich ist mein alter ein Geschenk.Ich habe meine Kinder auf wachsen sehen. Meine Enkeltochter hält mich in Schwung. Wie sollte ich das alles sehen wenn ich angst vor dem alter hätte. Ohne mein alter würde ich das alles nicht erleben können . Nein ich habe keine Anst vor dem Alter ist für mich auch kein Problem.

Gruss erry
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Beitragvon heliane » 24.01.2012, 13:21

Meine Oma war eine witzige alte Bäuerin, trotz ihrer Leiden.
Sie hatte für alles einen Spruch in ihrem Plattdeutsch. Verschmitzt sagte sie zum alt werden : 
" Wer nich old wern will, de mütt sich jung upphangn " ( Wer nicht alt werden will, muss sich jung aufhängen )  
Sie ist sehr alt geworden. 
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Beitragvon nettestierfrau » 26.01.2012, 11:41

Wir haben das Altern zum Problem gemacht ------- Ich nicht und viele andere auch nicht.

Probleme mit dem Altern werden uns allerdings täglich suggeriert

- in den Schaufenstern von Apotheken, Drogerien, beim Shoppingsender mit Knofipille, Faltencreme und Wässerchen gegen Glatzenbildung.

So werden wir Älteren weich gekocht, die Industrie freut`s.
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Beitragvon medianne » 26.01.2012, 19:12

Wo lt. Werbung angeblich doch die Haare schon mit 39 schütter werden, die Knochen auch in dem Alter spröde usw...... Mehr fällt mir im Moment grad nicht ein, aber über diese Art der Werbung könnte ich mich aufregen. Wenn ich mich über Werbung ärgern muß, geht die Industrie leer aus :!: :!: :!:
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Beitragvon u_michael » 27.01.2012, 11:38

nettestierfrau hat geschrieben:Wir haben das Altern zum Problem gemacht ------- Ich nicht und viele andere auch nicht.

Probleme mit dem Altern werden uns allerdings täglich suggeriert

- in den Schaufenstern von Apotheken, Drogerien, beim Shoppingsender mit Knofipille, Faltencreme und Wässerchen gegen Glatzenbildung.

So werden wir Älteren weich gekocht, die Industrie freut`s.



diesbezüglich bin ich ein Totalverweigerer :lol:
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Beitragvon rheinnixe » 27.01.2012, 21:15

nettestierfrau hat geschrieben:Wir haben das Altern zum Problem gemacht ------- Ich nicht und viele andere auch nicht.

Probleme mit dem Altern werden uns allerdings täglich suggeriert

- in den Schaufenstern von Apotheken, Drogerien, beim Shoppingsender mit Knofipille, Faltencreme und Wässerchen gegen Glatzenbildung.

So werden wir Älteren weich gekocht, die Industrie freut`s.

Ich lasse mir von keinem mein Alter vorschreiben. :wink:
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Beitragvon Traumfee » 28.01.2012, 12:44

Wie sollte ich mein Alter nicht mögen?
Sah es doch lange so aus, als ob ich nicht mal 42 Jahre erreichen würde.
Ich habe allen Grund dankbar zu sein.
Im vorigen Jahr erfuhr ich bei einem großen Gesundheits-Check, dass meine Herzschwäche nicht mehr existiert, dass mein Blutdruck sich normalisiert hat und dass alle Blutwerte im Normbereich waren. Und vor ein paar Tagen musste ich erkennen, warum mir meine Brille irgendwie nicht mehr richtig vorkam. Der Augenarzt stellte fest, dass sich meine Sehkraft sehr verbessert hat.
Ist das nix?? :D
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Beitragvon Arive05 » 28.01.2012, 13:21

Diandra59 hat geschrieben:"Ich kann viele Dinge ziemlich gut; nur in zwei Sachen bin ich richtig, richtig grottenschlecht:
............. und Älterwerden. Mich nervt es, mich ärgert es, es k****mich an. :twisted:
Da helfen auch alle gutgemeinten Ratschläge nix; mir ist dann immer so, als hätte man mir
eine Handvoll Edelsteine weggenommen und dafür ein paar Kieselsteine gegeben und sagt
dann auch noch: aber du hast doch noch so viele hübsche Steine ***gggrrrr***."



