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Unser Bösendorfer
25 | 320 Aufrufe | 08.08.2018, 10:03

Zu Hause, im Salon meiner Eltern, stand ein großer Bösendorfer Flügel.- 

Man konnte ganz normal spielen, - 

er hatte aber auch einen Hupfeld-Mechanismus - eine gelochte Papierrolle gleitet über einen Metalkamm, .....Ein Blasbalg wurde getreten....Wo ein kleines Loch war, konnte die Luft durch,- es wurden die Tasten mechanisch bewegt.

So 'spielte' das Klavier ganz alleine, -wie durch Zauberei!

.Wir hatten 1700 Notenrollen mit ganz verschiedenen Stücken: 

Liszt- Ungar. Rhapsodie, Mozart, Beethoven, Chopin...und und und

Die Musik begleitete mich von frühester Kindheit an!

Pianisten, -wie Rubinstein- spielten Klavierstücke auf Papierloch-Apparate.

Sie konnten Ausdruck und Tempo selbst bestimmen.

Für unseren Vater war der Bösendorfer ein 'Heiligtum'- nur er betätigte den Blasbalg! -und 'spielte' so ein Stück.

Erst, als es ihm wegen seiner Herzschwäche zu schwer fiel, ließ er uns Töchter ans Klavier....Normal Klavier spielen durften wir schon .....

Unser Klavier ist nun in Köln in einer Klavierbauschule....

Einmal möchte ich hinfahren....das wird ein berührendes Wiedersehn.....

 

Den Einbau gab es auch für Pianinos,- Manche standen in Gasthäusern, bevor Wurlitzer erfunden wurden.

 

Kategorie: Allgemein | 13 Kommentar(e)

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