Hallo Ihr Lieben,
im Rahmen meines ambulanten Hospizdienstes erlebe ich aktuell ein Problemfeld, bei dem ich ein wenig Unterstützung benötige bzw mal eine zweite Meinung hören möchte.
Ich begleite also seit einigen Monaten einen älteren Herrn, über 75 Jahre alt, der an einer schweren Lungenerkrankung COPD leidet und ständig sein Atemgerät mit sich führen muss. Er darf sich auch nicht mehr körperlich anstrengen was dazu führt das er den ganzen Tag im Sessel sitzt und sich furchtbar langweilt. Seine langjährige Ehefrau ( auch über 70 Jahre alt) pflegt ihn und wird vom ambulanten Pflegedienst unterstützt.
Dieser gesundheitliche Zustand ist nun schon über ein Jahr und die Situation ist sehr angespannt bei den Beiden. Als sich die Ehefrau vor einigen Monaten lautstark beschwerte das sie keine Zeit mehr für sich hat, konnte ich anschieben das er für 3 Tage in der Woche in eine Tagespflegeeinrichtung kommt. Das führte auch in der ersten Zeit zu einer gewissen Entspannung. Aber nun scheint es wieder zu eskalieren. Meine Begleitung erzählte mir das seine Frau nur noch mit ihm rumschreit und ihm auch körperliche Gewalt angedroht hat.
Meine Frage ob denn bereits etwas passiert sei, wurde jedoch verneint. Die Damen vom ambulanten Pflegedienst haben auch schon morgens bevor sie klingeln lautstark Beschimpfungen ihrerseits mitbekommen, aber andererseits noch keine blauen Flecken an ihm. Ich vermute mal, sie ist in dieser Situation vollkommen überfordert und reagiert darauf mit dieser Schreierei. Ich habe ihn gefragt ob er denn nicht lieber in ein Pflegeheim möchte aber das hat er vehement verneint. Das kleine Häuschen in dem beide wohnen hat er damals gebaut und es gab auch viele gute Zeiten die beide hier verbracht haben.
Ich überlege nun wie ich die Situation weiter entspannen kann. Ich habe mir gedacht vielleicht wäre eine zeitlich begrenzte Kurzzeitpflege wie ein kleiner Urlaub für die Beiden. Sie kann selber entscheiden wann und wie oft sie ihn besucht und er kann wieder angstfrei schlafen und weiß das er aber wieder nach Hause kommt.
Ich bin mir nur nicht sicher ob es in diesem Fall überhaupt die Möglichkeit einer Kurzzeitpflege gibt und wo bzw wer diese beantragen muss. Muss hier die Ehefrau zu ihrem Hausarzt oder muss meine Begleitung dies mit dem Arzt bereden. Vielleicht kennt sich einer oder eine von Euch mit diesem Thema aus. Ich bin so traurig wenn ich miterlebe wie sich Menschen in solchen schweren Lebenssituationen verändern und der gemeinsame respektvolle Umgang miteinander auf der Strecke bleibt.
Also schon einmal im Voraus danke für eure Hinweise und Tips und vielleicht gibt es ja auch noch andere Möglichkeiten um diese Situation zu verbessern.
Ja, die EheFrau muß dringend entlastet werden.
Und Abstand bekommen.

Eine Kurszeitpflege wäre gut.
Spreche mit dem PflegeDienst.
Sie müssten es wissen.

Sind keine Kinder da, die eine Generalbevöllmächtigung haben.
Oder ist ein anderer Betreuer da?