das ist für mich ebenfalls stimmig!!
es ist nicht das problem, es ist das wissen um den ablauf der lebenszeit, und dass ich vielleicht eines tages keine lebenslust haben könnte.
morgens brauche ich länger, um mich zu entfalten,
körperliche beeinträchtigungen schleichen sich ein,
vieles kenne ich und auf anderes bin ich nicht neugierig.
meine ärgernisse verlagern sich, und gewisse lebensängste krabbeln in mir hoch, und ich kann sie immer weniger nieder drücken.

noch ist es kein wirkliches problem, ich weiß es wird kommen. ich spüre die "seuche" und sehe sie in den augen jüngerer, die mich anschaun. allein schon bei dem hinweis "so alt sehen sie nicht aus" muss ich schlucken. dabei denke ich mir, warte, dich erwischt es auch und grinse in mich rein.

ich spüre, wie die lebenszeit weg flutscht! und je länger ich hier sitze, desto schneller löst sie sich in ein nichts auf.
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Beitragvon Stateira » 28.01.2012, 18:53

nettestierfrau hat geschrieben:Wir haben das Altern zum Problem gemacht ------- Ich nicht und viele andere auch nicht.

Probleme mit dem Altern werden uns allerdings täglich suggeriert

- in den Schaufenstern von Apotheken, Drogerien, beim Shoppingsender mit Knofipille, Faltencreme und Wässerchen gegen Glatzenbildung.

So werden wir Älteren weich gekocht, die Industrie freut`s.



@nettestierfrau

Na, es ist doch wohl noch ein bißchen mehr dran am Älterwerden als pure Suggestion.

Ich habe weder Probleme mit meinen Falten noch mit meinen Haaren; ich habe aber ein
Problem damit, das ich meinen alten Bogen nicht mehr schießen kann (weil nicht mehr
genügend Kraft), damit dass ich bestimmte Bergtouren nicht mehr machen kann (weil ich
ab 2500m keine Luft mehr bekomme), damit dass ich nicht mehr wie früher 8 Dinge auf
einmal gehandelt bekomme und dabei noch blöde Witze reissen kann, damit dass ich
nicht mehr surfen lernen kann und dass ich zwar immer noch mit meiner Patentochter (21) Badminton spielen aber nicht mehr gewinnen kann etc. etc.

Ich habe es nun mal geliebt und genossen, auf der Überholspur zu leben und nicht wenige
Menschen haben davon in gewisser Weise profitiert. Aber langsam aber sicher fühle ich mich
immer nutzloser und die Angst, dieser Welt, dieser Zeit und ihren Anforderungen nicht mehr gewachsen zu sein, bestürzt mich. Ganz zu schweigen von den finalen Fragen des Daseins,
dem was kommt danach?

Nein, ich mag es nicht, das Älter werden, so gar nicht. :twisted: :twisted: :twisted:
Und ich habe kein Problem damit, das auch zuzugeben.
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Beitragvon nettestierfrau » 28.01.2012, 20:33

Stateira hat geschrieben:@nettestierfrau

Na, es ist doch wohl noch ein bißchen mehr dran am Älterwerden als pure Suggestion.

Ich habe weder Probleme mit meinen Falten noch mit meinen Haaren; ich habe aber ein
Problem damit, das ich meinen alten Bogen nicht mehr schießen kann (weil nicht mehr
genügend Kraft), damit dass ich bestimmte Bergtouren nicht mehr machen kann (weil ich
ab 2500m keine Luft mehr bekomme), damit dass ich nicht mehr wie früher 8 Dinge auf
einmal gehandelt bekomme und dabei noch blöde Witze reissen kann, damit dass ich
nicht mehr surfen lernen kann und dass ich zwar immer noch mit meiner Patentochter (21) Badminton spielen aber nicht mehr gewinnen kann etc. etc.

Ich habe es nun mal geliebt und genossen, auf der Überholspur zu leben und nicht wenige
Menschen haben davon in gewisser Weise profitiert. Aber langsam aber sicher fühle ich mich
immer nutzloser und die Angst, dieser Welt, dieser Zeit und ihren Anforderungen nicht mehr gewachsen zu sein, bestürzt mich. Ganz zu schweigen von den finalen Fragen des Daseins,
dem was kommt danach?

Nein, ich mag es nicht, das Älter werden, so gar nicht. :twisted: :twisted: :twisted:
Und ich habe kein Problem damit, das auch zuzugeben.


