. : Service und Hilfe

Forum der Regionalgruppe Zürich

Moderator: Joker_

Beitragvon Cilike » 29.09.2009, 13:34

Hier könnt ihr alles über Zürich reinschreiben, die irgendwas mit dieser Stadt zu tun haben, z.B:

Berühmte Persönlichkeiten in Zürich



Huldrych Zwingli (1484-1531)
Mord und Totschlag war im Mittelalter beinahe an der Tagesordnung. Der Rat versuchte mittels Sittenmandaten Ordnung zu schaffen, doch das Volk missachtete Versuche dieser Art immer wieder. Da kam 1519 Huldrych Zwingli als erster Leutpriester ans Grossmünster. Er erreichte, was dem Rat nicht möglich war: Er reformierte Zürich, indem er sich auf das Wort Gottes konzentrierte, den Ablasshandel und das Söldnertum abschaffte. Er eliminierte alles, was nicht dem Wort Gottes entsprach: So wurden Bilder und Orgeln aus den Kirchen entfernt. Zwingli füllte die Seelen mit neuen moralischen Werten. Er war eine Kämpfernatur und fiel in der zweiten Schlacht bei Kappel gegen die Katholiken. Sein Nachfolger Heinrich Bullinger vollendete das Werk der Reformation - als stiller Denker und Planer.
Bei der Wasserkirche ist zu Ehren Zwinglis ein Denkmal errichtet. "Zwinglistadt" ist noch heute sozusagen Zürichs zweiter Name.



Johann Heinrich Pestalozzi (1746-1827)
Er ist der Reformer des Schulwesens und Vater der Waisenkinder. Sein Traum war Bildung für alle - egal ob arm oder reich. Dafür hat er sich sein Leben lang eingesetzt. Sein Lebensmotto war "lernen mit Kopf, Hand und Herz" - und jeder weiss, dass es viel einfacher ist, etwas mit Emotionen aufzunehmen als einfach auswendig zu lernen. Auf seinem Grabstein steht "Alles für andere, nichts für sich" - so soll er gelebt haben, und ist mit seinem Lebensmotto weltberühmt geworden. Noch heute sind zahlreiche Schulen - von Buenos Aires bis Deutschland - nach ihm benannt.
Im einzigen grünen Park entlang der Bahnhofstrasse beim Globus hat 1899 der Luzerner Bildhauer Hans Siegwart Pestalozzi ein Denkmal errichtet. Es steht - passender könnte es kaum sein - auf einem ehemaligen Pausenhof.
Weitere Gedenkstätten:

Hirschengraben 18a; Tafel mit Inschrift "In einem Haus am Hirschengraben, das unweit dieser Stelle stand, wurde der Volkserzieher J.H. Pestalozzi am 12. Januar 1746 geboren"
Münstergasse 23; Haus "zum roten Gatter", Wohnhaus während der Studienzeit.
Am Wettingertobel 38 (Höngger Pfarrhaus); Tafel mit Inschrift "Bei seinem Grossvater, Dekan Andreas Pestalozzi, gewann J.H. Pestalozzi seine Liebe für Jugend und Volk".



Georg Büchner (1813-1837)
Georg Büchner verbrachte seine letzten Jahre in Zürich. Büchner gründete 1834 in Giessen die «Gesellschaft der Menschenrechte», einen Geheimbund von Studenten und Handwerkern. Als unter der Parole «Krieg den Palästen, Friede den Hütten» seine Texte in der sozialrevolutionären Flugschrift Hessischer Landbote veröffentlicht wurden, kam es zu Verhaftungen. Um dem zu entgehen, floh er ins Exil und traf über Umwege am 24. Oktober 1836 in Zürich ein. Er wohnte an der Spiegelgasse, unmittelbar neben der ehemaligen Exilwohnung von Lenin, und wurde an der Universität Zürich Privatdozent. Dort begann er seine Vorlesungen im Fach Vergleichende Anatomie. Gleichzeitig arbeitete er am Drama «Woyzeck», das er in Zürich als Fragment überliess: Denn er verstarb bereits am 19. Februar 1837 an Typhus.



Richard Wagner (1813-1883)
Nach dem Dresdner Maiaufstand floh Richard Wagner, wie auch sein Freund Gottfried Semper, mit falschem Pass in die Schweiz. In Zürich schrieb er unter anderem «Die Kunst und die Revolution», «Das Kunstwerk der Zukunft» und «Oper und Drama». Wagner verliebte sich in Mathilde Wesendonck. Im Hotel Baur au Lac las er erstmals öffentlich seine komplette Ring-Dichtung vor. Er lebte neben der Villa Wesendonck und arbeitete an «Tristan und Isolde» sowie an der Vertonung der 5 Gedichte von Mathilde Wesendonck. Als Wagners Frau Minna die Affäre zur verheirateten Mathilde Wesendonck aufgedeckt hatte, kam es zur Trennung von ihm und Minna. Daraufhin reiste er weiter nach Italien.



Gottfried Keller(1819-1890)
Gottfried Keller war eine tragische Figur. Er wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf, ging zur Armenschule, von wo er aufgrund eines Bubenstreichs wieder weggeschickt worden sein soll. Sein Wunsch war es, Maler zu werden, doch sein Talent erlaubte es ihm nicht. Heute kennen wir Gottfried Keller als grossen Schriftsteller, zum Beispiel des Bildungsromans "Der Grüne Heinrich" oder "Die Leute von Seldwyla". Gottfried Keller war 1861 bis 1876 als Staatsschreiber im Rathaus tätig. Eines seiner Stammlokale war die Öpfelkammer, Zürichs älteste Taverne, wo er noch heute mit strenger Miene von der Wand blickt. Die Zürcher Novellen sind das erste Werk, mit dem Keller nach seiner Amtsniederlegung als freier Schriftsteller 1876/77 an die Öffentlichkeit trat: eine Hommage an Kanton und Stadt Zürich, deren Geschichte in fünf Episoden aufgegriffen und poetisch gestaltet wird.

