Während meiner Reisen durch Australien, USA, Kanada, Mexiko, auf verschiedenen Inseln von Hawaii habe ich gecampt.

Man lernt so besser die Menschen dieser Länder und vor allem die Flora und Fauna kennen.

Auch wenn oftmals gepiesackt von Moskitos. Ein gutes Antimoskitospray sollte man immer dabei haben.
Einen Steppenbrand in Australien habe ich erlebt. Fast abgesoffen in einem tropischen Regensturm
auf Hawaii. In Mexiko in einem Wasserfall runter gerauscht aber toi toi toi nichts gebrochen. Beinahe von einem Skorpion, der unter meinem Campingstuhl lauerte, gestochen.
In Kanada mir Nachts im Zelt den Arsch abgefroren.... :lol:

Trotzdem, es war eine tolle Zeit.
Es gibt ja Leute, die meinen campen sei "Urlaub mit Haushaltsführung unter erschwerten Bedingungen". Ich habe das nie so gesehen. Wir hatten 20 Jahre ein Mobilhome am Ijsselmeer. Wir haben viel gegrillt, selten gekocht und sind auch oft essen gewesen. In den Sommerferien war ich mit den Kindern oft 5 Wochen dort. Wir haben dort so tolle Menschen kennengelernt. Ich habe das Mobilhome vor 6 Jahren verkauft, aber die Kontakte pflege ich immer noch.
Der einzige Nachteil...dadurch, das unsere Kinder ihre Freunde dort hatten, wir unsere ganzen Surfausrüstungen, sind wir immer dorthin gefahren und haben nicht viel anderes gesehen.
Das hole ich jetzt nach.
Meine Frau und ich haben das Campen quasi mit in die Wiege gelegt bekommen. Bis vor kurzem hatten wir einen Ganzjahresplatz direkt am Wasser am Plöner See (Ostholstein). Zur Zeit reisen wir wieder mit einem Faltcaravan, immer ohne Vorabreservierung und bisher ohne Probleme. Für uns die beste Lösung, einen schönen und entspannenden Urlaub verbringen zu können.

Doch noch in diesem Sommer werden wir offiziell als ersten Wohnsitz angemeldet in einen Wohnwagen mit winterfest ausgebautem Standvorzelt ziehen. Die Auflösung unseres Haushaltes läuft bereits an, denn schließlich reduziert sich unser Wohnraum dann auf ca. 45 qm. Das voll erschlossene Pachtgrundstück (2 Parzellen a 100 qm) verfügt über ein eigenes Bade- und Toilettenhaus und selbst die Waschmaschine und der Trockner bekommen ihren Platz, wir müssen also quasi nichts entbehren.

Was fasziniert uns am Campen?
Da ist zum einen dieser ganz besondere Menschenschlag, die Hilfsbereitschaft, der Zusammenhalt etc. Jeder Feierabend und die Wochenenden werden zu einem permanenten Urlaub. Langeweile kommt nicht auf, denn entweder hat man immer irgendwo etwas zu fummeln oder hat anderenfalls die Möglichkeit auf andere Camper zu treffen oder an den Platzveranstaltungen teilzunehmen. Für uns, deren 3 Söhne mittlerweile auf eigenen Beinen stehen gibt es zudem keinen triftigen Grund mehr, für teuer Geld eine große Wohnung zu unterhalten. Zukünftig verbraten wir unser Geld lieber für angenehmere Dinge.
Mehr möchte ich nun aber nicht dazu schreiben, denn immer mehr Menschen interessieren sich für´s Campen, was die Platzangebote verknappt - da sind wir zugegeben ein wenig egoistisch.

Glücklicherweise ist meine Frau ebenso campingbegeistert, wie ich - andernfalls könnte solch ein konsequentes Projekt schnell in die Hose gehen.
Ich war nie Campen und werde es auch in diesem Leben nicht mehr tun 
vielleicht im nächsten ! :D :D  
Ich war früher in der Jugendzeit zum Zelten. Später hatten wir 2 oder 3 Jahre ein Mobilheim am Campingplatz bei Roermond und sind dort beinahe an jedem Wochenende und an den Feiertagen hingefahren. Für die Kinder war das besonders schön - immer Spielkameraden und Freiheit pur. Auch heute könnte ich mich dafür begeistern. Allerdings schlafen auf Luftmatratzen geht nicht mehr.
Hallo Zusammen

Habe drei Monate Down Under in einem Camper unsicher gemacht u dabei über 20.000Km zurück gelegt.
Es war ein TRAUMURLAUB ein UNVERGESSLICHES ABENDTEUER viieele EINDRÜCKE zu Land in u unter Wasser u in der Luft .
Camper Holydays immer wieder GERN !!