h.
Guten Morgen, auch ich bin ehrenamtlich beim Hospizverein engagiert und erlebe bei meinen Begleitungen ähnlich gelagerte Lebenssituationen!
Vielleicht schaust du, ob in Wohnortnähe eine Selbsthilfegruppe Treffen anbietet, wo die Betroffenen sich mit allen Sorgen und Nöten austauschen können, ein Seniorenbesuchsdienst könnte deine Aufgabe unterstützen und für Abwechslung im Alltag beim Kranken und der Entlastung der Ehefrau helfen, damit sie, wenn auch nur stundenweise, wieder einmal durchatmen und auf sich besinnen kann!
Es ist manchmal schwer, solche Stimmungslagen zu entspannen, bzgl. Kurzzeitpflege würde ich mir Information beim Hausarzt oder der Krankenkasse holen!
Hallo Bernardo,

ich würde mich an die Pflegekasse wenden und mich informieren wegen der Kurzzeitpflege. Ich nehme an, dass der Mann bereits einen Pflegegrad hat? Hier wäre zu überlegen, ob nicht ein Verschlechterungsantrag gestellt werden könnte, damit mehr Geld zur Verfügung steht, - falls noch nicht geschehen.

Darüber hinaus gibt es Möglichkeiten, die die Erkrankung erleichtern können. Wird z.B. Physiotherapie gemacht? Hier gibt es beispielsweise die reflektorische Atemtherapie, der COPD-Erkrankten sehr gut helfen kann. Sie wird vom Arzt verschrieben und kann auch zuhause stattfinden.

Darüber hinaus gibt es für COPD-Erkrankte nichts schlimmeres, als sich nicht mehr zu bewegen. Natürlich wird das mit zunehmender Schwere der Erkrankung immer schwieriger, aber es gibt gute Möglichkeiten, besonders dem Muskelabbau vorzubeugen. Wie wäre es mit einem Pedaltrainer? Wenn er das nur ein paar Minuten macht, ist ihm schon geholfen.

Wann wurde das letzte Mal überprüft, ob die Flussrate des Sauerstoffes noch ausreicht? Hier wäre evt. ein Gespräch mit dem Arzt sinnvoll, um das erneut prüfen und einstellen zu lassen. - Wie ist es mit dem Inhalieren? Hat er ein Inhaliergerät und inhaliert? Auch das könnte evtl. Linderung verschaffen.

Wie ist es mit einer Reha? Alle vier Jahre steht dem Betroffenen eine zu, bei akuten Fällen alle zwei Jahre.

Ich schreibe das alles, weil wenn es dem Erkrankten besser geht, dann gehts in der Regel auch den Angehörigen besser.

Für Angehörige ist es immer schwer, bei einer unheilbaren und fortschreitenden Erkrankung zu helfen. Allein schon die Hilflosigkeit macht evtl. aggressiv. Wichtig wäre wirklich, dass die Ehefrau Auszeiten bekommt.

Vielleicht könntest Du Dich ja mal mit dieser Frau ausser Haus, quasi auf neutralem Boden treffen und versuchen, ein offenes Gespräch zu führen? Das könnte mitunter schon den Druck nehmen.

AK
Die Frau braucht dringend Hilfe, nicht nur der Mann! Sonst eskaliert die Situation irgendwann. Wenn es gar nicht mehr anders geht, muß er in ein Pflegeheim, aber zuvor sollte sie auf jeden Fall Hilfe in Anspruch nehmen, wenn sie ihn wirklich noch weiter pflegen will und kann.