Die Zentralbibliothek Zürich betreut den Nachlaß, den Gottfried Keller 1890 der (damaligen) Stadtbibliothek Zürich testamentarisch vermachte.

Institutionen:
Gottfried Keller-Gesellschaft
Gottfried Keller Zentrum Glattfelden
Zuletzt geändert von Cilike am 06.06.2010, 18:33, insgesamt 5-mal geändert.
Avatar
Cilike
Moderator
 
Beiträge: 614

Beitragvon Cilike » 30.09.2009, 13:39

Johanna Spyri (1827-1901)
Johanna Spyris Geschichte von Heidi aus dem Jahre 1880 ist weltberühmt. Wer kennt sie nicht, den Alm-Öhi, den Geissenpeter, Klara und die einzigartige Bergwelt aus dem Klassiker der Kinderliteratur? In rund 50 Sprachen übersetzt, ebenso viele Millionen Mal verkauft und mehrmals verfilmt ist Heidi ein Welterfolg geblieben. Die Schriftstellerin, geboren 1827 wuchs als Tochter eines Landarztes in Hirzel im Kanton Zürich auf und unterrichete ihre jüngeren Schwestern zu Hause, wo sie autodidaktische literarische Studien betrieb. Als sie heiratete, zog sie in die Stadt Zürich, wo sie später Kinderbücher schrieb. Gestorben ist die Schriftstellerin 1901 in Zürich. Sie liegt auf dem Friedhof Sihlfeld begraben.

Johanna-Spyri-Museum
im Alten Schulhaus bei der Kirche
Öffnungszeiten: So 14.00-16.00 Uhr (ausser an hohen Feiertagen und zwischen Weihnacht und Neujahr)
Dorfstrasse 48
8816 Hirzel

Eintritt: kostenlos
Zu sehen sind Portraits, Möbelstücke, Schriftstücke und Bücher.


Conrad Röntgen (1845-1923)
Conrad Röntgen wurde von der Aufnahmeprüfung an der Eidgenössischen Technischen Hochschule ETH Zürich wegen verspäteter Anmeldung dispensiert. 1865 bekam er das Diplom als Ingenieur für Maschinenbau und heiratete 1872 Berta, die Tochter des Wirts des Zunfthauses zum Grünen Glas. Das Röntgenbild Bertas Hand ging um die Welt - 1901 wurde Conrad Röntgen für die Erfindung der Röntgenstrahlen mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet.


Lenin oder Wladimir Iljitsch Uljanow (1870-1924)
Lenin lebte zusammen mit seiner Frau Nadeshda Krupskaja während rund einem Jahr an der Spiegelgasse 14 in Zürich - eine Gedenktafel am Haus erinnert daran. Er vollendete das Werk «Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus» in Zürich. Viel seiner Zeit verbrachte er in Zürcher Bibliotheken. An freien Tagen jedoch sollen er und seine Frau es geliebt haben, auf den Zürichberg zu fahren, sich dort ins Gras zu legen und Schweizer Schokolade zu essen.
Nach der Februarrevolution 1917 kehrte Lenin in einem Eisenbahnwagen, der zu exterritorialem Gebiet erklärt wurde, nach Russland zurück.


Thomas Mann (1875-1955)
1905 führte die Hochzeitsreise Thomas Mann mit seiner Frau Katja erstmals nach Zürich. Genauer ins Hotel Baur au Lac, dem damals einzigen Hotel am See mit Blick auf die schneebedeckten Alpen am Horizont. Wenn immer sie ins Baur au Lac zurück kamen, sollen sie nach Möglichkeit im selben Zimmer residiert und am selben Tisch nach bürgerlicher Manier diniert haben. Als bei Katia Tuberkulose diagnostiziert wurde, reiste das Paar für längere Zeit ins Sanatorium nach Davos. Eng mit diesem Aufenthalt verbunden ist der Roman "Der Zauberberg". 1929 wurde Thomas Mann mit dem Literatur-Nobelpreis ausgezeichnet, 4 Jahre später emigrierten die Manns aus Deutschland und lebten mehrmals in und um Zürich. Thomas Mann wurde nach seinem Tod 1955 auf dem Friedhof Kilchberg begraben. Kurz zuvor verlieh ihm die Eidgenössische Technische Hochschule ETH Zürich die Ehrendoktorwürde. Wie das Arbeitszimmer von Thomas Mann damals ausgesehen hat? Dies und vieles mehr erfährt man im Thomas-Mann-Archiv der ETH Zürich.

Öffnungszeiten
Museum: Mi+Sa 14.00-16.00 Uhr
Bibliothek: Mo-Fr 9.00-12.00 Uhr / 13.30-17.00 Uhr
Eintritt kostenlos
(Voranmeldung erforderlich, gesetzliche Feiertage ausgenommen)

Thomas-Mann-Archiv der ETH Zürich
Schönberggasse 15
CH-8001 Zürich
www.tma.ethz.ch
Zuletzt geändert von Cilike am 30.09.2009, 13:52, insgesamt 3-mal geändert.
Avatar
Cilike
Moderator
 
Beiträge: 614

Beitragvon Cilike » 30.09.2009, 13:40

Carl Gustav Jung (1875-1961)
C. G. Jung arbeitete von 1900 bis 1909 als Psychiater am Burghölzli in Zürich und führte zusammen mit Eugen Bleuler die Psychoanalyse Freuds in die Psychiatrie ein. Jung schuf nach 1912 seine eigene Analytische Psychologie. 1935 wurde er Professor an der Eidgenössischen Technischen Hochschule ETH Zürich. Jung heiratete Emma Rauschenbach und hatte mit ihr 5 Kinder. Er wohnte und praktizierte in Küsnacht am Zürichsee.

