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Kummer läßt sich allein tragen.Für das Glück sind zwei Menschen erford

Die glücklichen Griechen 56 | 775 Aufrufe | 23.09.2017, 00:15

  • Die Hitze in diesem Sommer konnte ich kaum noch aushalten.Obwohl ich das Glück habe neben einem Schwimmbad zu wohnen,und bin jeden Tag um 9 Uhr schwimmen gegangen,war das mir zu wenig,ich wollte ans Meer. Konnte aber nicht,da ich im Winter das Bein gebrochen habe und mußte das ganze Programm (Physiotherapie,Heilgymnastik,Massagen) bis zu Ende absolvieren.Erst im August hat mir mein Sohn,der beste von allen, endlich eine Reise nach Griechenland gebucht,genauso,wie ich das wollte.

     

    Weg vom Trubel,Massentourismus ganz abgeschieden auf Lesbos.Ein gemütliches Hotel,direkt am Strand .Ich kam am späten Abend an,wo schon nichts zu sehen war,bekam noch was zu essen und ging gleich schlafen.An der Rezeption sprach niemand Deutsch,nur Englisch.Mit meinem Schulenglisch bin ich aber ganz gut durchgekommen.Am nächsten Morgen beim Frühstück habe ich nur Engländer und Griechen gesehen.Ich ging dann zum Strand,der war fast leer,es gab genug Liegen und Sonnenschirme,aber das Volk mit Autos  war weg.

     

    Nach dem Baden ging ich ins "Zentrum" des Paradieses,da waren ein Paar Souvenirgeschäfte und natürlich Tavernen mit ihren unglaublichen Speisen.Obwohl ich Halbpension gebucht habe,blieb ich selbstverständlich bei diesen Tavernen.Ein riesengroßer Teller Krabbensalat,gebratener Fisch,Salat und ein Krügel Bier für 14Euro.Diese Gelassenheit,Freundlichkeit und Fürsorge findet  man heute nicht oft.Im Fernsehen gab es keine Deutschprogramme,man hat mir aber gleich gesagt, daß in zwei Tagen der Techniker kommt.

     

    Der ist wirklich gekommen und hat ZDF für mich eingestellt.Ich habe dann gefragt,ob ich eine Exkursion wo buchen könnte, es gab aber keine.Überall konnte man nur mit Taxi fahren.Man hat mir gesagt,daß es in der Nähe gelegenen Stadt(war aber ein Dorf) was gibt.,ich bin dorthin gefahren und das erste was ich gesehen habe war ein grosses Kaufhaus,ein chinesisches!

     

    Mit dem Reisebüro war auch nichts,die Damen haben nur den lokalen Busverkehr gemanegt.So habe ich mit dem Bus Petra besucht,das ist eine antike Stadt,eine Sehenswürdigkeit. Und ich habe erfahren,daß ein Bus nach Mythelene fährt,das ist sozusagen die Hauptstadt von Lesbos.Am nächsten Morgen saß ich schon gegen 7 Uhr in der Früh auf einer Bank an der Bushaltestelle.Kein Mensch war zu sehen.Dann kommt ein Mann mit dem Motorrad,steigt ab und stellt neben mir auf die Bank einen grossen Sack mit dem Brot,den zweiten kleineren Sack hängt er an den Baum und sagt zu mir " its for Driver,he has to bring it to Mythelene" und fährt weg.Die waren alle so gesprächig,haben alle gefragt ,wo ich herkomme "Oh,Austria ! very good!".

     

    Dann kam ein Ehepaar,hat auch gefragt ,wo ich herkomme und erzählt,daß sie seit  30 Jahren in  Australien leben,aber jedes Jahr für 3 Monaten nach Griechenland kommen. Es ist bekannt,daß die witschaftliche Lage in Griechenland zur Zeit kompliziert ist.Aber die Menschen sind bewundernswert.Ehrlich gesagt,ich weiß es nicht,was war hier vor 30 Jahren,denn ich habe mehrere Griechen getroffen,die alle vor 30 Jahren nach Australien ausgewandert sind.Mythelene war schön,da steht  eine orthodoxe Kirche aus dem 13 Jahrhundert,der Hafen mit schönen Schiffen,eine Shoppingmeile.Dann habe ich meinen Traum den Fischmarkt gesehen,da ich selbst "am Wasser" geboren bin,bin ganz narisch nach Meeresfrüchten , Riesengarellen für 4 Euro kg!

     

    Erst gegen Abend kam ich zurück.In allen Tavernen spielte Musik,die Omas saßen im Kränzchen vor ihren Häusern,die Jugend schlenderte vergnügt an der Promenade,wo die Olivenbäume Ihre schweren von  reifen Früchten geneigten Äste zu Boden beugten, und das alles zu sehen ,zu riechen,zu spüren war  Glück.


    Kategorie: Allgemein | 30 Kommentar(e)


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