Nachdem ich durchweg mit Anlagenprodukten die mir die Bank empfohlen hat baden gegangen bin 
jedesmal mehrere tausend Euro in den Sand gesetzt obwohl es eigentlich nur um Geldanlage auf Rentenbasis zur verbesserung meiner Altersrente ging
hätte ich das Geld das ich dort angelegt habe , Zinslos unter ein Kopfkissen verstaut , hätte ich jetzt ungefähr 10.000 Euro mehr Vermögen

Seit dem Sieht mich keine Bank mehr , ausser zum täglichen Geldtransfer   

Und Bankangestellte sind bei mit Lachnummern , die es nicht verdient haben für diesen Mist den Sie teilweise verzapfen auch noch Gehalt zu bekommen

Es gibt eine kleine Anekdote die ich eben zum besten geben will eines ungefähr 22 - 23 jährigen Bankangestellten einer Bank mit der gelben Schleife im Logo

Ich hatte mich mit meinem Oldtimer zu einem Fotoshooting verabredet und der Geschäftspartner war noch nicht vor Ort und ich wartete am Strassenrand in einer Parknieche auf Ihn
Der vorbeifahrende Verkehr interessierte mich recht wenig , dann hielt weiter vorne eine Mercedes A Klasse an und setzte am Strassenrand zurück und parkte vor meinem Oldtimer ein

( mein Geschäftspartner hat einen BMW , er konnte es also nicht sein )

Dann stieg ein junger Mann aus , feiner Anzug , Kravatte , geschiegelt und geföhnt
und sprach mich an :

Ist das Ihr Auto ?

Ja

Also ich würde mich schämen mit einer solchen alten Kiste herum zu fahren , warten sie ; sie sehen recht Kreditwürdig aus , ich mache ihnen ein Top-Kreditangebot für ein neues Auto , so müssen sich ja doch tagtäglich schämen , wenn jemand erfährt welches Auto sie fahren...und hielt kaum inne um Luft zu holen und redete mir ein das ich unbedingt bei deren Bank ein Verbraucherkredit aufnehmen soll um ein anderes Auto zu kaufen

Irgendwann musste er dann doch Luft holen

Junger Mann , Ach wissen Sie , wenn man keine Ahnung hat .
Dieses ist ein Oldtimer , schätzungsweise mehr wert als Ihr Benzchen , und ich muss kein altes Auto fahren ich will und ich habe noch weitere 2 alte Auto's in der Halle stehen und im Normalfalle fahre ich Volvo ...und wissen Sie was ?

Die sind alle bezahlt , im Gegensatz zu Ihrem Benz

Der Blick : Unbezahlbar ... und er schwirrte ab      
Bin mittlerweile Privatier und verwalte seit 6 jahren meine Finanzen selbst, vorher immer nur
bei Banken, Waren nie grossartige Fehlgriffe, aber man hätte sichermehr machen können. Da ich jetzt
die Zeit habe kümmer ich mich selber drum und glaube mache das einigermassen gut, bzw. kann jetzt glaube ich beurteilen was die Banken teilweise für Schrott verkaufen.

Fairerweise muss man sagen, mit normalem Geschäft verdienen die Banken nichts mehr, d.h. sie sind gezwungen irgendetwas zu "verpacken" und mit Hochglanzbildchen und entsprechender Werbung an Kunden verkaufen.

Zwei aktuelle Anekdoten aus der letzten Woche. Da ich mich einigermassen auskenne, werde ich
ab und zu um Rat gefragt, aber oft erst nachdem dasn Kind in den Brunnen gefallen ist....

Fall 1,
Vermögender Freund von mir, im siebenstelligen Bereich zu Hause, hatte Ihm vor zwei Jahren Tips gegeben was er nicht(!) kaufen soll, letzte Woche ruft er mich an, er hat die Schnauze voll von den Banken... Vor Jahren hat er schon mal in Schiffsfonds investiert, Totalverlust Vor zwei Jahren meinte er zu einer Privatbank zu gehen mit eigenem Vermögensverwalter für Ihn. Nun hat er nach zwei Jahren gesehen das sein Vermögen wieder geschrumpt ist, Grund zu hohe Verwaltungsgebühren.

Sein Vermögensverwalter hat Ihm Fonds ins Depot gelegt (1,8% Verwaltungsgebühr, 0,5% Depotgebühr, 5% Ausgabeaufschlag), natürlich Fonds von der eigenen Bank. Teilweise waren es Dachfonds, d.h. der Fonds hat andere Fonds gekauft (mit eigenen Verwaltungsgebühren). Dann war ein Anleihenfonds drunter, und bei heutiger Umlaufrendite von 0,fastgarnix, kann man sich ausrechnen das bei den Verwaltungsgebühren das Vermögen schrumpft.