C.G. Jung-Institut Zürich
1948 gründete Jung das C.G. Jung-Institut Zürich als Ausbildungs- und Forschungsstätte für Analytische Psychologie und Psychotherapie. Bis heute steht die Ausbildung von Jungschen Analytikern und Psychotherapeuten im Vordergrund. Die Lehre Jungs wird weiter entwickelt und mit relevanten Erkenntnissen aus der aktuellen Forschung ergänzt. Darüber hinaus ist das Institut ein internationaler Treffpunkt für Studierende, Forschende und Dozierende geworden, ein einladender Ort der besinnlichen Ruhe und des Austauschs von Erfahrungen und öffentlichen Veranstaltungen.

C.G. Jung-Institut Zürich
Hornweg 28
CH-8700 Küsnacht

13.30-17.00 Uhr
Montags geschlossen



Albert Einstein (1879-1955)
Albert Einstein studierte von 1896 bis 1900 am Polytechnikum, der heutigen Eidgenössischen Technischen Hochschule ETH Zürich. Er schloss mit dem Diplom zum Fachlehrer in mathematischer und naturwissenschaftlicher Fachrichtung ab. Ab 1909 war er ausserordentlicher Professor an der Universität Zürich, von 1912 bis 1914 lehrte er als Professor für theoretische Physik an der ETH Zürich. In Berlin, wo er ab 1914 eine Professur innehatte, die ihn von allen Lehrverpflichtungen befreite, gelang ihm 1915 der Durchbruch in der Allgemeinen Relativitätstheorie. 1921 wurde er mit dem Nobelpreis für seine Arbeit über den Photoelektrischen Effekt von 1905 geehrt.



James Joyce (1882-1941) James Joyce, der berühmte Irische Schriftsteller, soll einst gesagt haben, die Zürcher Bahnhofstrasse sei so sauber, dass man eine Minestrone direkt von der Bahnhofstrasse auflöffeln könne. Joyce lebte während den beiden Weltkriegen in der neutralen Schweiz. Er beeinflusste die Literatur des 20. Jahrhunderts stark, unter anderem mit den Werken, die er in Zürich schrieb: "A Portrait of the Artist as a Young Man", "Ulysses" und "Exiles". An der Universitätsstrasse 38, wo Joyce unter anderem wohnte, erinnert eine Gedenktafel an ihn. Begraben wurde er auf dem Friedhof Zürich-Fluntern, Grab Nr. 1449.

James Joyce-Stiftung
Dir. Dr. Senn Fritz
Augustinergasse 9
8001 Zürich
www.joycefoundation.ch

Öffnungszeiten der Stiftung: Mo-Fr 9.00-18.00 Uhr und zusätzlich auf Vereinbarung.
Eintritt kostenlos.
Zuletzt geändert von Cilike am 30.09.2009, 13:53, insgesamt 1-mal geändert.
Avatar
Cilike
Moderator
 
Beiträge: 614

Beitragvon Cilike » 30.09.2009, 13:41

Max Bill (1908-1994)
Max Bill wurde 1908 in Winterthur geboren. Er gehörte zu den international bedeutenden Vertretern der konstruktiv-konkreten Kunst und war der prominente Zürcher Vertreter des Bauhaus-Stils: Architektur-Studium am Bauhaus in Dessau, Mitbegründer der Hochschule für Gestaltung in Ulm, Mitglied der "Zürcher Konkreten" - 3 der wichtigen Stationen in seiner Künstlerkarriere. 1983 schuf Max Bill die begehbare "Pavillon-Skulptur" - ein Beispiel für klare Linien - die heute an erstklassiger Lage vor dem Zürcher Hauptsitz der Grossbank UBS an der Bahnhofstrasse steht. Im Dezember 1994 ist Max Bill in Zürich gestorben. Ihm zu Ehren ist in Zürich Nord ein Platz nach ihm benannt.

Max, Binia + Jakob Bill Stiftung
Limmattalstr. 383
8049 Zürich
www.bill-stiftung.ch



Max Frisch (1911-1991)
Der Schweizer Max Frisch studierte Germanistik an der Universität Zürich. Aus finanziellen Gründen musste er nach dem Tod seines Vaters das Studium vorzeitig abbrechen und begann als freier Mitarbeiter bei der Neuen Zürcher Zeitung. Später studierte er Architektur an der Eidgenössischen Technischen Hochschule ETH Zürich und schloss mit Diplomarbeit ab. Wo der Scharfrichter einst sein Amt ausübte, baute Frisch ein luftiges Freibad - am ort des heutigen Freibades Letzigraben. Mit der Veröffentlichung des Romans «Stiller» gelang ihm der literarische Durchbruch. Sowohl in diesem, wie auch in den späteren Romanen «Homo Faber» und«Mein Name sei Gantenbein» machte Frisch die Identitäts-Problematik sowie die schwierige Akzeptanz des eigenen Ichs zum Thema.
Seinen Nachlass vermachte er dem Max-Frisch-Archiv an der ETH Zürich.

Max Frisch - Archiv ETH Zürich
ETH-Bibliothek Lesesaal Spezialsammlungen
ETH Zentrum HG H 26
Rämistrasse 101
8092 Zürich

Öffnungszeiten: Mo-Fr 10.00-18.00 Uhr
Voranmeldung erforderlich.
Führungen von Gruppen nach Absprache auch samstags und abends.