Ist vielleicht eine Frage der Einstellung, gebe ich zu.
Ich muss nicht beim Badmintonspielen gegen meine Tochter gewinnen, muss auch nicht mehr unbedingt die höchsten Berge besteigen, arbeite Sachen nacheinander ab, fahre nur mal je nach Tagesform auf der Überholspur oder winke ohne Zähneknirschen dem Schnelleren einen Gruß zu.
So finde ich mein Leben entspannt , bin meistens zufrieden und hetze nicht der Vergangenheit hinterher.
Trotzdem meine ich souverän und entschlossen mein Alter zu leben und wahrlich viele Freunde und Arbeitskollegen beneiden mich darum, fragen um Rat und sind oftmals erstaunt über meine Unbeschwertheit.
Heisst nicht das alles nur ein Zuckerschlecken ist, aber missmutig oder ängstlich in die Zukunft schauen, sind für mich keine Lösung. Alles zu seiner Zeit.
Mutter sagte immer " Wer im Voraus rechnet, rechnet zweimal".
Wünsche Zuversicht und vielleicht auch etwas Gottvertrauen.
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Beitragvon Herbstzeitlose365 » 30.01.2012, 21:27

Nun ja, Gott bleibt dann auch der Einzige, auf den Ihr noch vertrauen könnt, denn von menschlicher Seite könnt Ihr kein großes Erbarmen erwarten!
Laut Wikipedia gab es im Jahr 2010 288 297 Unfälle mit Personenschäden, daran seht Ihr, dass es schon morgen jeden von Euch treffen könnte. Dann werdet Ihr wach, denn solltet Ihr so gehunfähig werden, dass Ihr Eure Treppen nicht mehr herunter kommt (wohnen ja nicht alle stufenlos), und so geschädigt, dass Ihr keine öffentlichen Verkehrsmittel mehr benutzen könnt, blüht Euch, dass Ihr für eine Fahrt mit dem Behindertentaxi der Arbeitersamariter eine Rechnung von 79 Euro (Also knapp 160 DM) zahlen müsstet!

Ich schrieb, wie könne das denn sein, denn vor vielen Jahren gab es ein entsprechendes Fahrzeug vom DRK, von den Maltesern und den Arbeitersamaritern und man konnte für drei DM in alle umliegenden Städte fahren, und nun sollte es von Oberhausen nach Duisburg, 15 km, so teuer sein? Das DRK und die Malteser haben ihren Fahrdienst ganz eingestellt, fahren nur noch – gutbezahlte – Krankenkassenfahrten. Die Arbeitersamariter sind die einzigen, die einen Behindertenfahrdienst haben und sie erhalten jährlich von der Stadt einen Betrag von 40 000 Euro (in Worten vierzigtausend!) als Zuschuss für Behindertenfahrten. Dabei gibt es in OB nur knapp 40 Menschen mit dem a.G. im Ausweis, die fahrberechtigt sind, davon ist ein Drittel oft im Krankenhaus und fährt gar nicht. Der Behindertenbeirat forschte bei der Stadt, wofür die Gelder denn verwendet wurden – das könne man nicht sagen!

Auf mein Gejammer ging man dann auf 45 Euro runter, nur ist ja auch der Betrag für einen Menschen mit Grundsicherung enorm. Wenn das so gewesen wäre, als meine Tochter klein war, wie hätte ich – die ich ja mein eigenes Auto dem Landschaftsverband zurück geben musste – das Kind vernünftig großziehen können, mit ihr zum Zoo, zu Bekannten, oder ich zu Elternabenden? Sie wäre heut nicht Justizsekretärin, sondern säße beim Psychiater!

Nein, für alte und Kranke wird es immer schlimmer. Nicht mal Wölfe lassen ihre verletzten Rudelsmitglieder zurück. Wie hat Heinemann gesagt: „Man erkennt den Wert einer Gesellschaft daran, wie sie mit den schwächsten ihrer Glieder verfährt!“
Und wenn man dann noch liest: „Die Wirtschaft boomt und die Steuereinnahmen sprudeln!“
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Beitragvon medianne » 31.01.2012, 0:28

Herbstzeitlose365 hat geschrieben:Nun ja, Gott bleibt dann auch der Einzige, auf den Ihr noch vertrauen könnt, denn von menschlicher Seite könnt Ihr kein großes Erbarmen erwarten!
Laut Wikipedia gab es im Jahr 2010 288 297 Unfälle mit Personenschäden, daran seht Ihr, dass es schon morgen jeden von Euch treffen könnte. Dann werdet Ihr wach, denn solltet Ihr so gehunfähig werden, dass Ihr Eure Treppen nicht mehr herunter kommt (wohnen ja nicht alle stufenlos), und so geschädigt, dass Ihr keine öffentlichen Verkehrsmittel mehr benutzen könnt, blüht Euch, dass Ihr für eine Fahrt mit dem Behindertentaxi der Arbeitersamariter eine Rechnung von 79 Euro (Also knapp 160 DM) zahlen müsstet!