Daß der respektvolle Umgang miteinander auf der Strecke bleibt aufgrund von Stress und Überforderung, ist eine Entwicklung, die nicht aufzuhalten ist. Meine Mutter hat jahrelang meinen Vater, der an Alzheimer erkrankt war, gepflegt. Beide waren schon über 80 Jahre alt. Da mein Vater trotz medikamentöser Behandlung hyperaktiv, aggressiv und störrisch war, war es für meine Mutter eine große nervliche Belastung. Der Pflegedienst kam zweimal täglich, aber meine Mutter pflegte meinen Vater 24 Stunden.
Er ging jedes Jahr für drei Wochen in die Kurzzeitpflege der Diakonie und dreimal in der Woche dort in die Tagespflege. Allerdings war es jedesmal ein Kampf, ihn aus dem Haus zu bekommen, denn er wollte nicht in die Tagespflege und hat auch dort ständig Streit angefangen und die anderen Senioren attackiert. Als sein Zustand sich verschlechterte und er anfing, sein Geschäft im ganzen Haus zu verrichten und Sachen zu zerstören, war meine 86jährige Mutter vollkommen am Ende und hatte sogar Mordgedanken.
Ich habe meinen Vater im nahen Pflegeheim angemeldet und bekam sehr schnell einen Platz. Im Heim haben wir meinem Vater erzählt, er wäre dort zur Kur, aber er fragte immer, wann er denn wieder nach Hause käme. Einmal fragte er "Muß ich jetzt hier sterben?" Meine Mutter hatte ein schlechtes Gewissen, und auch aus der Verwandtschaft und Nachbarschaft waren Vorwürfe zu hören, warum wir den alten Mann denn ins Heim "abgeschoben" hätten. Letztendlich war es aber die richtige Entscheidung. Mein Vater hat dort noch 1 1/2 Jahre gelebt, war zum Schluß bettlägerig und verstarb vor zwei Monaten im Alter von 91 Jahren.
Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen,
(ich pflegte meinen Mann 25 Jahre zu Hause - zusätzlich zu meiner Berufstätigkeit)
- dass Kranke oft sehr nervend sind.
- - - > Bring mir das und bring mir das und das will ich auch noch ..
- - - > Wann gehst du endlich in die Kücke kochen ..... u.s.w.
Nun auch als Helferin muß man sich nicht alles bieten lassen.

Als mein Mann einmal etwas lautstark wieder von mir etwas forderte - riss mir der Geduldsfaden und ich brüllte ihn regelrecht an - mit den Worten:
"ich gehe mit dir achtungsvoll um - somit bitte - gehe auch du mit mir achtungsvoll um. Egal was du momentan willst - ich erwarte ein Bitte davor und auch etwas Rücksicht ......" Es half.

Nur wer selbst stark ist - kann helfen.
Und man muss sich auch nicht alles bieten lassen.

Man kann nur selbst jemanden helfen - wenn man damit auch nicht auf lange Zeit überfordert wird.
Ich erzählte es damals meinen Arzt und dieser half mir sehr, sehr weiter.

Die letzten 12 Jahre seines Lebens, verbrachte mein Mann in einer Pflegeanstalt. Ich hätte es nicht mehr gekonnt.
Hallo Bernardo,
wie meine Vorkommentatoren schon schilderten ist die Ehefrau stark überfordert. Leider ein Zustand, der im häuslichen Bereich sehr häufig vorkommt. Ob eine Kurzzeitpflege ausreicht um die Situation dauerhaft zu entspannen kann man nicht wissen. Man sollte es aber versuchen, denn manchmal erfolgt bei dem Erkrankten eine Einsicht und er stimmt einer dauerhaften Unterbringung im Pflegeheim zu. Wachsam zu sein ist sicherlich wichtig. Den Tip mit der Selbsthilfegruppe finde gut. Die Dame braucht ein Ventil wo sie ihren Kummer, ihre Wut und ihre Aggressionen loswerden kann. Manchmal ist die Begleitung der Angehörigen vorrangig, damit der Erkrankte davon profitiert. Ich wünsche dir weiterhin Kraft und stets den richtigen Blick auf die Situation.
bevor ich auf das eröffnete thema eingehe - erst mal:

@kundgeba
Nur wer selbst stark ist - kann helfen.
Und man muss sich auch nicht alles bieten lassen.

ja, du sprichst große worte gelassen aus und hut ab vor deiner leistung !!!!!

@himmelblau
"....Er ging jedes Jahr für drei Wochen in die Kurzzeitpflege der Diakonie und dreimal in der Woche dort in die Tagespflege. Allerdings war es jedesmal ein Kampf, ihn aus dem Haus zu bekommen, denn er wollte nicht in die Tagespflege und hat auch dort ständig Streit angefangen und die anderen Senioren attackiert. Als sein Zustand sich verschlechterte und er anfing, sein Geschäft im ganzen Haus zu verrichten und Sachen zu zerstören, war meine 86jährige Mutter vollkommen am Ende und hatte sogar Mordgedanken....."