Erreichbar mit Tram bis Haltestelle ETH/Universitätsspital



Dadaisten
Hugo Ball, deutscher Freund und Biograf Hermann Hesses und seine Freundin Emmy Hennings, deutsche Schriftstellerin und Kabarettistin, gründeten am 5. Februar 1916 das Cabaret Voltaire: an der Spiegelgasse 1, nahe von Lenins Exilwohnung. Sie begründeten die Kunstrichtung Dada - Ablehnung konventioneller Kunst und Kunstformen als Protest gegen den Wahnsinn der Zeit.
Der rumänische Dichter Tristan Tzara schloss sich an und rezitierte Gedichte. Es schlossen sich des Weiteren der deutsche Maler, Bildhauer und Dichter Hans Arp und seine Frau und Schweizer Künstlerin, Malerin und Bildhauern Sophie Taeuber-Arp sowie der deutsche Schriftsteller, Lyriker, Erzähler, Essayist, Dramatiker, Arzt und Psychoanalytiker Richard Huelsenbeck an: Sie kreierten Papier- und Holzschnitte, die Anti-Kunst-Charakter besassen. Schliesslich kam auch der Rumäne Marcel Janco zur Gruppe dazu.
Das Cabaret Voltaire mit Ausstellungen, Veranstaltungen, Barbetrieb sowie einer kleinen Fach-Leihbibliothek ist heute öffentlich zugänglich; an diesem lebendigen Kulturort werden Brücken von Dada zu zeitgenössischen gesellschaftlichen und kulturellen Strömungen geschlagen.
Avatar
Cilike
Moderator
 
Beiträge: 614

Beitragvon Cilike » 30.09.2009, 14:07

Zürichs Geschichte

Siedlungsraum am Wassser
Seit rund 7'000 Jahren ist Zürich dauerhaft besiedelt. Das Wasser war nicht nur Lebensader, der Seeausfluss diente bis Mitte des 19. Jahrhunderts auch als Transportweg für schwere Güter. Tipp: Mehr erfahren Sie im Schweizerischen Landesmuseum - es beherbergt die grösste Sammlung zur Kulturgeschichte des Landes.

Das römische Turicum
15. v. Chr. kamen die Römer auf einem Alpenfeldzug auf den Lindenhof und gründeten die Zollstation Turicum. Sie kannten das Geheimnis des Mörtels, dank dem in Zürich erstmals Steinbauten möglich waren. Die Römer hatten einen Sinn fürs Detail, wie kaum ein Volk zuvor. Und sie brachten die Rebe über die Alpen, damit veredelte sich das Ganze. Rund 250 - 350 Menschen zählte die römische Siedlung Turicum, dazu gehörten eine Zollbrücke, ein Hafen und römische Thermen.
Tipp: Besuchen Sie die Ausgrabungen von Überresten der römischen Thermen.


Zürich auf dem Weg zur Reichsfreiheit
Das ausgeklügelte System der Römer zerfiel nach ihrem Rückzug um 401, denn die Franken und Alamannen, die nachzogen, waren keine Städter. Ihnen fehlte das Know-How, das für den Unterhalt der Infrastruktur notwendig gewesen wäre. In Folge dessen brach das Verkehrssystem zusammen, es war kein Handel mehr möglich und das Geld wurde wertlos. Verschiedene Kaiser und Könige hielten auf dem Lindenhof Gericht, aus dem spätrömischen Kastell entstand eine Pfalz. Nach dem Aussterben des letzten Zähringers 1218 - einer Art Stadtherr - wurde Zürich reichsfrei, das heisst, direkt dem Kaiser unterstellt: Die selbstbewusst gewordenen Zürcher schleiften die Pfalz auf dem Lindenhof und errichteten stattdessen am Fusse der Limmat das erste Rathaus.
Tipp: Die Fassade des Rathauses an der Limmat erzählt einiges. Und hält bei Regen und Sonnenschein, bei Tag und bei Nacht einen Sternenhimmel bereit!


Bruns Zunftverfassung
Es war 1336 als der ritterbürtige Rudolf Brun gemeinsam mit Handwerkern den Rat im Rathaus stürmte und vertrieb. Er konstituierte eine Zunftverfassung, wobei die Zünfte Ende des 14. Jahrhunderts bis zur Französischen Revolution politisch einflussreich waren. Unter Brun ist Zürich 1351 dem Bund der Eidgenossen beigetreten.
Tipp: Geniessen Sie das traditionelle Frühlingsfest der Zünfte, das Sechseläuten .
Avatar
Cilike
Moderator
 
Beiträge: 614

Beitragvon Cilike » 30.09.2009, 14:10

Zürichs Geschichte

Von der ersten Stadtmauer und Kirchenbauten
Um 1300 wurde die erste Stadtmauer fertig gebaut, Klöster füllten die leeren Räume und halfen wesentlich mit, die Stadtmauer zu unterhalten. Karl der Grosse stiftete - so erzählt es die Legende - an jenem Ort das Grossmünster, wo Felix und Regula, Zürichs Stadtheilige, begraben waren. Und sein Enkel Ludwig der Deutsche stiftete mit dem Fraumünster auf der anderen Seite der Limmat ein Kloster für adelige Damen. Insbesondere in der Zeit der Reichsfreiheit war die Äbtissin des Fraumünsters wichtig, hatte sie doch das Zoll-, Münz- und Marktrecht und wurde zur eigentlichen Stadtherrin.
Tipp: Erfahren Sie alles über die Legende von Felix und Regula in der Krypta der Wasserkirche.