Schönes Wochenende Gruss Mario
Ich kann mir gut vorstellen, dass das ein toller Urlaub für Dich war, wobei ich mal stark vermute, dass Du in dem Camper nicht auf dem Boden schlafen mußtest.

Ich habe im Zelt sogar den (gemäßigten) Regen geliebt, wenn ich ihn auf dem Zeltdach hörte. Eigentlich habe ich alles am Campen geliebt, nur sollte meine Schlafstatt heute schon in ca. 4 bis 50cm Höhe sein :!: :D
Liederbuch hat geschrieben: Ich war früher in der Jugendzeit zum Zelten. Später hatten wir 2 oder 3 Jahre ein Mobilheim am Campingplatz bei Roermond und sind dort beinahe an jedem Wochenende und an den Feiertagen hingefahren. Für die Kinder war das besonders schön - immer Spielkameraden und Freiheit pur. Auch heute könnte ich mich dafür begeistern. Allerdings schlafen auf Luftmatratzen geht nicht mehr.


Meine Frau und ich waren auch schon 2 mal in Roermond. Dort ist die Firma De Bergjes ansässig, die diese Mobilheime baut und verkauft. Faszinierend, was die alles in ein Aluminiumchassis einbauen, komplette Einbauküche, Bad, Schlaf- und Wohnzimmer wie in einer richtigen Wohnung. Da ist Deutschland noch Entwicklungsland. Ich würde mir wünschen, wir hätten hier auch solche Trailerparks wie in den Niederlanden. :)
Campingurlaube haben wir früher gerne gemacht, als die Kinder noch klein waren und uns die Hotelkosten zu teuer waren.
Heute reise ich natürlich doch bequemer und die gealterten Knochen fühlen sich in Hotelbetten wohler als auf Isomatten mit Schlafsack. :mrgreen: :mrgreen:
Die Isomatten braucht in unserem Alter wohl niemand mehr, wobei ich in meinem vorangegangenen Beitrag natürlich eine Höhe der Schlafstatt von 40 bis 50 cm meinte und nicht 4 bis 50 :!: :D
Camping ist meine Leidenschaft.....wenn auch zeitlich nur eingeschränkt möglich.
Leider finden sich im "reiferen" Alter wenige Gleichgesinnte oder die zeitlichen Möglichkeiten fallen auseinander. Aus eigener Erfahrung habe ich bisher nur altere Campingfreunde kennengelernt, wo einfach im Rentenalter die Zeit da ist, welche mir noch fehlt im Arbeitsalltag. Im Bekanntenkreis möchten die Frauen eher Komfort.....und ein Pensionszimmer.
Es soll jeder entsprechend seiner Vorlieben seine Freizeit verbringen !
Meine Frau (gestorben 2009) hatte seit 1972 mit ihren ersten Mann einen Campingplatz bei Mölln gehabt.
Nach dem ich sie Anfang 1989 kennengelernt hatte stieg ich in das Camperleben mit ein.
Und das ging bis 2008 wo aus gesundheitlichen Gründen von meiner Frau der Platz aufgegeben werden musste, was mir anfangs nicht so gefiel.
Aber irgendwo war es doch der richtige weg denn meine spätere Lebensgefährtin gefiel Camping nicht und mit meiner Gesundheit ging das in den letzten Jahren auch bergab.
Zudem haben sich auf dem Campingplatz gravierende Änderungen ergeben was das Campen da nicht mehr so attraktiv macht wo wir früher unseren Platz hatten.
Der angrenzende Wald ist einer Mobilheimsiedlung gewichen die aber nur auf dem Plan steht denn noch steht da nichts. Und zudem sind da viele Nachbarn weggezogen oder weggestorben die wir lange gekannt hatten und die Plätze sind zum teil leer.
meierlein hat geschrieben: ....dafür begeistern ?
vielleicht gibt es da ein paar sinnvolle statements..?


Für mich ist Camping die schönste Form des Urlaubs. Ich bin den ganzen Tag draussen und habe immer alles neben mir im Wohnwagen/Mobil was ich gerade benötige. Ich kann dann essen wann ich will und auf was ich gerade Lust habe. Wenns mir auf dem Platz nicht gefällt, fahre ich weiter und wenn das Wetter schlecht ist, bin ich nicht gebunden an das gebuchte Hotels.
Ich liebe Camping. Die Camper haben auch unter sich einen Ehrenkodex. Da kommt nichts weg.
Was man früher landläufig als Camping verstanden hat, hat mit den heutigen Luxus-Wohnwägen nichts mehr gemeinsam. Ein reines Urlauberleben mit Schlafzelt, Vordach und Gaskocher ist vereinzelt evtl. noch bei Jugendlichen zu sehen.
Warum wirft jemand eine Frage auf und verschwindet dann?
cron