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Das haben wir davon
65 | 947 Aufrufe | 24.02.2020, 14:10

Abhängigkeit kann sehr bequem sein, solange alles klaglos funktioniert.

Abhängigkeit macht träge und denkfaul - wer rechtzeitig nachdenkt, hütet sich davor, über ein gewisses Maß hinaus abhängig zu werden.

 

Und jetzt gibt es eine Situation, in der, etws spät, darüber nachgedacht wird, was  in der globalisierten vernetzen Welt alles passieren kann, wenn sich die Länder zusehr aufeinander verlassen.

Ein Virus ist es - da fällt ein Glied in der globalen Produktionskette aus, und ein Dominoeffekt  beginnt  fatal zu wirken.

Die Pharmaindustrie stottert, nicht nur, weil sehr viele Medikamente in China erzeugt werden, sondern deshalb, weil viele Grundsubstanzen von dort kommen - und zwar nur von dort.

Man hat es ganz einfach aufgegeben, vieles selbst zu produzieren, weil es doch so billig  in China zu bestellen ist.

Man könnte selbst produzieren, aber bis es soweit ist, dauert das - und wird teuer.

 

Das ist nur ein Beispiel - die Vernetzung der Autoindustrie und und der Elektronikproduzenten dürfte jedem klar sein .

 

Die Finanzmärkte rotieren - Finanzspekulation heizt eine ohnehin schon angespannte Situation noch zusätzlich an.

Die Hysteriker an der Börse schüren das Feuerchen , das zur Finanzkrise führen könnte.

 

Jetzt ist die Zeit gekommen, sich mal zu überlegen, ob die billige und komfortable Abhängigkeit wirklich so eine gute Sache ist.

Momentan kann man nicht viel tun, aber  das ist die Gelegenheit, sich für die Zukunft etwas mehr auf eigene Beine zu stellen.

Europa  - ganz Europa - ist gefragt, dem liberalen Handel mit Billigproduzenten etwas Sinnvolles entgegenzusetzen.

 

 

 

 

 

Kategorie: Allgemein | 51 Kommentar(e)

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