Ausgangspunkt und Zentrum der Reformation in der deutschsprachigen Schweiz
Das Grossmünster war seit eh und je ein kraftvoller Ort. Sowohl zu Zeiten von Felix und Regula als auch einige 100 Jahre später, als Huldrych Zwingli 1519 als erster Leutpriester ans Grossmünster kam. Er war gegen Soldbündnisse, gegen den Ablasshandel und gegen alles, das nicht in der Bibel stand. Mit seinem Kampfgeist erreichte er, was der Rat nicht schaffte: Er konzentrierte sich auf das Wort Gottes, liess alles, was vom Wort Gottes ablenkte, aus den Kirchen entfernen. Und schuf damit neue moralische Werte. Sein Werk der Reformation vollendet hat der Nachfolger Heinrich Bullinger, der unter anderem das Helvetische Bekenntnis geschrieben hat.
Tipp: Wagen Sie sich auf den Turm des Grossmünsters und geniessen Sie Zürich aus der Vogelperspektive. Begegnen Sie Heinrich Bullinger an der Fassade des Kirchenturms rechts vom Eingang.


Wirtschaftlicher Aufschwung
Mit der Ansiedlung von Glaubensflüchtlinge aus dem Süden, welche die Geschäftsbeziehungen und das Know How mitbrachten, entwickelte sich Zürich zu einem Textilzentrum. Es folgte das Zeitalter der Industrialisierung, mit dem Bau des Hauptbahnhofs Zürich entstand ein Tor zur durch die Eisenbahn neu erschlossenen Welt. Dank den hauptsächlich durch Alfred Escher geschaffenen Strukturen entwickelte sich Zürich zum Verkehrs-, Forschungs- und Wirtschaftszentrum der Schweiz.
Tipp: Geniessen Sie die zahlreichen Events in der Halle des Hauptbahnhofes: vom Warming up der Street Parade über Beachvolleyball Turniere bis zum wöchentlichen Grossen Markt.


Erlebnismetropole
Heute sind 75% der Erwerbstätigen im Dienstleistungssektor beschäftigt. Ehemalige Fabrikhallen stehen jedoch nicht leer, neues Leben hat sich hinter alten Mauern eingenistet: So zum Beispiel in Zürich-West, wo Trendgastronomie, ein dichter Nightlife-Kalender sowie zahlreiche Galerien locken. Zürich hat sich zu einer Erlebnisdestination entwickelt: Inmitten Europas gut erreichbar bietet sie eine Fülle von Möglichkeiten für Gastronomie, Kultur, Shopping, Events, Nightlife und Natur. Und dies alles gewürzt mit weltbester Lebensqualität !

Tipp: Überzeugen Sie sich und tauchen Sie ganz einfach mit allen Sinnen in die Erlebnismetropole ein!
Avatar
Cilike
Moderator
 
Beiträge: 614

Beitragvon Cilike » 30.09.2009, 14:13

Haben Sie gewusst, dass Zürich

seit 6 Jahren die Stadt mit der weltbesten Lebensqualität ist?
...aus der Geschichte

seit rund 7'000 Jahren dauerhaft besiedelt ist?
wohl die einzige Stadt ist, deren Stadtheilige die Köpfe unter den Armen trugen?
Ausgangspunkt und Zentrum der Reformation in der deutschsprachigen Schweiz war?
einst ein Textilzentrum war, jedoch alle Erzeugnisse exportiert wurden, weil die strengen Sittenmandate das Tragen edler Kleider verboten?
...aus der Natur

aus rund 1"200 öffentlichen Brunnen kostenlos Trinkwasser bietet und damit eine der brunnenreichsten Städte der Welt ist?
die höchst Bäderdichte der Welt hat?
nicht nur einheimische Tiere und Pflanzen, sondern mit der Masoala Halle sogar bei Minustemperaturen im Winter tropischen Regenwald bietet?
...aus dem Eventkalender

im Hauptbahnhof den grössten überdachte Christkindlimarkt Europas beherbergt?
mit der Street Parade zu einer der grössten House- und Technopartys der Welt einlädt?
mit freestyle.ch den grössten Freestyle-Event Europas bietet?
die grösste Neujahrsparty der Schweiz feiert?
mit der Expovina die weltweit grösste öffentliche Wein-Degustations-Messe an Board von 12 Schiffen bietet?
...aus der Speisekarte und dem Nachtleben

Europas ältestes vegetarisches Restaurant, das Hiltl, beherbergt?
im legendären Restaurant Kronenhalle Gäste unter anderem umgeben von echten Mirós, Chagalls und Picassos speisen lässt, weil einige Künstler damals mit Kunstwerken bezahlten?
mit der Blinden Kuh weltweit das erste von Blinden geführte Lokal beherbergt?
1 Restaurant pro 180 Einwohner bietet?
die grösste Clubdichte der Schweiz hat?
...aus der Kunst

über 50 Museen beherbergt und Galerienhochburg ist?
der Geburtsort der Dada-Bewegung ist?
eine der weltweit führenden Kunsthandelsstädte ist?
im Schweizerischen Landesmuseum die wohl grösste Sammlung zur Schweizer Kulturgeschichte des Landes bietet?
die Spuren von Le Corbusier, Augusto Giacometti, Tilla Theus, Santiago Calatrava, Max Bill und vielen weiteren Künstlern aufweist?
...über Lernen und Arbeiten

an der Eidgenössischen Technischen Hochschule ETH Zürich Studierende aus 80 Nationen hat und diese mit 21 Nobelpreisträgern verbunden ist?
am Paradeplatz - Zürichs Finanzzentrum - einst den Schweine- und Viehmarkt hatte?
1805 durch Kaspar Escher die erste Schweizer Maschinenfabrik begründete?
Hauptsitz beziehungsweise Forschungszentrum internationaler Firmen wie google oder IBM ist?