Ich schrieb, wie könne das denn sein, denn vor vielen Jahren gab es ein entsprechendes Fahrzeug vom DRK, von den Maltesern und den Arbeitersamaritern und man konnte für drei DM in alle umliegenden Städte fahren, und nun sollte es von Oberhausen nach Duisburg, 15 km, so teuer sein? Das DRK und die Malteser haben ihren Fahrdienst ganz eingestellt, fahren nur noch – gutbezahlte – Krankenkassenfahrten. Die Arbeitersamariter sind die einzigen, die einen Behindertenfahrdienst haben und sie erhalten jährlich von der Stadt einen Betrag von 40 000 Euro (in Worten vierzigtausend!) als Zuschuss für Behindertenfahrten. Dabei gibt es in OB nur knapp 40 Menschen mit dem a.G. im Ausweis, die fahrberechtigt sind, davon ist ein Drittel oft im Krankenhaus und fährt gar nicht. Der Behindertenbeirat forschte bei der Stadt, wofür die Gelder denn verwendet wurden – das könne man nicht sagen!

Auf mein Gejammer ging man dann auf 45 Euro runter, nur ist ja auch der Betrag für einen Menschen mit Grundsicherung enorm. Wenn das so gewesen wäre, als meine Tochter klein war, wie hätte ich – die ich ja mein eigenes Auto dem Landschaftsverband zurück geben musste – das Kind vernünftig großziehen können, mit ihr zum Zoo, zu Bekannten, oder ich zu Elternabenden? Sie wäre heut nicht Justizsekretärin, sondern säße beim Psychiater!

Nein, für alte und Kranke wird es immer schlimmer. Nicht mal Wölfe lassen ihre verletzten Rudelsmitglieder zurück. Wie hat Heinemann gesagt: „Man erkennt den Wert einer Gesellschaft daran, wie sie mit den schwächsten ihrer Glieder verfährt!“
Und wenn man dann noch liest: „Die Wirtschaft boomt und die Steuereinnahmen sprudeln!“


Ich glaube, was Du schreibst, paßt eigentlich nicht mehr so ganz zum Thema, dennoch muß ich sagen, daß mich Deine Zeilen berührt haben. Ich habe das Glück, daß ich noch (fast :!: ) topfit bin. Habe aber bei meiner Krankenkasse nach Erhebung des Zusatzbeitrages nachgefragt, wofür denn dieser erhoben würde bei jemandem, der fast nie etwas in Anspruch genommen hat. Wenn mir dann jemand Dein Beispiel genannt hätte, wäre ich sofort einverstanden gewesen, aber das kam nicht. Man konnte oder wollte mir nicht sagen, wofür man noch mehr zusätzliches Geld verlangte.

Momentan habe ich nur einen Gedanken: Wenn wir "Alten" nicht zusammenhalten, machen sie mit uns, was sie wollen. Du kriegst sicher auch keine € 40,-/Monat für die Erziehung und Betreuung eines Kindes, das heute Steuerzahler ist :?: Wo sind eigentlich die "Grauen Panther" :?: :?: :?:
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Beitragvon sophiagaertner » 31.01.2012, 12:21

Mein Beitrag:

"Wir hören nicht auf zu spielen, weil wir alt werden.
Wir werden alt, weil wir aufhören zu spielen."

Jeder ist seines Glückes Schmied!
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Beitragvon Solist3 » 07.02.2012, 11:14

Ich denke, man muss sich mit jedem Lebensabschnitt geistig auseinander setzen.
Ein befreundetes Ehepaar hat mir das Buch von "Blacky" Fuchsberger geschenkt:
"Alt werden ist nichts für Feiglinge".
Ich habe es sehr interessant und lehrreich empfunden - auch wenn ich manchmal
andere Ansichten hatte, wie sie im Buch zum Ausdruck kommen. Ein kleines
- oder noch besser - größeres "Kämpferherz" und zur richtigen Zeit auch
Gelassenheit bring natürlich Vorteile.

Wünsche dir alles Gute!
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