Hier könnt ihr alles über Zürich reinschreiben, die irgendwas mit dieser Stadt zu tun haben, z.B:
Berühmte Persönlichkeiten in Zürich
Huldrych Zwingli (1484-1531)
Mord und Totschlag war im Mittelalter beinahe an der Tagesordnung. Der Rat versuchte mittels Sittenmandaten Ordnung zu schaffen, doch das Volk missachtete Versuche dieser Art immer wieder. Da kam 1519 Huldrych Zwingli als erster Leutpriester ans Grossmünster. Er erreichte, was dem Rat nicht möglich war: Er reformierte Zürich, indem er sich auf das Wort Gottes konzentrierte, den Ablasshandel und das Söldnertum abschaffte. Er eliminierte alles, was nicht dem Wort Gottes entsprach: So wurden Bilder und Orgeln aus den Kirchen entfernt. Zwingli füllte die Seelen mit neuen moralischen Werten. Er war eine Kämpfernatur und fiel in der zweiten Schlacht bei Kappel gegen die Katholiken. Sein Nachfolger Heinrich Bullinger vollendete das Werk der Reformation - als stiller Denker und Planer.
Bei der Wasserkirche ist zu Ehren Zwinglis ein Denkmal errichtet. "Zwinglistadt" ist noch heute sozusagen Zürichs zweiter Name.
Johann Heinrich Pestalozzi (1746-1827)
Er ist der Reformer des Schulwesens und Vater der Waisenkinder. Sein Traum war Bildung für alle - egal ob arm oder reich. Dafür hat er sich sein Leben lang eingesetzt. Sein Lebensmotto war "lernen mit Kopf, Hand und Herz" - und jeder weiss, dass es viel einfacher ist, etwas mit Emotionen aufzunehmen als einfach auswendig zu lernen. Auf seinem Grabstein steht "Alles für andere, nichts für sich" - so soll er gelebt haben, und ist mit seinem Lebensmotto weltberühmt geworden. Noch heute sind zahlreiche Schulen - von Buenos Aires bis Deutschland - nach ihm benannt.
Im einzigen grünen Park entlang der Bahnhofstrasse beim Globus hat 1899 der Luzerner Bildhauer Hans Siegwart Pestalozzi ein Denkmal errichtet. Es steht - passender könnte es kaum sein - auf einem ehemaligen Pausenhof.
Weitere Gedenkstätten:
Hirschengraben 18a; Tafel mit Inschrift "In einem Haus am Hirschengraben, das unweit dieser Stelle stand, wurde der Volkserzieher J.H. Pestalozzi am 12. Januar 1746 geboren"
Münstergasse 23; Haus "zum roten Gatter", Wohnhaus während der Studienzeit.
Am Wettingertobel 38 (Höngger Pfarrhaus); Tafel mit Inschrift "Bei seinem Grossvater, Dekan Andreas Pestalozzi, gewann J.H. Pestalozzi seine Liebe für Jugend und Volk".
Georg Büchner (1813-1837)
Georg Büchner verbrachte seine letzten Jahre in Zürich. Büchner gründete 1834 in Giessen die «Gesellschaft der Menschenrechte», einen Geheimbund von Studenten und Handwerkern. Als unter der Parole «Krieg den Palästen, Friede den Hütten» seine Texte in der sozialrevolutionären Flugschrift Hessischer Landbote veröffentlicht wurden, kam es zu Verhaftungen. Um dem zu entgehen, floh er ins Exil und traf über Umwege am 24. Oktober 1836 in Zürich ein. Er wohnte an der Spiegelgasse, unmittelbar neben der ehemaligen Exilwohnung von Lenin, und wurde an der Universität Zürich Privatdozent. Dort begann er seine Vorlesungen im Fach Vergleichende Anatomie. Gleichzeitig arbeitete er am Drama «Woyzeck», das er in Zürich als Fragment überliess: Denn er verstarb bereits am 19. Februar 1837 an Typhus.
Richard Wagner (1813-1883)
Nach dem Dresdner Maiaufstand floh Richard Wagner, wie auch sein Freund Gottfried Semper, mit falschem Pass in die Schweiz. In Zürich schrieb er unter anderem «Die Kunst und die Revolution», «Das Kunstwerk der Zukunft» und «Oper und Drama». Wagner verliebte sich in Mathilde Wesendonck. Im Hotel Baur au Lac las er erstmals öffentlich seine komplette Ring-Dichtung vor. Er lebte neben der Villa Wesendonck und arbeitete an «Tristan und Isolde» sowie an der Vertonung der 5 Gedichte von Mathilde Wesendonck. Als Wagners Frau Minna die Affäre zur verheirateten Mathilde Wesendonck aufgedeckt hatte, kam es zur Trennung von ihm und Minna. Daraufhin reiste er weiter nach Italien.
Gottfried Keller(1819-1890)
Gottfried Keller war eine tragische Figur. Er wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf, ging zur Armenschule, von wo er aufgrund eines Bubenstreichs wieder weggeschickt worden sein soll. Sein Wunsch war es, Maler zu werden, doch sein Talent erlaubte es ihm nicht. Heute kennen wir Gottfried Keller als grossen Schriftsteller, zum Beispiel des Bildungsromans "Der Grüne Heinrich" oder "Die Leute von Seldwyla". Gottfried Keller war 1861 bis 1876 als Staatsschreiber im Rathaus tätig. Eines seiner Stammlokale war die Öpfelkammer, Zürichs älteste Taverne, wo er noch heute mit strenger Miene von der Wand blickt. Die Zürcher Novellen sind das erste Werk, mit dem Keller nach seiner Amtsniederlegung als freier Schriftsteller 1876/77 an die Öffentlichkeit trat: eine Hommage an Kanton und Stadt Zürich, deren Geschichte in fünf Episoden aufgegriffen und poetisch gestaltet wird.
Die Zentralbibliothek Zürich betreut den Nachlaß, den Gottfried Keller 1890 der (damaligen) Stadtbibliothek Zürich testamentarisch vermachte.
Institutionen:
Gottfried Keller-Gesellschaft
Gottfried Keller Zentrum Glattfelden
. : Foren
- Foren-Übersicht
- Partnerschaft & Liebe
- Freundschaft & Familie
- Gesundheit & Wellness
- Reisen & Sightseeing
- Hobby & Freizeit
- Sport & Fitness
- Unterhaltung & Spiel
- Essen & Trinken
- Computer & Internet
- Politik & Zeitgeschehen
- Finanzen & Börse
- Wissenschaft & Technik
- Religion & Glauben
- Philosophie
- Astrologie & Esoterik
- Kunst & Kultur
- Musik
- Rat & Lebenshilfe
- Tiere & Natur
- Dies & Das
- Regionalgruppen