Aber das ist ja nicht alles, wo ich wirklich den Kopf schütteln musste ist, das sein Vermögensverwalter on top nochmal 0,9% vom Vermögen berechnet das er Ihm diese Produkte ins Depot legt!!!!

Ach ja, besagter Freund hat auch im Management eines Unternehmens gearbeitet, man hätte denken sollen das er mitrechnet. Hab Ihm jetzt geraten sein eigenes Depot aufzumachen und selbst Aktien und ETFs reinzulegen, genausogut und wesentlich billiger

Fall 2
Freund von mir, einfacher Handwerker Mitte 50, er ruft mich an, er hat da so einen Vertrag mit monatlichen Zahlungen über 15 Jahre und er ist sich mittlerweile nicht sicher ob das was taugt weil man ja soviel schlechtes liest, ob ich mal reinschauen könnte (und er tut mir wirklich leid weil für Ihn ist das richtig Geld...)
Ihm hat man Genussrechte verkauft, 4% Verzinsung. Ok, ich habe mir das Verkaufsprospekt angesehen, 30 Seiten, liest glaube ich ausser mir kein Mensch durch;-) Resultat, Genussrechte ohne jede Garantie, vorab 15% Gebühr die man abzieht (im Prospekt steht drin für die Verkaufsgebühren und Prospekterstellung), dahinter eine Gmbh&Co KG ohne Haftung, ist ein Blindpool, d. h. es steht nicht fest wo die investieren. Im Bundesanzeiger nachgesehen wo man GmbH Bilanzen sehen kann, die Gesellschaft ist dick im Minus, meine Prognose, er wird Glück haben wenn er sein Geld überhaupt zurückbekommt, raus kommt er nicht aus dem Vertrag, muss noch 10 Jahre weiterzahlen....

Musste ich jetzt nur mal als abschreckende Beispiele loswerden....
und ich mache schon über 25 Jahre lang das, was ich für richtig halte....
nebenbei krieg ich von meinen Börsen-Bekannten mal mehr Gegenwind (und Empfehlungen) mal weniger....
doch eines kann ich euch sagen:
jedes Mal, wenn mich jemand überzeugen wollte - entgegen meinem Bauchgefühl - hat mich das Geld gekostet oder ich hatte dann halt eine zu teuer gekaufte Aktie jahrelang auf dem Hals..... :wink:

ps:
keine Schiffs - Auto - Bankaktien.....und auch daran habe ich mich gehalten...(habe früher teilweise Lehrgeld gezahlt)..... :wink:
Bei allem Vertrauen in den Bankberater sollte man nie vergessen, dass dieser nur mit dem Geld seiner Kunden zu tun hat. Er selbst trägt weder Gewinn noch Verlust. Die Bank verdient an jeder neuen Transaktion....also immer.
Banken sind Dienstleistungsunternehmen......
je mehr man Service bekommt, desto mehr zahlt man .....
vor etlichen Jahren sagte eine Kollegin zu mir: "geh doch zur Postbank - die ist billig"....
das hab ich gemacht und bin da bald wahnsinnig geworden, weil ich alles selber machen mußte....
heute zahle ich meine Gebühren bei der Sparkasse und bin zufrieden.....obwohl die in letzter Zeit ganz schön aufgesattelt haben.....
Sichere Kapitalanlagen bringen keine Rendite und unsichere sind halt nun mal mit Risiken behaftet, ich lass mein Geld lieber nahezu unverzinst rumliegen, als Verträgle zu unterschreiben, die vermeintlich " satte Zinsen" abwerfen, wo dann im Kleingedruckten drin steht, dass auch ein Totalverlust eintreten kann.

Momentan ist es einfach sinnvoll, find ich, in Immobilien zu investieren, (jedenfalls in München) was ich ja gerade mache, und dafür eine gute Finanzierung hinzubekommen.

Ich hab´s mit unter 2% auf 20 Jahre hin bekommen... :mrgreen:
(das unbelastete Grundstück hab ich mitgebracht, die Baukosten finanziert)

Schulden sind manchmal sinnvoller als Anlagen
Ich traue keinem Bankberater.
Bei der großen Finanzkrise 2008 habe ich sämtliche Aktien verkauft, mein Tagesgeld zusammengekratzt  und mir von der Summe eine Wohnung in Berlin gekauft.
Ich wohne selbst nicht drin, sondern habe sie vermietet. Allein die  Nettomieteinnahmen haben die Aktienverluste bereits ausgeglichen.
Wenn ich die Bude nach  10 Jahren verkaufe, habe ich satt Gewinn gemacht.
Werde mir vielleicht ein Womo davon gönnen, und den Rest wieder in eine Wohnung investieren, allerdings nicht in Berlin, sondern in einem netten Ort mit sauberer Luft und noch erschwinglichen Immobilienpreisen.
Auf dem Girokonto habe ich nur 1 Monatsgehalt in Reserve .