nun, wir kennen nicht unbedingt die glaubenssätze mit denen ältere menschen und somit auch unsere eltern groß geworden sind....
doch zwei begegnen mir in meiner arbeit immer wieder:
1. ja keinem zur last fallen!!! .... da brechen dann die zacken reihenweise aus der selbstgezimmerten krone, wenn man erkennen muss, dass es eines tages doch so ist/sein könnte

dabei ist geben UND nehmen in unserm leben angesagt wird eins davon vernächlässigt ist das leben seeeehhhhrrr erfindungsreich

2. wie es drinnen (in einem selber oder in den eigenen 4 wänden) aussieht geht NIEMAND was an!!! - auch da bricht mann/frau dann innerlich zusammen, wenn es für längere/lange zeit dazu kommt - kann der innere "zusammenbruch" nicht mehr kompensiert werden, geschehen unter umständen so dinge wie in deinem beispiel....?!

@bernado
du hast schon viele wunderbare impulse und anregungen bekommen...
die es lohnt anzusprechen u. evtl umzusetzen
meine frage - habt ihr ehrenamtler eigentlich supervision???

zitat:
Ich bin so traurig wenn ich miterlebe wie sich Menschen in solchen schweren Lebenssituationen verändern und der gemeinsame respektvolle Umgang miteinander auf der Strecke bleibt.


ja, das kann man werden und diese gefühle sind wichtig und bleiben nicht aus... doch nicht immer ist eine situation, wie sie auf den ersten blick hin erscheint
das pflege überfordert und ausbrennen kann/wird braucht hier nicht diskutiert zu werden (erlebe ich bei meinen nachtschichten und den gesprächen mit kollegen immer wieder) dann ist austausch oftmals überlebenswichtig um einen anderen focus zu bekommen

doch eins darf man bei allem guten willen nicht vergessen, das viele dinge, die bei pflege eines angehörigen passieren, SO nicht im lebensplan der menschen stand bzw sie sich nicht "ausgerechnet" habe, wie aufreibend es sein kann einen geliebten menschen zu umsorgen
und diese generation hat evtl schon viel mitgemacht, was in jungen jahren kräfte zehrend war

du hast auf die erste beschwerde der frau entsprechende hilfen anschieben können, damit eine sache aber auch "öffentlich" gemacht (s.o.)
sie - in ihren augen - damit vielleicht auch als "schwach" dargestellt .... das muss ihr nicht bewusst sein, kann ganz unterschwellig ablaufen
klar war das am anfang entspannend, aber was ist, wenn sie mit der geschenkten zeit eigentlich nichts "anfangen" kann, weil arbeit, haushalt und sorge für andere ihr leben bestimmten (oder hat sie auch gearbeitet?)

eine andere - sehr sensible frage - weisst du wie die ehe war ???
ich kenne durch meine berufl. tätigkeit die lebenshintergründe vieler menschen - und wenn mir dann z.b. die heute 65 jährige tochter schildert, dass ihre mutter dem vater , als er pfegebedürftig wurde, mit der zeit immer mehr "heimzahlte", was er ihr angetan hat... der mann ist mittlerweile verstorben und jetzt steht die tochter im focus der mutter und darf/soll deren unleidlichkeit ertragen/ausbaden
die tochter hat seit geraumer zeit so massive rückenprobleme und wenn sie pech hat darf sie noch unters messer....

die dinge im aussen regeln und anschieben ist somit eine seite - sensibel die hintergründe erforschen die andere - alles gute

es liessen sich noch viele kombinationen schildern - dann sitzt ich aber in drei wochen noch hier :)
doch vielleicht konnte ich ein wenig den focus erweitern, der u.u. mitbeteiligt ist, wenn die von dir geschilderte situation eintritt ???
und wenn mir dann z.b. die heute 65 jährige tochter schildert, dass ihre mutter dem vater , als er pfegebedürftig wurde, mit der zeit immer mehr "heimzahlte", was er ihr angetan hat...

Stimmt. So etwas habe ich auch schon öfter gehört.