...berühmte Persönlichkeiten über Zürich

vom Bischof Otto von Freising im 12. Jahrhundert als "vornehmste Stadt Schwabens" bezeichnet wurde während am Stadttor stand: "Nobile Turegum, multarum copia rerum" (Edles Zürich, Hort vielerlei Dinge)?
dem berühmten irischen Schriftsteller James Joyce einen sehr sauberen Eindruck gemacht hat? Er soll einst gesagt haben, die Zürcher Bahnhofstrasse sei so sauber, dass man eine Minestrone ausleeren und direkt von der Strasse auflöffeln könne.
für Richard Wagner ein besonderer Ort war? Er soll in Zürich gesagt haben: "Wenn Du dich einmal zur Ruhe setzest, so solltest Du so gescheit sein, es hier (in Zürich) zu tun!"
Lenin liebend gerne auf dem Uetliberg im Gras gelegen und Schokolade gegessen haben soll?
bereits Goethe, Mozart und unter anderem den Abenteurer Casanova angezogen hat, um das kulturelle Zentrum und Tor zu den Alpen zu geniessen?
Avatar
Cilike
Moderator
 
Beiträge: 614

Beitragvon Gast » 01.10.2009, 12:40

Liebe Moderatorin

...nein habe ich nicht gewusst! obwohl ich in Zürich geboren bin und der Arbeitsplatz meiner Lehrfirma in Zürich war! Zum Glück haben wir eine Ungarin, die aufklärt, was Sache ist und informiert - bin "erschlagen" ob dieser Fülle - Bildungslücken sind zu füllen, noch und noch und ich frage mich, woher ich als Pensionistin all die Zeit dafür nehme. Sag mal, gibt es nach der Pensionierung noch eine Nachpensionierung von der Du weisst? :-)

Valieria wie schaffst Du als 100 % Erwerbstätige in Weiterbildung all dies Wirken, woher nimmst Du die Kraft dafür!?

Herzlichen Dank für alles - schön, dass es Dich gibt...

Verena
Avatar
Gast
 

Beitragvon Cilike » 10.10.2009, 19:27

Zürich: sieben Mal in Folge weltbeste Lebensqualität


Zürich ist von 2001 bis 2008 von Mercer sieben Mal in Folge für die weltbeste Lebensqualität ausgezeichnet worden. 2009 hat Zürich, knapp hinter Wien, den 2. Platz gewonnen. Die renommierte Beratungsfirma Mercer untersuchte 215 Grossstädte anhand von 39 Kriterien wie Freizeit und Erholung, Sicherheit, Sauberkeit, politische und ökonomische Stabilität, aber auch medizinische Versorgung. Gäste schätzen in Zürich vor allem die erstaunliche kulturelle und gastronomische Vielfalt sowie die zahlreichen Möglichkeiten für Genuss, Erholung und Entspannung für alle Sinne.


Grossmünster


Nach der Legende entdeckte Karl der Grosse die Gräber der Stadtheiligen Felix und Regula und liess eine erste Kirche als Chorherrenstift errichten. Beginn des heutigen Baus um 1100.
In der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts wurde das Grossmünster zum Ausgangspunkt der deutschschweizerischen Reformation unter Huldrych Zwingli und Heinrich Bullinger. Die damals dem Stift angeschlossene theologische Schule wurde zur Keimzelle der Zürich Universität.

Sehenswert:

Romanische Krypta, romanische Kapitelle in der Kirche und im Kreuzgang. Chorfenster von Augusto Giacometti (1932), Bronze-türen von Otto Münch (1935 und 1950), Reformationsmuseum im Kreuzgang (offen Mo-Fr 09.00-18.00 Uhr, am Wochenende geschlossen).

Öffnungszeiten des Grossmünsters

15. März - 31. Oktober 09.00-18.00 Uhr (Mo-Sa)
1. November - 14. März 10.00-17.00 Uhr (Mo-Sa)
Sonntags im Anschluss an den Gottesdienst geöffnet


Öffnungszeiten des Karlsturms:

15. März - 31. Oktober 09.15-17.00 Uhr (Mo-Sa), Sonntags 12.30-17.30 Uhr
1. November - 14. März 10.00-16.30 Uhr (Mo-Sa), Sonntags 12.30-16.30 Uhr


Führungen

1. Oeffentliche Führungen im Grossmünster

Jeweils am zweiten Sonntag im Monat findet um 11.30 Uhr eine öffentliche Führung statt, inklusive Besichtigung des Kreuzganges. Sprache: Deutsch, Treffpunkt: Hauptportal, Kosten pro Person Fr. 5.00. Keine Voranmeldung nötig.

2. Spirituelle Nachtführungen im Grossmünster

Jeweils am letzten Freitag im Monat findet um 22.00 Uhr eine einstündige, öffentliche Führung statt, in der die spezielle Atmosphäre des Kirchenraums sowie der Blick auf das nächtliche Zürich vom Kirchturm unter kundiger Leitung entdeckt und erklärt wird.
Sprache: Deutsch, Treffpunkt: Hauptportal. Diese Führungen sind gratis, Voranmeldung sind nicht nötig.


3. Führung in Gruppen mit GrossmünsterfüherIn:

Mo-Fr, CHF 100.- pro Gruppe, CHF 50.- für Schulklassen, Voranmeldung notwendig.


4. Führung in Gruppen ohne GrossmünsterfüherIn:
Mo-Fr, gratis, Voranmeldung notwendig.


5. Turmbesteigung für Gruppen:

Mo-So, Gruppentarif, Voranmeldung notwendig.


6. Zwölf Botenkapelle (Ort der Stille und des Gebets)

Mo-So während den Öffnungszeiten, gratis, ohne Voranmeldung.