  Ich rate neben Immobilien noch  zu Genossenschaftsanteilen, die bringen um die 4% Dividende.
@Translation
jeder soll das machen, was er gut kann und was ihm deshalb Erfolg bringt ....
d.h. - Erfolg hat man bei dem, was man schon viele Jahre lang macht/gemacht hat und in diesen ganzen Jahren dazugelernt hat.....

bei Dir sind das die Immobilien - bei mir die Aktien.... :wink:

@Chauchat
habe immer diesen Zettel ausgefüllt, dass ich KEINE Bankberatung in Anspruch nehme, wenn ich Aktien kaufen oder verkaufen will.....
Es ist ja üblich, dass gerne Banker-Bashing betrieben wird. Ich war über vierzig Jahre Manager bei Volks- und Raiffeisenbanken.
Ich halte hier mal gegen.
Etliche unserer Kunden haben sich von der AWD/Maschmeyer-Truppe mit fantastischen Renditen und riesigen Steuersparnissen locken lassen, haben sich von diesen Provisionshaien in dubiose Anlagen drängen lassen. Weil ja die Renditen bei den normalen, marktgerechten und risikoarmen oder risikofreien Anlagen, die die Bank angeboten hat, ihnen zu niedrig waren. Gier frisst Hirn. Aber später war das Jammern gross, wenn der vom AWD-Berater versprochene Ertrag nicht erzielt wurde.

Als Porsche seinerzeit VW übernehmen wollte, war die VW-Aktie an einem Tag auf über 1.000 € gestiegen. Wir haben alle unsere Kunden, die VW-Aktien im Depot hatten, angerufen und eine Verkaufsempfehlung gegeben. Die meisten Kunden sind unserer Empfehlung gefolgt und haben exorbitante Gewinne eingefahren. Ich erinnere mich an einen Kunden, der über 200.000 € durch unsere Empfehlung gewonnen hatte. Wir vereinbarten ein Beratungsgespräch über die Anlage seines Erlöses. Er lächelte nur und sagte, dass er das Geld zu einer Bank transferieren würde, die ihm dafür ein viertel Prozent mehr Zinsen bietet. Dankbarkeit dafür, dass er dank unserer schnellen Reaktion und unserer Empfehlung gross Kasse gemacht hat: Fehlanzeige.
War das in Ordnung?
@ wekapunkt
Maschmeyer & CO sind miese Menschenfänger.
Bankberater verurteile ich nicht, aber ich habe es immer vorgezogen, gewisse Entscheidungen selbst zu treffen. Meine Aktien habe ich per Telebanking gekauft, und mache für meine Verluste nur mir selbst Vorwürfe.
Aber dass heute niemand gern sein Erspartes noch zur Bank trägt ist doch nachvollziehbar bei den Zinsen, oder ?  
@chauchat

Für die derzeit niedrigen Zinsen sind aber die Banken nicht verantwortlich, sondern die Politik des billigen 'Geldes der EZB.
Die Banken waren auch nicht für die Finanz Krise 2008 verantwortlich :lol:
Die Volks- und Raiffeisenbanken mit Sicherheit nicht. Es waren die internationalen Big Player, die den Markt aus Profitgier mit unvertretbaren Risiken geflutet haben.
.....auf die Volksbank lasse ich nichts kommen.
Allerdings sahnen die auch schon ordentlich für das Girokonto ab.
Ich weiß aber, dass die auch die negativen Konsequenzen der Zinspolitik zu edulden haben....

Leider haben innerhalb von 3 Jahren in einem Radius von ca 4 Kilometern 5 Filialen  der Berliner Volksbank geschlossen, die Geldautomaten wurden auf einer Fläche von 1qm erhalten.
Werden die ehemals dort Angestellten alle in die Arbeitslosigkeit entlassen und landen nach 2 Jahren auf Hartz 4 ?
Die Volks- und Raiffeisenbank ist seit geraumer Zeit meine Hausbank.
Zuvor war ich über 20 Jahre bei der Postbank aber das ausdünnen und schließen
der Filialen hat genervt, auch wenn ich fast alles Online erledige.
Das Zinsangebot der Volks- und Raiffeisenbank bei meinem Wohnungskauf
war auch recht passabel und am Markt von anderen Banken kaum zu unterbieten.
Entscheidend waren dann die Zusatz Konditionen bezüglich Laufzeit und Sondertilgung,

Alles in allem konnte ich über die Beratung nicht meckern und bin sehr gut gefahren.
cron