Im vom TE geschilderten Fall würde evt. ein Beruhigungsmedikament (o. ä.) helfen, das der Hausarzt verordnen könnte.
In einem mir nahestehenden Fall hat es der Frau geholfen. Sie war auch ziemlich unleidlich gegenüber ihrem leicht dementen Mann (der übrigens auch früher "das Sagen" hatte).
Nachdem sie Tabletten bekommen hat (wogegen sie sich anfangs gesträubt hat, sie wäre ja nicht "verrückt"), geht es ihr mittlerweile besser und somit hat sich auch des Verhältnis der Eheleute gebessert und sie leben entspannter miteinander.
Schön, dß Du Dich um diese Menschen kümmerst.
Haben sie keine Angehörigen, die die Frau zeitweise entlasten könnten?
Ist denn der Mann in eine Pflegekategorie eingestuft?
In diesem Fall steht ihm jedes Jahr eine gewisse Zeit
in der Kurzzeitpflege zu, zur Entlastung der pflegenden Angehörigen.
Schau doch mal hier:
https://www.pflege-durch-angehoerige.de ... eitpflege/

Ich habe selbst viele Jahre meine Mutter gepflegt und die Kurzzeitpflege auch in Anspruch genommen. Sie war ein Segen.
Inzwischen haben sich die Gesetze geändert.
Du kannst aber bei der Pflegeversicherung oder bei der Krankenkasse
ein Antragsformular bekommen. Auch der Hausarzt und der ambulante Pflegedienst können Dir sicher weiter helfen.
Die Frau ist sicher heillos überfordert. Ich wünsche beiden, ihr und dem kranken Mann, daß sich diese furchtbare Situation entschärft.
Vielleicht bräuchte auch die Frau professionelle Hilfe?
Es gibt auch Selbsthilfegruppen für pflegende Angehörige.

Alles Gute!
Hallo Bernardo,

war in den Kommentaren etwas Hilfreiches für Dich dabei?

AK
Hallo AK,

Ja vielen Dank für Eure Tips. Einige sind sehr hilfreich und ich habe auch schon einen Gesprächstermin mit den Koordinatoren von der Diakonie vereinbart. Mit denen zusammen werden wir sicher einige Eurer Anregungen umsetzen können
Hi Bernardo,

die hier vorgeschlagenen Hilgen und vorgehensweisen sind richtig und gut. Allerdings gibt es da auch noch etwas Anderes zu bedenken. Ich bin beruflich mit ähnlich gelagerten Fällen vertraut und mir ist es, in ähnlich gelagerten Fällen untergekommen, da die Frau ja auch schon älter ist, das auch die Möglichkeit einer psychischen Erkrankung der Frau un Betracht gezogen werden muss.
Um da eune Klärung herbei zu führen muss die entsprechende Stelle (Pflegedienst) den zuständigen Hausarzt über die Situation informieren. Dieser kann ( und ich hoffe er macht das auch) entsprechende Schritte in die Wege leiten.
Hi Bernardo,

die hier vorgeschlagenen Hilfen und Vorgehensweisen sind richtig und gut. Allerdings gibt es da auch noch etwas Anderes zu bedenken. Ich bin beruflich mit ähnlich gelagerten Fällen vertraut und mir ist es, in ähnlich gelagerten Fällen untergekommen, da die Frau ja auch schon älter ist, das auch die Möglichkeit einer psychischen Erkrankung der Frau in Betracht gezogen werden muss.
Um da eine Klärung herbei zu führen muss die entsprechende Stelle (Pflegedienst) den zuständigen Hausarzt über die Situation informieren. Dieser kann ( und ich hoffe er macht das auch) entsprechende Schritte in die Wege leiten.
Die Frau braucht Abstand! Sie ist überfordert.
Sie bräuchte Urlaub allein und möglichst in der Natur ohne viel Touristengetümmel.
Nach 2 - 3 Wochen müsste sich die Situation entspannt haben. Liebt sie ihn, wird sie öfter nach seinem Befinden fragen und bald zurück wollen.

Für die Zeit wird eine Übergangslösung gefunden werden.

Wurde für sie schon Pflegegeld als Unterstützung gezahlt?