Adresse:
Grossmünster
Grossmünsterplatz
8001 Zürich
www.grossmuenster.ch

Öffnungszeiten:
15.März-31.Oktober:
Grossmünster: Mo-Sa 9-18Uhr, So nach dem Gottesdienst
Turm: Mo-Sa 9.15-17Uhr, So 12.30-17.30Uhr

1.November-14.März:
Grossmünster: Mo-Sa 10-17Uhr, So nach dem Gottestdienst
Turm: Mo-Sa 10-16.30Uhr, So 12.30-16.30Uhr


Haltestelle: Rathaus, Tram 4/15
Avatar
Cilike
Moderator
 
Beiträge: 614

Beitragvon Cilike » 17.10.2009, 21:44

Politik

Die Schweiz ist die älteste Demokratie der Welt, die auf die Bundesverfassung von 1848 zurück geht: Aus dem Staatenbund der Alten Eidgenossenschaft wurde damals der moderne Bundesstaat.


Städtische Verwaltung

Legislative: Gemeinderat mit 125 Mitgliedern
Exekutive: Stadtrat mit 9 Mitgliedern (aus fünf Parteien) inkl. dem Stadtpräsidenten (seit 2002 Elmar Ledergerber, SP)
Beide Räte werden alle vier Jahre vom Volk gewählt.


Rathaus

Das Rathaus verbindet aktuelle Politik mit Geschichte. Nach dem Tod des letzten Zähringers - eine Art Stadtherr - wurde Zürich reichsfrei, das heisst, direkt dem Kaiser unterstellt. Die selbstbewusst gewordenen Zürcher schleiften die Pfalz auf dem Lindenhof und errichteten stattdessen das erste Rathaus an der Limmat. 1336 stürmte der ritterbürtige Rudolf Brun mit den Handwerkern den Rat und begründete die Zunftverfassung. Ende des 14. Jahrhunderts bis zur Französischen Revolution waren die Zünfte politisch einflussreich. Auch Gottfried Keller, der berühmte Schriftsteller, war in seiner Funktion als Staatsschreiber oft im Rathaus. Der heutige Bau im späten Renaissance-Stil hat 2 Vorgängerbauten. Jeweils montags tagt der Kantonsrat - die Sitzungen sind öffentlich - und mittwochs der Zürcher Gemeinderat.


Stadthaus

Während die Legislative im Rathaus tagt, hält die Exekutive ihre Sitzungen im Stadthaus auf der anderen Seite der Limmat ab. Die Hauptaufgabe des Stadtrates ist die Leitung der Stadtverwaltung. Das Stadthaus wurde 1883 im Renaissance-Stil erbaut und 1898 - 1901 von Gustav Gull zum heutigen Stadthaus mit mittelalterlichen Bauelementen umgebaut.


Wirtschaftsstandort


Die Greater Zürich Area gehört zu den wichtigsten Finanzplätzen weltweit und liegt im Herzen Europas. Tiefe Steuern, hochqualifizierte Arbeitskräfte, angesehende Bildungs- und Forschungsinstitute sowie eine einmalige Lebensqualität zeichnen diesen Standort aus.

Zahlreiche internationale Unternehmen haben aus diesen Gründen die Greater Zürich Area als Unternehmensstandort gewählt. Mit 3 Mio. Einwohnern, 1.5 Mio. Beschäftigten und 140'000 Unternehmen ist die Greater Zürich Area das wirtschaftliche Zentrum der Schweiz - ein idealer Standort für Unternehmen mit Weitblick!


Warum Zürich?

Zürich liegt im Zentrum Europas;
Zürich wird von toleranten, weltoffenen Menschen geprägt;
Zürich weist eine einzigartige Lebensqualität auf;
Zürich ist der Wirtschaftsmotor der Schweiz;
Zürich ist ein hochstehender Bildungsstandort;
Zürich besitzt einen Finanzplatz von internationaler Ausstrahlung;
Zürich ist ein sicherer und stabiler Wohnort

... und es macht einfach Spass, in Zürich zu leben.

dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen, ich kann nur zustimmen, ich liebe Zürich und bin mit Leib und Seele Zürcherin!
Avatar
Cilike
Moderator
 
Beiträge: 614

Beitragvon Cilike » 01.11.2009, 19:28

Hallo Zusammen,

wisst ihr vielleicht noch was über Zürich, was ich nicht weiss?

Meldet euch!

Liebe Grüsse
Valeria
Avatar
Cilike
Moderator
 
Beiträge: 614

Beitragvon pinoggel » 12.11.2009, 12:43

:cry: :cry: Ich bin doch auch berüchtigt, eehh berühmt. Zum Glück kennt mich keiner :roll: :roll: 8)
pino
Avatar
pinoggel
online
 
Beiträge: 5386

Beitragvon Cilike » 15.11.2009, 17:48

Lieber Pino,

eher schade...

Wir würden Dich gerne an einer unseren vielen Veranstaltungen kennenlernen. Liesse sich das mal einrichten? Gerne auch mit Partnerin.

