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ACHTUNG !............
39 | 573 Aufrufe | 11.06.2018, 19:47

Ein Ausflug ins Rosegger- Land

 

Es war ein milder, sonniger Tag im September,- 

gerade angenehm um einen Ausflug zu unternehmen.

 

Meine Tochter bat uns, ihre 'Laika', - eine Dalmatiner- Dame, 

auf die Wanderung mitzunehmen. Auch ihr tat es gut, 

sich wieder einbißchen zu bewegen.

 

Bald gingen wir entlang der Markierung durch dunkle Wälder, an blühenden Wiesen vorbei, - bis wir zu dem kleinen Häuschen kamen, wo Peter Rosegger früher wohnte.

 

Dort legten wir eine Rast ein: Ich hatte für meinen Freund und mich Wasser, Brot, Schinken und Käse eingepackt.... 

Laika trank zwar schon vorher Wasser aus einem Bach ,- aber ein kleines Stück vom Schinken nahm sie gerne.

 

Nach einer Weile, in der wir den Ausblick über die Berge bewunderten, machten wir uns auf den Heimweg.

 

Wieder gings durch Wälder, vorbei an Wiesen,.... 

- der Weg führte auch über eine Weide. 

Ich hatte Laika immer an der Leine und beachtete kaum Kühe, 

die in der Ferne weideten.

 

Auf einmal fingen mehrere Jungstiere an, 

auf mich und Laika loszulaufen. 

 

Mir blieb das Herz fast stehen! 

 

Der Urinstinkt der Stiere hat gewirkt:

Die Stiere hatten sie als Bedrohung angesehn,- 

sie für einen Wolf gehalten!

 

Ich lief mit Laika eilig in einen Jungwald.

Viel Schutz bot er nicht, denn die Baumstämme 

waren nur höchstens 10cm dick. 

Ich hob den Hund schnell auf den Arm,- 25kg-, 

damit er für die Stiere nicht mehr als 

Hund mit 4 Beinen erkennbar sei. 

Lange könnte ich ihn aber nicht so halten!....

 

Ungefähr 15 Stiere standen nervös 10m 

von uns entfernt und glotzten uns an....

 

Ich dachte: was passiert jetzt? Was tu ich?

 

Mein Freund war schon außerhalb des Gatters. 

 

Ich schrie ihm zu: Ruf Laika!

 

Sobald er ihren Namen gerufen hatte, setzte 

ich sie auf den Boden. 

Laika war zum Glück intelligent genug und 

auch voll Angst:

sie lief schnell wie ein Pfeil, zu ihm.

 

Die Stiere hinterher...

 

Doch Laika war schneller,-und bald durch 

den Zaun geschlüpft: in Sicherheit!

 

Während sie liefen, konnte ich auch meinen Platz 

hinter den Bäumen sicher verlassen.

 

Das Erlebnis hat mich geschockt! 

Ich hatte die Verantwortung für das Tier übernommen! 

meine Tochter liebte Laika, wie ein Kind!

Es durfte ihr nichts passieren!

 

Auf dem weiteren Weg legte ich dem Hund meine gelbe Jacke um den Körper. - Stiere sollten sie nicht mehr für einen Wolf halten.

 Ich hoffte, daß wir keinen Kühen mehr begegnen müßten.....

 

Nach einer weiteren Stunde waren wir am Parkplatz angelangt und 

unser Abenteuer endlich gut vorüber.

 

Mir war am wichtigsten, daß ich Laika bald wieder 'wohlbehalten'

 ihrem Frauerl zurückgeben konnte.

 

Laika nahm ich nie wieder auf eine Wanderung mit.

Der Ausflug war mir eine einprägsame Lehre gewesen!

 

Kategorie: Allgemein | 41 Kommentar(e)

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