Grüessli
Valeria
Avatar
Cilike
Moderator
 
Beiträge: 614

Beitragvon Cilike » 02.01.2010, 22:14

Zürichs Zukunft

In Zürich wird aus Alt Neu, wobei immer öfter das Alte auch im Neuen bestehen bleibt. Im Süden Zürichs verwandelt sich eine ehemalige Industriezone in den neuen Stadtteil SihlCity, auf dem Hönggerberg entsteht mit Science City ein Quartier für Denkkultur. Zahlreiche grosse und kleine Umbau- oder Renovationsprojekte hat Zürich im Köcher - und überrascht in den nächsten Jahren mit neuen glanzvollen Bauten.
Auswahl neuer und laufender Projekte der Stadtentwicklung:


Durchmesserlinie Altstetten-Zürich HB-Oerlikon

Der Hauptbahnhof Zürich ist der Dreh- und Angelpunkt des Schweizer Schienenverkehrs. Im Jahr 2020 wird der Hauptbahnhof mit voraussichtlich über einer halben Million Passagiere an die Grenzen seiner Kapazität gelangen.
Die Durchmesserlinie als Kapazitätssteigerung für den Hauptbahnhof Zürich bietet ab Ende 2013 die Lösung für diesen Engpass.

http://www.durchmesserlinie.ch


Stadtraum Hauptbahnhof

Wohnungen und Arbeitsplätze mitten in der Stadt - und das in einem urbanen Quartier, das sich mit seiner Struktur nahtlos in die Kreise 4 und 5, Zürichs Trendquartiere, eingliedert.

http://www.stadt-zuerich.ch


Science City

Die Eidgenössische Technische Hochschule (ETH) entwickelt am Standort Hönggerberg Hochschulcampus und Stadtquartier für Denkkultur in einem. Science City wird zur Drehscheibe des Wissens und zur Plattform für grenzüberschreitende Dialoge zwischen Wissenschaft, Gesellschaft und Wirtschaft - und damit zu einem neuen Modell für die Hochschule des 21. Jahrhunderts.

http://www.sciencecity.ethz.ch


Umbau The Dolder Grand

The Dolder Grand beschreitet seinen Weg in die Zukunft, vom ursprünglichen "Grand Hotel & Curhaus" zum wegweisenden City Resort der Luxusklasse. Glanzvolle Geschichte und lebendige Gegenwart werden in einer spannenden Symbiose zusammengeführt. Anfang 2008 wird das Traditionshaus mit Blick über die Stadt und den See wieder eröffnet.

Die Destination Zürich erhält eines ihrer Wahrzeichen zurück.
Im April 2008 hat das Dolder Grand nach 4 Jahren Umbau wieder seine Pforten geöffnet.

Die Gäste erwartet ein City Resort der Luxusklasse, gelegen zwischen der pulsierenden Stadt Zürich und einer wunderschönen Natur.

Im neu eröffneten Dolder Grand gibt es 173 luxuriöse Zimmer und Suiten in verschiedenen Grössen und Ausstattungen. Die Maestro Suite ist die grösste der Top-Suiten und befindet sich im Turm des historischen Hauptbaus. Sie bietet auf 2 Stockwerken und mit Lounge-Terrasse ein Wohnerlebnis auf 400 m2.
Die Inneneinrichtung bietet für jeden Geschmack etwas. Während im Hauptbau das historische Ambiente erhalten wurde, verströmen die beiden neuen Gebäudeflügeln "Spa Wing" und "Golf Wing" einen modernen Zeitgeist.

Der sensationelle Spa-Bereich lässt auf 4'000 m2 ebenfalls keine Wünsche offen. Er umfasst ein Gentlemen's und ein Ladies" Spa sowie eine gemischte Aqua Zone. Weiter stehen den Gästen Workout-, Mind-Body- und Movement-Studios, Hairstyling, Spa-Café, Library, Medical-Wellness und ein grosszügiger Pool mit Aussicht in die Natur zur Verfügung.

Für das leibliche Wohl der Gäste sorgen zwei exquisite Restaurants und eine Bar. Für abwechslungsreiche Sport- und Freizeitmöglichkeiten sorgen ein 9-Loch Golfplatz, 5 Tennisplätze, ein Freibad und eine Minigolfanlage im Sommer sowie eine Kunsteisbahn im Winter.

Weitere Informationen auf http://www.doldergrand.ch


Coop Areal

Das private Projekt citywest auf dem heutigen Coop-Areal an der Pfingstweidstrasse umfasst drei grosse Wohnbauten, ein Geschäftshaus sowie den westlichen Schenkel des Maag-Hofes. Im Norden des Areals ist ein Hochhaus mit Büros und Wohnungen geplant. Auf dem Areal entstehen Wohnungen für 1500 Menschen sowie 1300 Büroarbeitsplätze. Ausserdem wird ein neues Luxushotel, dessen Betreiberin noch nicht genannt werden will, in das geplante 80-Meter-Hochhaus einziehen. Mit 284 Zimmern und 568 Betten wird es zu den grössten der Stadt zählen.

http://www.stadt-zuerich.ch
Avatar
Cilike
Moderator
 
Beiträge: 614

Beitragvon Cilike » 30.08.2010, 12:22

Hallo Zusammen,

habt ihr gewusst, dass die Stadt Zürich diverse Führungen gratis anbietet?

Unter: http://www.stadt-zuerich.ch/hbd/de/index/ueber_das_departement/aktuell/fuehrungen/entwicklungsgebiete.html

könnt ihr sehen, wann und wohin es geht. Ich war mal an der Innerstadtführung dabei, welcher vom Lindenplatz aus ging, es war ganz interessant. Man muss sich nicht mal anmelden. Nur sind diese entweder am Dienstag oder Donnerstag, aber für diejenigen, welche in Zürich oder Umgebung wohnen, sicher mal machbar.

Schaut euch es mal an, es lohnt sich. Man lernt immer wieder etwas neues über die Geschichte von Zürich und was wird. Morgen abend wird die neue Europaallee vorgestellt, Treffpunkt: Infocenter Europaallee, Kasernenstrasse 95 (1. Obergeschoss) 17:30 - 19:30 Uhr.

Ich bin noch nicht sicher, ob ich gehe, da ich dafür früher weggehen müsste und noch nicht weiss, ob ich es schaffe.

Wollte es nur mal mitteilen.

Grüessli
Valeria
Avatar
Cilike
Moderator
 
Beiträge: 614

Nächste

Zurück zu Zürich